Mittwoch,11.03.2026

”Wie schon in den vergangenen Tagen schweifen meine Gedanken immer wieder zurück, nicht nur zu den letzten Wochen, sondern zu den letzten Jahren meines Lebens”

  • Es ist erstaunlich, wie viele Ereignisse ein Mensch in relativ kurzer Zeit verkraften muss.
  • Da sind diese verfluchten Krankheiten, die einen täglich daran erinnern, dass Gesundheit kein selbstverständliches Gut ist.

”Besonders deutlich wird mir das, wenn ich an das Jahr 2019 zurückdenke”

  • Damals hatte ich einen schweren Arbeitsunfall, praktisch direkt vor meiner Haustüre in Barcelona bei der Firma BASF.
  • Was damals geschah, hat mein Leben nachhaltig verändert.

”Kaum hatte ich mich von diesem Schock halbwegs erholt, folgte Ende Februar 2020 der nächste Schlag”

  • Zwei schwere Herzinfarkte.
  • Ereignisse wie diese hinterlassen Spuren – körperlich und auch mental.

”Doch heute ist ein Tag, an dem ich zum ersten Mal seit langer Zeit wieder einen kleinen Hoffnungsschimmer verspüre”

  • Mein neuer Betreuer kommt vorbei und wir wollen ausführlich über alles sprechen.
  • Vielleicht ist das der Beginn einer Phase, in der es endlich wieder ein wenig bergauf geht.

“Nächtliche Routine mit laufendem Fernseher”

  • Während ich mein Tagebuch schreibe, läuft im Hintergrund wie so oft waipu.tv.
  • Dabei handelt es sich um einen deutschen Streaming-Dienst für Fernsehen über das Internet, der 2016 gestartet wurde und mittlerweile zu den bekanntesten TV-Streaming Plattformen in Deutschland gehört.
  • Waipu.TV ermöglicht es, klassische Fernsehsender nicht über Kabel oder Satellit, sondern über eine Internetverbindung zu empfangen.
  • Nutzer können damit mehr als hundert TV-Sender live ansehen, viele davon auch in HD-Qualität.
  • Zusätzlich bietet der Dienst Funktionen wie zeitversetztes Fernsehen, Aufnahmen in einer Cloud-Speicherlösung sowie Zugriff über Smartphones, Tablets, Smart-TVs oder Computer.
  • Besonders praktisch ist, dass man nicht an ein klassisches Fernsehgerät gebunden ist.
  • Für jemanden wie mich, der nur seine Zeit im Zimmer verbringt, ist das eine angenehme Begleitung während der Arbeit oder beim Schreiben.

“Die niemals endende Arbeit an Webseiten”

  • Auch in dieser Nacht habe ich mich wieder mit meinen Webseiten beschäftigt.
  • Wer selbst Webseiten betreibt, weiß, dass die Arbeit daran nie wirklich aufhört.

”Besonders dann nicht, wenn man Systeme wie WordPress nutzt

”WordPress arbeitet mit sogenannten Plugins”

  • Plugins sind Erweiterungen, die zusätzliche Funktionen in eine Webseite integrieren.
  • Sie können zum Beispiel die Ladegeschwindigkeit verbessern, Sicherheitsmechanismen hinzufügen oder Suchmaschinenoptimierung unterstützen.
  • Gerade im Bereich SEO sind Plugins wichtig, weil sie Meta-Daten verwalten, strukturierte Inhalte erzeugen oder die Lesbarkeit von Artikeln analysieren, was wiederum für die Suchmaschine Google eine Rolle spielt.
  • Andere Plugins kümmern sich um Bildkompression, Caching zur Geschwindigkeitssteigerung oder automatische Backups.

”Doch jedes Update bedeutet auch Arbeit”

  • Bevor ein Plugin aktualisiert wird, muss zunächst ein vollständiges Backup der Webseite erstellt werden.
  • Danach wird das Plugin deaktiviert, manchmal sogar vollständig deinstalliert, anschließend wieder installiert und aktiviert.
  • Wer wie ich mehrere Webseiten betreibt, kann sich vorstellen, dass diese Routine schnell mehrere Stunden verschlingt.

“Eine Nacht vergeht schneller als man denkt”

  • So kann man tatsächlich eine ganze Nacht herum bekommen ohne es wirklich zu merken.
  • Während ich mich noch mit Updates beschäftige, wird es draußen langsam hell.
  • Und plötzlich ist es acht Uhr morgens.

”Wobei ich ein wenig übertreibe, denn einen klassischen Wecker habe ich gar nicht mehr”

  • Mein intelligenter Fernseher von Samsung übernimmt diese Aufgabe.
  • Moderne Smart-TVs verfügen über integrierte Funktionen wie Timer und Wecker.
  • So meldet sich mein Fernseher jeden Morgen und jeden Abend zu den eingestellten Zeiten und erinnert mich daran, dass ein neuer Abschnitt des Tages beginnt.

