Sonntag, 30.08.2026

Ein Sonntag zwischen „Person of Interest“, Frühstück, Arbeiten am Webserver und dem festen Vorsatz zur Mobilisierung!

“Netflix überrascht mich mit „Person of Interest“!”

  • Letzte Nacht hatte Netflix für mich wieder einmal eine Überraschung parat.
  • Mir wurde eine Serie empfohlen, die zwar keineswegs neu ist, die ich aber bisher offenbar nicht richtig auf dem Radar hatte:

“Person of Interest“

  • Und manchmal sind es gerade diese älteren Serien, die plötzlich genau zum richtigen Zeitpunkt auftauchen und einen schneller fesseln, als man zunächst erwartet.

“Person of Interest”

 

  • „Person of Interest“ ist eine US-amerikanische Science-Fiction-Krimiserie mit deutlichen Drama- und Action-Elementen, die von Jonathan Nolan entwickelt wurde.
  • Nolan ist übrigens der Bruder des bekannten Regisseurs Christopher Nolan.

”Die Serie wurde in den Vereinigten Staaten vom Sender CBS erstmals am 22. September 2011 ausgestrahlt und lief bis zum 21. Juni 2016”

  • Insgesamt entstanden fünf Staffeln mit 103 Episoden.
  • Eine Folge dauert ungefähr 43 bis 44 Minuten.
  • Die deutschsprachige Erstausstrahlung begann am 14. August 2012 bei RTL Crime.
  • Im Mittelpunkt stehen der ehemalige CIA-Agent und Spezialist John Reese, gespielt von Jim Caviezel, und der geheimnisvolle Milliardär und Computerexperte Harold Finch, gespielt von Michael Emerson.
  • Finch hat nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 gemeinsam mit anderen an einem gigantischen Überwachungssystem gearbeitet, das von ihm schlicht „die Maschine“ genannt wird.
  • Dieses System verarbeitet gewaltige Mengen elektronischer Informationen und soll anhand bestimmter Muster erkennen, welche Menschen möglicherweise in zukünftige Gewalttaten verwickelt sein werden.

“Das Besondere daran”

  • Die Maschine liefert lediglich eine Sozialversicherungsnummer beziehungsweise die Identität einer sogenannten „Person of Interest“.
  • Finch weiß zunächst nicht, ob diese Person das zukünftige Opfer oder der zukünftige Täter sein wird.

”Genau an diesem Punkt beginnt die eigentliche Geschichte”

  • Reese soll herausfinden, was hinter der jeweiligen Person steckt, und möglichst verhindern, dass ein Verbrechen überhaupt stattfindet.
  • Unterstützt werden die beiden unter anderem von den New Yorker Polizisten Joss Carter und Lionel Fusco.
  • Und genau diese Mischung aus Überwachung, künstlicher Intelligenz, Kriminalfällen, Geheimdiensten, persönlichen Schicksalen und der Frage, ob eine Maschine tatsächlich die Zukunft eines Menschen vorhersagen kann, macht die Serie ausgesprochen interessant.
  • Was zunächst wie eine klassische Krimiserie beginnt, entwickelt sich im weiteren Verlauf zu einer wesentlich größeren Geschichte über Überwachung, Macht, künstliche Intelligenz und die Frage, wie viel Kontrolle eine Gesellschaft eigentlich an eine Maschine abgeben darf.

“Plötzlich erkenne ich den Gegner aus „LOST“!”

  • Das erste, was mir beim Anschauen aufgefallen ist, war allerdings etwas ganz anderes.

“Ich dachte mir plötzlich”

  • Den Mann kenne ich doch!
  • Und tatsächlich handelt es sich um Michael Emerson, der in „Person of Interest“ den geheimnisvollen Harold Finch spielt.
  • Michael Emerson war zuvor einem riesigen internationalen Fernsehpublikum vor allem durch seine Rolle als Benjamin „Ben“ Linus in der Kultserie „LOST“ bekannt geworden.
  • In „LOST“ war Ben Linus zunächst eine ausgesprochen geheimnisvolle und gefährliche Figur und entwickelte sich zu einem der wichtigsten und zugleich undurchsichtigen Gegenspieler der Serie.
  • Emerson spielte Ben Linus beziehungsweise Henry Gale insgesamt in 81 Episoden zwischen 2006 und 2010.

