Zwischen The Blacklist, Smallville, 9/11 und meinem ganz normalen Alltag!
“Eine Nacht voller Gedanken über Serien, Realität und die Welt da draußen”
- Die Nacht war wieder einmal lang.
- Wenn man sich über viele Jahre daran gewöhnt hat, nachts zu arbeiten, internationale Fernstrecken zu fahren und seinen gesamten Lebensrhythmus immer wieder dem Berufsalltag eines Fernfahrers anzupassen, dann verschwindet diese Gewohnheit offenbar niemals vollständig.
- Auch heute noch merke ich, dass mein Körper nachts häufig einfach nicht richtig zur Ruhe kommen möchte.
“Das Pflegebett”
- Also lag ich in meinem Pflegebett und dachte über die vergangenen Monate nach.
- Dabei ging mir vor allem eine Fernsehserie durch den Kopf, die mich besonders beschäftigt hat.
„The Blacklist“
- Was zunächst wie eine ganz normale amerikanische Krimiserie aussieht, entwickelt sich schnell zu einer Mischung aus FBI-Ermittlungen, internationalen Verbrechern, Geheimdienststrukturen, verdeckten Operationen, geheimen Organisationen und Einrichtungen, von denen man sich irgendwann fragt:
- Wie viel davon ist eigentlich reine Fantasie und wie viel könnte tatsächlich einen realen Hintergrund haben?
“The Blacklist – Fiktion, Geheimdienste und die Frage nach der Realität”
- The Blacklist ist eine US-amerikanische Krimiserie, die von Jon Bokenkamp entwickelt wurde.
- Die Serie startete 2013 beim US-Sender NBC und endete 2023 nach zehn Staffeln mit insgesamt 218 Episoden.

- Im Mittelpunkt steht Raymond „Red“ Reddington, gespielt von James Spader.
- Reddington ist ein international gesuchter Verbrecher, der sich überraschend dem FBI stellt.
- Er bietet den Behörden seine Hilfe an, verlangt dafür aber, ausschließlich mit der FBI-Agentin Elizabeth Keen zusammenzuarbeiten.
“Das Besondere an der Serie ist die sogenannte Blacklist”
- Eine Liste von Personen, die teilweise im Verborgenen agieren und mit organisierter Kriminalität, Terrorismus, Spionage, Wirtschaftskriminalität oder internationalen Geheimoperationen verbunden sind.
- Natürlich ist „The Blacklist“ eine fiktionale Fernsehserie.
- Aber gerade die Verwendung realistisch wirkender Behörden, technischer Einrichtungen, Überwachungsmethoden und geheim operierender Strukturen erzeugt den Eindruck, dass vieles tatsächlich existieren könnte.
“Und genau dieser Punkt hat mich beschäftigt!
- Denn irgendwann habe ich angefangen, einzelne Dinge nachzurecherchieren.
- Dabei bin ich immer wieder auf reale Einrichtungen, Geheimdienststrukturen, Sicherheitsbehörden, militärische Anlagen und historische Ereignisse gestoßen.
- Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass die Handlung der Serie wahr ist.
- Fiktion und Realität müssen hier sauber voneinander getrennt werden.
- Aber genau diese Grenze zwischen erfundener Geschichte und tatsächlich dokumentierter Realität finde ich faszinierend.
“Meine Recherche führte mich schließlich wieder zu 9/11”

