Zwischen „The Blacklist“, 9/11 und einem ganz normalen Tag im Pflegeheim!
“The Blacklist ist zu Ende – aber die Gedanken bleiben”
- Nachdem ich in der vergangenen Nacht die letzte Folge von „The Blacklist“ angeschaut hatte, gingen mir anschließend viele Gedanken durch den Kopf.
- Zehn Staffeln lang hatte mich die Geschichte um Raymond „Red“ Reddington, Elizabeth Keen und die sogenannte Blacklist begleitet, und plötzlich war diese Geschichte zu Ende.
- Doch anstatt einfach den Fernseher auszuschalten und zu schlafen, begann ich mich zu fragen, wie viel von dieser ganzen Geschichte eigentlich reine Fiktion ist und ob es möglicherweise irgendwo auf der Welt tatsächlich vergleichbare Strukturen gibt.
- Also habe ich mich mit meiner tollen ChatGPT darüber unterhalten und anschließend recherchieren lassen.
“Was ist eigentlich „The Blacklist“
- „The Blacklist“ ist eine US-amerikanische Krimiserie, die von Jon Bokenkamp entwickelt wurde und am 23. September 2013 beim US-Sender NBC startete.
- Im Mittelpunkt steht Raymond „Red“ Reddington, gespielt von James Spader, einem international gesuchten ehemaligen Offizier der US Navy, der sich überraschend dem FBI stellt.
- Er bietet den Behörden seine Zusammenarbeit an, allerdings unter einer außergewöhnlichen Bedingung.
“Elizabeth Keen”
- Er will ausschließlich mit der jungen FBI-Profilerin Elizabeth Keen zusammenarbeiten.
- Reddington besitzt nach eigener Darstellung eine Liste besonders gefährlicher Verbrecher und Terroristen, die den amerikanischen Behörden teilweise unbekannt sind.
- Diese Liste wird zur namensgebenden „Blacklist“.
- Die Serie verbindet Kriminalfälle, Spionage, Terrorismus, Geheimdienste, persönliche Beziehungen und zahlreiche große Verschwörungen miteinander.
“Insgesamt entstanden zehn Staffeln mit 218 Episoden”
- Die Serie endete am 13. Juli 2023.
- “Gibt es die Blacklist wirklich?”
- Und jetzt wird es interessant.
- Eine geheime Behörde mit einem Raymond Reddington, einer Elizabeth Keen und genau dieser „Blacklist“ gibt es nach allem, was öffentlich dokumentiert ist, nicht.
- Allerdings existieren in den Vereinigten Staaten tatsächlich staatliche Strukturen, die gewisse Ähnlichkeiten mit einem Teil der Serienidee haben.
“9/11”
- Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 wurde die Zusammenarbeit verschiedener US-Behörden beim Erfassen und Überprüfen terroristischer Gefährder erheblich ausgebaut.
- Am 16. September 2003 wurde das Terrorist Screening Center, kurz TSC, eingerichtet.
- Es sollte die zuvor auf verschiedene Behörden verteilten Terrorismus-Watchlists zusammenführen.
- Das Zentrum nahm im Dezember 2003 seinen Betrieb auf und arbeitet behördenübergreifend unter Beteiligung unter anderem vom Justizministerium, Heimatschutzministerium, Außenministerium und Geheimdienst Gemeinschaften.
- Administrativ ist es beim FBI angesiedelt.
“Eine echte Watchlist ist aber keine Fernseh-Blacklist”
- Das bedeutet allerdings nicht, dass die amerikanische Regierung irgendwo einen geheimen Katalog nach dem Muster von „The Blacklist“ führt, in dem ein einzelner Mann seine persönlichen Lieblingsfeinde an die Wand heftet.
