Mein Tagebuch Donnerstag 08.10.2026,08.10.2026 „Donnerstag, 08.10.2026“

„Donnerstag, 08.10.2026“

„Heroes“

  • Die Nacht begann für mich mit der amerikanischen Science-Fiction-Serie Heroes.
  • In der Serie entdecken gewöhnliche Menschen außergewöhnliche Fähigkeiten, während sich ihre Schicksale miteinander verbinden und sie vor große Herausforderungen gestellt werden.
  • Ich habe mir in der ersten Staffel mehrere Folgen angesehen und dabei die Geschichte rund um die besonderen Fähigkeiten und die miteinander verbundenen Schicksale weiterverfolgt.
  • Zunächst habe ich die Folgen vier, fünf und sechs angeschaut.
  • Anschließend ging es mit den Folgen sieben und acht weiter.
  • Die Serie bietet eine spannende Mischung aus Science-Fiction, menschlichen Schicksalen und der Frage, wie Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten umgehen.
  • Natürlich schaue ich nicht immer nur stur auf den Bildschirm.
  • Gelegentlich muss ich zurückspulen, etwas noch einmal ansehen oder mich kurz mit anderen Dingen beschäftigen.
  • Deshalb plane ich für eine Folge grundsätzlich ausreichend Zeit ein.

„06:00 Uhr“

  • „Die tägliche Serverwartung“
  • Am frühen Morgen erhielt ich wieder eine E-Mail zu den Wartungsarbeiten auf meinem Webserver.
  • Dabei ging es um verschiedene WordPress-Plugins, die deaktiviert, aktualisiert und anschließend wieder aktiviert werden sollten.
  • Plugins sind Erweiterungen, mit denen sich die Funktionen einer WordPress-Webseite ergänzen lassen.
  • WordPress selbst ist das System, mit dem ich meine Webseiten verwalte und meine redaktionellen Beiträge veröffentliche.
  • Da ich mehrere eigene Webseiten betreibe, gehören solche technischen Hinweise zu meinem digitalen Alltag.

„Heroes“

 

  • Nach der morgendlichen Servermeldung ging es für mich wieder mit meiner Serie weiter.
  • Von 06:30 Uhr bis 08:00 Uhr habe ich zwei weitere Folgen von Heroes angeschaut.
  • Damit konnte ich die Geschichte der ersten Staffel weiterverfolgen, bevor mein gewöhnlicher Tagesablauf begann.

„08:00 Uhr“

  • „Ein lieber Morgengruß an Petra“
  • Um 08:00 Uhr habe ich meiner langjährigen Freundin Petra einen wunderschönen guten Morgen gewünscht.
  • Petra und ich kennen uns schon seit meinem 21. Lebensjahr.
  • Über die vielen Jahre ist eine Freundschaft entstanden, in der wir uns austauschen, miteinander lachen und über die unterschiedlichsten Dinge sprechen können.
  • Auch eine kurze Nachricht am Morgen gehört für mich zu diesen kleinen Gesten, die eine Freundschaft lebendig halten.

„Die E-Mails“

  • Anschließend habe ich meine verschiedenen E-Mail-Postfächer durchgesehen.
  • Dabei habe ich vier E-Mails beantwortet.
  • Der überwiegende Rest bestand aus Spam.
  • Damit bezeichnet man unerwünschte Nachrichten, die häufig massenhaft verschickt werden und beispielsweise Werbung oder betrügerische Links enthalten können.
  • Solche Nachrichten gehören leider zum Alltag im Internet.
  • Deshalb prüfe ich meine Postfächer regelmäßig und gehe mit unbekannten Nachrichten entsprechend vorsichtig um.

„09:00 Uhr“

  • Zum Frühstück gab es zunächst eine große Tasse heißen, schwarzen Kaffee.
  • Dazu hatte ich zwei aromatische Scheiben Eiweißbrot, die ich mit Kerrygold-Butter bestrichen hatte.

