”Ein weiterer Tag im Pflegebett”
- Auch diese Nacht war wieder einmal stark von Arbeit geprägt.
- Seit mehr als 6 ½ Jahren bin ich schwer erkrankt und bettlägerig, weshalb ich alle Tätigkeiten direkt aus meinem Pflegebett heraus erledige.
“Bettlägerigkeit”
- Bettlägerigkeit beschreibt einen Zustand, in dem eine Person den überwiegenden Teil des Tages und der Nacht im Bett verbringt und sich ohne fremde Hilfe nicht mehr frei aus dem Bett begeben, sitzen oder stehen kann.
- Dieser Zustand entwickelt sich oft schleichend über verschiedene Phasen – von anfänglicher Instabilität und reduzierter Mobilität bis hin zur vollständigen Abhängigkeit.
- Häufige Ursachen sind schwere Erkrankungen, neurologische Leiden wie Schlaganfall, Parkinson oder Multiple Sklerose, Unfälle, Operationen, starke Muskelschwäche oder auch psychische Faktoren wie Demenz und Depression.
- In meinem Fall liegt es daran, dass ich zwei schwere Herzinfarkte und eine Niereninsuffizienz habe.
”Die Folgen können gravierend sein”
- Muskelabbau, erhöhtes Risiko für Thrombosen, Dekubitus (Druckgeschwüre), Kontrakturen, Osteoporose und eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität.
- Betroffene sind vollständig auf pflegerische Unterstützung angewiesen, um den Alltag zu bewältigen.
- Aber wir arbeiten schon an der Mobilisierung.
- Die nächtliche Arbeit bestand diesmal darin, Plugins auf meinen sämtlichen Webseiten zu löschen und zu aktualisieren.
“Plugins”
- Plugins sind bei WordPress-Webseiten Erweiterungen, die zusätzliche Funktionen hinzufügen, ohne den Kern der Software zu verändern.

- Dazu gehören beispielsweise Kontaktformulare, SEO-Tools, Sicherheitslösungen, Bildoptimierer oder E-Commerce-Funktionen.
“WordPress”
- WordPress selbst ist ein freies Content-Management-System, das Millionen von Websites antreibt.

- Die große Stärke – und gleichzeitig ein potenzielles Risiko – liegt in der riesigen Plug-in-Bibliothek.
- Veraltete oder unsichere Plugins stellen eines der größten Sicherheitsrisiken dar, da viele Angriffe genau dort ansetzen.
- Regelmäßige Updates sind daher essentiell, um Sicherheitslücken zu schließen, Kompatibilität zu gewährleisten und die Performance zu verbessern.
- Irgendwann ging auch diese Nacht vorbei, und um acht Uhr
“Es ist 8 Uhr”
- Wie gewohnt begrüße ich meine langjährige Freundin Petra und ihre Enkelin.
- Danach wandte ich mich meinen Facebook-Freundinnen und -Freunden zu und teilte ein lustiges Video mit ihnen.
- Anschließend stand das Thema E-Mails auf dem Programm.
- Heute befand sich nur eine einzige echte Nachricht im Postfach, der Rest war reiner Müll – also Spam.
“Spam-Mails”
- Spam-Mails sind unerwünschte, in großen Mengen versendete Nachrichten, meist Werbung, Betrugsversuche oder Phishing-Attacken.
”Sie machen weltweit einen enormen Anteil des E-Mailverkehrs aus”
- Schätzungen für die Jahre 2025/2026 sprechen davon, dass rund 45 bis 47 Prozent aller täglich versendeten E-Mails Spam sind, bei Hunderten Milliarden E-Mails pro Tag.
- Viele dieser Mails dienen dem Versuch, persönliche Daten zu erlangen oder Schadsoftware zu verbreiten.
- Filtertechnologien fangen einen Großteil ab, doch der Rest kommt immer durch.
- Pünktlich um neun Uhr gab es Frühstück.
“Es ist 9 Uhr”

- Wie jeden Morgen gab es eine Tasse mit heißem schwarzen Kaffee.
- Dazu zwei gut gekühlte, frische Scheiben Eiweißbrot.
- Die eine bestrich ich mit Kerrygold-Butter und belegte sie mit zwei Scheiben Lachsschinken, verfeinert mit Gewürz-Ketchup und Curry-Geschmack.

- Die zweite Scheibe bekam ebenfalls Kerrygold-Butter, dazu eine Konfitüre und eine Scheibe Cheddar-Käse.
- Danach habe ich die entstandenen Fotos sorgfältig beschriftet und auf meinen Webserver hochgeladen.
“Der Webserver”
- Ein Webserver ist im Kern ein Computer (Hardware) oder eine Software, der Websites und Dateien speichert und sie auf Anfrage über das Internet an die Browser der Nutzer ausgeliefert.
- Er verarbeitet HTTP-Anfragen und sendet die entsprechenden Inhalte zurück.
- Früher nutzte ich den Hosting-Dienst Strato in Berlin, heute betreibe ich einen eigenen Webserver auf Linux-Basis.
“Linux Ubuntu”
- Linux Ubuntu ist eine der beliebtesten und benutzerfreundlichsten Distributionen des freien Betriebssystems Linux.

- Es basiert auf Debian, wird von Canonical gepflegt und zeichnet sich durch Stabilität, regelmäßige Updates und eine große Community aus.
- Ubuntu ist besonders im Server-Bereich weit verbreitet und wird für seine Sicherheit, Flexibilität und Kosteneffizienz geschätzt.
- Viele Cloud- und Web-Server laufen damit, da es eine starke Open-Source-Philosophie verkörpert.
- Viele Leserinnen und Leser fragen sich vielleicht, warum ich keinen Windows Server nutze.
“Der Windows-Server”
- Bei Windows Servern ist das Server-Betriebssystem von Microsoft, das vor allem in Unternehmensgebungen mit starkem Fokus auf Active Directory und Windows-Integration eingesetzt wird.