- Das wirkliche System ist wesentlich nüchterner und bürokratischer.
- Das Terrorist Screening Center führt eine konsolidierte Terrorismus-Watchlist mit Informationen über Personen, bei denen bestimmte nachrichtendienstliche Kriterien für eine Aufnahme erfüllt sein müssen.
- Dazu können beispielsweise Namen, Geburtsdaten oder Fingerabdrücke gehören.
- Das FBI betont ausdrücklich, dass niemand aufgrund von Vermutungen, ethnischer Zugehörigkeit, Religion oder geschützten politischen beziehungsweise weltanschaulichen Aktivitäten auf diese Liste gesetzt werden darf.
- Die Liste wird unter anderem bei Visa- und Grenzkontrollen, der Einreise, bei Sicherheitsüberprüfungen und in bestimmten Bereichen der Strafverfolgung verwendet.
“Und dann ist da noch Guantánamo”
- Man sollte deshalb „The Blacklist“ und Guantánamo auf keinen Fall miteinander verwechseln.
- Guantánamo ist ebenfalls real, hat aber mit der Fernsehserie nichts zu tun.
- Gemeint ist das von den Vereinigten Staaten betriebene Gefangenenlager auf dem Gelände des US-Marinestützpunktes Guantánamo Bay auf Kuba.
- Die ersten Gefangenen aus Afghanistan trafen dort am 11. Januar 2002 ein, also nur wenige Monate nach den Anschlägen vom 11. September 2001.
- Die Geschichte von Guantánamo ist politisch, juristisch und menschenrechtlich hoch umstritten und würde eigentlich einen eigenen umfangreichen Tagebucheintrag verdienen.
“9/11 – ein Datum, das die Welt veränderte”
- Bei meinen Gedanken über „The Blacklist“ bin ich deshalb immer wieder bei den Terroranschlägen vom 11. September 2001 gelandet.
“Und eines möchte ich an dieser Stelle ganz klar sagen”
- Was an diesem Tag passiert ist, war grauenvoll.
”Am Morgen des 11. September 2001 entführten 19 Terroristen, die dem Terrornetzwerk al-Qaida angehörten, vier Passagierflugzeuge”
- Zwei Maschinen wurden in die Türme des World Trade Centers in New York gesteuert, eine dritte Maschine traf das Pentagon in Arlington, Virginia.
- Die Passagiere und Besatzungsmitglieder des vierten Flugzeugs, United Airlines Flight 93, versuchten, die Entführer zu überwältigen.
- Das Flugzeug stürzte schließlich bei Shanksville in Pennsylvania ab.
“2.977 Menschen verloren ihr Leben”
- Die Terroranschläge vom 11. September 2001 forderten 2.977 Todesopfer.
- Davon starben 2.753 Menschen in New York, 184 Menschen beim Angriff auf das Pentagon und 40 Menschen an Bord von Flight 93.
- Die Opfer stammten aus insgesamt 90 Ländern.
- Unter den Toten befanden sich außerdem 441 Einsatzkräfte, die bei den Rettungs- und Bergung Arbeiten ums Leben kamen.
“Die Anschläge”
- Damit waren die Anschläge nicht nur eine menschliche Tragödie von unvorstellbarem Ausmaß, sondern auch der schwerste tödliche Angriff aus dem Ausland auf amerikanischem Boden in der Geschichte der Vereinigten Staaten.
- “Ausgerechnet eine Fernsehserie brachte mich zum Nachdenken”
- Ich finde es schon irgendwie bemerkenswert, dass eine Fernsehserie wie „The Blacklist“ einen Menschen dazu bringen kann, sich anschließend mit der Realität auseinanderzusetzen.
- Genau das ist bei mir passiert.
“Ich wollte wissen, ob es solche Strukturen tatsächlich gibt, und die Antwort lautet”