“Der Start in den Tag”

  • Wie jeden Morgen begrüße ich zuerst meine langjährige Freundin Petra und ihre Enkelin.
  • Danach werfe ich einen kurzen Blick auf Facebook, um zu sehen, was meine Freundinnen und Freunde so treiben.
  • Politisch ist Facebook für mich inzwischen eher erledigt, deshalb lade ich dort meistens nur noch ein lustiges Video hoch, einfach damit ein wenig gute Laune verbreitet wird.

”Anschließend kontrolliere ich meine E-Mail-Postfächer”

  • Und wenn ich von Postfächern spreche, dann meine ich das auch so, denn ich habe mehrere davon – private und berufliche.
  • Leider ist der Anteil an Müll dabei enorm.

“Die tägliche Flut an Spam-Mails”

  • Viele der Nachrichten sind sogenannte Spam-Mails.
  • Spam bezeichnet unerwünschte Massen-E-Mails, die ohne Zustimmung an tausende oder sogar Millionen Empfänger gleichzeitig verschickt werden.
  • Häufig handelt es sich um Werbung für zweifelhafte Produkte, betrügerische Gewinnversprechen oder Phishing-Versuche, bei denen Kriminelle versuchen, persönliche Daten zu stehlen.
  • Moderne Mail-Server filtern zwar einen großen Teil dieser Nachrichten automatisch heraus, doch komplett verschwinden sie nie.
  • Weltweit machen Spam-Mails einen erheblichen Anteil des gesamten E-Mail-Verkehrs aus.
  • Für die Empfänger bedeutet das zusätzliche Arbeit und manchmal auch ein Sicherheitsrisiko.

“Ein einfaches, aber gutes Frühstück”

  • Auch heute hat man mich beim Frühstück nicht vergessen.

  • Wie jeden Tag begann der Morgen mit einer Tasse heißen, schwarzen Kaffee.
  • Dazu gab es zwei warme, frische halbe Brötchen, die ich mit Kerrygold-Butter bestrichen habe.
  • Das erste belegte ich mit einer gut gekühlten Scheibe Salami und einer Scheibe Kräuterkäse.

  • Das zweite bestrich ich mit Apfel-Griebenschmalz und verfeinerte es mit einer Prise Salz und Pfeffer.
  • Ein einfaches Frühstück vielleicht, aber genau richtig, um in den Tag zu starten.

“Warum ich copyrightfreie Videos brauche”

  • Nach dem Frühstück begann ich damit, Videos für neue Beiträge auf meinen Webseiten herunterzuladen.
  • Dabei achte ich strikt darauf, dass diese Videos frei von urheberrechtlichen Beschränkungen sind.

”Copyrightfreie oder lizenzfreie Inhalte sind wichtig, weil das Urheberrecht festlegt, dass Fotos, Musik oder Videos nicht ohne Erlaubnis des Rechteinhabers veröffentlicht werden dürfen”

  • Nutzt man geschütztes Material ohne Lizenz, kann das rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, von Abmahnungen bis hin zu Schadensersatzforderungen.
  • Deshalb greifen viele Webseitenbetreiber wie ich auf frei lizenzierte Inhalte zurück, etwa aus Datenbanken mit Creative-Commons-Material oder Public-Domain-Videos.
  • Dadurch kann man Inhalte veröffentlichen, ohne gegen Urheberrechte zu verstoßen.

“Erinnerungen an Spanien”

  • Bei der Suche nach passenden Videos zieht es mich immer wieder nach Spanien zurück.
  • Ich habe schließlich viele Jahrzehnte dort gelebt und gearbeitet.

”Mein damaliger Wohnsitz befand sich in Cambrils”

  • Cambrils liegt an der Mittelmeerküste in der Provinz Tarragona in der autonomen Region Katalonien, etwa hundert Kilometer südwestlich von Barcelona.
  • Die Stadt ist bekannt für ihren Hafen, ihre langen Sandstrände und ihre mediterrane Küche.
  • Das Klima ist typisch für die spanische Mittelmeerküste.
  • Die durchschnittlichen Jahrestemperaturen liegen ungefähr zwischen 10 Grad im Winter und 30 Grad im Sommer.
  • Besonders angenehm sind Frühling und Herbst, wenn milde Temperaturen und viel Sonnenschein herrschen.

“Ein Mittagessen mit kräftigem Geschmack”

  • Der Vormittag verging schneller, als ich dachte, und schon stand das Mittagessen auf dem Tisch.

  • Zunächst gab es eine Terrine mit einer wirklich hervorragend gewürzten Suppe.
  • Darin befanden sich Hähnchenfleisch, Porree, Möhren und eine Mischung aus Gewürzen, die dem Ganzen einen intensiven Geschmack verlieh.

  • Danach folgte ein aromatisches Dessert mit Vanille Geschmack und Schokoladenraspeln.

”Die eigentliche Hauptrolle spielte jedoch das warme Hauptgericht”

  • Eine heiße Rinderbockwurst mit einer Portion Kartoffelsalat und etwas Senf.

  • Der Kartoffelsalat kam vermutlich aus dem Großmarkt, doch geschmacklich war er dennoch völlig in Ordnung.

