”Wenn die Nacht produktiver ist als der Tag”
- Auch in dieser Nacht war an Schlaf kaum zu denken, denn auf meinen Webseiten warteten wieder zahlreiche technische Aufgaben.
- Mehrere Plugins mussten deinstalliert, andere aktualisiert werden.
“Plugins”
- Plugins sind bei WordPress kleine Erweiterungsprogramme, die zusätzliche Funktionen bereitstellen, die das Grundsystem nicht von Haus aus mitbringt.

- Weltweit werden hunderttausende solcher Erweiterungen genutzt – von Sicherheitslösungen über SEO-Optimierung bis hin zu Bildergalerien, Formularen oder kompletten Shop-Systemen.
- Sie sind essentiell für den Betrieb moderner Webseiten, bergen jedoch auch Risiken.
- Veraltete Plugins sind eine der häufigsten Ursachen für Sicherheitslücken.
- Deshalb gehören regelmäßige Updates zur Pflicht eines jeden Seitenbetreibers.
- Während ich arbeitete, lief wie in fast jeder Nacht im Hintergrund Waipu.TV
“Waipu.TV”
- Dieser deutsche IPTV-Dienst ermöglicht das Streamen von über 200 TV-Sendern sowie tausenden Filmen und Serien über das Internet – ganz ohne klassischen Kabel- oder Satellitenanschluss.
“Die Cloud”
- Besonders praktisch ist die Cloud-Aufnahmefunktion und die Möglichkeit, zeitversetzt fernzusehen.
- Für Nachtschichten wie diese ist das eine angenehme akustische Begleitung.
- Irgendwann wurde es draußen hell.
- Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass es bereits 8 Uhr war.
“Es ist 8 Uhr”
- Wie jeden Morgen begrüßte ich zuerst meine langjährige Freundin Petra und ihre Enkelin, bevor ich meine Facebook-Freundinnen und -Freunde mit einem lustigen Video in den Tag schickte.
“E -Mail Postfächer”
- Der Blick in mehrere private und berufliche E-Mail-Postfächer.
- Vier E-Mails waren wichtig und wurden beantwortet, der Rest war – wie so oft – Spam.
“Spam-Mails”
- Spam-Mails sind unerwünschte Massenmails, meist mit Werbung, Betrugsversuchen oder Schadsoftware im Anhang.

- Schätzungen zufolge bestehen weltweit über 45 % des gesamten E-Mail-Verkehrs aus Spam.
- Moderne Filter erkennen solche Nachrichten anhand von Absendermerkmalen, Inhalten und bekannten Mustern, dennoch rutscht immer wieder etwas durch.
“Es ist 9 Uhr”
Pünktlich um 9 Uhr gab es Frühstück:

- Eine Tasse heißen schwarzen Kaffee.
- Zwei frische Schnitten Eiweißbrot, die ich mit Kerrygold-Butter bestrichen habe.
- Die linke Scheibe wurde mit Erdbeermarmelade und Gouda belegt.

- Die rechte mit einer würzigen Mischung aus Ketchup, Curry-Geschmack, Mayonnaise und einer Scheibe Wurst.
- Gut gestärkt beschriftete ich die entstandenen Fotos sorgfältig und lud sie mit Datums- und Zeit-Branding auf den Server hoch.
- Danach schrieb ich mit Petra über WhatsApp.
“WhatsApp”
- Dieser Messenger-Dienst von Meta wird von über zwei Milliarden Menschen weltweit genutzt.

- Er ermöglicht kostenlose Nachrichten, Telefonate, Videoanrufe sowie den Austausch von Bildern und Dokumenten über das Internet und ist aus dem Alltag kaum noch wegzudenken.
“Die Recherche”
- Später recherchierte ich auf YouTube zu einem Beitrag über „Die Eskalation im Deutschen Bundestag“.
“Es ist 12 Uhr”
- Doch schon stand das Mittagessen bereit.

- Eine Terrine Gemüsesuppe.

- Ein gemischter Salat.

- Eine gekühlte Mousse au Chocolat.

- Als Hauptmahlzeit Bratwurst mit Bratensoße und einer kleinen Portion Bratkartoffeln.

