Eine lange Nacht zwischen Code, Kaffee und Gedanken!
- Wie schon in den Nächten zuvor war auch dieser Freitag wieder stark von meinen neuen Webseiten geprägt.
- Stunde um Stunde habe ich an Konzepten gefeilt, Layouts angepasst und unterschiedliche visuelle Ansätze ausprobiert.
Wenn man eine Webseite aufbaut, ist das sogenannte Design weit mehr als nur Farbe und Schrift.
- Ein Design bestimmt, wie sich Besucherinnen und Besucher fühlen, sobald sie eine Seite betreten.
- Es geht um Klarheit, Vertrauen, Wiedererkennung und darum, ob sich jemand eingeladen fühlt zu bleiben oder nach wenigen Sekunden wieder verschwindet.
Ein gutes Webdesign führt das Auge, überfordert nicht, schafft Ruhe und gleichzeitig Neugier.
- Nur wenn sich Menschen auf einer Seite wohlfühlen, kommen sie regelmäßig zurück, lesen weiter, empfehlen die Seite und machen sie lebendig.
“Technik im Hintergrund – Die Welt der WordPress-Plugins”
- Ein mindestens ebenso wichtiger Teil meiner nächtlichen Arbeit waren die WordPress-Plugins.
Ein Plugin ist im Grunde eine Erweiterung für WordPress, die der Webseite neue Fähigkeiten verleiht.
- Ohne Plugins wäre eine Webseite oft nur eine schöne Hülle.
- Mit ihnen wird sie sicherer, stabiler und funktionaler.
- Sie sorgen dafür, dass die Seite vor Angriffen geschützt ist, dass sie schnell lädt, Backups erstellt werden und Suchmaschinen wie Google die Inhalte korrekt erfassen und anzeigen können.
- Manche Plug-ins kümmern sich um Suchmaschinenoptimierung, andere um Sicherheit, wieder andere um die Einbindung in soziale Netzwerke oder externe Dienste.
- Richtig eingesetzt sind sie das Rückgrat einer professionellen Webseite, falsch eingesetzt können sie jedoch alles ausbremsen oder instabil machen.
- Genau dieses Gleichgewicht habe ich in dieser Nacht wieder gesucht.
“8 Uhr – Rituale, die den Tag beginnen lassen”
- Irgendwann zeigte die Uhr wieder 8 Uhr an und damit begann unser tägliches Ritual.
Als erstes habe ich meine langjährige Freundin Petra und ihre Enkelin begrüßt.
- Diese kleinen, festen Momente geben dem Tag Struktur.
- Danach habe ich meine Freundinnen und Freunde auf Facebook mit einem lustigen Video versorgt, schnell noch eine E-Mail geschrieben und schon war es 9 Uhr.
- Die Zeit vergeht manchmal schneller, als einem lieb ist.
“Frühstück – Kleine Dinge, die glücklich machen”
- Das Frühstück stand wie jeden Morgen bereit.

- Eine Tasse heißer, schwarzer Kaffee.
- Dazu zwei halbe warme, frische Brötchen.
- Beide habe ich mit Kerrygold Butter bestrichen.

- Die linke Hälfte belegte ich mit gut gekühlter Erdbeermarmelade und einer ebenso gut gekühlten Scheibe holländischen Käses.
- Die rechte Hälfte bekam Kräuterschmierkäse und obendrauf Teewurst.
- Diese Mischung aus süß, herzhaft und cremig ist für mich einfach göttlich und gibt mir die Energie für den Vormittag.
“Vormittag zwischen Gesprächen und Webseiten”
- Nach dem Frühstück habe ich wieder mit Petra geplaudert und parallel an meinen Webseiten weitergearbeitet.
Zwischendurch ein kurzer Blick auf Facebook, ein paar Nachrichten gelesen, ein paar Gedanken sortiert.
- Wenn man einmal im Fluss ist, fliegt der Vormittag regelrecht davon und ehe man sich versieht, steht schon das Mittagessen auf dem Tisch.
“Mittagessen – Wenn Hausmannskost zur Krönung wird”
- Zunächst gab es eine kräftige Rindfleischsuppe mit verschiedenen Gewürzen, Kräutern und Gemüsesorten sowie ganz feinen Putenfleischstückchen.

Doch die wahre Königin des Mittagstisches war die Rinderroulade.