- Bei meinen Recherchen bin ich deshalb irgendwann wieder bei einem Ereignis gelandet, das die Welt nachhaltig verändert hat: Dem 11. September 2001.
- Und genau hier wollte ich besonders vorsichtig sein.
- Denn meine neue Webseite soll ausdrücklich keine Plattform für Verschwörungstheorien werden.
- Im Gegenteil.
“Mein Ansatz ist wesentlich einfacher”
- Dokumente, Fakten, Quellen und überprüfbare Informationen.
- Der 11. September 2001 ist historisch hervorragend dokumentiert.
- Nach den Untersuchungen wurden an diesem Morgen vier Passagierflugzeuge von insgesamt 19 al-Qaida-Terroristen entführt.
- Zwei Flugzeuge wurden in die Türme des World Trade Centers in New York gesteuert, ein weiteres traf das Pentagon bei Washington, D.C., und United Airlines Flight 93 stürzte nach dem Widerstand der Passagiere in Pennsylvania ab.
”Insgesamt kamen bei den Anschlägen 2.977 Menschen ums Leben”
- Die zeitliche Abfolge lässt sich ebenfalls sehr genau rekonstruieren.
- American Airlines Flight 11 traf den Nordturm des World Trade Centers um etwa 8:46 Uhr.
- United Airlines Flight 175 traf den Südturm um etwa 9:03 Uhr.
- Um 9:37 Uhr wurde das Pentagon getroffen.
- Der Südturm stürzte um etwa 9:59 Uhr ein, Flight 93 stürzte um 10:03 Uhr bei Shanksville in Pennsylvania ab, und der Nordturm folgte um etwa 10:28 Uhr.
- Die Untersuchungen des US-amerikanischen National Institute of Standards and Technology, kurz NIST, haben sich anschließend ausführlich mit den Gebäuden, den Einschlägen, den Bränden, der Evakuierung und den Einsturzvorgängen beschäftigt.
- NIST dokumentiert unter anderem den Einschlag von Flight 11 um 8:46 Uhr und den Einsturz des Nordturms um 10:28 Uhr sowie den Einschlag von Flight 175 um 9:02 Uhr und den Einsturz des Südturms um 9:58 Uhr.
“Für mich ist genau das der entscheidende Punkt”
- Man muss nicht spekulieren, wenn es umfangreiche offizielle Untersuchungen, technische Untersuchungen, Zeugenaussagen, Aufzeichnungen und historische Dokumente gibt.
“Eine neue Webseite – Fakten statt Verschwörungstheorien”
- Genau aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen, eine neue Domain zu registrieren, die sich mit den Ereignissen in den Vereinigten Staaten und insbesondere mit solchen historischen Ereignissen beschäftigen soll.
”Mein Ziel ist dabei ausdrücklich nicht, irgendwelche Verschwörungstheorien zu verbreiten”
- Ich möchte vielmehr versuchen, Dinge so darzustellen, wie ich es auch bei meiner journalistischen Arbeit machen würde:
- Was ist tatsächlich passiert?
- Welche Dokumente gibt es?
- Welche offiziellen Untersuchungen existieren?
- Welche Aussagen sind belegt?
- Welche Quellen können nachvollzogen werden?
- Und wenn etwas nicht bewiesen ist, dann gehört auch genau diese Information dazu.
- Für mich bedeutet unabhängige Dokumentation nicht grundsätzlich gegen offizielle Stellen zu sein.
- Unabhängigkeit bedeutet für mich vielmehr, Informationen miteinander zu vergleichen und dem Leser die Möglichkeit zu geben, sich selbst ein Bild zu machen.
“Danach ging es wieder zurück nach Smallville”
- Nachdem ich mich in dieser Nacht gedanklich durch „The Blacklist“, Geheimstrukturen und die Ereignisse des 11. September gearbeitet hatte, brauchte ich irgendwann wieder etwas völlig anderes.
- Also ging es zurück zu „Smallville“!”
- Ich bin inzwischen bei der ersten Staffel und heute bei Episode 5 angekommen.
- Die US-amerikanische Serie „Smallville“ erzählt die Jugendjahre von Clark Kent, bevor er zu Superman wird.
- Die Serie startete 2001 und lief insgesamt zehn Staffeln.
”Die Hauptrolle von Clark Kent übernahm Tom Welling”
- Die fünfte Episode der ersten Staffel trägt im Original den Titel „Cool“, auf Deutsch „Schockgefroren!“.
- Die Folge wurde in den USA am 13. November 2001 ausgestrahlt und in Deutschland am 25. Januar 2003.
- Regie führte James A. Contner, das Drehbuch stammt von Michael Green.
“Smallville – Episode 5: Schockgefroren!”
- In dieser Folge bricht Sean Kelvin durch das Eis eines Sees, der durch Kryptonit beeinflusst wurde.
- Er überlebt das eiskalte Wasser und entwickelt anschließend die Fähigkeit, Wärme zu absorbieren.
- Damit wird aus einer zunächst scheinbar normalen Person eine Gefahr für andere Menschen.
- Sean benötigt ständig neue Wärme und entzieht diese schließlich auch anderen Menschen.
”Natürlich ist auch das reine Science-Fiction”
- Aber gerade das ist das Faszinierende an „Smallville“:
- Die Serie nimmt bekannte Superman-Elemente und erzählt daraus Geschichten über Menschen, Freundschaft, Verantwortung und die Frage, was passieren würde, wenn außergewöhnliche Fähigkeiten plötzlich in einer ganz normalen Kleinstadt auftauchen.
- Und so ging es bei mir heute immer wieder zwischen Realität und Fiktion hin und her.
“6:00 Uhr”
- Um 6:00 Uhr kam dann allerdings wieder die Realität zurück.
- Mein Webserver meldete sich automatisch per E-Mail bei mir und forderte mich dazu auf, bestimmte Plugins zu deaktivieren, anschließend zu aktualisieren und danach wieder zu aktivieren.
- Für jemanden, der mehrere WordPress-Webseiten betreibt, ist das grundsätzlich nichts Ungewöhnliches.
“Plugins”