„Die beiden Scheiben Eiweißbrot“

  • Die linke Scheibe belegte ich mit zwei gut gekühlten Scheiben Salami.
  • Auf die rechte Scheibe kamen aromatische Erdbeermarmelade und eine Scheibe gut gekühlter holländischer Käse.
  • Damit hatte ich zwei unterschiedliche Geschmacksrichtungen auf meinem Frühstücksteller.
  • Die eine Scheibe war herzhaft belegt, während die andere eine Kombination aus süßer Marmelade und würzigem Käse bot.
  • Dazu schmeckte der heiße Kaffee besonders gut.

„Die Fotos“

  • Die von mir erstellten Fotos habe ich vernünftig beschriftet und auf den Webserver hochgeladen.
  • (Leider sind durch ein Serverproblem die vorhandenen Fotos nicht mehr vorhanden, und ich dokumentiere die Fotos nach meiner Erinnerung)

„10:00 Uhr“

  • „Meine redaktionelle Arbeit am Service-Team Düsseldorf“
  • Am Vormittag habe ich mich intensiv mit meinem Projekt Service-Team Düsseldorf beschäftigt.
  • Dabei ging es um die weitere redaktionelle und konzeptionelle Ausarbeitung des Portals.
  • Im Mittelpunkt stehen Informationen rund um Pflegegrade, Pflegeversicherung, Pflegehilfsmittel und Unterstützung im Alltag.
  • Mir ist wichtig, die verschiedenen Themen verständlich aufzubereiten und sinnvoll miteinander zu verbinden.
  • Menschen, die sich mit einem Pflegegrad beschäftigen müssen, haben häufig viele Fragen.
  • Sie möchten wissen, welche Leistungen ihnen zustehen, wo sie Unterstützung erhalten können und welche Möglichkeiten ihnen im Alltag zur Verfügung stehen.
  • Genau an diesem Punkt soll das Portal ansetzen.

„Die Gestaltung des Portals“

  1. Neben den redaktionellen Inhalten habe ich mich auch mit der visuellen Gestaltung beschäftigt.
  2. Geplant ist eine freundliche und übersichtliche Darstellung mit einem blau-weißen Hintergrund, Menschen, Düsseldorfer Wahrzeichen und Motiven aus dem Bereich der Dienstleistungen.
  3. Der Slogan „Persönlich nah für Sie“ soll den Gedanken hinter dem Projekt unterstreichen.
  4. Die Gestaltung soll sowohl auf einer Webseite als auch bei einer späteren Verwendung in größeren Druckformaten funktionieren.
  5. Auch die Urheberkennzeichnung und ein Hinweis auf mögliche Partner gehören zu den Überlegungen.

„Die Recherche zum Pflegegrad 3“

  • Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit war der Pflegegrad 3.
  • Ich habe mich mit den Unterschieden zum Pflegegrad 2 und den damit verbundenen Leistungen beschäftigt.
  • Für die sachliche Grundlage sind insbesondere die Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit und dessen Pflege-Ratgeber wichtig.
  • Dabei geht es unter anderem um Pflegegeld, Pflegesachleistungen, die Kombinationsleistung, den Entlastungsbetrag sowie die Möglichkeiten der Tages- und Nachtpflege.
  • Auch die unterschiedlichen Voraussetzungen und die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Leistungen müssen verständlich erklärt werden.
  • Mir ist wichtig, nicht einfach irgendwelche Informationen zusammenzutragen.
  • Die Inhalte sollen nachvollziehbar, sachlich richtig und für Menschen hilfreich sein, die sich mit dem Thema Pflege beschäftigen.

„11:39 Uhr“

  • „Ein fantastischer Salatteller“

  • Um 11:39 Uhr stand mein Mittagessen auf dem Tisch.
  • Es gab einen fantastischen Salatteller mit verschiedenen Salaten und Kräutern.
  • Auf der linken Seite befand sich eine größere Portion Rote Bete in ihrem eigenen Saft.
  • Auf der rechten Seite lag ein griechischer Salat mit fein geschnittenen Tomaten, fein geschnittenen Gurken und herrlich gekühltem, aromatischem Fetakäse.
  • Die verschiedenen Zutaten ergänzten sich hervorragend.
  • Besonders die Kombination aus frischem Gemüse, würzigem Käse und der Roten Bete sorgte für Abwechslung auf meinem Teller.

„Das Foto“

  • Das von mir erstellte Foto habe ich vernünftig beschriftet und auf den Webserver hochgeladen.

