Eine Nacht zum Durchatmen und ein ruhiger Start in den Samstag
- Der Samstag, 20.12.2025, begann endlich einmal so, wie man es sich nach den letzten anstrengenden Nächten wünscht, denn nach all dem Stress war eine ruhige Nacht längst überfällig.
- Es tat gut, den Morgen etwas entspannter angehen lassen zu können, ein paar Freundinnen und Freunde auf Facebook ein wenig zu nerven und zwischendurch ein paar überfällige E-Mails abzuarbeiten.
- Wie jeden Morgen um 8 Uhr habe ich zuerst meine langjährige Freundin Petra begrüßt, was inzwischen so selbstverständlich geworden ist, dass mir ohne diesen täglichen Austausch regelrecht etwas fehlen würde.
“Erinnerungen an die Werkstatt hinter dem Haus”
- Unsere Freundschaft reicht mehr als 40 Jahre zurück, eine Zeit, in der ich mir damals hinter dem Haus meiner Eltern eine kleine Werkstatt eingerichtet hatte.
- Meine Eltern führten ein eigenes Geschäft, und ich war derjenige, der die betriebseigenen Fahrzeuge wartete, reparierte und teilweise auch schweißte.
Das MIG-Schweißen war damals mein bevorzugtes Verfahren.
- MIG bedeutet „Metall-Inertgas-Schweißen“ und beschreibt ein Schweißverfahren, bei dem ein kontinuierlich geförderter Schweißdraht unter Schutz eines inerten Gases – meist Argon – abschmilzt.
- Dieses Gas verhindert, dass Sauerstoff die Schweißnaht verunreinigt, wodurch besonders saubere und stabile Nähte entstehen können.
Neben den Schweißarbeiten gehörten natürlich auch die normalen Wartungen dazu wie Ölwechsel, der Wechsel des Luftfilters oder das Nachfetten der Scharniere, wenn sie wieder einmal gequietscht haben.
- Menschen, die mich kennen, wissen, dass ich immer mehrere Berufe gleichzeitig ausgeübt habe und nie zu den Menschen gehörte, die sich vor Arbeit drücken.
“Der Kaffee, der wieder einmal zu heiß war”
- Heute gab es wieder ein pünktliches Frühstück, worüber ich froh war, auch wenn ich es wieder geschafft habe, mir an der viel zu heißen Kaffeetasse die Pfoten zu verbrennen.
- Es gab wie jeden Morgen eine Tasse schwarzen Kaffee.

- Eine frische Scheibe Weißbrot, die ich mit gut gekühlter Margarine bestrichen habe.

- Die linke Hälfte habe ich mit einer ebenso gut gekühlten Kirschmarmelade geschmiert und mit einer Scheibe kühlen Holländerkäses abgedeckt.
- Auf der rechten Hälfte lagen zwei gekühlte Scheiben Schinkenwurst, die ich wie immer mit einem ordentlichen Tropfen Tabasco verfeinert habe.
“Ein Vormittag voller E-Mails und Erinnerungen”
- Nach dem Frühstück habe ich mich erneut an die E-Mails gesetzt und sogar eine neue Nachricht an ein Alten- und Pflegeheim in Düsseldorf rausgeschickt, denn schließlich möchte ich hier irgendwann raus.
- Zwischendurch habe ich mich weiter mit Petra unterhalten und meine Facebook-Freundinnen und Freunde mit einem lustigen Video bespaßt.
- Und wie es so ist, vergeht ein Vormittag schneller, als einem lieb ist, sodass auch das Mittagessen wieder pünktlich auf dem Tisch stand.
“Strammer Max – ein Stück Kindheit”
- Heute gab es mein Lieblingsgericht aus Kindertagen:

- Spiegelei. Ich habe es mit Salz, Pfeffer und reichlich Maggi gewürzt, genauso wie früher.
In dieser Kombination nennt man das Gericht „Strammer Max“.
- Ein strammer Max besteht traditionell aus einer Scheibe Brot, meist mit Butter bestrichen, die mit Schinken belegt wird und darauf ein frisch gebratenes Spiegelei erhält.
- Es ist ein einfaches, herzhaftes Gericht, das schnell zubereitet wird und seit Jahrzehnten überall in Deutschland beliebt ist.

