Montag, 14.09.2026

Auf der Menükarte stand heute nicht nur Frühstück, Mittag- und Abendessen

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“Eine ganz besondere Menükarte”

  • Montag, der 14.09.2026!
  • Auf meiner persönlichen Menükarte stand heute nicht nur das Frühstück, das Mittagessen und das Abendessen, sondern zusätzlich eine relativ gemischte Vielfalt an Streaming-Produkten.
  • Wenn man schon viele Jahre im Pflegebett verbringt und praktisch rund um die Uhr mit seinem Smartphone, seinem Computer und natürlich auch mit Netflix verbunden ist, dann gehört Unterhaltung inzwischen genauso zum Tagesablauf wie das Essen und die Pflege.
  • Und bei mir gibt es dabei durchaus eine ganze Reihe von Serien, die mich über die Jahre immer wieder begleitet haben.

“Dazu gehörte selbstverständlich The Blacklist”

  • Die US-amerikanische Krimiserie feierte am 23. September 2013 auf NBC ihre Premiere und wurde von Jon Bokenkamp entwickelt.
  • Im Mittelpunkt steht Raymond „Red“ Reddington, gespielt von James Spader, einem der meistgesuchten Verbrecher der Vereinigten Staaten, der sich überraschend dem FBI stellt und seine Zusammenarbeit anbietet.

“Seine Bedingung”

  • Er will ausschließlich mit der jungen FBI-Agentin Elizabeth Keen, gespielt von Megan Boone, zusammenarbeiten.
  • Die Serie verbindet Krimi, Drama, Thriller und Geheimdienstgeschichten miteinander und umfasst insgesamt zehn Staffeln mit 218 Episoden.
  • Die letzte Folge lief am 13. Juli 2023.
  • Und ich muss es an dieser Stelle einfach noch einmal sagen:
  • Ich bin ein großer Fan von Raymond Reddington und Elizabeth Keen.
  • Wer meine früheren Tagebucheinträge kennt, weiß außerdem, dass ich The Blacklist nicht nur einmal gesehen habe.
  • Wenn ich eine Serie immer wieder anschauen kann, dann gehört The Blacklist definitiv zu diesen Kandidaten.

“Person of Interest – wenn Computer Verbrechen vorhersehen”

  • Eine weitere Serie, die in meiner persönlichen Streaminggeschichte einen festen Platz bekommen hat, ist Person of Interest.
  • Die US-amerikanische Krimi-Science-Fiction-Serie stammt von Jonathan Nolan und wurde zwischen 2011 und 2016 auf CBS ausgestrahlt.
  • Insgesamt entstanden fünf Staffeln mit 103 Episoden.
  • Im Mittelpunkt stehen der geheimnisvolle Milliardär und Computerexperte Harold Finch, gespielt von Michael Emerson, und der ehemalige CIA-Agent John Reese, gespielt von Jim Caviezel.
  • Finch hat für die US-Regierung ein Computersystem entwickelt, das riesige Mengen an Informationen auswerten und Personen identifizieren kann, die möglicherweise in zukünftige Verbrechen verwickelt sein werden.
  • Genau daraus entsteht die ungewöhnliche Aufgabe des Duos:
  • Menschen zu retten, bevor ein Verbrechen überhaupt passiert.
  • Person of Interest verbindet dabei Krimi, Action, Science-Fiction und eine immer größer werdende Geschichte über Überwachung, künstliche Intelligenz, Datenschutz und die Frage, was passiert, wenn eine Maschine mehr über Menschen weiß als die Menschen selbst.

