- Die Nacht begann für mich zunächst ganz anders als geplant.
- Normalerweise hätte ich zwischen Mitternacht und den frühen Morgenstunden wieder an meiner aktuellen Netflix-Serie beziehungsweise an einer Staffel weitergeschaut.
- Dieses Mal war es allerdings anders:
- Ich beschäftigte mich stattdessen intensiv mit meiner Biografie und arbeitete weiter an der Recherche.
„06:00 Uhr – Eine automatisierte E-Mail und die Sache mit den Plugins“
- Pünktlich um 6:00 Uhr erreichte mich wie gewohnt eine automatisierte E-Mail meines Webservers.
- Darin wurde darauf hingewiesen, dass verschiedene Plugins auf meinen Webseiten deaktiviert, aktualisiert und anschließend wieder aktiviert werden müssen.
- Das klingt für jemanden, der mit WordPress nicht täglich arbeitet, zunächst vielleicht nach einer Kleinigkeit.
- Für mich gehört das allerdings zu den regelmäßigen Wartungsarbeiten einer Webseite.
„Was sind eigentlich Plugins?“

- Ein Plugin ist vereinfacht gesagt eine Erweiterung für WordPress.
- WordPress selbst stellt das Grundsystem einer Webseite zur Verfügung. Plugins ergänzen dieses Grundsystem um zusätzliche Funktionen.
- Das können beispielsweise Sicherheitsfunktionen, Suchmaschinenoptimierung, Statistik, Backups, Kontaktformulare, Spam-Schutz oder ganz spezielle Funktionen für bestimmte Webseiten sein.
- Gerade bei meinen vielen Webseiten sind Plugins deshalb ein wichtiger Bestandteil der täglichen Arbeit.
- Sie müssen allerdings genauso gepflegt werden wie das eigentliche WordPress-System.
- Veraltete Plugins können Sicherheitslücken enthalten oder nach einem WordPress- beziehungsweise PHP-Update Probleme verursachen.
- Deshalb ist es sinnvoll, Plugins regelmäßig zu kontrollieren und Updates nicht einfach blind durchzuführen.
- Bei manchen Aktualisierungen ist es erforderlich, ein Plugin zunächst zu deaktivieren, anschließend zu aktualisieren und danach wieder zu aktivieren.
- Genau darauf machte mich die automatisierte E-Mail am frühen Morgen aufmerksam.
„Für mich heißt das“
- Nicht einfach auf irgendwelche Aktualisierungen klicken, sondern schauen, was tatsächlich aktualisiert werden soll und ob die betreffende Webseite anschließend noch ordnungsgemäß funktioniert.
„Weiter mit meiner Biografie“
- Nachdem ich mich um die Angelegenheit mit den Plugins gekümmert hatte, ging es direkt wieder zurück zu meiner Biografie.
- Ich setzte die Recherche fort und arbeitete mich weiter durch verschiedene Stationen meines Lebens.
- Dabei kommen immer wieder Erinnerungen, Namen, Orte und Ereignisse zusammen, die einzeln zunächst vielleicht nebensächlich erscheinen, in der gesamten Biografie aber plötzlich eine wichtige Rolle spielen.
„08:00 Uhr – Guten Morgen, Petra“
- Um 8:00 Uhr gehört für mich ein ganz bestimmtes Ritual zum Tagesablauf:
- Ich begrüße meine langjährige Freundin Petra aus Thüringen.
- Auch an diesem Morgen durfte dieser Gruß natürlich nicht fehlen.
- Bei allen Recherchen, technischen Arbeiten und sonstigen Dingen, die sich im Laufe eines Tages ergeben, ist dieser Kontakt für mich ein fester Bestandteil des Tages.
„Meine E-Mail-Postfächer“
- Danach schaute ich wie gewohnt in meine verschiedenen E-Mail-Postfächer.
- Ich beantwortete mehrere E-Mails – ich meine, es waren ungefähr drei bis fünf Nachrichten.
- Den genauen Wert habe ich dieses Mal nicht festgehalten.
- Der überwiegende Rest bestand allerdings wieder einmal aus Nachrichten, die für mich als Spam einzuordnen waren.
„Was sind eigentlich Spam-Mails?“

- Als Spam bezeichnet man unerwünschte elektronische Nachrichten, die massenhaft verschickt werden.
- Häufig handelt es sich um Werbung, dubiose Angebote, gefälschte Benachrichtigungen oder Nachrichten, die den Empfänger zu einer bestimmten Handlung bewegen sollen.
- Besonders vorsichtig sollte man bei E-Mails sein, die einen unter Zeitdruck setzen, nach Passwörtern oder persönlichen Daten fragen oder einen dazu bringen wollen, auf einen unbekannten Link zu klicken oder einen Anhang zu öffnen.
- Meine grundsätzliche Regel lautet deshalb:
- Was ich nicht kenne und nicht eindeutig zuordnen kann, wird nicht geöffnet, sondern entsprechend als Spam behandelt oder gelöscht.
- Vor allem sollte man auf verdächtige Nachrichten nicht antworten.
- Auch ein scheinbar harmloser Klick auf einen Link kann im ungünstigsten Fall auf eine gefälschte Webseite führen.
„08:43 Uhr – Mein Frühstück“

