Good Witch, Plugins, Frühstück und ein ganz normaler Tag im Alten- und Pflegeheim.
“Eine neue Serie auf Netflix: Good Witch”
- Heute Nacht habe ich auf Netflix mit einer neuen Serie angefangen, die den Namen „Good Witch“ trägt.
“Und ich muss ehrlich sagen”
- Ich hätte mir früher überhaupt nicht vorstellen können, dass ich mir einmal solche romantischen Geschichten, Liebesgeschichten und vermeintlichen „Schnulzen“ anschauen würde.
- Aber manchmal kommt es eben anders, als man denkt, und inzwischen finde ich „Good Witch“ tatsächlich ausgesprochen amüsant.
- „Good Witch“ ist eine US-amerikanisch-kanadische Fantasy-Dramedy-Fernsehserie, die auf der gleichnamigen Fernsehfilm-Reihe des US-Senders Hallmark Channel basiert.
“Die Serie”
- Die Serie startete in den Vereinigten Staaten am 28. Februar 2015 und wurde über insgesamt sieben Staffeln mit 75 Episoden produziert.
- Die Hauptfigur ist Cassandra „Cassie“ Nightingale, gespielt von Catherine Bell.
”Cassie lebt in der fiktiven Kleinstadt Middleton und besitzt eine besondere Ausstrahlung, durch die viele Menschen den Eindruck gewinnen, dass sie über beinahe magische Fähigkeiten verfügt”
- Tatsächlich bleibt die Serie aber bewusst zwischen Fantasy, Familiengeschichte, Romantik, Humor und Alltag angesiedelt.
- Eine weitere wichtige Figur ist Dr. Sam Radford, gespielt von James Denton, der gemeinsam mit seinem Sohn Nick nach Middleton zieht und dort Cassies Leben gehörig verändert.
- Gerade diese Mischung aus romantischen Geschichten, familiären Beziehungen, kleinen Geheimnissen, Humor und einem Hauch von Magie macht den besonderen Charakter der Serie aus.
- Produziert wurde „Good Witch“ unter anderem für Hallmark Channel, und die Serie entwickelte sich dort zu einem erfolgreichen Bestandteil des Programms.
- Netflix bietet beziehungsweise bot die Serie je nach Land und Lizenzsituation ebenfalls zum Streaming an.
- Und während ich mir die ersten Folgen angesehen habe, musste ich tatsächlich mehrfach schmunzeln. Manchmal ist eben auch eine vermeintliche „Schnulze“ genau das Richtige, wenn man einfach einmal abschalten möchte.
“Um 6 Uhr meldet sich mein Webserver”
- Nachdem ich mir bereits mehrere Folgen angesehen hatte, bekam ich um 6 Uhr morgens eine automatisierte E-Mail von meinem Webserver.
“Die Plugins”

- Darin stand, dass ich verschiedene Plugins deaktivieren, anschließend aktualisieren und danach wieder aktivieren sollte.
- Für jemanden, der sich nicht mit WordPress und Webseiten beschäftigt, klingt das wahrscheinlich zunächst ziemlich technisch.
- Ein Plugin ist vereinfacht gesagt eine Erweiterung für eine Software, mit der zusätzliche Funktionen hinzugefügt werden können.
- Besonders bei WordPress spielen Plugins eine wichtige Rolle.
“WordPress”

- WordPress selbst stellt die Grundlage für eine Webseite dar, während Plugins zusätzliche Aufgaben übernehmen können.
- Dazu gehören beispielsweise Kontaktformulare, Suchmaschinenoptimierung, Sicherheitsfunktionen, statistische Auswertungen, Bildergalerien, Besucherzähler, Backups oder Schnittstellen zu anderen Diensten.
- Der große Vorteil besteht darin, dass man solche Funktionen nicht jedes Mal selbst programmieren muss.
”Allerdings müssen Plugins regelmäßig gepflegt und aktualisiert werden, weil Software weiterentwickelt wird, Sicherheitslücken geschlossen werden oder neue WordPress-Versionen erscheinen”
- Genau deshalb kann es vorkommen, dass ein Webserver beziehungsweise ein automatisierter Wartungsprozess dazu auffordert, bestimmte Plugins zunächst zu deaktivieren, anschließend zu aktualisieren und danach wieder zu aktivieren.
- Bei einer Webseite mit mehreren Plugins ist es außerdem wichtig, nicht einfach wahllos alles zu aktualisieren, sondern darauf zu achten, dass die Erweiterungen miteinander und mit der verwendeten WordPress-Version kompatibel sind.
- Wer schon einmal eine größere WordPress-Webseite betreut hat, weiß deshalb:
- Ein kleines Plugin kann manchmal erstaunlich viel Arbeit verursachen.
“Weitere Folgen mit Casey Nightingale”

