Mittwoch, 31.12.2025

Ein weiterer Jahreswechsel im Heim!

  • Der Morgen beginnt wie jedes verdammte Jahr
  • Genau wie in den letzten fünf Jahren kommt wieder diese schwere Zeit auf mich zu, denn auch heute sitze ich zum Jahreswechsel in einem dieser beschissenen Alten- und Pflegeheime.

Das geht mir inzwischen so dermaßen auf den Sack, dass ich gar nicht weiß, wie ich diese ganze Scheiße noch aushalten soll.

  • Keine Familie um mich herum, keine Freundinnen und Freunde, denn die sitzen alle gemütlich zu Hause und feiern heute Abend ganz entspannt den Jahreswechsel von 2025 auf 2026, während ich hier erneut in diesem Systemloch festhänge.

Wie jeden Morgen habe ich aber um 8 Uhr mit meiner langjährigen besten Freundin Petra geplaudert, was zumindest ein Stück Normalität in diesen komischen Ort bringt.

  • Ich habe drei E-Mails geschrieben und zwei beantwortet.

Und wie kann es anders sein:

  • Man hat mich natürlich nicht vergessen, denn kurz vor 9 Uhr stand das Frühstück vor der Tür.

“Frühstück zwischen Alltag und Frust”

  • Es gab wie jeden Morgen eine Tasse mit heißem schwarzen Kaffee, der zumindest ein bisschen Leben in die Bude bringt.

  • Auf dem Teller lagen zwei warme halbe Brötchen, die ich mit guter Butter geschmiert habe.
  • Auf das linke Brötchen kam zuerst eine gut gekühlte Marmelade und darüber ein magerer Quark, was wirklich fantastisch harmoniert hat.

Auf das andere halbe Brötchen habe ich grobe Leberwurst gestrichen.

  • Die grobe Leberwurst unterscheidet sich von der feinen Leberwurst übrigens dadurch, dass sie noch sichtbare Fleisch- und Fettstückchen enthält und dadurch eine rustikale Konsistenz besitzt, während die feine Leberwurst komplett durchgedreht, glatt und cremig ist.
  • Beide sind unterschiedlich gewürzt, aber die Grobe hat einfach mehr Biss.
  • Verfeinert habe ich das Ganze natürlich mit Düsseldorfer Mostert, wie es sich gehört.

Nach dem Frühstück habe ich meine Facebook-Freundinnen und Freunde mit einem neuen lustigen Video begeistert.

  • Zwischendurch gab es natürlich immer wieder kleine Gespräche mit Petra.
  • Ich habe auf meiner privaten Webseite schon einen Beitrag für den Jahreswechsel vorbereitet, den ich später nur noch freigeben muss.
  • Das Gleiche habe ich auf der Seite „Spanien entdecken – leicht gemacht“ erledigt, denn das sind gerade meine umsatzstärksten Seiten überhaupt.
  • Und irgendwann war natürlich auch dieser Vormittag vorbei und man hat mich wieder nicht vergessen, denn das Mittagessen stand pünktlich da.

“Mittagessen und eine cremige Champignon Rahmsuppe”

  • Es gab eine cremige Champignonrahmsuppe, die wirklich hervorragend war.

Eine solche Suppe stellt man her, indem man frische Champignons fein hackt und mit Butter in einem Topf anschwitzt.

Danach gibt man Schalottenwürfel dazu und löscht alles mit etwas Weißwein ab.

  • Dann folgt eine Grundlage aus Gemüsebrühe, die etwa 10 bis 12 Minuten köchelt, damit die Champignons ihren vollen Geschmack entfalten.

Anschließend wird Sahne hinzugegeben, die Suppe leicht angedickt – entweder mit einer Mehlschwitze oder durch pürierte Champignons – und mit Petersilie, etwas Thymian und einem Hauch Muskat abgeschmeckt.

  • Vorsicht bei Menschen mit einer Nussallergie.
  • Die Kochzeit beträgt insgesamt rund 20 bis 25 Minuten.
  • Dazu gab es ein perfekt gebackenes Brötchen.

  • Es folgte eine Schale mit einer fantastischen Mascarponecreme, so locker und leicht, dass sie im Mund zerflossen ist wie ein kleines Stück Himmel.
  • Als Topping lagen gut gekühlte Waldbeeren im eigenen Saft darüber, der so dickflüssig war, dass man es eher als Gelee bezeichnen müsste.