“Good Witch – diesmal etwas ruhiger”

  • Dann gab es bei meiner persönlichen Streaming-Speisekarte auch noch „Good Witch“.
  • Das US-amerikanisch-kanadische Fantasy-Drama begann am 28. Februar 2015 beim Hallmark Channel und lief bis zum 25. Juli 2021.
  • Insgesamt entstanden sieben Staffeln mit 75 Episoden.
  • Im Mittelpunkt steht Cassie Nightingale, gespielt von Catherine Bell, die gemeinsam mit ihrer Familie und ihrem Umfeld in der Kleinstadt Middleton lebt.
  • Die Serie basiert auf der Good-Witch-Filmreihe und verbindet Familiengeschichten, Romantik, Humor und ein wenig Magie miteinander.
  • Für mich ist Good Witch deshalb eine völlig andere Art von Unterhaltung als The Blacklist oder Person of Interest.
  • Gerade diese Abwechslung macht eine Streaming Nacht aber interessant.

“Cobra Kai durfte selbstverständlich nicht fehlen”

  • Als Fan von Karate Kid durfte natürlich auch Cobra Kai nicht fehlen.
  • Die Serie setzt mehr als 30 Jahre nach den Ereignissen des ursprünglichen Karate-Kid-Turniers von 1984 ein und bringt Daniel LaRusso und Johnny Lawrence wieder zusammen.
  • Ralph Macchio und William Zabka schlüpften erneut in ihre bekannten Rollen.
  • Cobra Kai verbindet Action, Comedy und Drama und führt die alte Rivalität zwischen Daniel und Johnny in die nächste Generation.
  • Insgesamt umfasst die Serie sechs Staffeln.
  • Die sechste Staffel ist zugleich die letzte.
  • Netflix führt Cobra Kai heute mit sechs Staffeln in seinem Programm, während Sony Pictures Television als Produktionsunternehmen hinter der Serie steht.
  • Für einen Karate-Kid-Fan wie mich ist diese Serie natürlich ein praktisches Pflichtprogramm.

“Glitch – plötzlich stehen die Toten wieder auf”

  • Und dann gab es noch Glitch.
  • Diese australische Mystery- und Science-Fiction-Serie wurde erstmals am 9. Juli 2015 beim australischen Sender ABC ausgestrahlt.
  • Insgesamt entstanden drei Staffeln mit 18 Episoden.
  • Die Grundidee ist ausgesprochen ungewöhnlich.
  • In der fiktiven australischen Kleinstadt Yoorana kehren mehrere bereits verstorbene Menschen plötzlich körperlich gesund ins Leben zurück.
  • Ein Polizist und eine Ärztin versuchen herauszufinden, wie und warum das überhaupt möglich ist.
  • Netflix übernahm die Serie für die internationale Verbreitung.
  • In Deutschland wurde sie ab Oktober 2016 bei Netflix verfügbar.
  • Damit gehört Glitch genau zu jener Art von Serie, bei der man irgendwann sagt:

„Eine Folge geht noch.“

  • Und plötzlich ist es mitten in der Nacht.

“Trotzdem lande ich immer wieder bei Smallville”

  • Doch trotz all dieser unterschiedlichen Serien bleibe ich immer wieder bei Smallville hängen.
  • Smallville ist für mich inzwischen beinahe ein alter Bekannter.
  • Die US-amerikanische Serie erzählt die Jugendjahre von Clark Kent, bevor er zu Superman wird.
  • Entwickelt wurde sie von Alfred Gough und Miles Millar.
  • Die Serie startete am 16. Oktober 2001 beim Sender The WB und lief später beim neu gegründeten Sender The CW weiter.
  • Nach zehn Staffeln endete sie 2011.
  • Je nach Zählweise werden 217 beziehungsweise 218 Episoden angegeben.
  • Im Mittelpunkt stehen Tom Welling als Clark Kent, Kristin Kreuk als Lana Lang und Michael Rosenbaum als Lex Luthor.
  • Dazu kommen zahlreiche weitere Figuren aus dem Superman-Universum.
  • Die Serie verbindet Drama, Action, Mystery, Fantasy und Science-Fiction und begleitet Clark auf seinem Weg vom Jugendlichen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten hin zu dem Helden, den die Welt später als Superman kennen wird.