- Nachdem ich mich um diese technische Angelegenheit gekümmert hatte, ging es wieder zurück zu meiner neuen Lieblingsbeschäftigung dieser Nacht beziehungsweise dieses Morgens:
”Weitere Folgen von „Good Witch“
- Dabei habe ich mir natürlich insbesondere die Geschichten rund um Casey beziehungsweise Cassandra „Cassie“ Nightingale angeschaut.
- Und je mehr Folgen ich sehe, desto amüsanter finde ich die Serie.
- Es ist schon irgendwie bemerkenswert, welche Serien man im Laufe des Lebens entdeckt.
- Vor einigen Jahren hätte ich wahrscheinlich noch gesagt:
„So etwas schaue ich mir niemals an!“
- Und heute liege ich da und schaue mir Folge um Folge an.
- Das Leben hält eben manchmal auch bei der Unterhaltung Überraschungen bereit.
“8 Uhr”
- Um 8 Uhr habe ich meiner langjährigen Freundin Petra einen wunderschönen guten Morgen gewünscht.
“Die E-Mail-Postfächer”
- Danach habe ich meine Postfächer abgerufen.
- Insgesamt habe ich fünf E-Mails beantwortet, während der überwiegende Rest – wie eigentlich fast jeden Tag – aus Spam bestand.
“Spam-Mails”

- Spam-Mails sind unerwünschte elektronische Nachrichten, die meist massenhaft und automatisiert an sehr viele Empfänger verschickt werden.
- Der Begriff „Spam“ bezeichnet dabei nicht nur Werbung, sondern kann auch betrügerische Nachrichten, gefälschte Rechnungen, Phishing-Versuche oder Nachrichten mit Schadsoftware umfassen.
”Besonders gefährlich sind sogenannte Phishing-Mails”
- Dabei versuchen Kriminelle beispielsweise, den Empfänger dazu zu bringen, auf einen Link zu klicken und dort Passwörter, Kreditkartendaten oder andere persönliche Informationen einzugeben.
- Häufig sehen solche Nachrichten täuschend echt aus und geben sich beispielsweise als Bank, Paketdienst, Onlineshop oder Behörde aus.
- Deshalb sollte man bei unbekannten Nachrichten immer genau auf Absender, Links, Anhänge und die konkrete Formulierung achten.
- Eine seriöse E-Mail muss nicht automatisch harmlos sein, nur weil sie professionell aussieht.
- Spam gehört inzwischen leider zum normalen Alltag des Internets.
- Zum Glück erledigen moderne E-Mail-Systeme einen großen Teil der Filterung automatisch, sodass der größte Teil solcher Nachrichten gar nicht erst im normalen Posteingang landet.
“9:02 Uhr”
- Um 9:02 Uhr stand dann mein Frühstück auf dem Tisch.

- Wie jeden Morgen gab es eine Tasse mit heißem schwarzen Kaffee.
- Dazu gab es zwei frische und warme Brötchenhälften, die ich mit Kerrygold-Butter bestrichen habe.
- Die linke Brötchenhälfte habe ich mit einer gut gekühlten und aromatischen Erdbeerkonfitüre sowie mit einer gut gekühlten Scheibe Gouda belegt.

- Die rechte Brötchenhälfte bekam zwei gut gekühlte Scheiben Wurst.
“Die Fotos”
- Die von mir erstellten Fotos habe ich vernünftig beschriftet und auf den Webserver hochgeladen.
“Petra”
- Nach dem Frühstück habe ich mich noch kurz mit Petra über WhatsApp unterhalten.
- Sie wollte heute gemeinsam mit einer Bekannten zum Einkaufen fahren.
“WhatsApp”

- WhatsApp ist ein internetbasierter Messenger, mit dem man Nachrichten, Fotos, Videos, Dokumente, Sprachnachrichten und weitere Inhalte verschicken kann.
- Außerdem ermöglicht WhatsApp Sprach- und Videoanrufe sowie Gruppenunterhaltungen.
- Der Dienst wurde 2009 gegründet und gehört seit 2014 zum US-amerikanischen Technologiekonzern Meta Platforms.
- WhatsApp ist weltweit sehr weit verbreitet und wird auf Smartphones mit Android und iOS eingesetzt.
- Die Kommunikation zwischen Nutzern ist grundsätzlich Ende-zu-Ende-verschlüsselt, sodass die Inhalte während der Übertragung nicht einfach von Dritten mitgelesen werden können.
- Natürlich bedeutet das nicht, dass man mit seinem Smartphone vollkommen sorglos umgehen sollte.
“Auch bei WhatsApp gelten die üblichen Regeln für digitale Sicherheit”
- Keine verdächtigen Links öffnen, keine unbekannten Dateien herunterladen und sensible Informationen nicht leichtfertig weitergeben.
- Für Petra und mich ist WhatsApp jedenfalls eine ausgesprochen praktische Möglichkeit, auch über größere Entfernungen miteinander in Kontakt zu bleiben.
“Good Witch”