“Und genau deshalb war mein erster Gedanke bei „Person of Interest“ tatsächlich”

  • Das ist doch Ben aus „LOST“!

“Was war eigentlich LOST?“

  • „LOST“ ist eine US-amerikanische Mystery-, Drama-, Abenteuer- und Science-Fiction-Serie, die von J. J. Abrams, Damon Lindelof und Jeffrey Lieber entwickelt wurde.
  • Die Serie startete am 22. September 2004 beim US-Sender ABC und endete am 23. Mai 2010 nach insgesamt sechs Staffeln und 121 Episoden.

“Die Ausgangsgeschichte ist ebenso einfach wie genial”

  • Der Oceanic-Flug 815 stürzt auf einer geheimnisvollen Insel ab.
  • Die Überlebenden müssen zunächst um ihr eigenes Überleben kämpfen und versuchen, von der Insel wieder herunterzukommen.

”Doch schon bald wird klar, dass diese Insel alles andere als ein gewöhnlicher Ort ist”

  • Die Überlebenden entdecken unter anderem geheimnisvolle Bunker, ungewöhnliche technische Einrichtungen, eine schwer durchschaubare Gruppe von Bewohnern und zahlreiche Rätsel.
  • Gleichzeitig erzählt die Serie die persönlichen Geschichten der einzelnen Figuren und verbindet Gegenwart, Vergangenheit und später sogar unterschiedliche Zeitebenen miteinander.
  • Zu den bekanntesten Figuren gehören unter anderem Jack Shephard, Kate Austen, James „Sawyer“ Ford, John Locke, Hugo „Hurley“ Reyes, Sayid Jarrah, Sun und Jin Kwon sowie Charlie Pace.
  • Michael Emerson stieß später als Ben Linus hinzu und wurde zu einer der prägendsten Figuren der gesamten Serie.

”LOST“ war dabei weit mehr als eine einfache Überlebensgeschichte”

  • Die Serie stellte immer wieder Fragen nach Schicksal, freiem Willen, Schuld, Vergebung, Identität und der Frage, ob Menschen ihr Leben tatsächlich selbst bestimmen können.
  • Genau diese Mischung machte „LOST“ zu einem internationalen Serienphänomen.

“Kein originaler Netflix-Trailer – also musste RTL herhalten”

  • Da ich bei YouTube keinen originalen Netflix-Trailer zu „Person of Interest“ gefunden habe, musste ich mich eben mit einem RTL-Trailer begnügen.
  • Das ist für mich allerdings kein wirkliches Problem, denn entscheidend ist letztendlich nicht, von welchem Sender ein Trailer stammt, sondern ob er einen vernünftigen Eindruck von der Serie vermittelt.
  • Interessant ist dabei, dass „Person of Interest“ ursprünglich gar keine Netflix-Serie ist.
  • Die Serie wurde für CBS produziert und von Warner Bros. Television, Bad Robot Productions und Kilter Films umgesetzt.
  • Die deutsche Erstausstrahlung erfolgte später bei RTL Crime.

Staffel 1, Folge 1:

“Der Pilot legt sofort richtig los”

Die erste Folge von „Person of Interest“ trägt schlicht den Titel „Pilot“ und bildet die Grundlage für die komplette spätere Seriengeschichte.

  • Im Mittelpunkt steht John Reese, ein ehemaliger Spezialagent, der nach traumatischen Erfahrungen aus seinem bisherigen Leben ausgestiegen ist und schließlich praktisch auf der Straße landet.