“Staffel 3, Folge 1 – Verschollen”

  • Meine heutige lange Streamingreise begann zunächst mit Staffel 3, Folge 1.
  • Die Folge trägt im Deutschen den Titel „Verschollen“, im Original heißt sie „Exile“.
  • Die US-amerikanische Erstausstrahlung erfolgte am 1. Oktober 2003.
  • In dieser Folge befindet sich Clark unter dem Einfluss des roten Kryptonits in Metropolis und führt ein Leben, das mit dem bisherigen Clark Kent kaum noch etwas gemeinsam hat.
  • Er gerät in kriminelle Machenschaften und arbeitet für den Gangster Morgan Edge.
  • Gleichzeitig versucht Jonathan Kent verzweifelt, seinen Sohn zurückzubekommen.
  • Auch Lex Luthor spielt eine zentrale Rolle, denn er befindet sich nach den Ereignissen der vorherigen Staffel in einer dramatischen Situation.
  • Der deutsche Titel „Verschollen“ passt dabei gleich mehrfach zur Handlung, denn sowohl Clarks Zustand als auch die Situation um Lex machen deutlich, dass hier Menschen auf unterschiedliche Weise vom bisherigen Leben abgeschnitten sind.

“1:39 Uhr – Buttermilch und Smallville”

  • Um 1:39 Uhr machte ich mir zunächst eine gut gekühlte Dose Buttermilch mit Aprikosengeschmack auf, die ich noch vom Abendessen des Vortages übrig hatte.

“Das Foto”

  • Das von mir erstellte Foto habe ich vernünftig beschriftet und auf den Webserver hochgeladen.
  • Und danach konnte der lange Tag beziehungsweise die lange Nacht mit Smallville endgültig beginnen.

“Wie jeden Morgen eine E-Mail vom Webserver”

  • Wie jeden Morgen bekam ich außerdem wieder meine automatisierte E-Mail von meinem Webserver.
  • Darin wurde mir mitgeteilt, dass verschiedene Plugins deaktiviert, aktualisiert und anschließend wieder aktiviert werden müssen.

“Für diejenigen, die mit dem Begriff Plugin nichts anfangen können”

  • Ein Plugin ist vereinfacht gesagt eine Erweiterung für eine Software.

“WordPress”

  • Bei WordPress können Plugins beispielsweise zusätzliche Funktionen bereitstellen, etwa Statistiken, Kontaktformulare, Sicherheitsfunktionen, SEO-Werkzeuge, Backups, Bildergalerien oder andere Erweiterungen.

“Plugins”

  • Ein Plugin erweitert also die Grundfunktionen eines Systems, ohne dass die komplette Software selbst neu programmiert werden muss.
  • Gerade bei meinen zahlreichen Webseiten gehören Plugins deshalb praktisch zum täglichen technischen Leben.
  • Gleichzeitig muss man bei Plugins natürlich darauf achten, dass sie gepflegt und aktualisiert werden, denn veraltete Erweiterungen können unter Umständen Sicherheitsprobleme verursachen oder mit anderen Komponenten einer Webseite kollidieren.

“Staffel 3, Folge 3 – Gejagt!”

  • Danach ging es selbstverständlich wieder mit Smallville weiter.
  • Heute kam ich außerdem zu Staffel 3, Folge 3.
  • Die deutsche Folge heißt „Gejagt!“, im Original „Extinction“.
  • Sie wurde in den USA am 15. Oktober 2003 ausgestrahlt und ist insgesamt die 47. Episode der Serie.
  • In dieser Geschichte werden Menschen verfolgt, die durch die Auswirkungen des Kryptonits besondere Fähigkeiten entwickelt haben.
  • Hinter den Anschlägen steckt Van McNulty, der glaubt, diese sogenannten „Freaks“ beseitigen zu müssen.
  • Clark erkennt, dass auch Lex auf der Liste des Killers steht.
  • Als Clark versucht, Lex zu retten, gerät er selbst in größte Gefahr, denn Van kennt inzwischen Clarks Schwäche gegenüber Kryptonit und verwendet sogar eine Kryptonitkugel gegen ihn.
  • Damit gehört diese Episode zu den Folgen der dritten Staffel, in denen die Konsequenzen der Meteoritenkatastrophe und der daraus entstandenen besonderen Fähigkeiten wieder einmal eine zentrale Rolle spielen.