- Nachdem unser kurzer WhatsApp-Austausch beendet war, ging es für mich natürlich wieder zurück zu „Good Witch“.
- Ich habe mir weitere Folgen angeschaut und mich erneut mit Casey Nightingale und den Bewohnerinnen und Bewohnern von Middleton beschäftigt.
- So langsam muss ich mir wohl eingestehen, dass ich tatsächlich Gefallen an dieser Serie gefunden habe.
- Vielleicht sollte ich meine bisherigen Vorurteile gegenüber romantischen Serien und sogenannten Schnulzen einfach einmal über Bord werfen.
- Unterhaltung muss schließlich nicht immer kompliziert, actionreich oder dramatisch sein.
- Manchmal reicht es vollkommen aus, wenn eine Geschichte unterhaltsam ist und man dabei ein wenig abschalten kann.
“11:30 Uhr”
- Um 11:30 Uhr kam eine junge hübsche Pflegerin vorbei und holte meine private Suppentasse ab, um sie in die Küche zu bringen.
- Kurze Zeit später war es dann auch schon so weit:
“11:49 Uhr”

- Es gab eine fantastische Gemüsesuppe mit reichlich Inhalt.
- Genau das richtige Mittagessen nach einer langen Nacht, in der ich kaum geschlafen hatte.
“Das Foto”
- Das von mir erstellte Foto habe ich vernünftig beschriftet und auf den Webserver hochgeladen.
- Dieses Foto ist diesmal allerdings etwas dunkel geworden.
- Aber auch das gehört zum Fotografieren dazu.
- Nicht jedes Bild gelingt unter den vorhandenen Lichtverhältnissen perfekt, und manchmal muss man eben mit dem Ergebnis leben.
“Gute Nacht Nideggen”
- Nach dem Mittagessen habe ich bis kurz vor 15 Uhr geschlafen.
- Wenn man die ganze Nacht wach gewesen ist, braucht der Körper irgendwann einfach seine Ruhe.
- Schlaf ist schließlich kein Luxus, sondern eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Körper und Gehirn sich regenerieren können.
- Nach einer langen Nacht mit Netflix, technischen Arbeiten am Webserver, E-Mails und Kommunikation war eine längere Schlafpause deshalb eigentlich längst überfällig.
“15:06 Uhr”
- Um 15:06 Uhr gab es dann Kaffee und etwas Leckeres.

- Wieder stand eine Tasse mit heißem schwarzen Kaffee vor mir.
“Die Beilage”

- Als Beilage gab es eine leckere Waffel.
“Die Fotos”
- Die von mir erstellten Fotos habe ich vernünftig beschriftet und auf den Webserver hochgeladen.
“Casey Nightingale begleitet mich durch den Nachmittag”
- Danach habe ich mir wieder weitere Folgen von „Good Witch“ beziehungsweise die Geschichten rund um Casey Nightingale angeschaut.

- Je länger ich die Serie sehe, desto mehr erkenne ich, warum solche Produktionen ein Publikum finden.
- Die Geschichten sind nicht unbedingt darauf ausgelegt, den Zuschauer ständig mit Action und spektakulären Wendungen zu überraschen.
- Vielmehr stehen die Figuren, ihre Beziehungen, ihre Probleme und die kleinen Geschichten des täglichen Lebens im Mittelpunkt.
- Und genau das kann manchmal unglaublich entspannend sein.
- Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich inzwischen selbst Gefallen daran gefunden habe.
“Petra”
- Am späten Nachmittag kam dann meine langjährige Freundin Petra gemeinsam mit ihrer Bekannten wieder vom Einkaufen zurück.
- Damit war auch dieser Teil des Tages erledigt.
- Während Petra unterwegs gewesen war, habe ich mich unterdessen weiterhin mit meiner Serie beschäftigt.
- Jeder hatte also seinen eigenen Tagesplan, und am Ende trafen wir wieder zusammen.
“18:11 Uhr”
- Es gab zwei aromatische Scheiben Eiweißbrot, die ich mit Kerrygold-Butter bestrichen habe.
- Die linke Scheibe Eiweißbrot habe ich mit einer gut gekühlten Scheibe Wurst belegt.

