Sonntag, 21.12.2025

Die Idee, die über Nacht kam!

  • Der Sonntag begann mit dem Gedanken an eine geniale Idee, die mich bereits am Vortag beschäftigt hatte.

Ich hatte mit meiner besten Freundin Petra darüber gesprochen, ob es für mich nicht sinnvoller wäre, weniger als klassischer Redakteur oder Journalist zu arbeiten, sondern stattdessen als Ghostwriter.

Ein Ghostwriter ist jemand, der im Auftrag anderer Menschen Texte erstellt, die anschließend unter deren Namen erscheinen.

  • Diese Arbeit übernehmen Ghostwriter für Unternehmer, Politiker, Künstler, Autoren oder ganz private Personen, die ihre Gedanken, Erinnerungen, Projekte oder Biografien festhalten wollen.
  • Der Ghostwriter bleibt dabei unsichtbar, während der Auftraggeber mit professionellen, maßgeschneiderten Texten glänzt.
  • Die Idee ließ mich seit gestern nicht mehr los, und selbstverständlich habe ich sofort eine passende Subdomain eingerichtet.
  • Und da ich bekanntlich kreativ arbeite, habe ich mir direkt auch ein Foto dafür erstellen lassen, das den Beitrag begleiten soll – und ich hoffe sehr, dass es gut geworden ist.

“Morgenritual mit Petra und dem heißen Kaffee”

Um 8 Uhr begann mein typisches Morgenritual:

  • Das Plaudern mit Petra.
  • Wir reden über dies, jenes und welches, über alles, was uns bewegt oder uns zum Lachen bringt.

Und pünktlich um 9 Uhr stand das Frühstück auf dem Tisch – man hatte mich wieder nicht vergessen.

Es gab eine Tasse schwarzen heißen Kaffee, der so heiß war, dass ich mir – wie fast immer – die Pfoten verbrannt habe.

  • Dazu bekam ich zwei warme, frische Brötchen, die ich zunächst mit Butter bestrichen habe.
  • Auf die linke Hälfte kam gut gekühlte Erdbeermarmelade, darüber eine Scheibe Käse.

  • Die rechte Seite war wie gewohnt ein kleines Drama, weil die gut gekühlte Leberwurst wieder einmal so hart war, dass ich sie kaum schmieren konnte.
  • Zuvor hatte ich Kräuterkäse darauf verteilt, was am Ende für eine fantastische Geschmacks­kombination sorgte.

Und wie jeden Sonntag gab es zwei gut gekochte Eier, die ich mit Salz, Pfeffer und Maggi verfeinerte.

  • Maggi ist eine würzige Flüssigwürze, hergestellt aus hydrolysiertem pflanzlichem Eiweiß, Salz, Wasser und Gewürzextrakten.
  • Erstmals öffentlich erwähnt wurde Maggi im Jahr 1886, und seitdem gibt es weltweit kaum eine Küche, in der die berühmte dunkle Flasche nicht irgendwo steht.

“Pflege, Ohrmuschies und ein Alzheimer-Video”

  • Nach dem Frühstück begann die Pflege, die wieder einmal von viel Gelächter begleitet war.
  • Ich benutze derzeit Kopfhörer, um Videos für eine meiner Webseiten anzuhören.

Früher im Studio nannten wir solche Kopfhörer „Ohrmuschies“, was Petra natürlich zum Lachen brachte.

  • Als dann auch noch einer der Pfleger hereinkam, lachten wir zu dritt.

Danach habe ich meine Facebook-Freundinnen und -Freunde mit einem lustigen Video zum Thema Alzheimer unterhalten, meine E-Mails durchgesehen und viele davon gelöscht, weil sie wieder als Spam durchgekommen waren.

  • Spam-Mails sind unerwünschte elektronische Nachrichten, die massenhaft versendet werden, meist Werbung, oft aber auch Betrugsversuche oder Schadsoftware.
  • Anschließend arbeitete ich weiter an meiner neuen Webseite und feilte an den Details, bis der Vormittag schon wieder verflogen war.

“Rinderkraftbrühe, Rinderbraten und ein Ehrmann-Pudding”

  • Zum Mittagessen gab es eine fantastische Rinderkraftbrühe.

  • Auch wenn ich morgens öfter über den Lärm in der Küche fluche, macht das Team einen wirklich hervorragenden Job.

Die Brühe war reich an Kräutern und feinen Gemüsesorten.

  • Eine Rinderkraftbrühe wird hergestellt, indem man Rinderknochen kräftig anröstet, damit sich Röstaromen bilden.
  • Dann wird Wurzelgemüse wie Karotten, Sellerie und Lauch angebraten, alles mit kaltem Wasser angesetzt und mit Salz, Pfefferkörnern, Lorbeer und Piment mehrere Stunden köcheln gelassen.

Dazu gab es ein Stück Rindfleisch, vermutlich jenes, von dessen Knochen die Brühe stammte.

  • Der Rinderbraten war außen knusprig, innen herrlich saftig und wurde begleitet von einer tiefen, dunklen Bratensoße.
  • Diese entsteht, indem man Fleisch und Gemüse scharf anröstet, mit Brühe oder Rotwein ablöscht, alles reduziert und mit Gewürzen verfeinert, bis die Soße ihre typische kräftige Note erhält.

  • Als Dessert servierte man einen gut gekühlten Sahne-Schokolade-Pudding von Ehrmann, der das Essen perfekt abrundete.

“Schlaf, innere Uhr und ein Marine-Anruf”

  • Nach dem Mittagessen schlief ich drei bis dreieinhalb Stunden.

