Samstag, 29.08.2026

Unser lustiger Ösi, ein heißer Gemüseeintopf und der Entschluss zur Mobilisierung.

“Der Tag beginnt mit unserem lustigen Österreicher”

  • Heute hatte ich tatsächlich einmal Lust, etwas ausgesprochen Lustiges anzuschauen.
  • Meine Wahl fiel auf eine Serie mit unserem österreichischen Hollywood-Export Arnold Schwarzenegger, den ich in diesem Zusammenhang einfach einmal liebevoll „unseren lustigen Ösi“ nennen möchte.

“Die Serie”

  • Die Serie trägt den Titel FUBAR und ist eine US-amerikanische Action-Comedy-Serie, die seit dem 25. Mai 2023 bei Netflix zu sehen ist.
  • Entwickelt wurde die Serie von Nick Santora, der zuvor unter anderem als Produzent und Autor bei verschiedenen Fernsehproduktionen tätig war.
  • Für Schwarzenegger war FUBAR zugleich seine erste große Hauptrolle in einer klassischen Live-Action-Fernsehserie.

“Und was bedeutet eigentlich FUBAR?”

  • Der Ausdruck stammt aus dem amerikanischen Militär Jargon und ist ein Akronym für „Fucked Up Beyond All Recognition“ beziehungsweise sinngemäß „völlig ruiniert“ oder „jenseits jeder Reparatur“.
  • Der Begriff wird allerdings häufig auch etwas freier verwendet, wenn eine Situation komplett aus dem Ruder gelaufen ist.
  • Genau das passt hervorragend zu dieser Serie, denn hier geht es um einen CIA-Agenten, der kurz vor seinem Ruhestand erfährt, dass seine eigene Tochter ebenfalls als CIA-Agentin arbeitet.

“Damit ist der Familienärger praktisch vorprogrammiert”

  • Arnold Schwarzenegger spielt Luke Brunner, während Monica Barbaro seine Tochter Emma Brunner verkörpert.
  • Aus der eigentlich geplanten letzten Mission des Vaters wird dadurch ein ziemlich chaotisches Familienunternehmen.
  • Geheimdienstoperationen, internationale Einsätze, Action, trockener Humor und die ganz normalen Probleme zwischen Vater und Tochter werden miteinander vermischt.
  • Das Ergebnis ist eine Serie, die sich selbst nicht allzu ernst nimmt und genau deshalb hervorragend zur Unterhaltung geeignet ist.

“Selbstverständlich blieb es bei mir nicht bei einer einzigen Folge”

  • Wenn man einmal mit unserem Arnold unterwegs ist, kann man schließlich nicht einfach nach einem einzigen Teil sagen: „So, das war’s.“
  • Also schaute ich mir gleich noch eine weitere Folge dieser ziemlich verrückten Serie an.

“Um Punkt 6 Uhr meldet sich der Webserver”

  • Um Punkt 6 Uhr bekam ich eine automatisierte E-Mail von meinem Webserver.
  • Darin wurde mir mitgeteilt, dass verschiedene Plugins deaktiviert, aktualisiert und anschließend wieder aktiviert werden müssen.
  • Für Menschen, die nicht täglich mit Webseiten zu tun haben, klingt das wahrscheinlich zunächst einmal wie eine ziemlich merkwürdige Anweisung.
  • Was aber ist überhaupt ein Plugin?
  • Ein Plugin ist vereinfacht gesagt eine Erweiterung für eine Software.

“WordPress”

  • Bei einem Content-Management-System wie WordPress können Plugins zusätzliche Funktionen bereitstellen, die nicht Bestandteil des eigentlichen Grundsystems sind.
  • Dazu gehören beispielsweise Kontaktformulare, Sicherheitsfunktionen, Suchmaschinenoptimierung, Bildergalerien, Caching, Backups, Statistiken oder zahlreiche andere Funktionen.

“Plugins”

  • Ein Plugin erweitert also die vorhandenen Möglichkeiten einer Webseite, ohne dass man den kompletten technischen Unterbau selbst programmieren muss.
  • Genau darin liegt allerdings auch eine gewisse Verantwortung.

“Die Updates”

  • Plugins müssen regelmäßig aktualisiert werden, weil Entwickler Fehler beseitigen, Sicherheitslücken schließen, neue Funktionen hinzufügen und die Kompatibilität mit neuen Versionen von WordPress oder anderen Komponenten verbessern.
  • Das Aktualisieren sollte trotzdem nicht völlig gedankenlos erfolgen.
  • Gerade bei einer produktiven Webseite kann eine fehlerhafte oder inkompatible Erweiterung dazu führen, dass einzelne Funktionen nicht mehr funktionieren oder im schlimmsten Fall die komplette Webseite Probleme bekommt.