“Dann tritt Harold Finch in sein Leben”

  • Finch ist ein außergewöhnlich wohlhabender und hochintelligenter Computerexperte, der Reese für eine ungewöhnliche Aufgabe gewinnen möchte.
  • Er verfügt über Informationen aus einer geheimen Maschine, die Menschen identifiziert, die in der Zukunft in ein schweres Verbrechen verwickelt sein werden.
  • Die erste Person, deren Sozialversicherungsnummer Finch Reese übergibt, ist Diane Hansen, eine Staatsanwältin.

“Reese soll herausfinden, ob sie Opfer oder Täterin sein wird”

  • Zunächst sieht vieles danach aus, dass Hansen selbst bedroht wird.
  • Doch Reese stellt fest, dass die tatsächlichen Zusammenhänge wesentlich komplizierter sind.
  • Hansen ist in ein Netzwerk korrupter Polizisten verwickelt und plant gemeinsam mit ihnen weitere Verbrechen.
  • Reese greift ein und verhindert schließlich einen Mordanschlag.
  • Gleichzeitig begegnen wir in dieser ersten Folge bereits den später wichtigen Figuren Detective Joss Carter und Detective Lionel Fusco.
  • Besonders interessant finde ich an dieser ersten Folge, dass die Serie schon hier ihr eigentliches Grundprinzip erklärt:
  • Die Maschine weiß, dass etwas passieren wird, aber Finch weiß nicht, was genau passieren wird.

“Er bekommt lediglich eine Identität”

  • Reese muss anschließend wie ein menschlicher Ermittler sämtliche Puzzleteile zusammensetzen.
  • Damit wird aus einem Computerprogramm eine Art Ausgangspunkt für eine moderne Kriminalgeschichte.

“Aus einer Folge werden natürlich mehrere”

  • Nachdem ich mir die erste Folge angeschaut hatte, war für mich eigentlich schon klar, dass es nicht bei dieser einen Episode bleiben würde.
  • Selbstverständlich habe ich mir danach weitere Folgen angesehen.

“Und genau das ist bei solchen Serien das Problem”

  • Man sagt sich zunächst, dass man nur noch eine Folge schaut.
  • Dann endet die Folge natürlich genau an der Stelle, an der man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht.
  • Also startet die nächste Episode.
  • Und irgendwann stellt man fest, dass aus „einer Folge“ gleich mehrere geworden sind.
  • Bei „Person of Interest“ funktioniert dieses Prinzip ausgesprochen gut, weil sich die einzelnen Fälle mit einer übergeordneten Geschichte verbinden.
  • Die Serie beginnt als Krimiserie, entwickelt aber zunehmend größere Handlungsstränge rund um die Maschine, Überwachung, künstliche Intelligenz und die Macht derjenigen, die über diese Technologie verfügen.

“Der tägliche Hinweis vom Webserver”

  • Plugins müssen aktualisiert werden.
  • Wie jeden Morgen bekam ich pünktlich um 6 Uhr eine automatisierte E-Mail mit dem Hinweis, dass ich verschiedene Plugins auf meinen Webseiten deaktivieren, aktualisieren und anschließend wieder aktivieren muss.
  • Für Leserinnen und Leser, die selbst keine WordPress-Webseite betreiben, klingt das zunächst wahrscheinlich ziemlich technisch.

“Plugins”

  • Ein Plugin ist vereinfacht gesagt ein zusätzliches Softwarepaket, mit dem sich die Funktionen von WordPress erweitern lassen.

“WordPress”

  • WordPress selbst bildet das Grundsystem einer Webseite.
  • Plugins können anschließend zusätzliche Funktionen hinzufügen, beispielsweise Sicherheitsfunktionen, Suchmaschinenoptimierung, Spamschutz, Kontaktformulare, Caching oder andere technische Möglichkeiten.
  • Der Vorteil besteht darin, dass nicht jede gewünschte Funktion direkt in den WordPress-Kern eingebaut werden muss.
  • Stattdessen kann eine zusätzliche Funktion als Plugin installiert und aktiviert werden.