“8 Uhr”

  • Wie jeden Morgen pünktlich um 8 Uhr begrüßte ich meine langjährige Freundin Petra.
  • Auch wenn wir räumlich nicht nebeneinander wohnen, gehört dieser morgendliche Gruß für mich inzwischen genauso zum Tagesablauf wie Kaffee zum Frühstück.

“Danach schaute ich erst einmal in meine E-Mail-Postfächer”

  • Schon am frühen Morgen musste ich sechs E-Mails beantworten.
  • Alles andere war – wie so häufig – Spam.

“Spam-Mails”

  • Spam-Mails sind unerwünschte elektronische Nachrichten, die meistens massenhaft und ohne persönliche Aufforderung verschickt werden.
  • Darunter befinden sich Werbung, dubiose Angebote, gefälschte Rechnungen, betrügerische Nachrichten oder Versuche, Empfänger auf manipulierte Webseiten zu locken.
  • Der Begriff Spam stammt ursprünglich nicht aus der Computerwelt, sondern geht auf einen Sketch der britischen Comedy Gruppe Monty Python zurück, in dem das Wort „Spam“ – ursprünglich eine Marke für Dosenfleisch – ständig wiederholt wird.
  • In der digitalen Welt wurde der Begriff später zum Synonym für massenhaft versendete unerwünschte Nachrichten.
  • Bei mehreren E-Mail-Adressen und zahlreichen Webseiten gehört ein gewisses Spamaufkommen leider praktisch zum digitalen Alltag.
  • Wichtig ist vor allem, unbekannte Anhänge und verdächtige Links nicht unüberlegt zu öffnen.

“9:08 Uhr – endlich Frühstück”

  • Natürlich gab es wieder die obligatorische Tasse mit heißem schwarzen Kaffee.

  • Nach einer langen Streaming Nacht kann man eine solche Tasse Kaffee schließlich wirklich gebrauchen.
  • Dazu gab es zwei warme, frische halbe Brötchen, die ich mit Kerrygold-Butter bestrichen habe.

  • Das linke halbe Brötchen wollte ich mit einer verdammt gut gekühlten Teewurst belegen.
  • Allerdings ist es bei dem Versuch geblieben.

“Der Grund dafür ist eigentlich ziemlich einfach”

  • Sehr kalte Teewurst ist fester und weniger streichfähig.
  • Fette werden bei niedrigen Temperaturen härter und die gesamte Wurstmasse wird dadurch deutlich kompakter.
  • Bei Raumtemperatur beziehungsweise etwas wärmer wird das Fett weicher und die Wurst lässt sich wesentlich leichter verstreichen.
  • Wer also versucht, kalte Teewurst direkt aus dem Kühlschrank auf ein Brötchen zu schmieren, kann dabei durchaus einen kleinen Kampf gegen die Physik verlieren.
  • Das rechte halbe Brötchen belegte ich dagegen mit gut gekühlter Erdbeerkonfitüre und Magerquark.

“Die Fotos”

  • Auch diese Fotos wurden von mir vernünftig beschriftet und auf den Webserver hochgeladen.

“WhatsApp gehört natürlich ebenfalls zum Tagesablauf”

  • Nach dem Frühstück unterhielt ich mich mit meiner langjährigen besten Freundin Petra über WhatsApp.

