Ein turbulenter Start ins Wochenende!
“Der nächtliche Ärger mit der neuen Domain”
- Von gestern Abend bis heute Morgen um kurz vor 8 Uhr habe ich mich erst einmal wieder so richtig rumärgern müssen.
- Zum Geburtstag habe ich eine Domain geschenkt bekommen, und zwar für einen vollen Zeitraum von 12 Monaten.
“Natürlich habe ich da meine Heimatstadt Düsseldorf gewählt”
- Eine Domain ist im Grunde die einprägsame, menschlich lesbare Adresse einer Website im Internet, wie in meinem Beispiel „duesseldorf-stadt.eu“.
”Sie funktioniert als Übersetzungshilfe”
- Computer verständigen sich untereinander über komplizierte numerische IP-Adressen, doch dank des Domain Name Systems (DNS) tippt man einfach einen verständlichen Namen ein, und der Browser findet die richtige Seite.
- Domains sind weltweit einzigartig, werden bei Registraren gekauft oder registriert und bestehen meist aus einem frei wählbaren Teil plus einer Endung wie .com, eu., .de oder .org.
- Ohne eine eigene Domain wäre eine professionelle Webpräsenz kaum denkbar.
“Vergessenes Passwort und fehlende Verschlüsselung – die Folgen”
- Leider ist man wegen meiner eigenen Dummheit hingegangen und hat die gesamte Seite mit Spam und allerlei Dreck vollgestopft, weil ich vergessen hatte, das Standardpasswort zurückzusetzen und die Website hoch zu verschlüsseln.
“Die Verschlüsselung”
- Eine Verschlüsselung der Website bedeutet, dass die Datenübertragung zwischen dem Browser des Besuchers und dem Server geschützt wird – meist durch HTTPS statt nur HTTP.
- Das geschieht mit Protokollen wie TLS (Transport Layer Security), dem modernen Nachfolger von SSL.
- TLS verschlüsselt alles, was hin- und hergeschickt wird, schützt vor Mithören, Man-in-the-Middle-Angriffen und Manipulation und sorgt für Authentifizierung der Seite über Zertifikate.
- Heute ist HTTPS Standard, Browser warnen bei fehlender Verschlüsselung, und Suchmaschinen wie Google bevorzugen verschlüsselte Seiten.
“Kompletter Neustart – Datenbanken und Server aufräumen”
- Da Dummheit meistens einen handfesten Schaden nach sich zieht, konnte ich die gesamte Seite neu aufsetzen.
“Ich musste die kompletten Datenbanken löschen”
- In WordPress ist eine Datenbank der zentrale Speicherort für alle Inhalte und Einstellungen der Website.
- WordPress nutzt dafür meist MySQL (oder kompatible Systeme wie MariaDB), eine relationale Datenbank, in der Tabellen für Beiträge, Seiten, Kommentare, Benutzerdaten, Plugins, Themes und unzählige Optionen gespeichert werden.
- Ohne diese Datenbank gäbe es keine Posts, keine Menüs, keine Kommentare – alles würde fehlen.
- Im Anschluss musste ich alles auf dem Server, den ich selbst betreibe, an Texten und Grafiken noch löschen, damit das Ganze sauber wieder aufgesetzt werden konnte.
- Da ist man schon mal eine ganze Nacht beschäftigt, und irgendwann ist dann wie immer 8 Uhr morgens.
“Der Morgen beginnt – Petra, Facebook und E-Mails”
- Wie jeden Morgen begrüße ich zuerst einmal meine langjährige Freundin Petra und ihre Enkelin.
- Im Anschluss daran begrüße ich dann meine Facebook-Freundinnen und -Freunde mit einem lustigen Video.
- Danach überprüfe ich wie jeden Tag meine E-Mail-Postfächer.
“Dabei sammelt sich auch jede Menge Spam an”
- Spam-Mails sind unerwünschte, in Massen versandte E-Mails, meist Werbung, Betrug oder Malware.