- Es gibt reale Einrichtungen und Datenbanken zur Terrorismusbekämpfung, die nach 9/11 entstanden oder erheblich ausgebaut wurden.
- Aber zwischen diesen realen Institutionen und der dramatischen Welt von „The Blacklist“ liegen selbstverständlich Welten.
- Die Wirklichkeit ist keine Fernsehserie, und gerade bei einem Thema wie Terrorismus sollte man sehr sorgfältig zwischen belegten Tatsachen, Fiktion und persönlichen Vermutungen unterscheiden.
“Petra wird mir wahrscheinlich den Vogel zeigen”
- Ich weiß jetzt schon ziemlich genau, was meine langjährige beste Freundin Petra morgen denkt, wenn sie diesen Tagebucheintrag liest.
- Wahrscheinlich zeigt sie mir erst einmal den Vogel und fragt mich, was ich denn nun schon wieder vorhabe.
- Denn tatsächlich überlege ich, mir irgendwann eine entsprechende Domain zuzulegen, die sich ausschließlich mit dem Thema 9/11 beschäftigt.
- Das wäre allerdings kein Projekt, das man mal eben innerhalb eines Jahres abarbeiten könnte.
- Die Geschichte, die Hintergründe, die politischen Folgen, die gesellschaftlichen Veränderungen, die Sicherheitsmaßnahmen und die zahlreichen Dokumente rund um den 11. September 2001 können einen Autor problemlos über viele Jahre beschäftigen.
”Vielleicht sogar über Jahrzehnte”
- Und genau diese Langfristigkeit würde mich an einem solchen Projekt durchaus reizen.
“Aber zurück zum eigentlichen Tagebuch”
- Doch bevor ich jetzt endgültig zum Hobby-Geheimdienstler mutiere, kehre ich lieber zu meinem ganz normalen Tagebuch zurück.
- Denn nach dem Ende von „The Blacklist“ habe ich in dieser Nacht tatsächlich wieder ganz von vorne mit „Smallville“ angefangen.
- Und das inzwischen zum fünften Mal.
- Manche Serien kann man offenbar einfach immer wieder anschauen.
“Smallville und mein fünfter Durchgang”
- „Smallville“ ist eine US-amerikanische Science-Fiction-, Action- und Coming-of-Age-Serie, die sich mit der Jugend und Entwicklung von Clark Kent beschäftigt, bevor er zu Superman wird.
- Die Serie wurde von Alfred Gough und Miles Millar entwickelt und startete in den Vereinigten Staaten am 16. Oktober 2001.
- Im Mittelpunkt steht Tom Welling als Clark Kent, während Kristin Kreuk Lana Lang spielt.
- Weitere wichtige Rollen übernahmen unter anderem Michael Rosenbaum als Lex Luthor, Allison Mack als Chloe Sullivan und John Schneider als Jonathan Kent.
“Smallville”
- „Smallville“ lief zunächst beim Sender The WB und später beim daraus entstandenen Sender The CW.
“Die Staffeln”
- Insgesamt entstanden zehn Staffeln und 217 Episoden.
- Das Serienfinale wurde am 13. Mai 2011 ausgestrahlt.
“Clark, Lana und dann klingelt der Webserver”
- Während ich also wieder einmal gedanklich bei Clark Kent und seiner Lana Lang unterwegs war, kam wie jeden Morgen um 6 Uhr die automatisierte E-Mail von meinem Webserver.
- Darin wurde mir wieder mitgeteilt, dass verschiedene Plugins auf meinen Webseiten deaktiviert, aktualisiert und anschließend wieder aktiviert werden müssen.
- Für einen Menschen, der mehrere Webseiten betreibt, gehört so etwas inzwischen fast schon zum täglichen digitalen Frühstück.
“Plugins”