”Plugins lassen sich außerdem deaktivieren, aktualisieren und wieder aktivieren”

  • Genau deshalb sind regelmäßige Aktualisierungen wichtig, denn Software entwickelt sich ständig weiter und Sicherheitslücken oder Fehler müssen behoben werden.
  • WordPress weist allerdings auch darauf hin, dass Plugins von unterschiedlicher Qualität sein können und nicht jedes Plugin dauerhaft gepflegt wird.
  • Für jemanden wie mich, der mehrere Webseiten betreibt und regelmäßig Inhalte veröffentlicht, gehören diese kleinen technischen Wartungsarbeiten deshalb inzwischen genauso zum Alltag wie das Schreiben selbst.

“Guten Morgen, Petra”

  • Wie jeden Morgen habe ich anschließend meine langjährige beste Freundin Petra begrüßt und ihr einen angenehmen Sonntagmorgen gewünscht.
  • Gerade solche kleinen persönlichen Rituale gehören für mich inzwischen genauso zu einem normalen Tagesablauf wie der erste Kaffee oder der Blick in die E-Mail-Postfächer.

“Die E-Mail-Postfächer”

  • Anschließend habe ich meine E-Mail-Postfächer abgerufen.
  • Insgesamt fünf E-Mails habe ich beantwortet.
  • Der große Rest war, wie inzwischen fast jeden Tag, wieder einmal Spam.

“Was sind eigentlich Spam-Mails”

  • Unter einer Spam-Mail versteht man eine unerwünscht zugesandte elektronische Nachricht.
  • Besonders häufig handelt es sich um unerwünschte Werbung, aber Spam kann auch Betrugsversuche, Schadsoftware oder Links auf manipulierte Webseiten enthalten.
  • Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, kurz BSI, beschreibt Spam-E-Mails unter anderem als unverlangt zugesandte Werbe-E-Mails.
  • Häufig werden dabei gefälschte Absenderangaben verwendet.

“Die Absender”

  • Spam-Versender versuchen außerdem, ihre Nachrichten so zu verändern, dass sie von automatischen Filtersystemen möglichst schwer erkannt werden.
  • E-Mail-Adressen können beispielsweise automatisiert aus Webseiten ausgelesen, durch Kombinationen erzeugt oder über verschiedene Wege weitergegeben und gehandelt werden.
  • “Deshalb gilt für mich wie für jeden anderen E-Mail-Nutzer”
  • Nicht jede Nachricht, die im Posteingang landet, verdient auch nur einen einzigen weiteren Gedanken.
  • Bei unbekannten Absendern, merkwürdigen Links, angeblichen Gewinnbenachrichtigungen oder verdächtigen Rechnungen sollte man besonders vorsichtig sein.

“9:01 Uhr”

  • Wie jeden Morgen gab es zunächst eine Tasse mit heißem schwarzen Kaffee.
  • Dazu gab es ein wirklich tolles Frühstück mit zwei frischen warmen Brötchen, die ich mit Kerrygold-Butter bestrichen habe.
  • Das linke halbe Brötchen habe ich mit einem fantastischen cremigen Schmierkäse und einer gut gekühlten Scheibe Schinkenwurst belegt.

  • Das rechte halbe Brötchen bekam eine gut gekühlte aromatische Kirschkonfitüre sowie eine gut gekühlte Scheibe Kräuterkäse.

“Die Beilagen”

  • Als erste Beilage gab es ein fantastisch gekochtes Ei, das ich mit Salz, Pfeffer und Würze verfeinert habe.
  • Als weitere Beilage gab es eine gut gekühlte Nektarine.

“Die Fotos”

  • Die von mir erstellten Fotos habe ich vernünftig beschriftet und auf den Webserver hochgeladen.

“Ein Sonntag mit WhatsApp und Petra”

  • Nach dem Frühstück habe ich mich natürlich mit meiner langjährigen Freundin Petra über WhatsApp unterhalten.

“WhatsApp”

  • WhatsApp ist ein internetbasierter Messenger, mit dem sich Textnachrichten, Fotos, Videos, Dokumente und Standorte verschicken sowie Sprach- und Videoanrufe führen lassen.
  • Die Anwendung wurde von Jan Koum und Brian Acton gegründet. WhatsApp begann ursprünglich als Alternative zur klassischen SMS und wurde 2014 Teil des damaligen Facebook-Konzerns, der heute unter dem Namen Meta bekannt ist.
  • WhatsApp selbst arbeitet weiterhin als eigenständige Anwendung.