“Backups”

  • Deshalb kann es sinnvoll sein, vor größeren Aktualisierungen eine Sicherung anzulegen und anschließend zu kontrollieren, ob alles noch ordnungsgemäß funktioniert.

“FUBAR”

  • Nachdem die technische Nachricht abgearbeitet war, konnte ich mich wieder unserem lustigen Österreicher widmen.

“Ein guter Morgen mit Petra und fünf beantwortete E-Mails”

  • Wie jeden Morgen um 8 Uhr habe ich meine langjährige Freundin Petra begrüßt und ihr einen angenehmen Morgen gewünscht.

“Die E-Mail-Postfächer”

  • Danach ging es an meine E-Mail-Postfächer.
  • Insgesamt beantwortete ich fünf E-Mails.
  • Der Rest, der sich dort angesammelt hatte, war natürlich – wie so häufig – Spam.

“Spam-Mails’

  • Spam-Mails sind unerwünschte elektronische Nachrichten, die massenhaft und meist ohne ausdrückliche Zustimmung der Empfänger verschickt werden.
  • Der Begriff „Spam“ wird insbesondere für unerwünschte Werbung verwendet, umfasst aber auch andere massenhaft versendete Nachrichten.

”Darunter können beispielsweise betrügerische Nachrichten, Phishing-Versuche, Schadsoftware oder Nachrichten mit gefälschten Absendern sein”

  • Spam ist keineswegs ein modernes Problem des Internets allein.
  • Bereits in den frühen Tagen der elektronischen Kommunikation gab es unerwünschte Massennachrichten.
  • Mit der weltweiten Verbreitung der E-Mail nahm das Problem allerdings enorm zu.
  • Moderne Spam-Filter versuchen deshalb anhand verschiedener Merkmale zu erkennen, ob eine Nachricht wahrscheinlich unerwünscht ist.

“Das Verhalten”

  • Dabei werden unter anderem Absender, Inhalt, Links, Anhänge und das Versandverhalten analysiert.
  • Trotz aller Filter schafft es natürlich immer wieder irgendeine digitale Nervensäge bis ins Postfach.

“Deshalb gilt auch weiterhin”

  • Bei unbekannten Nachrichten, verdächtigen Links und unerwarteten Dateianhängen sollte man vorsichtig sein.

“9:06 Uhr”

  • Um 9:06 Uhr stand das Frühstück auf dem Tisch.

  • Wie jeden Morgen gab es zunächst eine Tasse mit heißem schwarzen Kaffee.
  • Dazu gab es zwei aromatische Scheiben Eiweißbrot, die ich mit Kerrygold-Butter bestrichen habe.
  • Die linke Scheibe Eiweißbrot belegte ich mit einer gut gekühlten Portion Kräuterschmierkäse sowie einer gut gekühlten Scheibe Wurst.

  • Auf die rechte Scheibe Eiweißbrot kamen eine gut gekühlte und sehr aromatische Erdbeerkonfitüre sowie eine gut gekühlte Scheibe Honig und Käse.

“Die Fotos”

  • Die von mir erstellten Fotos habe ich vernünftig beschriftet und auf den Webserver hochgeladen.

“WhatsApp und ein Gespräch mit Petra”

  • Nach dem Frühstück unterhielt ich mich über WhatsApp mit meiner langjährigen Freundin Petra.

“WhatsApp”

  • WhatsApp ist ein 2009 gegründeter Instant-Messaging-Dienst, der heute zum Meta-Konzern gehört.
  • Die Anwendung ermöglicht unter anderem das Versenden von Textnachrichten, Fotos, Videos, Dokumenten und Sprachnachrichten sowie Sprach- und Videoanrufe.
  • Außerdem können Nutzerinnen und Nutzer Gruppen bilden und Statusmeldungen veröffentlichen.
  • Ein wichtiger Bestandteil von WhatsApp ist die internetbasierte Kommunikation.
  • Nachrichten werden also nicht wie klassische SMS über das Mobilfunknetz als SMS verschickt, sondern über eine Internetverbindung übertragen.
  • Für viele Menschen hat WhatsApp dadurch die klassische SMS-Kommunikation weitgehend ergänzt oder ersetzt.

“Die Verschlüsselung”

  • WhatsApp nutzt zudem eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für persönliche Nachrichten und Anrufe.
  • Das bedeutet vereinfacht gesagt, dass die Kommunikationsinhalte während der Übertragung so geschützt werden, dass sie grundsätzlich nur bei den vorgesehenen Kommunikationspartnern lesbar beziehungsweise hörbar sein sollen.