- Plugins sind Erweiterungen für ein Content-Management-System wie WordPress.
- Sie bestehen aus zusätzlichem Programmcode und erweitern die Funktionen des eigentlichen WordPress-Systems.
- Ein Plugin kann beispielsweise Sicherheitsfunktionen, Suchmaschinenoptimierung, Spamschutz, Kontaktformulare, Caching, Statistiken oder völlig neue Funktionen bereitstellen.
“WordPress”

- WordPress selbst beschreibt Plugins als Möglichkeiten, die vorhandene Funktionalität des Systems zu erweitern.
- Im offiziellen WordPress-Verzeichnis stehen inzwischen mehr als 71.000 kostenlose Plugins zur Verfügung.
“Danach ging es mit Smallville weiter”

- Nachdem die digitale Morgenpost meines Webservers abgearbeitet war, ging es für mich wieder zurück nach Smallville.
- Superman musste also noch ein bisschen warten, bis der Webmaster seine Arbeit erledigt hatte.
- Irgendwie gehört genau diese Mischung aus digitaler Arbeit, Fernsehen, Schreiben und ganz normalen Erlebnissen des Alltags inzwischen zu meinem Leben.
“8 Uhr”
- Wie jeden Morgen habe ich dann pünktlich um 8 Uhr meiner langjährigen besten Freundin Petra einen angenehmen Morgen gewünscht.
“Die E-Mail-Postfächer”
- Danach habe ich meine E-Mail-Postfächer abgerufen.
- Insgesamt acht E-Mails habe ich beantwortet, während der Rest – wie so häufig – wieder einmal im Spam gelandet ist.
“Spam-Mails”

- Als Spam bezeichnet man unerwünschte elektronische Nachrichten, die häufig massenhaft verschickt werden.
- Besonders bekannt ist Spam als unerwünschte E-Mail-Werbung.
- Spam kann lediglich lästige Werbung enthalten, aber ebenso irreführende Angebote, betrügerische Links oder Schadsoftware.
- Die US-amerikanische Federal Trade Commission bezeichnet unerbetene kommerzielle Massen-E-Mails als „Unsolicited Commercial email“ beziehungsweise Spam.
- In den Vereinigten Staaten regelt unter anderem der CAN-SPAM Act von 2003 Anforderungen an solche kommerziellen Nachrichten, darunter Vorgaben gegen falsche Absenderinformationen und irreführende Betreffzeilen sowie die Möglichkeit zur Abmeldung.
“8:58 Uhr”

- Wie jeden Morgen gab es eine Tasse heißen schwarzen Kaffee.
- Dazu gab es zwei halbe warme, frische Brötchen, die ich mit Kerrygold-Butter bestrichen habe.
- Das linke halbe Brötchen belegte ich mit einer gut gekühlten und sehr aromatischen Erdbeerkonfitüre sowie einer gut gekühlten Scheibe holländischen Käse.

- Auf das rechte halbe Brötchen kam eine gut gekühlte und wirklich schmackhafte Scheibe Braten.
“Die Fotos”
- Die von mir erstellten Fotos habe ich vernünftig beschriftet und auf meinen Webserver hochgeladen.
“Danach wieder zurück nach Smallville”

- Nach dem Frühstück ging es selbstverständlich wieder mit weiteren Folgen von „Smallville“ weiter.
- Wenn man eine Serie bereits viermal gesehen hat und beim fünften Durchgang wieder einschaltet, kennt man natürlich die Handlung.
- Aber genau das ist ja manchmal das Schöne daran.
- Man entdeckt plötzlich Kleinigkeiten, die einem bei den ersten Durchgängen überhaupt nicht aufgefallen sind.
“11 Uhr”
- Um 11 Uhr fand die Pflege statt.
“Petra”
- Danach habe ich mich wieder mit meiner langjährigen Freundin Petra über WhatsApp unterhalten.
- Auch solche ganz normalen Gespräche gehören zu einem Tag dazu und sind für mich mindestens genauso wichtig wie die großen Gedanken über Serien, Geschichte und Politik.
“11:43 Uhr”