“WhatsApp”

  • WhatsApp ist ein internetbasierter Messenger, mit dem man Textnachrichten, Fotos, Videos, Dokumente, Sprachnachrichten und andere Inhalte verschicken sowie Sprach- und Videoanrufe durchführen kann.
  • Der Dienst wurde von Jan Koum und Brian Acton gegründet und begann ursprünglich als Alternative zur klassischen SMS.
  • 2014 wurde WhatsApp von Facebook übernommen.
  • Facebook firmiert heute unter dem Namen Meta.
  • WhatsApp selbst betont, dass Nachrichten und Anrufe grundsätzlich Ende-zu-Ende-verschlüsselt sind.
  • Nach eigenen Angaben nutzen inzwischen mehr als drei Milliarden Menschen in mehr als 180 Ländern WhatsApp.
  • Für mich persönlich ist WhatsApp natürlich noch viel mehr als irgendein Messenger.
  • Es ist eine meiner wichtigsten Verbindungen zu Menschen außerhalb meines Pflegezimmers.

“Und wieder Smallville”

  • Nach dem Gespräch mit Petra ging es natürlich wieder mit Smallville weiter.
  • Wenn eine Serie zehn Staffeln umfasst und man sie immer wieder gerne anschaut, dann braucht man sich über lange Streamingtage eigentlich nicht zu wundern.

“11:47 Uhr”

  • Es gab einen gut gekühlten, gemischten Salat mit einem fantastischen Dressing.

“Das Foto”

  • Das von mir erstellte Foto habe ich vernünftig beschriftet und auf den Webserver hochgeladen.

“Die Pflege”

  • Unmittelbar nach dem Mittagessen fand dann die Pflege statt.
  • Und auch dabei hatten wir wieder viel Spaß.
  • Der Grund dafür ist unter anderem unsere neue Praktikantin im Bereich der Pflege.

”Sie spricht sehr gut Spanisch”

  • Für mich war das natürlich wieder ein gefundenes Fressen, denn wenn jemand mit mir Spanisch sprechen kann, lasse ich mir diese Gelegenheit nicht zweimal anbieten.
  • Also wurde bei der Pflege kurzerhand Spanisch gesprochen, während meine normale Pflegekraft daneben stand und natürlich kein Wort verstanden hat.
  • Man kann eben auch bei der Pflege immer wieder einmal lachen und Spaß haben.
  • Das Leben besteht schließlich nicht nur aus ernsten Dingen.

“Fast sieben Jahre im Pflegebett – und trotzdem nicht den Humor verloren”

  • Wer mein persönliches Schicksal noch nicht kennt, dem sei deshalb kurz erklärt, warum ich inzwischen seit fast sieben Jahren im Pflegebett liege.

“2019”

  • Im Jahr 2019 hatte ich einen schweren Arbeitsunfall in Spanien, wo ich damals gelebt und gearbeitet habe.
  • Mein Lebensmittelpunkt war das fantastische Örtchen Cambrils an der Costa Dorada in Katalonien.

“Cambrils”

  • Cambrils liegt in der Provinz Tarragona und ist vor allem für seinen Hafen, seine Strände, seine Gastronomie und seine Lage an der Costa Daurada bekannt.
  • Der Ort gilt unter anderem als gastronomisches Zentrum der Costa Daurada und verfügt über mehr als 150 Restaurants.
  • Bei meiner Arbeit bei der Firma BASF in Barcelona kam es dann zu einem schweren Arbeitsunfall, bei dem ich mir beide Knie brach und beide Schienbeine durch Salzsäure verätzt wurden.
  • Da ich von der deutschen Berufsgenossenschaft nicht die notwendige Unterstützung erhielt, musste ich meinen Lebensmittelpunkt wieder nach Deutschland verlagern.
  • Dort war ich schließlich gezwungen, in betreutes Wohnen zu ziehen.

“Breberen im Kreis Heinsberg”

  • Mein damaliger Wohnort war Heinsberg-Breberen.
  • Breberen ist ein Ortsteil der Gemeinde Gangelt im Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen und liegt unmittelbar an der niederländischen Grenze.
  • Dort hatte ich eine kleine Wohnung mit rund 55 Quadratmetern und durfte viele fantastische neue Menschen kennenlernen.