“Die Verschlüsselung”

  • Ein wichtiger Bestandteil des Dienstes ist die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für persönliche Kommunikation.
  • WhatsApp gibt heute an, dass mehr als drei Milliarden Menschen in mehr als 180 Ländern den Dienst nutzen.
  • Der Name „WhatsApp“ ist dabei ein Wortspiel mit der englischen Frage „What’s up?“.
  • Für mich persönlich ist WhatsApp vor allem ein praktisches Kommunikationsmittel, um mit Petra und ehemaligen Kolleginnen und Kollegen schnell und unkompliziert Kontakt zu halten.

“Der Vormittag gehört wieder „Person of Interest“

  • Danach ging es natürlich wieder mit „Person of Interest“ weiter.

  • Ich habe weitere Folgen angeschaut und muss inzwischen wirklich sagen, dass mich diese Serie ziemlich gepackt hat.
  • Es sind nicht nur die eigentlichen Kriminalfälle, die faszinieren.
  • Es sind vor allem die Momente, in denen aus einem scheinbar einfachen Fall plötzlich ein gewaltiger Showdown wird.
  • Dann geht es nicht mehr nur darum, wer Täter und wer Opfer ist.
  • Plötzlich stehen Vertrauen, Verrat, Überwachung, Macht und manchmal auch das Leben mehrerer Menschen auf dem Spiel.
  • Und genau solche Momente können einen Zuschauer emotional ziemlich stark in eine Serie hineinziehen.

“11:54 Uhr”

  • Doch irgendwann ist auch der spannendste Serienvormittag vorbei und das Mittagessen steht auf dem Tisch.

  • Um 11:54 Uhr gab es einen kühlen und aromatisch gemischten Salat.

“Das Foto”

  • Das von mir erstellte Foto habe ich vernünftig beschriftet und auf den Webserver hochgeladen.
  • Pflege, gute Stimmung und ein wichtiger Entschluss!

“Die Pflege”

  • Danach fand die Pflege statt, bei der wir natürlich wie immer sehr viel Spaß gehabt haben.
  • Gerade diese menschliche Seite gehört für mich ebenfalls zu einem normalen Alltag dazu.
  • Pflege muss schließlich nicht bedeuten, dass alles immer bierernst ablaufen muss.

“Petra”

  • Anschließend habe ich noch einmal mit meiner langjährigen Freundin Petra gesprochen.
  • Dabei ging es unter anderem um einen Entschluss, den ich für den kommenden Montag gefasst habe.
  • Ich werde ab Montag pünktlich um 11 Uhr in eigener Verantwortung mit meiner Mobilisierung beginnen.

“Was bedeutet Mobilisierung”

  • Mobilisierung bedeutet in der Pflege und Medizin grundsätzlich, einen Menschen wieder zu bewegen und möglichst zu mehr Eigenständigkeit anzuregen.
  • Das kann je nach körperlicher Situation ganz unterschiedlich aussehen.
  • Mobilisierung kann bereits damit beginnen, die Körperposition im Bett zu verändern, sich aufzusetzen oder Bewegungen einzelner Gelenke durchzuführen.

”Wenn es die körperliche Situation erlaubt, können später das Sitzen an der Bettkante, das Aufstehen und schließlich Gehversuche hinzukommen”

  • Gerade wie in meinem Fall bedeutet das nach längerer Bettlägerigkeit das Thema von großer Bedeutung.
  • Längere Immobilität kann zu einem erheblichen Verlust von Muskelkraft und Beweglichkeit führen.
  • Die Weltgesundheitsorganisation weist ebenfalls darauf hin, dass bei stark eingeschränkter Mobilität körperliche Aktivität beziehungsweise Training zunächst auch im Bett oder im Sitzen beginnen kann und anschließend entsprechend den individuellen Möglichkeiten gesteigert werden sollte.
  • Dabei geht es keineswegs darum, nach langer Immobilität plötzlich Höchstleistungen zu vollbringen.