- Es gab einen gut gekühlten Teller mit einem sehr leckeren und schmackhaften Salat aus fein geschnittenen Gurken, gut gekühltem Mais und Kidneybohnen.
- Natürlich durften auch sehr fein geschnittene Zwiebeln nicht fehlen.
“Das Foto”
- Das von mir erstellte Foto habe ich vernünftig beschriftet und auf meinen Webserver hochgeladen.
“Was sind Kidneybohnen”
- Kidneybohnen gehören zur Art Phaseolus vulgaris und damit zu den Hülsenfrüchten.
- Ihren Namen verdanken sie ihrer charakteristischen Nieren ähnlichen Form.
- Besonders bekannt sind die dunkelroten Kidneybohnen.
- Sie werden häufig in Salaten, Chili, Eintöpfen und anderen Gerichten verwendet.
- Die amerikanische Landwirtschaftsbehörde USDA führt verschiedene Kidneybohnen-Varianten ausdrücklich in ihren Standards für Bohnen auf, darunter White Kidney Beans sowie Light Red und Dark Red Kidney Beans.
“Und wieder ließ mich 9/11 nicht los”
- Danach schaute ich mir weitere Folgen von „Smallville“ an.

- Trotzdem bekam ich das Thema der Terroranschläge vom 11. September 2001 nicht wirklich aus dem Kopf.
- Vielleicht liegt es daran, dass „The Blacklist“ eine Welt voller Geheimdienste, Terroristen und verdeckter Ermittlungen zeigt und ich deshalb automatisch angefangen habe, über die tatsächlichen Ereignisse nachzudenken.
- Die Realität des 11. September ist dabei allerdings weitaus ernster als jede Fernsehserie.
“An dieser Stelle muss ich auch eine Kleinigkeit richtigstellen”
- Wenn wir in Deutschland vom „11. September 2001“ sprechen, ist damit der amerikanische „9/11“ gemeint.
- Die amerikanische Schreibweise „9/11“ steht für den 11. September, nicht für den 9. November.
- Die Anschläge fanden am Dienstag, dem 11. September 2001, statt.
“Ein bisschen Schlaf musste dann auch einmal sein”
- Nachdem ich mich stundenlang mit Smallville, Clark Kent, Lana und zwischendurch immer wieder mit meinen Gedanken an 9/11 beschäftigt hatte, habe ich beschlossen, ein wenig zu schlafen.
- Wenn man die ganze Zeit wach ist, muss man schließlich auch einmal tagsüber eine Ruhephase einlegen.
- Auch das gehört zum Alltag dazu.
“18:07 Uhr”
- Es gab zwei aromatische Scheiben Eiweißbrot, die ich mit Kerrygold-Butter bestrichen habe.
- Die linke Scheibe Eiweißbrot belegte ich mit einer gut gekühlten Scheibe Braten.

- Auf die rechte Scheibe Eiweißbrot kamen gut gekühlte Pfirsichkonfitüre und Magerquark.
“Die Beilage”

- Als Beilage gab es eine gut gekühlte Schale mit zwei sehr aromatischen Stücken Zwiebelfleisch.
“Das Getränk”

- Dazu trank ich einen gut gekühlten Becher Buttermilch mit Pfirsichgeschmack.
“Die Fotos”
- Die von mir erstellten Fotos habe ich vernünftig beschriftet und auf meinen Webserver hochgeladen.
“Was ist eigentlich Zwiebelfleisch?“
- Zwiebelfleisch ist ein traditionelles Gericht, das in unterschiedlichen regionalen Varianten existiert.
- Typischerweise treffen dabei Fleisch und Zwiebeln aufeinander.
- Je nach Region und Rezept kann es sich um ein geschmortes warmes Gericht oder um eine kalt zubereitete Variante handeln.
- Beim warmen Zwiebelfleisch wird Fleisch beispielsweise angebraten oder gekocht und anschließend mit Zwiebeln und einer würzigen Sauce serviert.
- Besonders in Westfalen besitzt Zwiebelfleisch eine lange Tradition und wird unter anderem zu besonderen Anlässen serviert.
“19 Uhr”
- Um 19 Uhr habe ich meiner langjährigen Freundin Petra und ihrer Enkelin eine angenehme Nacht gewünscht.
- Ihre Enkelin ist derzeit bei Petra zu Besuch und bleibt auch über das gesamte Wochenende.
- Ich wünsche den beiden natürlich ein schönes gemeinsames Wochenende.
- Gerade solche familiären Begegnungen sind wichtig und zeigen, dass das Leben nicht nur aus Nachrichten, Internet, Fernsehen und technischen Dingen besteht, sondern vor allem aus Menschen und persönlichen Beziehungen.
“Hinweis”
- An dieser Stelle möchte ich noch einen Gedanken an alle Familien richten, die irgendwann vor der schwierigen Aufgabe stehen, für ihre Mutter, ihren Vater oder beide Elternteile ein Alten- und Pflegeheim suchen zu müssen.
- Eine solche Entscheidung sollte man meiner Meinung nach niemals ausschließlich anhand von Prospekten, Internetseiten oder Hochglanzfotos treffen.
“Die Finanzierung”