„Die Pflege“

  • Unmittelbar nach dem Mittagessen fand die tägliche Pflege statt.
  • Dabei hatten wir natürlich auch diesmal wieder richtig viel Spaß und gute Laune.
  • Denn selbst bei den alltäglichen Dingen darf das Lachen nicht zu kurz kommen.

„Petra“

  • Nach dem Mittagessen und der anschließenden Pflege habe ich mich mit meiner langjährigen Freundin Petra über verschiedene Themen unterhalten.
  • Für unseren Austausch habe ich wie so oft WhatsApp genutzt.
  • Petra und ich kennen uns schon seit vielen Jahrzehnten, und es ist schön, dass wir auf diese Weise regelmäßig miteinander sprechen können.

„WhatsApp“

  • WhatsApp ist ein Nachrichtendienst, über den ich Textnachrichten, Fotos, Videos und Sprachnachrichten versenden sowie telefonieren und Videoanrufe führen kann.
  • Ich nutze diesen Dienst nicht nur für den Austausch mit Petra, sondern bleibe damit auch mit anderen Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten regelmäßig in Kontakt.
  • Besonders wichtig ist mir dabei auch der Kontakt zum ehemaligen Verlobten meiner verstorbenen Tochter.
  • Er ist nicht mein Schwiegersohn geworden, da die beiden nicht geheiratet haben.
  • Trotzdem ist die Verbindung zu ihm für mich von besonderer Bedeutung.
  • Auch wenn er auf See ist, können wir miteinander in Kontakt bleiben.
  • Aus seiner Funkerkabine kann er über eine Satellitenverbindung Nachrichten versenden, die mich auf meinem Handy erreichen.
  • So überbrücken wir selbst große Entfernungen und bleiben miteinander verbunden.
  • Für mich ist das ein schönes Beispiel dafür, wie moderne Kommunikation persönliche Beziehungen über viele Kilometer hinweg aufrechterhalten kann.

„14:00 bis 17:00 Uhr“

  • „Das redaktionelle Projekt auf EU-Fahrer“
  • Am Nachmittag habe ich drei Stunden an meinem redaktionellen Projekt auf eufahrer.eu gearbeitet.
  • Im Mittelpunkt stand eine Berufskraftfahrer-Tour, die am Düsseldorfer Großmarkt begann und über Avignon bis nach Cambrils bei Tarragona in Spanien führte.
  • Für die weitere Ausarbeitung waren sowohl Recherchen als auch die Analyse der damaligen Transportstrecke und ihrer logistischen Zusammenhänge erforderlich.
  • Die Gesamtstrecke beträgt ungefähr 1.500 Kilometer.
  • Die Grundidee für diesen Beitrag hatte ich bereits zuvor festgehalten.
  • Nun habe ich mich intensiver mit dem vorhandenen Konzept beschäftigt, um daraus eine ausführliche persönliche und redaktionelle Geschichte zu entwickeln.
  • Dabei verbinde ich meine eigenen Erfahrungen aus dem Berufsleben als Berufskraftfahrer mit den Orten, den Transportwegen und den logistischen Abläufen, die diese Tour geprägt haben.
  • Nach drei Stunden Recherche und Analyse war dieser Arbeitsabschnitt für den Nachmittag abgeschlossen.

„17:00 bis 18:15 Uhr“

  • „Mein Schönheitsschlaf“
  • Nach drei Stunden redaktioneller Arbeit an meinem Projekt auf eufahrer.eu war es an der Zeit, eine kleine Pause einzulegen.
  • Von 17:00 Uhr bis 18:15 Uhr habe ich deshalb etwas geschlafen.
  • Wer nachts lange wach ist, recherchiert, analysiert und redaktionell arbeitet, braucht schließlich zwischendurch auch einmal etwas Erholung.
  • Das gilt natürlich auch dann, wenn der Arbeitsplatz ein Pflegebett ist.
  • Und außerdem braucht der Mensch seinen Schönheitsschlaf!
  • Ob ich dadurch allerdings noch schöner werde, wage ich inzwischen zu bezweifeln.
  • Ich fürchte, da ist nicht mehr viel herauszuholen.
  • Aber ganz gleich, ob es mit der Schönheit noch etwas wird: Auf ausreichend Schlaf sollte ich trotzdem nicht verzichten.