“Im Gegenteil”

  • Ein langsamer und kontrollierter Aufbau ist entscheidend.
  • Die WHO empfiehlt ausdrücklich, bei Menschen, die bislang nicht regelmäßig körperlich aktiv waren, mit kleinen Belastungen zu beginnen und die Dauer, Häufigkeit und Intensität schrittweise zu steigern.
  • Nach einer langen Zeit der Bettlägerigkeit muss eine Mobilisierung außerdem individuell an die jeweilige körperliche Situation angepasst werden.
  • Deshalb sollte man bei größeren Belastungsschritten beziehungsweise beim Übergang vom Liegen zum Sitzen und Aufstehen die zuständigen medizinischen und pflegerischen Fachkräfte einbeziehen.

“Nach sieben Jahren ist Eigeninitiative gefragt”

  • Ich verlasse mich natürlich nicht weiterhin auf Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte.
  • Aber irgendwann muss man offenbar auch selbst Verantwortung übernehmen.
  • Nach sieben Jahren Bettlägerigkeit möchte ich nicht einfach nur darauf warten, dass irgendwann irgendjemand etwas verändert.

“Oder anders gesagt”

  • Wenn das nächste Jahrhundert bereits angebrochen ist, während man selbst noch darauf wartet, dass sich etwas bewegt, dann wird es vielleicht tatsächlich Zeit, selbst etwas Bewegung in die Angelegenheit zu bringen.

“Mein eigener Entschluss steht deshalb fest”

  • Ab Montag um 11 Uhr beginnt für mich ein neuer Versuch, Schritt für Schritt wieder mehr Mobilität in meinen Alltag zu bringen.

“16:57 Uhr”

  • Um 16:57 Uhr habe ich mir eine Tasse Früchtetee aus dem eigenen Bestand gemacht.

“Das Foto”

  • Das von mir erstellte Foto habe ich vernünftig beschriftet und auf den Webserver hochgeladen.

“Person of Interest“

  • Diese Serie kann einen wirklich nicht nur faszinieren, sondern auch emotional in ihren Bann ziehen.
  • Selbstverständlich blieb es deshalb nicht bei einer Folge.
  • Ich habe natürlich mehrere Episoden angeschaut.
  • Und je länger man zusieht, desto deutlicher wird, dass die Serie wesentlich mehr ist als eine Sammlung einzelner Kriminalfälle.
  • Aus dem ursprünglichen Konzept rund um Reese, Finch und die geheimnisvolle Maschine entsteht nach und nach eine größere Geschichte über Überwachung und künstliche Intelligenz.
  • Die fünf Staffeln umfassen insgesamt 103 Episoden, bevor die Serie 2016 abgeschlossen wurde.

“18:07 Uhr”

  • Um 18:07 Uhr stand schließlich das Abendessen auf dem Tisch.
  • Es gab zwei aromatische Scheiben Eiweißbrot, die ich mit Kerrygold-Butter bestrichen habe.
  • Die linke Scheibe Eiweißbrot habe ich mit einem gut gekühlten Kräuterschmierkäse sowie einer gut gekühlten Schinkenwurst belegt.

  • Die rechte Scheibe Eiweißbrot bekam eine gut gekühlte Kirschkonfitüre und eine gut gekühlte Scheibe holländischen Käse.

“Die Beilagen”

  • Als erste Beilage gab es eine gut gekühlte Banane, die ich mir für später aufgehoben habe.

  • Als weitere Beilage gab es eine leicht angewärmte Schale mit drei kleinen Mini-Frikadellen und etwas Senf.

“Das Getränk”

  • Dazu gab es als Getränk einen gut gekühlten Becher Buttermilch mit Aprikosengeschmack.

“Die Fotos”

  • Die von mir erstellten Fotos habe ich vernünftig beschriftet und auf den Webserver hochgeladen.