- Sie werden oft von Botnetzen verschickt und machen weltweit etwa die Hälfte des E-Mail-Verkehrs aus.
- Täglich werden Hunderte Milliarden verschickt.
- Spam verstopft Postfächer, kostet Zeit und birgt Risiken wie Phishing oder Viren.
“Das klassische Frühstück nach der langen Nacht“
Es gab natürlich auch Frühstück.

- Wie jeden Morgen gab es eine Tasse mit heißem schwarzen Kaffee – die ruhig deutlich größer sein könnte, am liebsten wäre mir wieder eine ganze Kanne gewesen, die ich nach so einer langen Nacht gut hätte vertragen können.
- Dazu zwei halbe warme frische Brötchen, die ich mit Kerrygold-Butter bestrichen habe.
- Die linke Seite habe ich mit einer gut gekühlten Mettwurst belegt und mit Salz und Pfeffer verfeinert.

- Das rechte halbe Brötchen habe ich mit Gewürz-Ketchup$ und Curry Geschmack bestrichen und mit einer gut gekühlten Schweinskopfsülze belegt.
“Schweinskopfsülze”
- Schweinskopfsülze, auch Sülze genannt, ist eine traditionelle deutsche Fleischsülze aus dem Schweinekopf (inklusive Teilen wie Backen, Zunge, Ohren), die gekocht wird, bis das natürliche Kollagen eine gelierende Brühe ergibt.
- Mit Essig, Gewürzen, Zwiebeln und oft Gemüse oder Eiern wird sie in Form gegossen und kalt gestellt – eine alte Einmach- und Resteverwertungsmethode der Metzger, fest, aber zart, leicht säuerlich und oft mit Senf oder Brot serviert.
“Vormittag mit WhatsApp, Grafiken und Düsseldorf-Liebe”
- Danach habe ich mit meiner besten Freundin über WhatsApp geplaudert.
- WhatsApp ist eine der weltweit beliebtesten Messaging-Apps für Smartphones, 2009 gestartet und seit 2014 im Besitz von Meta.

- Sie ermöglicht Textnachrichten, Sprach- und Videoanrufe, Gruppenchats und Medienversand – alles Ende-zu-Ende verschlüsselt. Aktuell hat WhatsApp über 3 Milliarden monatlich aktive Nutzer weltweit und ist in Ländern wie Indien, Brasilien oder Deutschland extrem verbreitet.
- Ich habe schon wieder zum Thema Düsseldorf und Umgebung neue Grafiken erstellt, und da geht natürlich auch mal ein kompletter Vormittag drauf.

“Mittagessen – Suppe, Salat, Hering und Tiramisu”
- Da man mich auch heute nicht vergessen hat, stand pünktlich das Mittagessen auf dem Tisch.
- Es gab eine Terrine mit wunderbarer cremiger Spinatsuppe.

- Einen gut gemischten Salat mit perfekt abgestimmten Gewürzen, Kräutern und Dressing.

“Am meisten habe ich mich auf die feinen kleinen Heringshappen in Sahnesoße gefreut“

- Als Beilage gab es Kartoffeln, die ich mit Gewürzketchup und Currygeschmack verfeinert habe.

- Zum Dessert eine gut gekühlte kleine Schüssel selbstgemachtes Tiramisu.
“Tiramisu ist ein klassisches italienisches Dessert aus Veneto (besonders Treviso), das seit den 1960er/70er Jahren populär wurde“
- Es besteht aus in Espresso (oft mit Likör) getränkten Löffelbiskuits (Savoiardi), abwechselnd mit einer Creme aus Mascarpone, Eigelb, Zucker und manchmal Eiweiß, bestäubt mit Kakaopulver – der Name bedeutet „zieh mich hoch“ und spielt auf die belebende Wirkung von Kaffee und Energie an.