„18:15 Uhr“

  • „Die Frage nach dem Abendessen“
  • Um 18:15 Uhr kam einer unserer Köche zu mir und fragte mich, ob ich Hawaii-Toast mag.
  • Diese Frage konnte ich natürlich sofort mit einem überzeugten Ja beantworten.

„18:31 Uhr“

„Zwei fantastische Hawaii-Toasts“

  • Um 18:31 Uhr stand das Abendessen auf meinem Tisch.
  • Es gab zwei fantastische Hawaii-Toasts, deren Toastscheiben schön knusprig gebacken waren.
  • Darauf kam gegrillter Schinken, gefolgt von jeweils zwei kleinen Ananasscheiben.
  • Anschließend wurden die Toasts mit Käse überbacken.
  • Als besondere Garnitur bekam jeder Toast links und rechts jeweils zwei Cocktailkirschen.
  • Damit war das Abendessen aber noch nicht komplett.

„Die Rote Bete“

  • Da vom Mittagessen noch Rote Bete übrig war, habe ich diese kurzerhand zu meinem Abendessen hinzugefügt.
  • Die Rote Bete lag unterhalb der Hawaii-Toasts und ist auch auf dem Foto zu sehen.
  • Außerdem war noch etwas aromatischer Rote-Bete-Saft übrig.
  • Dieser ist in den Toast eingezogen und hat dem gesamten Geschmack eine ganz besondere Note verliehen.
  • Das Ergebnis war für mich eine echte aromatische Bombe!
  • Manchmal entstehen gerade durch solche kleinen Ergänzungen Geschmackskombinationen, auf die man vorher gar nicht unbedingt gekommen wäre.

„Das Foto“

  • Das von mir erstellte Foto habe ich vernünftig beschriftet und auf den Webserver hochgeladen.

„19:15 Uhr“

  • Heute war ich einmal etwas schneller als sonst und habe meiner langjährigen Freundin Petra bereits um 19:15 Uhr einen angenehmen Abend gewünscht.
  • Eine kleine Nachricht, die zeigt, dass man auch nach vielen gemeinsamen Jahren aneinander denkt.
  • Denn manchmal sind es gerade die kleinen Gesten, die eine langjährige Freundschaft lebendig halten.

„Und was bringt der Freitag?“

  • Was der morgige Freitag bringen wird, weiß ich beim besten Willen noch nicht.
  • Schließlich steht neben meinem Pflegebett keine Glaskugel, mit der ich schon heute Abend einen Blick in die Zukunft werfen könnte.
  • Wobei ich mir nicht einmal sicher bin, ob ich so eine Glaskugel überhaupt haben möchte.
  • Denn wer weiß, was ich darin entdecken würde!
  • Vielleicht sehe ich mich morgen gemütlich im Pflegebett liegen, den Kaffee in Reichweite, den Fernseher eingeschaltet und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen.
  • Das wäre doch einmal eine vernünftige Planung.
  • Allerdings gibt es da ein kleines Problem.

Meine Ideenfabrik!

„Petra kennt mich eben“

  • Meine langjährige Freundin Petra kennt mich inzwischen gut genug, um zu wissen, dass bei mir selbst dann noch etwas passieren kann, wenn äußerlich überhaupt nichts passiert.
  • Ich liege in meinem Pflegebett, schaue vielleicht ein bisschen in die Gegend und bin nach außen betrachtet die Ruhe selbst.
  • Doch im Oberstübchen könnte währenddessen bereits eine komplette Betriebssitzung stattfinden.
  • Die Marketingabteilung entwickelt einen neuen Namen.
  • Die technische Abteilung prüft gedanklich die Serverkapazitäten.
  • Die Redaktion plant schon die ersten Beiträge.
  • Und irgendwo sitzt wahrscheinlich ein völlig überforderter Mitarbeiter, der sich fragt, warum er eigentlich schon wieder an einem neuen Projekt arbeiten muss.
  • Dabei hat noch niemand offiziell beschlossen, dass überhaupt ein neues Projekt angefangen werden soll!