- Wenn es finanziell und organisatorisch möglich ist, würde ich immer versuchen, eine Einrichtung in unmittelbarer Nähe zur Familie zu finden.
- Denn der Kontakt zu Kindern, Enkeln, Verwandten und Freunden sollte auch nach einem Umzug in ein Pflegeheim möglichst nicht abbrechen.
“Die Umgebung kann ebenfalls eine Rolle spielen”
- Wenn die finanziellen Möglichkeiten und die Pflegebedingungen es zulassen, würde ich außerdem eine Einrichtung in einer ländlichen und wirklich schönen Gegend in Betracht ziehen.
“Die Umgebung”
- Eine angenehme Umgebung kann einen Unterschied machen, gerade wenn ein Mensch dort möglicherweise mehrere Jahre seines Lebens verbringen wird.
- Aber natürlich darf die schöne Landschaft niemals wichtiger sein als die Qualität der Pflege, die personelle Ausstattung, die medizinische Versorgung, die Sicherheit und der respektvolle Umgang mit den Bewohnerinnen und Bewohnern.
“Die Gespräche”
- Mein vielleicht wichtigster Rat lautet deshalb:
- Sprecht vor einer Entscheidung nach Möglichkeit mit den Menschen, die dort tatsächlich leben.
- Bewohnerinnen und Bewohner können häufig viel unmittelbarer erzählen, wie der Alltag in einer Einrichtung wirklich aussieht.
- Wie wird mit den Menschen gesprochen?
- Wie schnell kommt Hilfe, wenn jemand sie braucht?
- Wie ist das Essen?
- Wie sieht es mit Aktivitäten aus?
- Wie viel Zeit bleibt für Gespräche?
- Solche Erfahrungen bekommt man aus einem Prospekt nicht.
“Die Heimleitung”

- Ebenso wichtig ist ein ausführliches Gespräch mit der zuständigen Heimleitung.
- Dort kann man sich über das Pflegekonzept, Personal, Tagesablauf, Kosten, Betreuungsangebote und weitere wichtige Rahmenbedingungen informieren.
- Am Ende sollte die Entscheidung möglichst auf mehreren Informationsquellen beruhen und nicht nur auf dem ersten Eindruck.
“Der kommende Samstag”
- Was der Samstag bringt, weiß ich natürlich noch immer nicht.
- Und damit sind wir wieder bei meinem ganz persönlichen Alltag angekommen.
”Was der morgige Samstag bringen wird, weiß ich natürlich immer noch nicht”
- Schließlich besitze ich nach wie vor keine Glaskugel.
- Aber vielleicht ist genau das der Grund, warum das Leben so interessant bleibt.
- Selbst wenn man in einem Alten- und Pflegeheim lebt, kann ein ganz normaler Freitag plötzlich von „The Blacklist“, 9/11, dem Terrorist Screening Center, Clark Kent, Lana Lang, WordPress-Plugins, Spam-Mails, Kidneybohnen und Zwiebelfleisch handeln.
- Und genau deshalb weiß man am Abend nie ganz genau, was am nächsten Morgen passieren wird.
- Vielleicht ist das Leben gerade deshalb spannend, weil wir eben keine Glaskugel besitzen.

Nein, warum sollte ich Dir in Bezug auf den 11. September 2001 einen Vogel zeigen.
Das ist ein endloses Thema, was uns für den Rest unseres Lebens beschäftigen wird.