- Gegessen habe ich – wie so oft in letzter Zeit – nur die Hauptmahlzeit und selbst davon nicht alles, weil es schlicht zu viel war.
- Die Fotos wurden erneut beschriftet und hochgeladen, bevor ich bis kurz nach 15 Uhr Schlaf nachholte.
- Wer nachts arbeitet, muss tagsüber regenerieren.
“Es ist 15 Uhr”
- Am Nachmittag gab es Kaffee und ein Hörnchen.


- Auch hier habe ich die Fotos vernünftig beschriftet und auf den Server hochgeladen.
“Es ist 17 Uhr”
- Um 17 Uhr gönnte ich mir das Dessert vom Mittag: Mousse au Chocolat.

“Mousse au Chocolat”
- Diese klassische französische Nachspeise besteht traditionell aus geschmolzener Schokolade, Eigelb, Zucker und steif geschlagenem Eiweiß oder Sahne.
- Durch das Unterheben der Luft entsteht eine charakteristische, luftige, schaumige Konsistenz.
- Der Name bedeutet wörtlich „Schokoladenschaum“.
- Wieder tauschte ich mich mit Petra und ihrer Enkelin über WhatsApp aus.
- Mit Petra sprach ich auch über Emilia.
“Emilia”
- Sie lebt seit ihrer Kindheit in München, arbeitet in der Textilbranche und schickt mir hin und wieder erste Skizzen ihrer Entwürfe, um meine Meinung einzuholen.
- Vielleicht ist sie nicht nur eine neue Freundin, sondern eines Tages die Partnerin, mit der ich mein weiteres Leben teilen werde.
“Es ist 18 Uhr”
- Um kurz nach 18 Uhr gab es Abendessen.
- Zwei Schnitten Eiweißbrot habe ich mit Kerrygold-Butter bestrichen.
- Eine Schnitte Eiweißbrot habe ich mit Erdbeerkonfitüre bestrichen und mit einer gut gekühlten Scheibe holländischen Gouda belegt.

- Die zweite Schnitte Eiweißbrot habe ich mit einer gut gekühlten Scheibe Wurst belegt.

- Dazu eine Apfeltasche.

- Ein Becher Buttermilch mit Aprikosengeschmack.
“Eiweißbrot”
- Eiweißbrot ist eine spezielle Brotsorte mit stark reduziertem Kohlenhydratanteil und einem erhöhten Proteinanteil.
- Es wird häufig aus Saaten, Soja-, Lupinen- oder Weizenprotein sowie Ballaststoffen hergestellt.
- Ursprünglich wurde es für Low-Carb-Ernährungsformen entwickelt und sorgt für eine längere Sättigung bei geringeren Blutzuckeranstieg.
- Am Abend gab es erneut mit Petra und der Enkelin ein Gespräch über WhatsApp.
- Einen letzten Blick auf Facebook.
”Mein Hinweis zum Thema Eltern und Pflegeheim”
- Es ist sinnvoll, sich frühzeitig nach einer guten Einrichtung in Wohnortnähe umzusehen, um den Kontakt zu den Eltern aufrechtzuerhalten.
- Seriöse Pflegeheime informieren transparent über Leistungen, Betreuungsschlüssel und medizinische Versorgung.
- Heute hatte ich bei der Mobilisierung spürbar starke Schmerzen.
“Die Mobilisierung”

- Mobilisierung bezeichnet in der Pflege und Physiotherapie alle Maßnahmen, die darauf abzielen, die Bewegungsfähigkeit eines Menschen zu erhalten oder wiederherzustellen.
- Dazu gehören passive Bewegungsübungen, das Aufsetzen im Bett, Transfers in den Rollstuhl oder erste Stehversuche.
- Ziel ist es, Muskelabbau, Thrombosen, Druckgeschwüre und Lungenprobleme zu verhindern.
- In meinem Fall ist das besonders herausfordernd.
- Nach einem schweren Arbeitsunfall 2010 in Spanien und zwei Herzinfarkten Ende Februar 2020 liege ich dauerhaft in einem Pflegebett.
- Dennoch halte ich an der Mobilisierung fest.
“Mein Ziel”
- Ich habe ein Ziel vor Augen.
- Zurück in die eigene Wohnung – und wenn alles gut geht, irgendwann ein gemeinsames Leben mit Emilia.