„Wenn die Ideenfabrik zur Betriebssitzung einlädt“

  • Doch halt, da wäre ja noch etwas!
  • Wenn ich so darüber nachdenke, könnte in meinem Oberstübchen währenddessen tatsächlich eine komplette Betriebssitzung stattfinden.
  • Genauer gesagt: ein Brainstorming!
  • Das kenne ich schließlich noch aus meiner früheren Zeit als Unternehmer.
  • Wenn ich damals neue Ideen im Kopf hatte, wurde nicht lange gefackelt.
  • Dann habe ich kurzerhand das gesamte Personal in die Werkstatt zitiert.
  • Dort wurden große hölzerne Campingtische und passende Camping-Sitzbänke aufgestellt.
  • Anschließend versammelten wir uns, diskutierten über neue Ideen, entwickelten Konzepte und überlegten gemeinsam, was man aus einer guten Idee alles machen könnte.
  • Natürlich durfte der gemütliche Teil nicht fehlen.
  • Es wurde gegessen, getrunken und herzlich gelacht.
  • Draußen stand beispielsweise ein Grill, der bei solchen Gelegenheiten ebenfalls seine Berechtigung hatte.
  • Das waren keine steifen Konferenzen, bei denen jeder auf die Uhr schaute und hoffte, dass die Veranstaltung möglichst schnell vorbei sein würde.
  • Nein, das waren Zusammenkünfte, bei denen gearbeitet, nachgedacht und gleichzeitig die Gemeinschaft gepflegt wurde.
  • Manchmal entstanden aus solchen Gesprächen Ideen, die vorher noch niemand auf dem Schirm gehabt hatte.
  • Und genau das war der Sinn eines Brainstormings: Gedanken zusammenwerfen, Möglichkeiten durchspielen und schauen, was daraus werden könnte.

„Das Brainstorming im Pflegebett“

  • Heute sieht die Sache allerdings etwas anders aus.
  • Die Werkstatt ist weit weg, die Campingtische stehen nicht neben meinem Pflegebett und das Personal kann ich auch nicht einfach zur nächsten Sitzung zitieren.
  • Außerdem wäre es vermutlich etwas schwierig, hier im Pflegezimmer eine komplette Betriebsmannschaft mit Camping-Sitzbänken und Grill aufzubauen.
  • Ich stelle mir gerade vor, wie jemand mit einem Sack Holzkohle durch die Tür kommt und fragt, wo denn der Grillmeister bleibt.
  • Nein, das lassen wir lieber!
  • Aber das bedeutet noch lange nicht, dass meine Brainstorming-Zeiten vorbei sind.
  • Denn die Werkstatt von damals habe ich inzwischen gewissermaßen ins Oberstübchen verlegt.
  • Dort stehen zwar keine hölzernen Campingtische, aber dafür ist ausreichend Platz für Gedanken, Ideen und manchmal auch für ausgesprochen merkwürdige Einfälle.
  • Die Geschäftsführung liegt bequem im Pflegebett.
  • Die Denkfabrik arbeitet im Hintergrund.
  • Die Kreativabteilung wirft neue Vorschläge in den Raum.
  • Und die technische Abteilung überlegt bereits, ob man aus dem Ganzen nicht noch eine zusätzliche Webseite machen könnte.
  • Nur die Buchhaltung meldet sich vorsichtshalber nicht zu Wort.
  • Die weiß wahrscheinlich schon, dass sie bei diesem Brainstorming wieder Überstunden machen müsste.

„Und wo bleibt das Grillfest?“

  • Jetzt fehlt eigentlich nur noch der Grill.
  • Den kann ich hier natürlich nicht einfach neben das Pflegebett stellen.
  • Auch die großen Campingtische und Sitzbänke lassen sich nicht mal eben aus der früheren Werkstatt herbeizaubern.
  • Aber wenn ich ehrlich bin, brauche ich sie für meine heutige Ideenfabrik auch gar nicht unbedingt.
  • Denn das Wichtigste von damals ist geblieben: die Freude daran, etwas Neues zu entwickeln, über Möglichkeiten nachzudenken und aus einem Gedanken ein richtiges Projekt entstehen zu lassen.
  • Und wenn mir dabei ein besonders schräger Einfall kommt, muss ich heute nicht einmal mehr das gesamte Personal zusammenrufen.
  • Ich kann einfach liegen bleiben und weiterdenken.
  • Das spart schon einmal die Aufbauzeit für die Campingtische.
  • Und den Abwasch nach dem Grillfest gibt es ebenfalls nicht.