“FUBAR”

  • Eine weitere Folge unseres chaotischen Vater-Tochter-Gespanns stand auf meinem Programm.

“Mittagessen”

  • Um 11:40 Uhr kam eine junge hübsche Pflegerin und holte meine private Suppentasse ab, um sie in die Küche zu bringen.

  • Nur wenige Minuten später, um 11:47 Uhr, stand bereits das Mittagessen auf dem Tisch.

“Ein fantastischer Gemüseeintopf mit eingebautem Hitzetest”

  • Heute gab es einen fantastischen Gemüseeintopf.
  • Allerdings hatte dieser Gemüseeintopf einen kleinen Nachteil:
  • Er war verdammt heiß!
  • Da hier grundsätzlich frisch gekocht wird, hatte der Eintopf offenbar noch ordentlich Temperatur gespeichert.
  • Ich habe mir dabei glatt meine Pfoten verbrannt.
  • Aber genau genommen ist das natürlich ein Luxusproblem.
  • Frisch zubereitetes Essen hat eben manchmal den Nachteil, dass man nicht sofort darüber herfallen kann.
  • Also hieß es erst einmal ein wenig Geduld haben, damit aus dem Mittagessen kein unfreiwilliger Termin beim Arzt wird.

“Das Foto”

  • Das von mir erstellte Foto habe ich vernünftig beschriftet und auf den Webserver hochgeladen.

“Die Pflege”

  • Unmittelbar nach dem Mittagessen fand die Pflege statt.

“Mittagsschlaf”

  • Da ich allerdings wieder die komplette Nacht wach gewesen war, hatte mein Körper anschließend offensichtlich nur noch einen Wunsch: Schlafen!
  • Also habe ich mich bis zum Abendessen schlafen gelegt.
  • Nach einer durchwachten Nacht ist irgendwann einfach Schluss mit lustig.
  • Der Körper fordert seine Ruhe ein, und manchmal sollte man auf dieses Signal auch hören.

“18:24 Uhr”

  • Um 18:24 Uhr stand schließlich das Abendessen auf dem Tisch.
  • Es gab zwei aromatische Scheiben Eiweißbrot, die ich mit Kerrygold-Butter bestrichen habe.
  • Die linke Scheibe belegte ich erneut mit einer gut gekühlten Portion Schmierkäse und einer gut gekühlten Scheibe Wurst.

  • Die rechte Scheibe Eiweißbrot bekam ebenfalls den gleichen Schmierkäse, den ich zusätzlich mit etwas Pfeffer verfeinerte.

“Die Beilage”

  • Als Beilage gab es eine gut gekühlte Nektarine.

“Das Getränk”

  • Dazu trank ich einen gut gekühlten Becher Buttermilch mit Erdbeergeschmack.

“Die Fotos”

  • Die von mir erstellten Fotos habe ich vernünftig beschriftet und auf den Webserver hochgeladen.

“19:45 Uhr”

  • Um 19:15 Uhr wünschte ich meiner langjährigen Freundin Petra eine angenehme Nacht.
  • Damit ging ein weiterer Teil meines Tages langsam seinem Ende entgegen.

“Hinweis”

  • An dieser Stelle möchte ich noch einen Hinweis an alle Töchter und Söhne geben, die für ihre Mutter, ihren Vater oder vielleicht sogar für beide Elternteile ein Alten- und Pflegeheim suchen müssen.
  • Eine solche Entscheidung sollte niemals ausschließlich anhand von Prospekten, Internetseiten oder schönen Fotos getroffen werden.
  • Wenn es irgendwie möglich ist, sollte man ein Alten- und Pflegeheim in unmittelbarer Nähe zur Familie in Betracht ziehen. Gerade für ältere Menschen kann der regelmäßige persönliche Kontakt zu Kindern, Angehörigen, Freunden und Bekannten von enormer Bedeutung sein.
  • Ein Heim mag noch so modern sein – wenn die Familie aufgrund einer großen Entfernung kaum zu Besuch kommen kann, kann das für die betroffene Person zu einem erheblichen Verlust an sozialen Kontakten führen.

“Die Finanzen”

  • Wenn es finanziell und organisatorisch möglich ist, kann außerdem eine etwas ländliche Umgebung interessant sein.
  • Frische Luft, Natur und die Möglichkeit, regelmäßig nach draußen zu kommen, können die Lebensqualität erheblich verbessern.
  • Entscheidend ist dabei allerdings nicht das Etikett „ländlich“, sondern ob die Einrichtung tatsächlich geeignete Möglichkeiten für Spaziergänge, Aufenthalte im Freien bietet.