Direkt nach dem Essen flog natürlich wieder die Tür auf und der lustige Pfleger stand da:

  • „Hallo Herr Diener, ich bin auch schon wieder da!“
  • Wir hatten wieder viel Spaß, und wenn er hier ist, mache ich automatisch Amazon Musik an.
  • Nach der Pflege habe ich dann erst einmal drei Stunden geschlafen, denn man muss ja jedes kleine Stück Erholung mitnehmen, das man hier bekommt.

“Ein Nachmittag voller Erinnerungen und Frust”

Ich freue mich schon auf den Tag, an dem ich mir endlich wieder eine Modelleisenbahn leisten kann, denn ich hatte viele Jahrzehnte Modelleisenbahnen im Haus.

  • Wenn ich aber an meinen ehemaligen Berufsbetreuer Axel Lüdtke denke, kommt mir das Kotzen, denn er hat dafür gesorgt, dass ich in meiner alten Wohnung im Selfkant fast alles verloren habe, darunter auch Modellbahnzubehör im Wert von 3000 bis 3500 €.
  • Nicht geöffnet, alles neu und alles in der Nenngröße Spur N.

Der Unterschied zwischen Märklin H0 und Minitrix Spur N ist enorm:

  • Märklin H0 ist größer, robuster und hat eine Spurweite von 16,5 mm, während die Minitrix Spur N deutlich kleiner ist und eine Spurweite von nur 9 mm besitzt.
  • H0 wirkt realistischer durch die Größe, Spur N benötigt dafür viel weniger Platz und eignet sich perfekt für komplexe Anlagen in kleinen Räumen.
  • Zwischendurch habe ich natürlich weiter mit Petra geplaudert und auf Facebook geschaut, wie das neue Video ankommt.

Und irgendwann war auch der Nachmittag zu Ende und es gab pünktlich Abendessen.

  • Man hat mich wieder nicht vergessen.

“Abendessen – ein Teller voller Vielfalt”

  • Es gab einen fantastischen gemischten Teller.
  • Zwei Mini-Frikadellen, die ich mit Düsseldorfer Mostert verfeinert habe.
  • Gut gekühlten Lachs, den ich auf eine halbe Scheibe Weißbrot gelegt und zusätzlich mit der Mayonnaise von Petra verfeinert habe.
  • Zwei Spargel-Schinken-Röllchen, dazu ein großartiger gekühlter Salat mit Thunfischstücken und Ananas.
  • Eine gut gekühlte Ecke Camembert lag daneben und auf dem Salat eine halbe Kirschtomate.

Auf die zweite Weißbrotschnitte habe ich zwei Stücke gut gegarte Schweinebäckchen gelegt.

  • Schweinebäckchen sind die Muskelpartien links und rechts am Kopf des Schweines, extrem zart, da sie ständig in Bewegung sind, und deshalb wunderbar saftig.
  • Auch diese habe ich natürlich mit Düsseldorfer Mostert verfeinert.

Unter dem Camembert war etwas Salat, aber mit Salat kann ich nichts anfangen, also habe ich ihn einfach weggelassen.

  • Schließlich bin ich kein Kaninchen.

  • Als Getränk gab es eine heiße Tasse Cappuccino, und obwohl das ungewöhnlich klingt, passte die Mischung aus Süße und Säure perfekt zusammen.

“Der Abend und ein Blick nach vorne”

  • Nach dem Abendessen habe ich noch kurz mit Petra geplaudert.
  • Meine Seite „Spanien entdecken leicht gemacht“ begeistert mich jeden Tag aufs Neue, denn die Nutzerzahlen steigen unaufhörlich.
  • Auf Waipu.tv habe ich mir vorsichtshalber das Silvesterprogramm gespeichert, falls ich doch einschlafen sollte.
  • Auch wenn ich das nicht glaube – aber man weiß ja nie.

Auch wenn der Tag wirklich gut gelaufen ist, muss ich Kinder dringend warnen, falls sie meine Seite lesen sollten:

  • Wenn eure Eltern nicht mehr so können, wie sie es gerne möchten, dann sucht euch bitte ein vernünftiges Alten- und Pflegeheim.
  • Aber auf gar keinen Fall die Firma Schuch GmbH in der Eifel, denn hier ist man wirklich nur eine Nummer im System.

Auch wenn es sich vielleicht lustig anhört, werde ich im nächsten Jahr weiter am Ball bleiben und mir ein neues Alten- und Pflegeheim im Raum Düsseldorf suchen.

  • Und es ist mir vollkommen egal, was das Betreuungsgericht in Düren dazu sagt.
  • Ich lasse mir von diesem Gericht weder mein Leben diktieren noch versauen. Ich werde hier definitiv nicht bleiben.
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