Wenn das keine betriebswirtschaftliche Optimierung ist!

„Petra, wir müssen reden“

  • Ich kann mir allerdings gut vorstellen, dass Petra bei dieser Entwicklung langsam misstrauisch wird.
  • Erst liegt Jaky ganz friedlich in seinem Pflegebett.
  • Dann arbeitet die Ideenfabrik.
  • Anschließend findet im Oberstübchen eine Betriebssitzung statt.
  • Und ehe man sich versieht, hat die Kreativabteilung schon wieder ein neues Projekt vorgeschlagen.

„Da würde Petra vermutlich sagen“

  • „Jaky, du solltest dich doch ausruhen und nicht schon wieder eine neue Idee ausbrüten!“
  • Tja, liebe Petra, was soll ich dazu sagen?
  • Ich kann die Ideen schließlich nicht einfach vor die Tür setzen.
  • Und wenn sie schon einmal da sind, kann man sich wenigstens anhören, was sie zu sagen haben.
  • Ob daraus später tatsächlich ein Projekt wird, steht auf einem ganz anderen Blatt.
  • Aber eines ist sicher: Langweilig wird es in meinem Oberstübchen so schnell nicht.
  • Und falls die Ideenfabrik morgen wieder eine Betriebssitzung einberuft, hoffe ich nur, dass wenigstens jemand daran denkt, Kaffee zu organisieren.
  • Denn ein Brainstorming ohne Kaffee wäre schließlich eine Zumutung für die gesamte Belegschaft!

„Die Geschäftsführung liegt im Pflegebett“

  • Das eigentlich Kuriose an der ganzen Angelegenheit ist, dass ich meine Ideenfabrik nicht einmal betreten muss.
  • Ich liege einfach da.
  • Kein Konferenzraum, keine Kaffeemaschine im Büro, keine Mitarbeiter, die ungeduldig vor der Tür warten.
  • Nur mein Pflegebett, meine Gedanken und gelegentlich ein Kaffee.
  • Und trotzdem kann es passieren, dass sich in meinem Kopf plötzlich ein neues Projekt entwickelt.
  • Wenn ich arbeite, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass plötzlich die nächste Idee um die Ecke kommt.
  • Das ist inzwischen beinahe mein persönlicher Leitspruch geworden.
  • Manchmal frage ich mich allerdings, ob ich nicht irgendwann einmal eine Betriebsanleitung für mein eigenes Gehirn schreiben sollte.
  • Wobei ich dann vermutlich schon wieder eine neue Webseite dafür eröffnen würde.
  • Eine Anleitung für die Ideenfabrik!
  • Mit verschiedenen Kategorien, einer Suchfunktion und einem ausführlichen redaktionellen Konzept.
  • Und spätestens an dieser Stelle würde Petra wahrscheinlich endgültig die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.

„Der Freitag bleibt unberechenbar“

  • Was morgen tatsächlich passieren wird, weiß ich noch nicht.
  • Vielleicht ruhe ich mich einfach aus.
  • Vielleicht beschäftige ich mich mit einem meiner vorhandenen Projekte.
  • Vielleicht fällt mir eine interessante Geschichte ein, die ich recherchieren und analysieren möchte.
  • Oder meine Ideenfabrik beschließt, dass ausgerechnet der Freitag der perfekte Tag wäre, um etwas völlig Neues anzufangen.
  • Das wäre dann wieder so ein Moment, in dem ich mir wünschen würde, dass die Glaskugel neben meinem Pflegebett wenigstens eine Warnfunktion hätte.
  • Zum Beispiel mit einer freundlichen Durchsage:

„Achtung, Jaky!