- Wie jeden Morgen bekam ich pünktlich um 8:43 Uhr eine Tasse mit heißem schwarzen Kaffee.
- Dazu gab es zwei frische, aromatische Scheiben Eiweißbrot mit Kerrygold-Butter.
- Auf der linken Seite lagen zwei gut gekühlte Scheiben Wurst.
- Verfeinert wurden sie mit Löwensenf und Tabasco.

- Auf der rechten Seite warteten gekühlte Erdbeermarmelade und eine gut gekühlte Scheibe holländischer Käse.
“Die Fotos”
- Natürlich durften auch die Fotos meines Frühstücks nicht fehlen.
- Die Aufnahmen wurden ordentlich beschriftet und anschließend auf meinen Webserver hochgeladen.
„Nach dem Frühstück wieder zurück zur Biografie“
- Direkt nach dem Frühstück ging es für mich wieder an die Recherche zu meiner Biografie.
- Zwischendurch sprach ich immer wieder mit Petra über WhatsApp.
- So liefen an diesem Vormittag eigentlich zwei Dinge parallel:
- Auf der einen Seite meine Recherchearbeit und auf der anderen Seite der ganz normale persönliche Austausch.
„Was ist eigentlich WhatsApp?“

- WhatsApp ist ein Messenger-Dienst, mit dem man Nachrichten, Fotos, Videos, Sprachnachrichten und andere Dateien verschicken sowie telefonieren und Videoanrufe führen kann.
- Für mich ist WhatsApp vor allem deshalb interessant, weil ich damit trotz meiner heutigen Lebenssituation unkompliziert mit Menschen außerhalb meiner unmittelbaren Umgebung Kontakt halten kann.
„Wildenrath – ein weiterer Teil meiner Recherche“
- Vor dem Mittagessen beschäftigte ich mich bei meiner Biografie-Recherche unter anderem mit dem Thema Wildenrath.
- Dabei musste ich eine Bezeichnung korrigieren, die ich zunächst falsch im Kopf hatte:
- RAF Wildenrath war kein Stützpunkt der Royal Navy, sondern ein Flugplatz der Royal Air Force, also der britischen Luftwaffe.
- Der Flugplatz wurde 1952 eröffnet und 1992 geschlossen.
- Das Gelände bekam später eine völlig andere Bedeutung.
- Heute befindet sich dort das Siemens Prüf- und Validationcenter Wegberg-Wildenrath.
- Das Testzentrum dient der Erprobung von Schienenfahrzeugen.
- Dort können unter anderem Lokomotiven, Züge, Straßenbahnen und U-Bahnen getestet werden.
- Zum Gelände gehören umfangreiche Gleisanlagen mit verschiedenen Spurweiten und Testmöglichkeiten.
- Für meine Biografie ist Wildenrath deshalb nicht einfach nur irgendein geografischer Punkt.
- Solche Orte können mit bestimmten Lebensabschnitten, Erinnerungen und persönlichen Erlebnissen verbunden sein.
- Genau diese Zusammenhänge versuche ich bei meiner Recherche Stück für Stück wieder zusammenzufügen.
„11:48 Uhr – Das Mittagessen kommt“
- Um 11:48 Uhr brachte mir eine junge Pflegekraft mein Mittagessen.

- Es gab eine aromatische Mischung aus Erbsen- und Linsensuppe.
“Das Foto”
- Auch davon wurde selbstverständlich wieder ein Foto gemacht, ordentlich beschriftet und anschließend auf den Webserver hochgeladen.
“Die Pflege”
- Nach dem Mittagessen stand zunächst die Pflege auf dem Tagesplan.
„Nach der Pflege – erst einmal schlafen“
- Nach der Pflege wurde ich müde und legte mich schlafen.
- Aus den ursprünglich vielleicht nur für kurze Zeit gedachten Ruhepause wurden ungefähr drei bis dreieinhalb Stunden Schlaf.
- Als ich wieder wach war, ging es für mich erneut mit der Recherche an meiner Biografie weiter.
„18:17 Uhr – Abendessen“
- Um 18:17 Uhr gab es dann mein Abendessen.
- Wieder standen zwei aromatische Scheiben Eiweißbrot mit Kerrygold-Butter auf dem Tisch.