“Die Heinrichs-Gruppe”

  • Auch die Geschichte der Heinrichs-Gruppe gehört zu diesem Kapitel meines Lebens.
  • Die Heinrichs-Gruppe begann 1993 mit dem Seniorenzentrum Breberen und hat ihren Ursprung dort.
  • Heute betreibt das Familienunternehmen zahlreiche Einrichtungen und Angebote im Bereich Pflege, Servicewohnen, ambulante Betreuung und stationäre Pflege.
  • Das Unternehmen selbst gibt an, inzwischen mehr als 1.000 Mitarbeiter und mehr als 20 Standorte zu haben.
  • Das Seniorenzentrum Breberen befindet sich in der Altenburgstraße und verfügt heute über 78 Pflegeplätze.
  • Daneben gibt es in Breberen auch das Betreute Wohnen mit 46 Wohneinheiten sowie das Ökohaus mit neun Wohnungen.
  • Mit der Betreiberfirma hatte ich mich damals allerdings überworfen.
  • Irgendwann hatte ich von der Heinrichs-Gruppe einfach die Nase voll und suchte mir eine neue Wohnung.

“Selfkant-Heilder – noch näher an den Niederlanden”

  • Ich fand schließlich im Selfkant eine für mich damals richtig tolle Wohnung.

“Der Ort hieß Selfkant-Heilder“

  • Heilder ist ein Ortsteil der Gemeinde Selfkant im Kreis Heinsberg und liegt damit in der westlichsten Gemeinde Deutschlands.
  • Der Ort befindet sich zwischen Saeffelen und Höngen, während die niederländische Grenze nur wenige hundert Meter entfernt liegt.
  • Die Gemeinde Selfkant selbst weist darauf hin, dass Heilder bereits im 15. Jahrhundert unter dem Namen Heylare erwähnt wurde.

„Und natürlich hatte diese Gegend noch einen weitere große Vorteile“

  • Die unmittelbare Nähe zu den Niederlanden.
  • Dr. Michaela Funken.

  • In meinen Augen war Michaela eine der fähigsten Ärzte die ich neben Dr. Bernd Bierbaum in Heinsberg-Oberbruch kennengelernt habe.

  • Dr. Bernd Bierbaum

“Jenny, Tüddern und das Eisparadies”

  • Dort lernte ich damals eine junge Niederländerin kennen.
  • Ihr Name war Jenny.
  • Kennengelernt haben wir uns auf dem Wochenmarkt in Tüddern.
  • Wir kamen natürlich direkt ins Gespräch, denn niederländische Menschen sind nach meiner persönlichen Erfahrung sehr umgänglich.
  • Danach trafen wir uns in den ersten Tagen regelmäßig beim Einkaufen und unterhielten uns bei einem leckeren Eis am Eiswagen.

“Penners”

  • Das Eis stammte vom Eisparadies Penners, das in der Region für seine mobilen Eisangebote bekannt ist.
  • Für mich wurde dieser Eiswagen damit zu einem ganz besonderen Ort, denn dort lernte ich Jenny kennen.
  • Aus dem ersten Gespräch wurde mehr.
  • Jenny kam regelmäßig zu mir nach Hause, und ich verliebte mich in diese junge Niederländerin.
  • Bis heute stehen wir miteinander in Kontakt.

“Tüddern”

  • Tüddern selbst ist ebenfalls ein geschichtsträchtiger Ort.
  • Die Gemeinde Selfkant weist darauf hin, dass bereits die Römer den Ort kannten und dort siedelten.
  • Heute gehört Tüddern zu den bekanntesten Ortsteilen des Selfkants.
  • “Ende Februar 2020 – zwei schwere Herzinfarkte”
  • Ende Februar 2020 bekam ich dann zwei schwere Herzinfarkte und zusätzlich eine Niereninsuffizienz.

