Dienstag, 21.04.2026

”Eine lange Nacht, ein ruhiger Tag und viele kleine Routinen”

  • Diese Nacht war wieder einmal nahezu ereignislos, weshalb ich mich ganz bewusst und elegant hingelegt habe.
  • Das klingt unspektakulär, ist für mich aber seit über sechseinhalb Jahren Alltag, denn ich liege in meinem Pflegebett.
  • In solchen stillen Stunden wandern die Gedanken.
  • Unter anderem denke ich häufig darüber nach, wie fragil der menschliche Körper ist.

“Der Herzinfarkt”

  • Ein Herzinfarkt – medizinisch Myokardinfarkt genannt – entsteht, wenn ein Herzkranzgefäß plötzlich verschlossen wird, meist durch ein Blutgerinnsel infolge arteriosklerotischer Ablagerungen.
  • Dadurch wird der Herzmuskel nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, Herzmuskelzellen sterben ab.

“Die Zahlen”

  • In Deutschland erleiden jedes Jahr rund 300.000 Menschen einen Herzinfarkt, typische Symptome sind starke Brustschmerzen, Atemnot, Schweißausbrüche und Übelkeit.
  • Je schneller medizinisch eingegriffen wird, desto größer ist die Überlebenschance und desto geringer sind die Folgeschäden.
  • Zeit ist in diesem Moment buchstäblich Herzmuskel.

“Fernsehen auf Abruf und musikalische Erinnerungen”

  • Da ich ohnehin wach war, konnte ich ganz bequem auf meine Aufzeichnungen bei Waipu.tv zurückgreifen.

“Waipu.TV”

  • Waipu.tv ist ein deutscher IPTV-Anbieter mit Sitz in Berlin, der lineares Fernsehen über das Internet bereitstellt.
  • Über 250 Sender, Cloud-Aufnahmen und zeitversetztes Fernsehen ermöglichen es, Sendungen flexibel zu konsumieren, unabhängig von klassischen Sendezeiten.
  • Besonders als jemand, der früher selbst Berufsmusiker war, greife ich gerne auf Musikformate zurück.
  • Eine meiner liebsten Aufzeichnungen ist Sing meinen Song

“Sing meinen Song”

  • Sing meinen Song – Das Tauschkonzert, eine Musiksendung des Senders VOX, in der bekannte Musiker gegenseitig ihre Lieder neu interpretieren.

  • Dieses Format lebt von Respekt, Kreativität und emotionalen neuen Interpretationen – ein Konzept, das musikalisch wie menschlich berührt.
  • Der Morgen beginnt mit Kontakten und Korrespondenz

“Es ist 8 Uhr”

  • Gegen 8 Uhr begann der Tag offiziell.
  • Ich begrüßte zuerst meine langjährige Freundin Petra.
  • Heute, ohne ihre Enkelin, ist sie für 3 Tage nicht bei ihr.
  • Danach richtete ich meine Grüße an meine Facebook-Freundinnen und Freunde und prüfte meine E-Mails.
  • Vier E-Mails beantwortete ich, zusätzlich schrieb ich meinem Betreuer, den ich sehr schätze.
  • Leider fanden sich wieder zahlreiche Spam-Mails im Postfach.

“Spam-Mails”

  • Spam-Mails sind unerwünschte, massenhaft versendete Nachrichten, meist mit werblichen, betrügerischen oder schädlichen Inhalt.
  • Sie dienen häufig Phishing-Zwecken, also dem Versuch, persönliche Daten zu erlangen, oder enthalten Schadsoftware.
  • Moderne Mailserver filtern einen Großteil automatisch, doch ein Rest bleibt fast immer.
  • Frühstück, Eiweißbrot und kleine kulinarische Details

“Es ist 9 Uhr”

  • Kurz vor 9 Uhr gab es Frühstück.

  • Eine Tasse heißer schwarzer Kaffee.
  • Zwei aromatische Scheiben Eiweißbrot.

“Eiweißbrot”

  • Eiweißbrot ist eine spezielle Brotsorte mit reduziertem Kohlenhydratanteil und einem erhöhten Proteinanteil.
  • Es wird meist aus Weizenkleber, Soja- oder Lupinenmehl, Leinsamen und weiteren Saaten hergestellt.
  • Entwickelt wurde es vor allem für Menschen, die sich kohlenhydratarm ernähren möchten, etwa im Rahmen einer Low-Carb-Diät.

”Beide Scheiben wurden mit Kerrygold-Butter bestrichen”

  • Die linke Scheibe verfeinerte ich mit einer Mischung aus Gewürzketchup, Curry-Geschmack und Mayonnaise, belegt mit einer Scheibe gekochtem Schinken.