- Ein WordPress-Plugin ist vereinfacht gesagt ein zusätzliches Softwaremodul, das WordPress um bestimmte Funktionen erweitert. Plugins bestehen typischerweise aus PHP-Code und können zusätzlich JavaScript, CSS, Bilder und weitere Bestandteile enthalten.
- Dadurch kann WordPress beispielsweise um Besucherstatistiken, Kontaktformulare, Sicherheitsfunktionen, SEO-Funktionen, Galerien oder völlig andere Anwendungen erweitert werden.
- Der große Vorteil besteht darin, dass man dafür normalerweise nicht den WordPress-Kern ändern muss.
“Genau das empfiehlt auch die offizielle WordPress-Dokumentation”

- Zusätzliche Funktionen sollen über Plugins und nicht durch direkte Veränderungen an den WordPress-Kern-Dateien umgesetzt werden.
- Beim Aktivieren eines Plugins kann WordPress spezielle Aktivierungsroutinen ausführen.
- Beim Deaktivieren können wiederum bestimmte Aufräum- oder Deaktivierungsroutinen stattfinden.
- Deshalb kann ein automatischer Hinweis des Servers, ein Plugin vor einem Update zu deaktivieren und danach wieder zu aktivieren, durchaus einen technischen Hintergrund haben.
“Für mich heißt das jedenfalls wieder einmal”
- Ein Webserver schläft niemals wirklich.
“8:00 Uhr”
- Gegen 8:00 Uhr begrüßte ich meine langjährige Freundin Petra und ihre Enkelin.
”Die E-Mail-Postfächer”
- Danach ging es natürlich wieder an den PC beziehungsweise ans E-Mail-Postfach.
- Drei Nachrichten habe ich beantwortet.
- Der Rest landet dort, wo er meiner Meinung nach hingehört:
”Spam”

- Spam sind unerwünschte Nachrichten, insbesondere unerwünschte Massen- oder Werbe-E-Mails.
- Die US-amerikanische Federal Trade Commission bezeichnet Spam unter anderem als unerwünschte kommerzielle E-Mail.
- Häufig können solche Nachrichten auch betrügerische Inhalte, gefälschte Absender oder Links zu schädlichen beziehungsweise betrügerischen Webseiten enthalten.
- Deshalb gilt bei mir inzwischen eine ziemlich einfache Regel:
- Was ich nicht kenne und nicht erwartet habe, wird erst einmal sehr kritisch betrachtet.
“8:49 Uhr”

- Es gab wie jeden Morgen eine Tasse heißen schwarzen Kaffee.
- Dazu gab es zwei Scheiben Eiweißbrot, das ich mit Kerrygold-Butter bestrichen habe.
- Auf der linken Scheibe Eiweißbrot lag Kräuterfrischkäse und darauf gekühltes Corned Beef.