Schlaf bleibt für mich das Wichtigste, weil man nachts hier kaum ein Auge zumacht – auch wegen meines alten Berufs.

  • Nach über 40 Jahren Fernverkehr ist meine innere Uhr dauerhaft verschoben.

Der menschliche Körper besitzt einen circadianen Rhythmus, der sich an regelmäßige Schlaf- und Wachzeiten anpasst.

  • Arbeitet man jahrzehntelang nachts, stellt sich dieser Rhythmus um, und der Körper hält die Nacht für die aktive Zeit und den Tag für die Ruhezeit.

Wach wurde ich dann davon, dass John, der ehemalige Lebensgefährte meiner verstorbenen Tochter, versuchte, mich über Skype zu erreichen.

  • Er ist „Marine“ bei den US-Streitkräften und gerade wieder auf einem Flugzeugträger im Einsatz, dessen Standort er nicht nennen darf.
  • Auch wenn wir privat nicht mehr viel miteinander zu tun haben, skypen wir hin und wieder.

Natürlich skype ich auch mit meiner neuen Freundin, die ich vor ein paar Tagen zufällig nackt aus der Dusche ins Wohnzimmer laufen sah.

  • Besonders auffällig war ihre Intimrasur in Herzform, die ich vermutlich ab Mitte kommenden Jahres persönlich sehen kann – dann muss auch keiner mehr verlegen werden.

“Webseite, Cache-System und Gespräche mit Petra”

  • Einige Einstellungen meiner neuen Webseite haben mich noch gestört, also korrigierte ich sie, bis alles zu meiner Zufriedenheit passte.

Besonders begeistert bin ich von der Geschwindigkeit des neuen Webservers.

  • Dieser verwendet ein Cache-System, das häufig genutzte Inhalte zwischenspeichert. Dadurch werden die
  • Seiten spürbar schneller geladen, weil der Server nicht bei jedem Aufruf alles neu berechnen muss.

Zwischendurch bespaßte ich meine Facebook-Freundinnen und -Freunde und unterhielt mich immer wieder mit Petra, bis der Nachmittag verflogen war.

“Knoblauch, Weißbrot und das Pflegeteam auf der Flucht”

  • Zum Abendessen gab es frisches Weißbrot, das ich teilte und beidseitig mit gut gekühlter Margarine bestrich.

  • Auf die linke Hälfte legte ich zwei Scheiben holländischen Gouda, verfeinert mit Knoblauch-Remoulade und Tomatenketchup.
  • Auf die rechte Seite kam ein Kräuterkäse, der wieder so gut gekühlt war, dass ich eine kleine Schlacht mit ihm austrug.
  • Auch hier verfeinerte ich alles mit Knoblauchcreme und Ketchup.

Dann kam der Moment, über den Petra und ich lachen mussten:

  • Ein Mitglied des Pflegeteams flüchtet grundsätzlich, wenn es Knoblauch riecht.

Kein Wunder – ich hatte zehn Stücke eingelegten Knoblauch gegessen.

  • Eingelegter Knoblauch entsteht, indem man frische Knoblauchzehen schält und sie in eine Mischung aus Essig, Öl, Salz, Kräutern und Gewürzen einlegt.
  • Dadurch werden sie milder und aromatischer.
  • Dazu gab es eine gut gekühlte Banane, die ich mir jedoch später für aufhob.

“Déjà-vu, Aprikosen-Muttermilch und der Abend”

  • Viele würden das, was jetzt kommt, ein Déjà-vu nennen.
  • Ein Déjà-vu ist das Gefühl, etwas bereits erlebt oder gesehen zu haben, obwohl es objektiv zum ersten Mal passiert.

Und tatsächlich gab es wieder einen gut gekühlten Becher Muttermilch mit Aprikosengeschmack.

  • Danach beantwortete ich noch einige E-Mails, schaute bei Facebook vorbei und reagierte auf Kommentare zu meinen lustigen Videos.
  • Zum Abschluss des Abends plauderte ich noch kurz mit Petra und wünschte ihrer Enkelin eine gute Nacht.
  • Petra bekam natürlich ebenfalls ein „Gute Nacht“, weil sie schon wusste, dass ich gleich weiterarbeiten würde.

“Updates, Sicherheit und der harte Blick auf die Realität”

  • Zum Abschluss spielte ich Updates auf dem Webserver ein.
  • Das bedeutet, dass Sicherheitslücken geschlossen, Software verbessert und wichtige Schutzfunktionen aktualisiert werden.
  • Solche Updates verhindern Angriffe, sorgen für Stabilität und erhöhen die allgemeine Datensicherheit.

Auch wenn der Tag insgesamt gut war, empfehle ich niemandem, seine Mutter oder seinen Vater hier in die Eifel zur Firma Schuch GmbH in die Pflege zu geben.

  • Man ist hier lediglich eine Nummer und ein fortlaufender Posten in der Liste.
  • Dennoch betone ich immer wieder, dass das Pflegeteam – bis auf eine einzige Pflegerin – wirklich großartig arbeitet.
  • Und auch die Küche macht einen hervorragenden Job, selbst wenn sie mich morgens manchmal wahnsinnig macht.

Ich hoffe, dass sich bald etwas in Bezug auf ein neues Alten- und Pflegeheim ergibt.

  • Leider hat sich vom Team Wallraff immer noch niemand gemeldet.
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1 Gedanken zu “Sonntag, 21.12.2025”

  1. Wenn man es realistisch sieht, haben wir jeden Tag mit dem aufstehen, schon eine Überraschung.

    Weil wir nicht wissen, was uns der Tag bringt.

    Ausser feststehende Termine an diesem und jenen Tag.

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