  • Die rechte Scheibe erhielt Imkerhonig und eine Schicht Speisequark.
  • Danach beschriftete ich die gemachten Fotos und lud sie auf meinen Server.

“Digitale Kommunikation und rechtliche Recherche”

  • Im Anschluss unterhielt ich mich mit Petra über WhatsApp.

“WhatsApp”

  • WhatsApp ist ein weltweit genutzter Messenger-Dienst von Meta, der Textnachrichten, Telefonie, Videoanrufe und den Versand von Dateien über das Internet ermöglicht und besonders wegen seiner Ende-zu-Ende-Verschlüsselung verbreitet ist.
  • Danach recherchierte ich intensiv zum Thema Behindertenrecht, da ich perspektivisch ein neues Handy benötige.

“Das Behindertenrecht”

  • Das Behindertenrecht in Deutschland ist kein einzelnes Gesetz, sondern setzt sich aus vielen Regelungen zusammen, unter anderem dem SGB IX, dem Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) und der UN-Behindertenrechtskonvention.

  • Es regelt Teilhabe, Barrierefreiheit, Nachteilsausgleiche, Assistenzleistungen und Hilfsmittelversorgung.
  • Dazu kann unter Umständen auch die Bereitstellung technischer Kommunikationsmittel gehören.
  • Mittagessen, Fotos und der Webserver

“Es ist 11:45 Uhr”

  • Kurz vor 11:45 Uhr stand das Mittagessen bereit.

  • Eine cremige Gemüsesuppe als Vorspeise.

  • Danach Rindergulasch mit Knödel und Apfelmus.

  • Die Portion war großzügig, sodass ich mich auf das Gulasch beschränkte.

  • Als Dessert gab es Müller Milchreis mit Vanillesoße.

“Es ist 15 Uhr”

  • Als Kaffeepause gab es:

  • Eine Tasse Kaffee und ein Gebäck mit Zitronengeschmack.
  • Auch diese Fotos beschriftete ich sorgfältig und lud sie auf meinen Webserver.

“Der Webserver”

  • Ein Webserver ist ein Computer oder Dienst, der über das Internet Daten bereitstellt.

  • Er speichert Dateien – etwa Bilder oder Webseiten – und liefert sie auf Anfrage an andere Geräte aus.
  • Technisch geschieht das über Protokolle wie HTTP oder HTTPS.

“Schlaf, Abend und erneute Gespräche”

  • Da die Nacht lang gewesen war, schlief ich anschließend bis kurz vor 18 Uhr tief und fest.

“Es ist 18 Uhr”

  • Danach folgte erneut ein Gespräch mit Petra über WhatsApp.

“Das Abendessen”

 

  • Zum Abendessen gab es Weißbrot.
  • Ich habe das Weißbrot mit Kerrygold-Butter bestrichen.
  • Zudem habe ich eine Mischung aus Gewürz-Ketchup und Mayonnaise auf das Weißbrot gestrichen.
  • Als Belag gab es zwei Scheiben Fleischwurst.
  • Dazu eine kleine Scheibe Schwarzbrot mit Hackepeter, Cherrytomate, Petersilie und Zwiebeln.

  • Als Getränk ein gekühlter Becher Buttermilch mit Erdbeergeschmack.
  • Auch hier wurden Fotos gemacht, beschriftet und auf den Server hochgeladen.

“Mein Empfehlung”

  • Ein Hinweis an die Leserinnen und Leser und Ausblick!
  • Am Abend schaute ich noch kurz bei Facebook vorbei.
  • Ich und dachte darüber nach, wie wichtig Vorsorge ist.
  • Wer noch Eltern hat, sollte sich frühzeitig mit der Frage nach guten Pflegeeinrichtungen beschäftigen, idealerweise in Wohnortnähe.
  • Gespräche mit Bewohnerinnen und Bewohnern geben oft ein ehrlicheres Bild als jede Broschüre.
  • Für morgen ist nach der Pflege eine Mobilisierung geplant.

“Die Mobilisierung”

  • Als Mobilisierung bezeichnet in der Pflege alle Maßnahmen, die darauf abzielen, die Beweglichkeit eines Menschen zu erhalten oder zu verbessern.
  • Dazu gehören passive und aktive Bewegungsübungen, das Aufsetzen, Umsetzen oder erste Schritte mit Unterstützung.
  • Ziel ist es, Kreislauf, Muskulatur, Gelenke und das allgemeine Wohlbefinden zu fördern und Komplikationen wie Thrombosen oder Druckgeschwüre zu vermeiden.
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