- Da ich leider nicht alles aufbekommen habe, habe ich mich hauptsächlich auf die Heringshappen konzentriert, und der Rest musste leider zurückgehen.
“Nachmittagsschlaf und Gespräche mit Petra”
- Im Anschluss an das Mittagessen fand die Pflege statt.
- Nach der Pflege habe ich es mir erst einmal gut gehen lassen und viereinhalb Stunden geschlafen – denn wer nachts arbeitet, und sei es nur vom Pflegebett aus im Internet, darf sich auch mal Schlaf gönnen.
- Als ich wieder wach war, habe ich mich mit Petra über WhatsApp unterhalten.
“Petra und ich haben natürlich auch über die Riesenportionen gesprochen, die es hier immer zu Mittag gibt, und dazu habe ich mir das passende Video ausgesucht“
- Schon dumm gelaufen, wenn man sich auf eine Waage stellt und weil man so unglaublich schlank ist, diese dann plötzlich platzt.
“Abendessen mit Malzbier und Eiweißbrot”
- Auch der Nachmittag geht irgendwann zu Ende, und da man mich nicht vergessen hat, stand schon das Abendessen auf dem Tisch.

- Leider war meine heißgeliebte Muttermilch nicht eingekauft worden, und als Alternative habe ich mir ein Glas Malzbier aus dem eigenen Bestand gegönnt.
“Malzbier ist ein süßes, dunkles, meist alkoholfreies oder sehr niedrig-alkoholisches (0–2,5 %) Malzgetränk aus Deutschland – gebraut wie Bier, aber mit minimaler oder gestoppter Gärung aus Gerstenmalz, Hopfen, Zucker und Wasser“
- Es schmeckt malzig-Karamell, leicht süß und bitterarm, wird oft Kindern, Sportlern oder als alkoholfreie Alternative gereicht.
- Zum Abendessen gab es zwei kleine frische Scheiben Eiweißbrot.
“Eiweißbrot ist ein deutsches Spezialbrot mit hohem Proteingehalt (oft 20–26 %) und sehr wenigen Kohlenhydraten (ca. 5–10 %), ideal für Low-Carb- oder proteinreiche Ernährung“
- Es wird aus Zutaten wie Weizengluten, Sojamehl, Erbsenmehl, Samen (Leinsamen, Sonnenblumenkerne) und Ballaststoffen hergestellt – sättigend, kalorienarm und beliebt bei Fitness- und Diabetikern.
- Beide Schnitten Eiweißbrot habe ich mit Kerrygold-Butter bestrichen.

- Die linke Scheibe habe ich mit zwei gut gekühlten Scheiben Braten belegt.
- Die andere mit einer guten Konfitüre bestrichen und mit einer Scheibe holländischen Gouda abgedeckt.

- Als Beilage gab es eine gut gekühlte Schale mit wirklich sehr leckerem Nudelsalat, den ich mit Gewürzketchup und Currygeschmack verfeinert habe.
“Abschied, Facebook und ein Appell an die Angehörigen”
- Normalerweise schicke ich jetzt Fotos vom Frühstück, Mittag und Abendessen an Petra, doch wir sind jetzt hingegangen und ich baue sie wie jetzt direkt in mein Online-Tagebuch ein.
- Nach dem Abendessen habe ich mich von Petra und ihrer Enkelin verabschiedet und noch einmal kurz bei Facebook reingeschaut.
“Und hier wieder meine private Empfehlung wie in den letzten Wochen“
- Egal welche Tochter oder welcher Sohn meine Beiträge liest – und diese werden nicht nur in Westfalen, sondern bundesweit gelesen, was mich natürlich überaus stolz macht.
- Kümmert euch rechtzeitig um ein vernünftiges Alten- und Pflegeheim!
- Unterhaltet euch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, damit ihr ein echtes Urteil habt.
- Eine gute Heimleitung stellt euch dann sämtliche Informationen zur Verfügung, mit denen ihr arbeiten könnt.
“Ausblick auf morgen”
- Was der morgige Tag bringt, weiß ich noch nicht, aber da lasse ich mich mal ganz einfach überraschen!