“Und an dieser Stelle sage ich ganz offen”

  • Wenn Jenny mich damals nicht gefunden hätte, müsste ich heute kein Online-Tagebuch mehr schreiben.
  • Das ist einer dieser Momente in meinem Leben, die man niemals vergisst.
  • Und genau deshalb gehört Jenny bis heute zu den Menschen, die in meiner persönlichen Lebensgeschichte einen ganz besonderen Platz einnehmen.

“Zurück zum Montag”

  • Zwischendurch unterhielt ich mich immer wieder einmal mit Petra über WhatsApp.
  • So lief der Tag Stück für Stück weiter.
  • Streaming, E-Mails, Webseiten, Essen, Pflege, Gespräche und wieder Streaming.
  • Für Außenstehende mag das vielleicht nach einem sehr einfachen Tagesablauf aussehen.
  • Für mich ist es inzwischen aber genau diese Mischung, die meinen Alltag ausmacht.

“17:47 Uhr”

  • Es gab zwei aromatische Scheiben Eiweißbrot, die ich mit Kerrygold-Butter bestrichen habe.
  • Die untere Scheibe Eiweißbrot belegte ich mit einer gut gekühlten Ecke Kräuterkäse und einer gut gekühlten Scheibe Wurst.

  • Auf die obere Scheibe Eiweißbrot kam eine gut gekühlte Scheibe holländischer Käse.
  • Ich liebe holländischen Käse natürlich nicht nur deshalb, weil ich mich damals in Jenny verliebt habe.
  • Ich bin ganz einfach ein absoluter Käsefreund.
  • Und wer viele Jahrzehnte in Spanien gelebt und gearbeitet hat, der entwickelt natürlich auch eine besondere Beziehung zu spanischem Käse.

“Ein Käse und Maden – aus Spanien”

  • Wenn man über einen Käse spricht, auf dem sich tatsächlich lebende Maden bewegen, dann muss ich sagen, es kommt nur noch Spanien.
  • Die Rede ist vom Casu Marzu, einem traditionellen Schafskäse.

  • Die Besonderheit besteht darin, dass die Käsefliege Piophila Casei ihre Eier auf beziehungsweise in den Käse legt.
  • Aus den Eiern entwickeln sich Larven, die den Käse durch ihre Verdauungsaktivität weiter verändern.
  • Dadurch wird der Käse extrem weich und cremig und entwickelt sein charakteristisches, sehr intensives Aroma.
  • Das Ganze klingt für den normalen deutschen oder spanischen Touristen zunächst einmal ziemlich gewöhnungsbedürftig.
  • Denn wer eine Käsetheke sieht und plötzlich feststellt, dass sich auf einem Käse tatsächlich Maden bewegen, dürfte vermutlich zunächst einmal ziemlich große Augen bekommen.
  • Casu Marzu ist eine traditionelle Spezialität und kulturell tief mit der ländlichen Käseherstellung verbunden.
  • Gleichzeitig bestehen erhebliche lebensmittelrechtliche und gesundheitliche Bedenken in Deutschland.
  • Der kommerzielle Verkauf ist in der Europäischen Union nicht regulär zugelassen.
  • Für mich gehört dieser Käse jedenfalls zu den außergewöhnlichsten Beispielen dafür, wie unterschiedlich Lebensmittelkultur auf der Welt sein kann.

“Trauben und Erdbeer-Buttermilch”

  • Als Beilage gab es eine gut gekühlte Schale mit Trauben.

  • Dazu trank ich einen gut gekühlten Becher Buttermilch mit Erdbeergeschmack.

“Die Fotos”

  • Die von mir erstellten Fotos habe ich vernünftig beschriftet und auf den Webserver hochgeladen.