- Auf der linken Scheibe lagen gekühlte Wurst, Löwensenf und Tabasco.
- Auf der rechten Scheibe lag gekühlter holländischer Käse, ebenfalls mit Löwensenf.
“Die Beilage”
- Daneben stand eine gekühlte Schale mit drei Gurkensticks, die allerdings mit Frischhaltefolie abgedeckt war.
„Ein kleiner, aber für mich wichtiger Hinweis zur Küche“
- Bei dieser mit Frischhaltefolie abgedeckten Schale musste ich allerdings wieder einmal feststellen, dass meine Hinweise offenbar nicht immer dort ankommen, wo sie ankommen sollten.
- Die Küche weiß, dass ich bei meiner Ernährung auf bestimmte Dinge achten muss und dass ich persönlich keine Lebensmittel möchte, die auf diese Weise mit Kunststofffolie abgedeckt werden.
- Deshalb gehört dieser Punkt für mich nicht einfach nur in die Beschreibung des Abendessens, sondern verdient einen eigenen Abschnitt.
„18:17 Uhr – Das Getränk zum Abendessen“

- Dazu gab es einen gut gekühlten Becher Buttermilch mit Erdbeergeschmack.
- Damit war auch das Abendessen für mich komplett.
“Die Fotos”
- Die von mir erstellten Fotos habe ich vernünftig beschriftet und auf den Webserver hochgeladen.
„Ein neues Projekt nimmt Gestalt an“
- Am heutigen Tag tauchte außerdem zum ersten Mal öffentlich in meinem Tagebuch ein neues Konzept auf, an dem ich gerade arbeite:

- Hotels in Europa:
- Hotels, Regionen und Reiseziele entdecken.
- Das Projekt soll sich mit Hotels, Regionen und Reisezielen in Europa beschäftigen und nach und nach weiter aufgebaut werden.
- Noch steht das Projekt am Anfang.
- Aber wie bei vielen meiner Webseiten beginnt auch dieses Projekt zunächst mit einer Idee, aus der anschließend Schritt für Schritt eine richtige Webseite entstehen soll.
„19:45 Uhr – Gute Nacht, Petra“
- Um 19:45 Uhr wünschte ich Petra noch eine angenehme Nacht.
- Damit ging auch dieser Teil meines Tages langsam zu Ende.
„Meine persönlichen Gedanken zur Auswahl eines Pflegeheims“
- Ein Thema möchte ich an dieser Stelle noch einmal ganz bewusst ansprechen, weil es meiner Meinung nach für Familien wichtig sein kann.
- Wenn die eigenen Eltern irgendwann auf Pflege angewiesen sind und ein Pflegeheim gesucht werden muss, würde ich persönlich darauf achten, dass die Einrichtung möglichst nicht zu weit von der Familie entfernt liegt.
- Denn ein Pflegeheim sollte nicht dazu führen, dass der Kontakt zu den Angehörigen immer schwieriger wird.
- Je näher die Einrichtung liegt, desto leichter ist es für Kinder, Verwandte und Freunde, regelmäßig vorbeizukommen.
“Die Finanzierung”
- Wenn es die finanziellen Möglichkeiten zulassen, würde ich außerdem auf die Umgebung achten.
- Eine schöne Umgebung mit Möglichkeiten, nach draußen zu gehen, kann für einen Menschen im Pflegeheim einen erheblichen Unterschied im Alltag machen.
- Ein Pflegeheim ist kein Gefängnis.
“Die Gespräche”
- Wenn man eine mögliche Einrichtung gefunden hat, würde ich außerdem nicht ausschließlich mit der Verwaltung sprechen.
- Ich würde mir auch die Zeit nehmen, mit Bewohnerinnen und Bewohnern zu sprechen.
- Denn die Menschen, die dort tatsächlich leben, können oft sehr anschaulich erzählen, wie der Alltag wirklich aussieht:
- Wie läuft die Pflege?
- Wie ist das Frühstück?
- Wie sieht das Mittagessen aus?
- Was passiert am Nachmittag?
- Gibt es Beschäftigungsangebote?
- Wie gehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den Bewohnern um?
“Die Heimleitung”

- Danach würde ich selbstverständlich auch mit der Heimleitung beziehungsweise der Verwaltung sprechen und mir die offiziellen Informationen, Daten und Rahmenbedingungen geben lassen.
- Für mich gehört beides zusammen:
- Die persönlichen Erfahrungen der Menschen, die dort leben, und die offiziellen Informationen der Einrichtung.
„Was bringt der Sonntag?“
- Was der morgige Sonntag bringen wird, weiß ich natürlich noch nicht.
- Ich habe schließlich immer noch keine Kristallkugel.
- Und einen Sponsor für eine solche Kristallkugel habe ich bislang ebenfalls noch nicht gefunden.
- Also lassen wir uns einfach überraschen, was der Sonntag so alles mit sich bringt.