- Eine klassische Rinderroulade wird aus dünn geschnittenem Rindfleisch zubereitet, das mit Senf bestrichen und mit einer Füllung aus Hackfleisch, feinen Gewürzgurkenstreifen sowie roten und grünen Paprikastückchen belegt wird.
- Danach wird sie straff eingerollt und angebraten, bis sie außen eine schöne Röstaroma-Kruste entwickelt.
- Anschließend gart sie langsam in Brühe oder Soße über ein bis zwei Stunden, damit sie innen butterzart und saftig bleibt.
- Gewürzt wird sie traditionell mit Salz, Pfeffer, Lorbeer und etwas Paprika.
- Dazu gehörte selbstverständlich eine kräftige Bratensoße, Blumenkohl mit Béchamelsauce und ein cremiger Kartoffelstampf.
- Eine Béchamelsauce entsteht aus einer hellen Mehlschwitze, bei der Butter und Mehl verrührt und langsam mit Milch aufgegossen werden, bis eine samtige, milde Sauce entsteht, die perfekt zu Gemüse passt.
“Ruhe am Nachmittag – Schlaf als Notwendigkeit”
- Nach dem Mittagessen habe ich noch kurz mit Petra gesprochen, bei Facebook vorbeigeschaut und mich dann für drei Stunden hingelegt.
Schlaf ist hier im Haus wichtig, vor allem für mich.
- Nach über 40 Jahren im internationalen Fernverkehr, in denen ich fast ausschließlich nachts gearbeitet habe, ist mein Schlafrhythmus bis heute aus dem Takt geraten.
- Diese Ruhephasen am Nachmittag sind daher kein Luxus, sondern notwendig.
- “Ein Foto aus Paris und neue Energie”
Zwischendurch bekam ich von meiner neuen Freundin ein Foto geschickt.
- Sie ist derzeit in Paris im Urlaub und hat sich extra von einem Touristen fotografieren lassen.
Im Hintergrund war deutlich der Eiffelturm zu sehen.

- Solche kleinen Gesten können unglaublich viel bewirken.
- Da ich ohnehin wieder wach war, habe ich noch einmal mit Petra geplaudert und mich erneut an die Arbeit an meinen Webseiten gemacht.
“Abendessen – Einfach, ehrlich und gut”
- Am Abend stand erneut Essen bereit, und wieder wurde ich nicht vergessen.
- Das gehört hier zum guten Ton.
Ich bekam eine Scheibe frisches Weißbrot, diese habe ich mit Kerrygold bestrichen, ausdrücklich nicht mit Mutter.

- Die linke Hälfte belegte ich mit zwei dicken Scheiben gut gekühltem holländischen Käse.
Die rechte Hälfte bekam Krustenbraten.
- Ein Krustenbraten wird aus Schweinebauch oder Schweineschulter mit Schwarte hergestellt.
Die Schwarte wird rautenförmig eingeschnitten, kräftig mit Salz, Pfeffer, Kümmel und manchmal Knoblauch gewürzt und dann über mehrere Stunden gegart.
- Durch die lange Garzeit wird das Fleisch saftig und zart, während die Schwarte am Ende knusprig aufpoppt.
Dazu gab es eine kleine, gut gekühlte Schale mit Kirschtomaten.

- Kirschtomaten sind deutlich kleiner als normale Tomaten, meist süßer, aromatischer und haben eine festere Schale, was sie ideal als frische Beilage macht.

- Als Getränk gab es wie jeden Abend einen Becher gut gekühlte Buttermilch mit Erdbeergeschmack.
“Gespräche, Videos und Technik bis in die Nacht”
- Nach dem Abendessen habe ich noch mit Petra und ihrer Enkelin über WhatsApp geplaudert, mich für den Tag verabschiedet und einen letzten Blick auf Facebook geworfen.
- Die lustigen Videos kamen wieder sehr gut an.
Danach habe ich weiter an meinen Webseiten gearbeitet und einen Reseller-Account eingerichtet.
- Ein Reseller-Account bei einem Hoster bedeutet, dass man selbst Hosting-Pakete einkaufen und unter eigenem Namen an Kundinnen und Kunden weiterverkaufen kann.
- Man wird damit zum Anbieter, kann eigene Pakete schnüren, Domains verwalten und Kunden unabhängig betreuen, ohne selbst ein Rechenzentrum zu betreiben.
“Ein ernster Gedanke zum Abschluss des Tages”
- Auch wenn der Tag insgesamt gut verlaufen ist, bleibt ein bitterer Beigeschmack.
- Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus würde ich jedem Kind raten, sich sehr genau anzuschauen, in welchem Alten- und Pflegeheim Vater oder Mutter kommen, wenn sie selbst nicht mehr können.
- Für mich fühlt es sich hier oft so an, als sei man nur eine Nummer im System.
Ab Montag, dem 12.01.2026, werde ich mich bei verschiedenen anderen Einrichtungen bewerben.
- Dabei ist mir ehrlich gesagt egal, was das Betreuungsgericht in Düren dazu sagt.
Zu oft verschwinden hier persönliche Gegenstände, und ich liege seit fast drei Monaten auf demselben Spannbettlaken, weil mein eigenes verschwunden ist.
- Mit dem Handwerkszeug, das ich mir erarbeitet habe, gehe ich diesen Schritt nun bewusst und entschlossen.

Ja, Fa. Schuch, wo ist das Spannbettlaken ???
Keine Antwort ist auch eine Antwort.
Ich wünsche keinem Menschen das schlechte.
Aber Ihnen wünsche ich diese Lage und das Gefühl zu haben, sich mit einer Wand zu unterhalten.
Bei Ihnen zählt der Mensch nicht, sondern nur die Kohle.
Darum würde ich meine Eltern niemals zu Ihnen geben.