“19:50 Uhr”

  • Um 19:50 Uhr habe ich meiner langjährigen Freundin Petra schließlich eine angenehme Nacht gewünscht.
  • Damit ging ein weiterer Sonntag langsam seinem Ende entgegen.

“Wieder einmal lagen zwischen Morgen und Abend zahlreiche unterschiedliche Dinge”

  • Serien, Kommunikation, E-Mails, Arbeit an den Webseiten, Essen, Pflege und vor allem die Gedanken an das, was am kommenden Montag beginnen soll.

“Hinweis”

  • Wenn eine Tochter oder ein Sohn für die Mutter oder den Vater oder für beide Elternteile ein Alten- und Pflegeheim sucht, gibt es einiges zu beachten.
  • Wenn es irgendwie möglich ist, sollte ein Pflegeheim in unmittelbarer Nähe zur Familie gesucht werden.
  • Der persönliche und private Kontakt darf meiner Meinung nach nicht einfach dadurch verloren gehen, dass zwischen Familie und Pflegeeinrichtung plötzlich viele Kilometer liegen.

“Die Besuche”

  • Gerade regelmäßige Besuche können für Bewohnerinnen und Bewohner von enormer Bedeutung sein.

“Die Finanzierung”

  • Wenn es die finanziellen Möglichkeiten erlauben, würde ich außerdem darauf achten, dass die Einrichtung in einer angenehmen und möglichst schön gelegenen Umgebung liegt.
  • Natürlich ersetzt eine schöne Umgebung keine gute Pflege.
  • Aber Lebensqualität besteht aus vielen einzelnen Dingen, und die Umgebung gehört für mich dazu.
  • Wenn ein passendes Alten- und Pflegeheim gefunden worden ist, würde ich außerdem nicht ausschließlich Prospekte, Internetseiten oder Werbeaussagen studieren.

“Die Gespräche”

  • Unterhaltet euch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern vor Ort.
  • Sie erleben den Alltag unmittelbar und können häufig wesentlich realistischer erzählen, wie ein ganz normaler Tag in dieser Einrichtung tatsächlich aussieht.

“Die Heimleitung”

  • Natürlich sollte auch das Gespräch mit der zuständigen Heimleitung geführt werden.
  • Eine gut geführte Einrichtung sollte in der Lage sein, Interessierten offen und nachvollziehbar zu erklären, wie Pflege, Betreuung, Tagesabläufe, medizinische Versorgung, Beschäftigung und die Kommunikation mit Angehörigen organisiert sind.
  • Denn am Ende entscheidet nicht allein der Prospekt darüber, ob ein Pflegeheim gut ist. Entscheidend ist das tatsächliche Leben der Menschen, die dort wohnen.

“Was bringt der Montag”

  • Was der kommende Montag bringen wird, weiß ich natürlich nicht.
  • Ich versuche schließlich schon seit Monaten, eine Glaskugel geschenkt zu bekommen, damit ich endlich einmal in die Zukunft schauen kann.
  • Leider hat anscheinend niemand von meinen Leserinnen und Lesern genügend Geld übrig, um mir eine solche Glaskugel zu spenden.
  • Also bleibt mir nichts anderes übrig, als auf die Glaskugel zu verzichten und stattdessen abzuwarten, was der Montag tatsächlich bringt.

“Eines steht allerdings bereits fest”

  • Um 11 Uhr beginnt mein persönlicher Versuch, wieder etwas mehr Bewegung in mein Leben zu bringen.
  • Und vielleicht wird ausgerechnet dieser Montag irgendwann einmal zu einem Datum, an das ich mich zurückerinnern und sage:
  • Da habe ich angefangen, mein Leben selbst wieder etwas in die Hand zu nehmen.

“Bis dahin bleibt mir nur eines”

  • Kaffee trinken, „Person of Interest“ weiterschauen, Webseiten betreiben, meine Fotos hochladen, Petra einen guten Abend wünschen – und abwarten, was der nächste Tag tatsächlich mit sich bringt.
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