- Auf der rechten Scheibe Eiweißbrot lagen gekühlter Cheddar und gekühlte Salami.
“Die Fotos”
- Die von mir erstellten Fotos habe ich vernünftig beschriftet und auf den Webserver hochgeladen.
“WhatsApp – der direkte Draht zu Petra und ihrer Enkelin”
- Zwischendurch gab es natürlich auch wieder einen WhatsApp-Chat mit Petra und ihrer Enkelin.
“WhatsApp”

- WhatsApp wurde von Jan Koum und Brian Acton gegründet und entstand ursprünglich als Alternative zur SMS.
- Heute können über den Dienst unter anderem Textnachrichten, Fotos, Videos, Dokumente und Standortinformationen ausgetauscht sowie Sprachanrufe geführt werden.
- Nach Angaben von WhatsApp nutzen inzwischen mehr als drei Milliarden Menschen in über 180 Ländern den Dienst.
- Ein wesentlicher Bestandteil der persönlichen Kommunikation ist die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.
- WhatsApp gibt an, dass persönliche Nachrichten und Anrufe mit dem Signal-Protokoll Ende-zu-Ende verschlüsselt werden, sodass WhatsApp beziehungsweise Meta den Inhalt persönlicher Nachrichten nicht lesen oder persönliche Anrufe nicht abhören kann.
“Für mich ist WhatsApp vor allem eines”
- Eine einfache Möglichkeit, mit Menschen in Kontakt zu bleiben, die mir wichtig sind.
“Wieder Smallville”

- Danach ging es natürlich wieder zurück nach Smallville.
- Manchmal ist es wirklich erstaunlich, wie schnell man zwischen völlig unterschiedlichen Welten wechseln kann.
- Eine Stunde beschäftigt man sich mit historischen Dokumenten über 9/11, danach mit WordPress-Plugins, dann mit E-Mails und WhatsApp und anschließend sitzt man wieder mitten in einer amerikanischen Kleinstadt und verfolgt die Geschichte eines jungen Clark Kent.
- Genau diese Mischung macht meinen Alltag irgendwie aus.
“11:25 Uhr”
- Um 11:25 Uhr nahm eine junge, hübsche Pflegekraft meinen privaten Suppenbecher mit in die Küche.
- Auch solche kleinen Situationen gehören zu einem Tag im Pflegeheim.
- Manchmal sind es gerade diese kurzen Begegnungen, die einen normalen Tagesablauf ein wenig persönlicher machen.
“11:34 Uhr”

- Heute gab es eine fantastische Erbsensuppe mit Wiener Würstchen.
- Aufgrund meiner Zahnprobleme wurde das Würstchen entsprechend klein geschnitten, sodass ich es problemlos essen konnte.
“Das Dessert”

- Zum Nachtisch gab es einen gekühlten Schokoladencreme-Pudding.
“Die Fotos”
- Die von mir erstellten Fotos habe ich vernünftig beschriftet und auf den Webserver hochgeladen.
“Danach war erst einmal Schlaf angesagt”
- Nach dem Mittagessen und der anschließenden Versorgung war ich irgendwann so müde, dass ich einfach eingeschlafen bin.
- Und diesmal war es kein kurzer Mittagsschlaf.
- Ich habe ungefähr vier Stunden tief geschlafen.
- Eigentlich ist das kein Wunder.
“Der internationale Fernverkehr”
- Wenn man über fast vier Jahrzehnte international im Fernverkehr unterwegs war und regelmäßig auch nachts gearbeitet hat, dann kann sich ein solcher Rhythmus tief im Körper festsetzen.
- Der normale Tag-Nacht-Rhythmus war für mich über viele Jahre etwas völlig anderes als für Menschen, die jeden Abend zur gleichen Zeit ins Bett gehen.
- Heute merke ich die Folgen davon noch immer.
“Wieder aufgewacht – und wieder Smallville”
- Nach ungefähr vier Stunden Schlaf war ich wieder wach.
- Und was lief anschließend?
- Natürlich wieder „Smallville“.
- Irgendwann muss man sich schließlich auch einmal von den großen Fragen dieser Welt erholen.
“18:37 Uhr”
- Es gab zwei aromatische Scheiben Eiweißbrot, die ich mit Kerrygold-Butter bestrichen habe.
- Auf der linken Scheibe Eiweißbrot lagen zwei gekühlte Scheiben Salami.