”Danach ging es wieder zurück zu Smallville”

“19:45 Uhr”

  • Um 19:45 Uhr wünschte ich meiner langjährigen Freundin Petra eine angenehme Nacht.
  • Damit war mein persönlicher Kommunikationstag allerdings noch nicht ganz beendet.
  • Denn inzwischen bekomme ich immer wieder Anfragen – sowohl auf meiner Tagebuchseite als auch auf anderen Webseiten von mir.
  • Deshalb werde ich in den kommenden Tagen tatsächlich einmal darüber nachdenken müssen, ob ich nicht einen Newsletter in meine Webseiten integriere.
  • Wenn die Leserinnen und Leser regelmäßig wissen möchten, was es auf meinen Webseiten Neues gibt, wäre ein Newsletter natürlich eine interessante Möglichkeit.

“Hinweis”

  • Wenn eine Tochter oder ein Sohn irgendwann für die eigene Mutter, den eigenen Vater oder für beide Elternteile ein Alten- und Pflegeheim suchen muss, sollte man sich diese Entscheidung keinesfalls zu leicht machen.
  • Wenn es irgendwie möglich ist, sollte das Pflegeheim möglichst in unmittelbarer Nähe der Familie liegen.
  • Denn gerade im Alter ist der persönliche und private Kontakt zu den eigenen Kindern, Enkeln und anderen Angehörigen unglaublich wichtig.
  • Ein Heim, das zwar hervorragend aussieht, aber mehrere hundert Kilometer entfernt liegt, kann im Alltag schnell dazu führen, dass Besuche immer seltener werden.

“Die Finanzierung”

  • Wenn es finanziell möglich ist, würde ich außerdem persönlich eine schöne, möglichst ländliche Umgebung bevorzugen.
  • Ein älterer Mensch sollte nach Möglichkeit nicht nur aus dem Fenster auf Beton und Verkehr schauen müssen, sondern auch die Möglichkeit haben, regelmäßig draußen zu sein und Natur zu erleben.

“Die Gespräche”

  • Und wenn man ein entsprechendes Alten- und Pflegeheim gefunden hat, sollte man sich nicht ausschließlich mit Hochglanzbroschüren und der Heimleitung beschäftigen.
  • Unterhaltet euch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern.
  • Fragt sie, wie ihr tatsächlicher Tagesablauf aussieht.
  • Fragt sie, wie sie mit dem Personal zurechtkommen, ob sie sich wohlfühlen und ob sie das Gefühl haben, gut betreut zu werden.
  • Denn die Bewohnerinnen und Bewohner können euch oftmals ein wesentlich realistischeres Bild vom täglichen Leben in einer Einrichtung vermitteln als jede Broschüre.

“Die Heimleitung”

  • Natürlich gehört auch ein ausführliches Gespräch mit der Heimleitung dazu.
  • Eine gut geführte Einrichtung sollte bereit sein, Angehörigen alle wichtigen Informationen über Pflege, Betreuung, Kosten, Tagesablauf, medizinische Versorgung und weitere relevante Punkte zu erklären.

“Und was bringt der Dienstag?“

  • Was der kommende Dienstag bringen wird, weiß ich natürlich auch heute noch nicht.
  • Ich habe schließlich immer noch keinen Menschen unter meinen Leserinnen und Lesern gefunden, der mir einmal eine funktionierende Glaskugel vererben oder schenken könnte.
  • Also bleibt mir auch weiterhin nichts anderes übrig, als einfach abzuwarten, was der nächste Tag bringt.

“Eines ist allerdings ziemlich sicher”

  • Irgendwo zwischen Frühstück, Mittagessen, Abendessen, Pflege, E-Mails, WhatsApp, Webseitenarbeit und meinen zahlreichen Streaming Serien wird sich auch am Dienstag wieder irgendeine Geschichte finden, die es wert ist, in meinem Online-Tagebuch festgehalten zu werden.
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1 Gedanken zu “Montag, 14.09.2026”

  1. Ja, das ist ein sehr bewegtes Leben, was hinter Dir liegt.

    Mit all seinen Höhen und Tiefen.

    Und ich drücke weiterhin die Daumen, das all Deine Pläne noch in Erfüllung gehen.

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