Gedanken zwischen gestern und morgen!
- Wieder ist eine Woche vorbei, und noch immer kreisen meine Gedanken unaufhörlich um dieses ewige „Jetzt und Dann“.
Ich denke an die letzten sechseinhalb Jahre zurück und gleichzeitig an das, was in den kommenden Monaten vor mir liegt.
- Hätte mir vor über sechs Jahren jemand gesagt, dass ich heute hier in einem Pflegebett liege, ich hätte es kategorisch ausgeschlossen.
- Doch das Leben hat andere Pläne mit mir vor, und so lasse ich mich inzwischen einfach überraschen, was es noch bereithält.
“Später Start und fehlende Motivation”
- Auch heute entsteht mein Online-Tagebuch wieder relativ spät.
- Die Motivation ist im Moment nicht immer da, manchmal fühlt es sich zäh an, fast schwerfällig.
Aber auch da gilt:
- Durchhalten, weitermachen, Schritt für Schritt.
- Aufgeben war noch nie eine Option für mich.
“Der Morgen und die kleinen Rituale”
- Wie jeden Morgen um 8 Uhr gingen meine Grüße raus an meine langjährige Freundin Petra und an die Enkelin, verbunden mit einem herzlichen Wunsch für einen wunderschönen guten Morgen.
- Danach habe ich meine Facebook-Freundinnen und -Freunde mit einem lustigen Video bespaßt, ein paar lästige E-Mails beantwortet und mich gefreut, dass man mich auch heute nicht vergessen hatte – denn das Frühstück kam pünktlich.
“Frühstück mit Liebe zum Detail”

- Es gab wie jeden Morgen eine Tasse heißen schwarzen Kaffee.
Dazu zwei halbe frische Brötchen, und man höre und staune:
- Ganz ohne Aluminium und Plastikfolie.
- Beide Hälften habe ich mit Kerrygold-Butter bestrichen.
- Auf der linken Seite landete zuerst eine ordentliche Portion Knoblauch-Remoulade, auch wenn das Wort „schmieren“ dem kulinarischen Zustand kaum gerecht wird.

- Als Belag gab es gut gekühlten Lachsschinken, den ich ebenfalls noch einmal mit Knoblauch-Remoulade verfeinert habe.
- Die andere Brötchenhälfte bekam eine Schicht gut gekühlte Erdbeermarmelade und obendrauf eine ebenso gut gekühlte Scheibe Cheddar-Käse.
“Das Ei zum Sonntag”
- Wie an jedem Sonntag gab es die Wahl zwischen einem gut gekochten Ei oder einer kleinen Schale Rührei.
- Ich habe mich ganz klassisch für das Ei entschieden und es mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Maggi verfeinert.
- Manchmal sind es genau diese einfachen Dinge, die am meisten Freude machen.
“Gespräche, Internet und neue Texte”
- Unmittelbar nach dem Frühstück habe ich mit Petra geplaudert, und Gott sei Dank funktionierte ihr Internet endlich wieder.
Danach habe ich einen neuen Beitrag auf meiner Webseite „Die Erotikberatung“ veröffentlicht.
- Dieses Mal ging es um das Thema fünf Geheimnisse bei Textnachrichten, denen keine Frau widerstehen kann.
- Auch hier spreche ich, wie so oft, aus eigener Erfahrung.
“Vormittag auf Facebook”
- Im Anschluss habe ich wieder bei meinen Facebook-Freundinnen und -Freunden vorbeigeschaut und festgestellt, dass die lustigen Videos nach wie vor richtig gut ankommen.
- Es ist schön zu sehen, dass man anderen damit ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern kann.
“Mittagessen und eine perfekte dunkle Soße!”
- Irgendwann war der Vormittag vorbei, und das Mittagessen stand schon wieder auf dem Tisch.

- Es gab eine fantastische heiße Suppe aus der Suppenterrine.
Als Hauptmahlzeit folgte eine wunderbare Scheibe Rindfleisch mit einer richtig gut gezogenen dunklen Soße.

Eine solche Soße lebt von Zeit, Geduld und den richtigen Komponenten.
- Grundlage sind kräftige Markknochen, die langsam angeröstet werden, bis sie tiefbraun sind.
- Dazu kommen grob geschnittenes Gemüse wie Zwiebeln, Möhren, Sellerie und Lauch, die ebenfalls Farbe annehmen müssen.
- Tomatenmark wird kurz angeröstet, um Röstaromen zu entwickeln, bevor alles mit Wasser oder Fond abgelöscht wird.
Danach heißt es ziehen lassen, reduzieren, immer wieder abschäumen, bis eine dunkle, aromatische Soße entsteht, die Kraft und Tiefe hat.
- Als Beilage gab es vier Kartoffelkroketten und einen gemischten Broccoli Salat, von dem ich allerdings nur wenig gegessen habe.
- Fleisch und Soße standen klar im Mittelpunkt.