”Ich habe allerdings nur die Bockwurst gegessen und den Rest zurückgehen lassen müssen, weil ich aus gesundheitlichen Gründen dringend abnehmen muss”

“Ein Gespräch mit dem Betreuer”

  • Am Nachmittag kam schließlich mein neuer Betreuer vorbei.
  • Wir haben lange gesprochen, über gesundheitliche Themen, über organisatorische Fragen und über die Zukunft.

”Mein Eindruck ist positiv, denn er sagt nicht nur das, was offiziell notwendig ist, sondern auch seine ehrliche Meinung”

  • Ursprünglich war geplant, mich in ein anderes Alten- und Pflegeheim im Großraum Düsseldorf zu verlegen.
  • Davon sind wir inzwischen jedoch wieder abgekommen.
  • Stattdessen kümmert er sich darum, eine vernünftige Hausärztin sowie physiotherapeutische Betreuung zu organisieren.
  • Außerdem haben wir darüber gesprochen, dass ich meine Ernährung weiter reduzieren muss, um Gewicht zu verlieren.

“Hilfe über eine Nachbarschafts Plattform“

  • Da ich finanziell auf staatliche Unterstützung angewiesen bin und einige persönliche Dinge nach Düsseldorf transportiert werden müssen, habe ich am späten Nachmittag eine Anzeige bei Nebenan.de geschaltet.

Nebenan.de ist eine Online-Plattform, die Nachbarn miteinander verbindet”

  • Menschen können dort lokale Hilfe anbieten oder suchen, Veranstaltungen ankündigen oder einfach miteinander kommunizieren.
  • Die Idee dahinter ist, dass sich Menschen in derselben Nachbarschaft besser kennenlernen und gegenseitig unterstützen.

“Ein kurzer Nachmittag mit Kaffee”

  • Danach versuchte ich etwas zu schlafen, doch daraus wurde nur ein halber Versuch.

”Gegen 15 Uhr ging die Tür auf und ich bekam eine Tasse Kaffee sowie einen Muffin, was tatsächlich eher selten vorkommt”

”Da ich ohnehin wach war, unterhielt ich mich anschließend noch mit Petra über WhatsApp”

  • WhatsApp gehört zu den weltweit meistgenutzten Messenger-Diensten.

  • Die Anwendung ermöglicht es, Nachrichten, Bilder, Videos oder Sprachaufnahmen über das Internet zu versenden.
  • Auch Telefonate und Videogespräche sind darüber möglich, was besonders praktisch ist, wenn Menschen weit voneinander entfernt leben.

“Ein ruhiger Abend”

  • Am Abend kam schließlich das Abendessen, wenn auch etwas verspätet.

  • Es gab einen Becher gut gekühlte Buttermilch mit Aprikosengeschmack.

”Eine Scheibe Weißbrot mit Butter”

  • Auf der linken Hälfte lag Pfirsichmarmelade, darüber eine Scheibe Käse.

  • Die rechte Hälfte habe ich mit einer gut gekühlten Erdbeermarmelade bestrichen und mit einer gut gekühlten Scheibe Salami abgedeckt.
  • Zusätzlich bekam ich noch eine kleine Portion Fisch in Tomatensoße, womit ich gar nicht mehr gerechnet hatte.
  • Wie jeden Tag fotografierte ich das Frühstück, Mittag- und Abendessen und schickte die Bilder an Petra, weil ihre Enkelin immer neugierig ist, was ich so zu essen bekomme.

“Ein letzter Blick in die digitale Welt”

  • Petra und ihre Enkelin waren an diesem Abend allerdings schon früh schlafen gegangen.
  • Deshalb schaute ich noch einmal kurz bei Facebook vorbei.

”Dort veröffentlichte ich wie so oft ein kleines lustiges Video und schrieb meine übliche Erinnerung”

  • Wenn jemand meine Tagebücher liest und noch Vater oder Mutter hat, dann sollte man sich frühzeitig um ein gutes Alten- oder Pflegeheim kümmern.
  • Man sollte mit den Bewohnerinnen und Bewohnern sprechen und sich alles genau ansehen.
  • Ein gutes Heim hat nichts zu verbergen und hilft auch bei der Entscheidung.

“Hoffnung auf einen neuen Abschnitt”

  • Was der nächste Tag bringen wird, weiß ich natürlich nicht.
  • Doch zum ersten Mal seit langer Zeit habe ich das Gefühl, dass sich vielleicht wieder etwas zum Positiven bewegt.
  • Die Zusammenarbeit mit meinem neuen Betreuer stimmt mich vorsichtig optimistisch.

Und bei der Schuch GmbH in der Eifel fühlt sich ohnehin jeder Tag ein wenig wie Weihnachten an, denn dort wartet immer wieder eine neue Überraschung.

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1 Gedanken zu “Mittwoch,11.03.2026”

  1. Die Hoffnung stirbt zuletzt und hoffe sehr, das der Plan umgesetzt werden kann.
    Ich vertraue darauf, das Dein neuer Betreuer vieles in Bewegung setzen kann.

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