- Auf der rechten Scheibe Eiweißbrot gab es gekühlte Erdbeermarmelade und richtigen Käse.
“Die Beilage”
- Dazu gab es eine gekühlte Birne
“Das Getränk”

- Als Getränk gab es einen gut gekühlten Becher Buttermilch mit Aprikosengeschmack.
“Die Fotos”
- Die von mir erstellten Fotos habe ich vernünftig beschriftet und auf den Webserver hochgeladen.
“19:45 Uhr”
- Um 19:45 Uhr wünschte ich Petra und ihrer Enkelin eine gute Nacht.
“Smallville”

- Smallville war inzwischen zu einer Art Begleiter durch meinen Tag geworden.
“22:59 Uhr”

- Um 22:59 Uhr machte ich mir noch einen Früchtetee aus meinem eigenen Vorrat.
“Das Foto”
- Das von mir erstellte Foto habe ich vernünftig beschriftet und auf den Webserver hochgeladen.
“Hinweis”
- Und an dieser Stelle möchte ich einmal etwas an alle Familien sagen, die für einen Angehörigen ein Alten- oder Pflegeheim suchen müssen.
- Wenn es irgendwie möglich ist, sollte eine Einrichtung möglichst nicht hunderte Kilometer von der Familie entfernt liegen.
- Die regelmäßige Nähe von Angehörigen kann im Alltag unglaublich wichtig sein.
“Die Landschaft”
- Ich würde außerdem – sofern möglich – darauf achten, dass die Umgebung angenehm ist.
- Eine schöne Landschaft, etwas Natur und eine Umgebung, in der man sich nicht ausschließlich zwischen Gebäuden und Straßen befindet, können für die Lebensqualität eine große Rolle spielen.
- Noch wichtiger finde ich aber etwas anderes:
- Sprechen Sie mit den Bewohnerinnen und Bewohnern.
- Nicht nur mit der Heimleitung.
- Die Leitung kann natürlich viele wichtige Informationen geben.
- Aber Bewohnerinnen und Bewohner erleben den Alltag jeden Tag.
- Sie wissen, wie das Essen tatsächlich ist, wie die Pflege funktioniert, wie freundlich das Personal ist, wie mit Problemen umgegangen wird und wie sich das Leben dort wirklich anfühlt.
“Die Heimleitung”