- Dazu gab es einen gut gekühlten Becher Buttermilch mit Erdbeergeschmack.
“Eine herzliche Pflege – und doch ein merkwürdiges Gefühl”
- Schlafen konnte ich nach dem Essen nicht, doch kurz danach fand wie jeden Tag die Pflege statt.
Den Pfleger hatte ich seit Wochen nicht gesehen, da er mit seiner Frau im Urlaub gewesen war.
- Es war ein ungewohntes Gefühl, als ich hörte, dass man privat über mich gesprochen hatte, denn so etwas habe ich in all den Jahren von keinem Pfleger erlebt.
- Trotzdem muss ich sagen, dass es herzliche und liebevolle Menschen sind, und ich wünsche mir, dass sie noch lange bleiben und nicht irgendwann still verschwinden, wie es hier leider öfter vorkommt.
Seit Wochen fehlt ein bestimmter Pfleger, mit dem mich die Liebe zur Musik verbindet.
- Auch seinen Namen darf ich aus Datenschutzgründen nicht nennen.
- Mitarbeiter eines Unternehmens dürfen nicht öffentlich mit Namen erwähnt werden, da dies gegen Persönlichkeitsrechte und Datenschutzbestimmungen verstößt.
- Diese sollen verhindern, dass Beschäftigte ohne ihre Zustimmung identifizierbar gemacht, belästigt oder in berufliche Schwierigkeiten gebracht werden.
“Ein Mittagsschlaf und neue Energie”
- Nach der Pflege habe ich zweieinhalb Stunden geschlafen, und man muss wirklich jede Minute Schlaf mitnehmen, die man bekommen kann.
- Nach dem Aufwachen habe ich wieder mit Petra geplaudert, erneut ein lustiges Video auf Facebook geteilt und sogar einen neuen Artikel auf meiner Spanien-Seite veröffentlicht, in dem es um das Thema „Solarallergie in Spanien“ geht.
“Solarenergie und der Betrug der spanischen Regierung”
- Ich bin nach wie vor der Meinung, dass Spanien und die Solarenergie eine wichtige und interessante Kombination darstellen würden, wenn nicht der große Betrug der spanischen Bundesregierung damals alles zerstört hätte.
- In Spanien nennt man die Bundesregierung „Gobierno de España“.
Viele Bauern haben nicht nur ihr Kapital investiert, sondern auch Häuser und Grundstücke verpfändet, um Kredite aufzunehmen.
- All das in der Hoffnung auf Einnahmen aus überschüssiger Solarenergie, die ins öffentliche Netz eingespeist werden sollte.
- Doch die Regierung Spaniens musste die zugesagten Gelder plötzlich anderweitig einsetzen, wodurch das gesamte Konstrukt wie ein Kartenhaus zusammenbrach.
- Von einem Land wie Spanien hätte ich so etwas eigentlich nicht erwartet, aber man lernt eben täglich dazu.
“Der Nachmittag fliegt dahin”
- Während ich all diese Arbeiten erledigt habe, ist der Nachmittag schneller verflogen, als ich schauen konnte.
Pünktlich stand dann auch schon wieder das Abendessen bereit.

- Es gab frisches Weißbrot, das ich wie gewohnt mit gut gekühlter Margarine bestrichen habe.
- Auf der linken Hälfte lagen zwei Scheiben gut gekühlter Wurst, die ich mit Düsseldorfer Mustard verfeinert habe.
Um es klar zu erklären:
- Der Begriff „Düsseldorfer Mustard“ ist im Grunde eine freie Formulierung, während der bekannte „Düsseldorfer Löwensenf“ ein geschützter Markenname ist.
- Löwensenf gibt es in verschiedenen Schärfegraden, darunter die berühmte „Extra scharf“-Variante.
Standard-Senf aus Düsseldorf ist in der Regel milder und weniger aggressiv im Geschmack, während Löwensenf Extra scharf eine deutlich höhere Senföl Konzentration besitzt und daher intensiver und brennender schmeckt.
- Der Unterschied der Schärfegrade ergibt sich aus der Menge der verwendeten braunen Senfkörner und deren Verarbeitung.
- Auf der rechten Seite meiner Brotscheibe habe ich eine gut gekühlte Erdbeermarmelade aufgetragen und diese mit einem Quark der Magerstufe abgedeckt.

- Dazu gab es einen Becher Buttermilch mit Erdbeergeschmack.
“Ein kurzer Austausch und ein langer Abend”
- Nach dem Abendessen habe ich mich noch einmal kurz mit Petra unterhalten.
- Und wenn ich sage kurz, dann meine ich auch wirklich kurz, denn sie war heute sichtlich geschafft.
- Danach habe ich weitere E-Mails beantwortet, was inzwischen schon recht nervig geworden ist.
“Ein Dank – und dennoch klare Worte”
- Da mich Christoph Schuch von der Firma Schuch GmbH darum gebeten hat, auch einmal etwas Nettes zu erwähnen, muss ich sagen, dass ich froh bin, dass wir das Thema mit dem hausinternen WLAN endlich klären konnten.
Dafür bedanke ich mich selbstverständlich.
- Das heißt aber nicht, dass der Stress und Ärger der letzten Monate damit plötzlich vergessen wären.
- Ich bin trotzdem froh, wenn ich hier raus bin.
Und meine standardmäßige Ansage bleibt bestehen:
- Wenn Kinder für Vater und Mutter oder für Vater oder Mutter ein Alten- und Pflegeheim suchen, dann nehmt bitte nicht die Firma Schuch GmbH in der Eifel.
- Dort ist man leider nur eine Nummer im System.
“Der Blick auf den kommenden Morgen”
- Was der nächste Morgen bringt, weiß ich noch nicht.
Aber ich freue mich jetzt schon auf das Frühstück am Sonntag, denn dort gibt es immer wahlweise ein frisch gekochtes Ei oder – wie heute – ein Spiegelei.

Oh, die Fa. Schuch hat sich wirklich Mühe gegeben, aber die Geschenke wiegen den ganzen Ärger und Stress, der letzten Monate nicht auf.
Vieles hätte in manchen Gesprächen geklärt werden können.
Es ist schade, das erst eine höhere Instanz eingreifen musste.
Und sowie ich das sehe, war die weibliche Person zu feige, das dann in Ordnung zubringen.
Da kam dann jemand anderes von der Heimleitung.
Nein, ich würde meine Eltern in diese Einrichtung nicht, Betonung liegt auf nicht, bringen.