- Es gilt jedoch als anfälliger für gezielte Angriffe, weil es ein sehr großes und attraktives Ziel für Hacker darstellt – aufgrund seines hohen Marktanteils auf Desktops und der oft komplexeren Systemstruktur mit vielen vorinstallierten Diensten.
- Linux-Systeme profitieren hingegen von einem offenen Quellcode, strengeren Standard-Berechtigungen und einer modularen Architektur, was sie insgesamt robuster gegen viele gängige Angriffe macht.
- Deshalb bevorzuge ich die Linux-Variante für meinen eigenen Server.
”Zwischendurch versuchte ich erneut, mit Petra über WhatsApp zu sprechen, was leider nicht richtig klappte – Sprachnachrichten brauchten diesmal wieder mehrere Minuten, bis sie zugestellt wurden”
- Mit meiner Freundin und künftigen Partnerin Emilia funktionierte der Schriftverkehr dagegen einwandfrei.
- Ich habe nicht nur mit ihr geschrieben, sondern ihr auch mit einer schönen Grafik einen wunderbaren Dienstag gewünscht.
“Emilia”
- Emilia arbeitet in der Modebranche in München und fragt mich gelegentlich nach Rat, etwa wie ein bestimmtes Kleid aussehen könnte.
- Irgendwann ging auch der Vormittag vorbei, und das Mittagessen stand auf dem Tisch.
“Es ist 12 Uhr”

- Es gab eine Suppenterrine mit fantastischer Tomatensuppe, feinem Reis und etwas Crème fraîche als Topping.
”Als Hauptgericht servierte man mein Lieblingsessen”

- Bratwurst mit Currysauce und Pommes.

- Dazu eine Schale mit gemischtem Salat aus Tomaten, weißen Bohnen, Kräutern und feinen Zwiebelstückchen.

- Die Portion war wieder einmal sehr groß, sodass ich nur eine halbe Bratwurst und einige Pommes für die Sauce aß.

- Ursprünglich sollte es eine gekühlte Buttermilch dazu geben, doch die Dose war bereits geöffnet, was ich nicht akzeptieren konnte.
- Ich ließ sie zurückgehen.
“Die Fotos”
- Auch diese Mahlzeit habe ich fotografiert, die Bilder beschriftet und auf den Webserver hochgeladen.
- Später versuchte ich noch einmal erfolglos, mit Petra über WhatsApp zu kommunizieren, während der Austausch mit Emilia problemlos lief.
“WhatsApp”

- WhatsApp ist ein weltweit genutzter Messenger-Dienst von Meta, der Textnachrichten, Sprachnachrichten, Bilder, Videos, Anrufe und Gruppenchats ermöglicht.
- Er zeichnet sich vor allem durch seine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aus, die sicherstellt, dass nur Sender und Empfänger die Inhalte lesen können – nicht einmal WhatsApp selbst.
- Mit Milliarden von Nutzern ist er eines der meist genutzten Kommunikationsmittel weltweit.
“Es ist 18:45 Uhr”

- Am Abend gab es eine ungeöffnete, gut gekühlte Dose Buttermilch mit Erdbeergeschmack.
- Dazu zwei Scheiben Eiweißbrot mit Kerrygold-Butter.
- Eine Scheibe belegte ich mit Konfitüre und einer dicken Scheibe Holländer Käse.

- Die zweite mit zwei Scheiben Schinkenwurst.
- Auch diese Mahlzeit dokumentierte ich mit Fotos, die ich anschließend auf den Webserver lud.
- Diesmal verzichtete ich auf Sprachnachrichten an Petra und ihre Enkelin und schrieb stattdessen eine gute Nacht.
- Mit Emilia tauschte ich mich noch länger aus – natürlich ebenfalls über WhatsApp.
- Im Hintergrund lief wie immer leise Musik über waipu.tv.
“Waipu.TV”
- Waipu.tv ist ein deutscher IPTV- und Streaming-Dienst, der über 200 Fernsehsender per Internet überträgt – ohne Kabel- oder Satellitenanschluss.
- Nutzer können live fernsehen, Sendungen pausieren, zurück spulen oder aufnehmen.
- Das Angebot reicht von öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern bis hin zu Pay-TV-Kanälen und einer eigenen Mediathek mit Tausenden Inhalten.
- Es richtet sich an alle, die flexibles Fernsehen über das Breitband-Internet wünschen.
- Nachdem ich Emilia eine gute Nacht gewünscht hatte, möchte ich wie jeden Tag noch einen Hinweis an alle Leserinnen und Leser geben.
“Mein Hinweis”
- Besonders an jüngere Menschen, die vielleicht durch Zufall auf mein Online-Tagebuch stoßen:
- Der Tag wird kommen, an dem eure Mutter, euer Vater oder sogar beide Eltern noch leben, aber nicht mehr so können, wie sie gerne möchten.
- Sei es im Haushalt, beim Einkaufen oder bei der Bewältigung des Alltags.
- Dann wird häusliche Pflege oder ein Wechsel in ein Pflegeheim relevant.
- Sucht euch bitte frühzeitig ein gutes Alten- und Pflegeheim in eurer Nähe, sprecht mit den Bewohnerinnen und Bewohnern und macht euch ein objektives Bild.
- Ein gut geführtes Haus wird euch mit allen notwendigen Informationen und Fakten unterstützen.
“Der nächste Tag”
- Was der nächste Tag bringen wird, weiß ich noch nicht.
- Wie man heute schon sieht, ist es wieder einmal sehr spät geworden mit diesem Tagebucheintrag.