- Und selbstverständlich sollte man auch mit der Heimleitung sprechen und sich die Fakten erklären lassen.
- Beides ergibt ein wesentlich realistisches Bild.
“Der kommende Sonntag”
- Und dann ist da noch der morgige Sonntag.
- Für morgen freue ich mich schon auf das Frühstück.
Es steht wieder die große Frage im Raum:
- Rührei oder Ei?
”Ich hoffe allerdings sehr, dass das Rührei nicht in einem Plastikbehälter serviert wird”
- Der Grund dafür ist bei mir nicht irgendeine Modeerscheinung und auch keine Verschwörungstheorie.
- Ich habe eine schwere Nierenerkrankung und mir wurde damals während meiner Behandlung in Recklinghausen von einem Oberarzt ausdrücklich erklärt, dass ich in meiner Situation besonders vorsichtig sein und mögliche Belastungen durch Schadstoffe möglichst vermeiden sollte.
- Gerade deshalb beschäftigt mich das Thema Mikroplastik.
“Niereninsuffizienz – warum die Nieren für den Körper so wichtig sind”
- Die Nieren sind weit mehr als reine „Filteranlagen“.
- Sie filtern das Blut, entfernen Stoffwechselprodukte und helfen dabei, Wasser, Elektrolyte und den Säure-Basen-Haushalt des Körpers zu regulieren. Wenn die Nierenfunktion stark abnimmt, können sich Abfallstoffe und überschüssige Flüssigkeit im Körper ansammeln.
- Nach der Definition des US-amerikanischen National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases, NIDDK, spricht man von Nierenversagen, wenn weniger als etwa 15 Prozent der normalen Nierenfunktion vorhanden sind.
- Je nach Situation kommen unter anderem Hämodialyse, Peritonealdialyse, eine Nierentransplantation oder eine konservative Behandlung infrage.
- Deshalb sind die Nieren für mich kein theoretisches medizinisches Thema.
- Ich muss mit meiner eigenen Situation leben.
“Mikroplastik”
- Mikroplastik – zwischen persönlicher ärztlicher Empfehlung und wissenschaftlicher Forschung!
- Mikroplastik bezeichnet sehr kleine Kunststoffpartikel.
- Wissenschaftler untersuchen seit Jahren, wie solche Partikel in die Umwelt und in den menschlichen Körper gelangen können und welche Auswirkungen sie möglicherweise haben.
- Und genau hier möchte ich etwas ausdrücklich klarstellen.
- Ich kann selbstverständlich wiedergeben, was mir mein Oberarzt damals in Recklinghausen persönlich erklärt und empfohlen hat.
- Diese ärztliche Einschätzung bezog sich auf meine konkrete gesundheitliche Situation und nicht auf irgendeine allgemeine Internetdiskussion.
- Gleichzeitig muss man zwischen einer individuellen medizinischen Empfehlung und dem unterscheiden, was wissenschaftlich bereits für alle Menschen eindeutig bewiesen ist.
“Die Forschung”
- Die Forschung zu Mikroplastik und den Nieren entwickelt sich derzeit sehr schnell.
- Eine wissenschaftliche Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2023 stellte noch fest, dass die Datenlage zur direkten Anwesenheit von Mikroplastik in menschlichen Nieren unzureichend war.
- Gleichzeitig zeigten Labor- und Tierstudien unter anderem mögliche Zusammenhänge mit oxidativem Stress, Entzündungsreaktionen und Veränderungen von Nierenzellen.
- Neuere Forschung ist inzwischen weitergegangen.
- Eine 2025 veröffentlichte Übersichtsarbeit berichtet, dass Mikroplastik in verschiedenen menschlichen Geweben nachgewiesen wurde und dass erste Hinweise auf Mikroplastik in menschlichen Nieren vorliegen.
- Die Autoren diskutieren unter anderem oxidativen Stress, Entzündungen, Veränderungen des endoplasmatischen Retikulums und mögliche langfristige Nierenschädigungen.
- Gleichzeitig betonen sie ausdrücklich, dass weiterhin erhebliche Forschungslücken bestehen und die Auswirkungen realistischer Umweltbelastungen auf den Menschen noch genauer untersucht werden müssen.
“Das bedeutet für mich persönlich”
- Ich möchte nicht behaupten, dass wissenschaftlich bewiesen ist, dass bei jedem Menschen mit Niereninsuffizienz Mikroplastik automatisch in den geschädigten Nieren abgelagert wird.
- Das wäre eine zu weitgehende Aussage.
- Ich kann aber sehr wohl sagen, dass mir ein Oberarzt aufgrund meiner individuellen Nierensituation damals ausdrücklich geraten hat, besonders vorsichtig zu sein.
- Und wenn ich deshalb vermeiden kann, dass heißes Essen oder Getränke unnötig mit Kunststoff in Kontakt kommen, dann tue ich das.
- Für mich ist das keine Verschwörungstheorie.
- Es ist eine persönliche Vorsichtsmaßnahme auf Grundlage einer ärztlichen Empfehlung – und gleichzeitig ein Thema, bei dem die medizinische Forschung noch längst nicht abgeschlossen ist.
“Mein Fazit für diesen Samstag”
- Wenn ich diesen Samstag noch einmal Revue passieren lasse, war es eigentlich ein ganz normaler Tag und gleichzeitig ein ziemlich außergewöhnlicher.
- Ich habe über „The Blacklist“ nachgedacht, über die Grenze zwischen Fiktion und Realität, über Geheimdienste und geheime Einrichtungen, über 9/11 und die vielen dokumentierten Fakten dieses historischen Tages.
- Ich habe über meine neue Internetseite weitergedacht, auf der es ausdrücklich um Fakten, Dokumente und Quellen geht.
- Ich habe „Smallville“ weitergeschaut und mit der fünften Episode „Schockgefroren!“ wieder einmal eine vollkommen andere Welt betreten.
- Zwischendurch gab es technische Probleme und automatische E-Mails vom Webserver, WordPress-Plugins, Spam, WhatsApp, Frühstück, Mittagessen, Abendessen, vier Stunden tiefen Schlaf und natürlich jede Menge Smallville.
”Und am Ende lande ich wieder bei einem Thema, das mich persönlich betrifft”
- Meine Gesundheit und insbesondere meinen Nieren.
- Vielleicht ist genau das mein Alltag.
- Ein bisschen Technik.
- Ein bisschen Journalismus.
- Ein bisschen Fernsehen.
- Ein bisschen Recherche.
- Ein bisschen Vergangenheit.
- Ein bisschen Zukunft.
- Und ganz viel echtes Leben.

Egal ob es ein Menü, Suppe oder Salat ist.
Ich höre jedesmal wie begeistert Du bist und wie es Dir schmeckt.