- Die rechte Scheibe Eiweißbrot bekam eine gut gekühlte Erdbeerkonfitüre und eine gut gekühlte Scheibe holländischen Käse.
“Die Beilage”
- Als Beilage gab es eine gut gekühlte Banane.
“Das Getränk”

- Dazu gab es eine große Tasse Früchtetee.
“Die Fotos”
- Die von mir erstellten Fotos habe ich vernünftig beschriftet und auf den Webserver hochgeladen.
“Hinweis”
- Da ich mein Tagebuch heute relativ früh schreibe, habe ich meiner langjährigen Freundin Petra natürlich noch keine gute Nacht gewünscht.
- Das werde ich später selbstverständlich noch nachholen.
- An dieser Stelle möchte ich allerdings noch einen wichtigen Hinweis an alle Familien geben, die irgendwann vor der schwierigen Aufgabe stehen, für ihre Mutter, ihren Vater oder beide Eltern ein Alten- und Pflegeheim suchen zu müssen.
- Eine solche Entscheidung sollte meiner Meinung nach niemals ausschließlich anhand von Prospekten, Internetseiten oder schönen Bildern getroffen werden.
- Wenn es möglich ist, sollte man ein Pflegeheim im näheren Umfeld der Familie suchen, damit der private und persönliche Kontakt nicht abbricht.
“Die Besuche”
- Regelmäßige Besuche von Kindern, Angehörigen und Freunden können für einen Menschen im Alter unglaublich wichtig sein.
“Die Finanzierung”

- Wenn es finanziell und organisatorisch möglich ist, würde ich außerdem eine Einrichtung in einer ländlichen Gegend in Betracht ziehen, damit die Bewohnerinnen und Bewohner möglichst häufig die Möglichkeit haben, nach draußen zu kommen und Natur zu erleben.
“Die Gespräche”
- Besonders wichtig finde ich außerdem, dass man sich bei der Auswahl eines Alten- und Pflegeheims nicht ausschließlich mit der Heimleitung oder dem Werbematerial beschäftigt.
- Unterhaltet euch, wenn möglich, auch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern vor Ort.
- Sie erleben den Alltag in der Einrichtung unmittelbar und können deshalb häufig ein sehr realistisches Bild davon vermitteln, was tatsächlich jeden Tag passiert.
- Wie gehen die Pflegekräfte mit den Menschen um?
- Haben die Bewohner ausreichend Zeit für Gespräche?
- Wie ist die Atmosphäre in den Wohnbereichen?
- Wie wird mit Beschwerden umgegangen?
- Welche Beschäftigungsmöglichkeiten gibt es?
- Solche Fragen lassen sich aus einer Hochglanzbroschüre nicht beantworten.
- Die Menschen, die bereits dort leben, können häufig wesentlich besser vermitteln, wie sich der Alltag in einer Einrichtung tatsächlich anfühlt.
“Die Heimleitung”

- Natürlich sollte anschließend auch das Gespräch mit der zuständigen Heimleitung gesucht werden.
- Eine gut geführte Einrichtung sollte offen und transparent mit Angehörigen kommunizieren können und bereit sein, relevante Informationen über Pflege, Betreuung, Tagesablauf, Kosten, Leistungen und organisatorische Abläufe zu erklären.
- Gerade wenn eine Familie vor einer solchen Entscheidung steht, sollte sie sich nicht scheuen, viele Fragen zu stellen.
- Schließlich geht es nicht um irgendeinen Kauf, sondern um einen neuen Lebensmittelpunkt für einen Menschen, der einem sehr nahe steht.
- Ein gutes Alten- und Pflegeheim sollte Angehörige dabei nicht als störenden Faktor betrachten, sondern als wichtigen Bestandteil des sozialen Umfelds der Bewohnerinnen und Bewohner.
“Was bringt der Dienstag?”
- Was der morgige Dienstag bringen wird, weiß ich natürlich nicht.
- Schließlich habe ich nach wie vor keine Glaskugel.
- Genau das macht das Leben aber auch interessant.
”Gerade in einem Alten- und Pflegeheim kann jeder Tag anders verlaufen”
- Was morgen passiert, steht dagegen noch völlig in den Sternen.
- Und vielleicht ist genau diese Ungewissheit eines der Dinge, die das Leben interessant machen.
- Also lassen wir uns einfach überraschen, was der Dienstag zu bieten hat.

Ja, der gestrige Tag war gut.
Er hatte für mich persönlich eine gute Nachricht.
Nein, was es war, weiß Jaky.
Und bei Jaky ist diese Nachricht gut aufgehoben.
Ja, und obwohl ich schlecht laufen kann, haben wir den Burgteich in Bad Salzungen uns angeguckt.
Was sehr romantisch war.