  • Bitte heute keine neuen Projekte anfangen!
  • Die vorhandenen Webseiten benötigen ebenfalls Aufmerksamkeit!“
  • Aber leider ist meine Glaskugel noch immer nicht geliefert worden.
  • Vermutlich hängt sie irgendwo im Versandzentrum fest.
  • Oder sie wird gerade von jemandem analysiert, der herausfinden möchte, warum ausgerechnet ein Mann im Pflegebett so viele Ideen entwickelt.
  • Ich kann nur hoffen, dass derjenige dabei nicht auf die Idee kommt, eine eigene Webseite darüber zu eröffnen.
  • Sonst haben wir am Ende beide ein neues Projekt!

„Gute Nacht, Ideenfabrik“

  • Also werde ich den morgigen Freitag ganz einfach auf mich zukommen lassen.
  • Ich verspreche vorsichtshalber gar nichts.
  • Nicht, weil ich etwas vorhätte.
  • Sondern weil ich mich inzwischen gut genug kenne, um zu wissen, dass selbst die besten Vorsätze manchmal gegen eine frisch produzierte Idee keine Chance haben.
  • Vielleicht bleibt alles ganz ruhig.
  • Vielleicht wird es ein produktiver Tag.
  • Und vielleicht sitzt Petra morgen irgendwann da und fragt sich, was ich diesmal wieder ausgeheckt habe.
  • Dann kann ich ihr wenigstens sagen, dass ich völlig unschuldig bin.
  • Ich habe schließlich nur in meinem Pflegebett gelegen!
  • Was kann ich denn dafür, wenn meine Ideenfabrik ausgerechnet dann Überstunden macht?
  • In diesem Sinne wünsche ich mir selbst einen angenehmen Abend, eine erholsame Nacht und einen Freitag, der möglichst wenig Unfug im Schilde führt.
  • Ob sich der morgige Tag daran halten wird, steht allerdings auf einem ganz anderen Blatt.
  • Meine Ideenfabrik wurde jedenfalls nicht gefragt.
  • Die macht ohnehin, was sie will!

“Hinweis”

  • Wenn eine Tochter oder ein Sohn für die eigene Mutter, den eigenen Vater oder für beide Eltern ein Alten- oder Pflegeheim suchen muss, sollte diese Entscheidung nicht ausschließlich nach dem Preis oder nach einigen schönen Bildern auf einer Internetseite getroffen werden.

“Die Familie”

  • Wenn es möglich ist, würde ich darauf achten, dass sich die Einrichtung in unmittelbarer Nähe zur Familie befindet.
  • Entfernung kann im Alltag schnell zu einem erheblichen Problem werden.
  • Je weiter der Weg ist, desto schwieriger kann es für Angehörige werden, regelmäßig vorbeizuschauen.

“Die Finanzierung”

  • Wenn es der finanzielle Rahmen zulässt, kann außerdem eine Einrichtung in einer ländlichen Umgebung interessant sein.
  • Eine Umgebung mit Natur, Grünflächen und Möglichkeiten zum Aufenthalt im Freien kann für Bewohnerinnen und Bewohner eine angenehme Abwechslung zum Alltag innerhalb der Einrichtung darstellen.

“Die Gespräche”

  • Besonders wichtig finde ich außerdem den direkten Kontakt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern.
  • Wenn man die Möglichkeit dazu bekommt, sollte man sich mit Menschen unterhalten, die tatsächlich dort leben.
  • Sie können aus eigener Erfahrung erzählen, wie der Tagesablauf wahrgenommen wird und welche Erfahrungen sie mit der Einrichtung gemacht haben.

“Die Heimleitung”

  • Ebenso wichtig ist es, ein ausführliches Gespräch mit der Heimleitung zu führen.
  • Eine gut geführte Einrichtung sollte Angehörigen nachvollziehbar erklären können, wie der Pflegealltag organisiert ist, welche Leistungen angeboten werden, wie die Betreuung funktioniert und welche Ansprechpartner für die verschiedenen Fragen und Bereiche zuständig sind.
  • Auch die persönliche Situation, die Organisation des Hauses, die medizinische Versorgung, die Beschäftigungsmöglichkeiten und die Zusammenarbeit mit Angehörigen sind wichtige Themen, über die man sich vor der Entscheidung informieren sollte.
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