“Die Gespräche”

  • Unterhaltet euch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern vor Ort.
  • Sie erleben den Alltag in der Einrichtung unmittelbar und können deshalb häufig ein wesentlich realistisches Bild vermitteln als eine Hochglanzbroschüre.
  • Fragt ruhig danach, wie der Tagesablauf funktioniert, wie das Personal mit den Bewohnerinnen und Bewohnern umgeht, wie das Essen ist und ob man sich dort tatsächlich wohlfühlt.

“Die Heimleitung”

  • Natürlich sollte auch das Gespräch mit der Heimleitung nicht fehlen.
  • Eine gut geführte Einrichtung sollte in der Lage sein, Angehörigen transparent und verständlich alle relevanten Informationen über Pflege, Betreuung, Tagesabläufe, Kosten, Leistungen und organisatorische Abläufe zu erklären.
  • Am Ende sollte eine solche Entscheidung niemals nur nach dem äußeren Erscheinungsbild eines Gebäudes getroffen werden.
  • Es geht schließlich nicht um ein Hotel für zwei Wochen Urlaub, sondern um den zukünftigen Lebensmittelpunkt eines Menschen.

“Der kommende Sonntag”

Was der morgige Sonntag bringen wird, weiß ich natürlich nicht.

Ich habe nach wie vor keine Glaskugel.

“Was ich allerdings bereits heute weiß”

  • Ich freue mich auf das Frühstück.
  • Denn morgen gibt es wieder eine Entscheidung von geradezu historischer Bedeutung:
  • Rührei oder gekochtes Ei?
  • Das sind die wirklich wichtigen Fragen des Lebens!

“Die Mobilisierung”

  • Heute habe ich mir bereits meinen Wecker auf dem Smartphone programmiert, denn ab Montag möchte ich mit der Mobilisierung beginnen.
  • Nach fast sieben Jahren hat man irgendwann tatsächlich selbst die Schnauze voll und möchte versuchen, wieder mehr Bewegung in den eigenen Alltag zu bekommen.

“Was bedeutet Mobilisierung eigentlich”

  • In der Pflege bezeichnet Mobilisierung alle Maßnahmen, die dazu beitragen sollen, den Menschen entsprechend seinen individuellen Möglichkeiten wieder mehr Bewegung und Aktivität zu ermöglichen oder vorhandene Bewegungsfähigkeiten zu erhalten.

”Dabei kann es beispielsweise darum gehen, die Position im Bett zu verändern, sich aufzusetzen, vom Bett in einen Stuhl umzusetzen, zu stehen oder – wenn es die körperlichen Voraussetzungen erlauben – wieder einige Schritte zu gehen”

  • Eine Mobilisierung ist dabei keineswegs ein Wettbewerb und schon gar keine Angelegenheit nach dem Motto „Augen zu und durch“.
  • Sie muss an die individuellen Fähigkeiten und Grenzen des jeweiligen Menschen angepasst werden.
  • Nach längerer Immobilität kann der Körper erheblich an Kraft, Ausdauer und Belastbarkeit verloren haben.
  • Deshalb sollte eine solche Veränderung kontrolliert, schrittweise und möglichst gemeinsam mit den zuständigen Pflege- beziehungsweise Therapeutinnen und Therapeuten erfolgen.

”In meinem Fall nehme ich das ganze selbst in die Hand”

  • Das Ziel kann je nach Person sehr unterschiedlich sein.
  • Bei manchen Menschen geht es darum, wieder selbstständig aufzustehen.
  • Bei anderen steht vielleicht zunächst nur das Sitzen an der Bettkante im Mittelpunkt.
  • Wieder andere möchten Transfers sicherer durchführen oder ihre Beweglichkeit erhalten.

”Mobilisierung kann deshalb sowohl körperliche Aktivität als auch das Training alltäglicher Bewegungsabläufe umfassen”

  • Nach meiner langen Zeit mit sehr wenig Bewegung ist für mich deshalb nicht entscheidend, morgen plötzlich irgendwelche sportlichen Höchstleistungen zu vollbringen.
  • Entscheidend ist vielmehr, überhaupt wieder anzufangen und Schritt für Schritt herauszufinden, was möglich ist.
  • Und deshalb steht der Wecker bereits bereit. Montag geht es los.

“Nach fast sieben Jahren Bettlägerigkeit darf man schließlich auch einmal sagen”

  • Jetzt reicht’s – jetzt wird mobilisiert!
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