- Zum Dessert gab es einen gut gekühlten Becher Sahne-Schokoladenpudding.
“Schlaf und Pflege!”
- Nach dem Mittagessen habe ich erst einmal drei Stunden geschlafen.
- Danach folgte die Pflege, ruhig und routiniert.
- Zwischendurch schrieb ich wieder mit Petra über WhatsApp, und wir sind beide gespannt, was am 19.02.2026 passiert, wenn ein Richter oder eine Richterin vom Betreuungsgericht Düren zu mir kommt.
“Technik, News und Zukunftspläne”
- Natürlich habe ich zwischendurch auch wieder bei Facebook reingeschaut.
- Außerdem habe ich es tatsächlich geschafft, auf meiner News-Seite das passende Plugin zu installieren, sodass nun regelmäßig neue Nachrichten aus aller Welt automatisiert veröffentlicht werden.
Wenn die Seite ein paar Wochen online ist, werde ich versuchen, einen vernünftigen Sponsor zu gewinnen.
- Das gleiche gilt für mein Online-Tagebuch, und auch dort habe ich bereits einen Sponsor im Auge.
“Abendessen mit Spiel der Aromen”
- Am Abend gab es etwas ganz Besonderes.
- Zuerst ließ ich mir eine Scheibe frisches Weißbrot geben und bestrich sie mit Kerrygold-Butter.

- Beide Hälften belegte ich mit gut gekühltem Cheddar-Käse und verfeinerte alles mit Knoblauchcreme und Tabasco.

- Anschließend deckte ich beide Hälften mit Pumpernickel ab. Ich liebe dieses Spiel zwischen Süße, Säure und Schärfe.
“Surfleisch aus der Eifel”
- Ein weiteres Highlight war eine gut gekühlte Scheibe Kassler, fein belegt mit gehackten Zwiebeln, Schnittlauch und Petersilie.

Hier in der Eifel nennt man das Surfleisch.
- Dabei handelt es sich um gepökeltes und gegartes Schweinefleisch, meist aus dem Nacken oder Rücken, das nach dem Garen in einer würzigen Lake eingelegt wird.
- Diese Lake besteht traditionell aus Wasser, Salz, Lorbeer, Pfefferkörnern, Wacholder und Knoblauch.
- Nach dem Durchziehen wird das Fleisch kalt serviert und mit frischen Kräutern wie Schnittlauch und Petersilie bestreut.
- Es ist herzhaft, würzig und unglaublich erfrischend.
“Getränke und kleine Freuden”

- Als Getränk gab es wie jeden Abend einen gut gekühlten Becher Buttermilch mit Erdbeergeschmack.
- Wie ich gestern schon erwähnt habe, gibt es diese Buttermilch auch mit Pfirsichgeschmack.
- Natürlich habe ich alle Fotos vom Frühstück, Mittagessen und Abendessen wieder an Petra geschickt, damit auch die Enkelin sehen kann, was es täglich zu essen gibt.
“Ausklang und klare Worte”
- Zum Abschluss habe ich mich noch kurz mit Petra und der Enkelin unterhalten, mich um meine Facebook-Freundinnen und -Freunde gekümmert und ihre Freude über die lustigen Videos gesehen.
- Was der morgige Tag bringt, weiß ich noch nicht.
Aber auch heute wieder meine eindringliche Warnung an alle Töchter und Söhne, die noch einen Vater oder eine Mutter haben, die sich nicht mehr selbst helfen können:
- Sucht ein gutes Alten- und Pflegeheim.
- Aber bitte nicht die Firma Schuch GmbH in der Eifel.
Dort ist man aus eigener Erfahrung nur eine Nummer im System.
- Genau das ist auch der Grund, warum ich hier dringend weg möchte.

Ich frage mich, wie soll man bei diesem guten Essen abnehmen.
Wenn ich es nicht wüsste, das Jaky jeden Tag von den Mahlzeiten die hälft ißt, dann wüsste ich wo sein Gewicht herkommt.
Aber die andere Seite ist, er kann noch so viel von der Hälfte essen, wenn die Bewegung fehlt.
Das ist auch so ein Thema.
Er bekommt keine Physio.
Und erst recht keine medizinische Versoegung.