”Eine Nacht zwischen Erinnerungen und leisen Gedanken”
- Es war wieder eine dieser Nächte, die nach außen hin ruhig und ereignislos erscheinen, und doch im Inneren eine ganze Welt bewegen.
- Während die Stunden langsam vergingen, kreisten meine Gedanken unaufhörlich um die vergangenen sechseinhalb Jahre – Jahre, die geprägt waren von einschneidenden Erlebnissen.
”Angefangen bei dem folgenschweren Arbeitsunfall bei BASF in Barcelona bis hin zu den gesundheitlichen Tiefpunkten Ende Februar 2020, als mich gleich zwei schwere Herzinfarkte trafen und zusätzlich eine Niereninsuffizienz diagnostiziert wurde”
- Eine Niereninsuffizienz beschreibt eine eingeschränkte oder vollständig verlorene Funktion der Nieren, deren zentrale Aufgabe es ist, Giftstoffe aus dem Blut zu filtern, den Flüssigkeitshaushalt zu regulieren und lebenswichtige Elektrolyte im Gleichgewicht zu halten.
- Medizinisch wird zwischen akuter und chronischer Niereninsuffizienz unterschieden.
- Während die akute Form plötzlich auftritt und unter Umständen reversibel ist, entwickelt sich die chronische Form schleichend und ist meist dauerhaft.
- Weltweit sind Millionen Menschen betroffen, und unbehandelt kann diese Erkrankung lebensbedrohlich werden, da sich schädliche Stoffwechselprodukte im Körper anreichern.
“Im Hintergrund lief – wie so oft – Waipu.TV”
- Ein moderner Streaming-Dienst aus Deutschland, der es ermöglicht, lineares Fernsehen über das Internet zu empfangen.
- Der Dienst bietet Zugriff auf zahlreiche TV-Sender, darunter auch spezialisierte Musikkanäle, und funktioniert unabhängig von klassischen Kabel- oder Satellitenanschlüssen.
- Gerade in den ruhigen Nachtstunden sorgt diese konstante Geräuschkulisse für eine gewisse Vertrautheit und Struktur, selbst während der Arbeit.
“Der Morgen beginnt – Routine, Struktur und digitale Realität”
- Irgendwann endet jede Nacht, und pünktlich um 8 Uhr beginnt der neue Tag.
”Wie jeden Morgen startete ich mit der Begrüßung meiner langjährigen Freundin Petra und ihrer Enkelin, bevor ich mich anschließend meinen Facebook-Freundinnen und Freunden widmete”
- Selbstverständlich mit einem humorvollen Video, das für einen positiven Start in den Tag sorgen soll.
- Danach folgte der wohl unerquickliche Teil des Morgens:
“Die Kontrolle meiner E-Mail-Postfächer”
- Besonders störend ist dabei die Flut an sogenannten Spam-Mails.

- Dabei handelt es sich um unerwünschte, massenhaft versandte elektronische Nachrichten, die häufig Werbeinhalte, betrügerische Absichten oder sogar Schadsoftware enthalten.
- Studien zeigen, dass ein erheblicher Teil des weltweiten E-Mail-Verkehrs aus Spam besteht.
- Moderne Filter versuchen zwar, diese Nachrichten automatisch auszusortieren, doch ein gewisser Anteil erreicht dennoch den Posteingang und sorgt täglich für unnötigen Aufwand.
“Das Frühstück ließ jedoch keine Wünsche offen”

- Eine Tasse heißer schwarzer Kaffee.
”Dazu frische, warme Brötchen mit Kerrygold-Butter”
- Herzhaft und süß zugleich – auf der einen Seite mit Schinkenwurst, Löwensenf und Gewürz-Ketchup verfeinert.

- Auf der anderen mit Erdbeerkonfitüre und Magerquark kombiniert.
- Eine ausgewogene Mischung aus Genuss und Gewohnheit, die den Tag angenehm eingeläutet hat.
- Nach einem kurzen Austausch mit Petra begann ich, neue Inhalte zu recherchieren und passende Videos für kommende Beiträge auszuwählen – und ehe man sich versieht, ist der Vormittag bereits vergangen.
“Kulinarische Momente und ein Nachmittag der Ruhe”
- Auch das Mittagessen war ein Highlight:

- Eine aromatische Suppe mit feinem Gemüse und zartem Hühnerfleisch.

- Gefolgt von einer cremigen Mascarpone-Nachspeise mit eingelegten Kirschen.

- Besonders gefreut habe ich mich auf die selbstgemachte Frikadelle, serviert mit Kartoffeln und Möhrengemüse sowie Löwensenf und Gewürz-Ketchup.

- Doch so köstlich alles auch war – die Menge war schlicht zu groß, sodass ich nur einen Teil genießen konnte.
- Das mindert jedoch keineswegs die Qualität des Essens, sondern zeigt vielmehr, dass manchmal weniger mehr ist.
“Düsseldorf”

- Im Anschluss widmete ich mich einer kreativen Aufgabe und erstellte eine hochauflösende Grafik meiner Heimatstadt Düsseldorf.
- Danach gönnte ich mir einige Stunden wohlverdienten Schlaf – eine wichtige Regenerationsphase, die oft unterschätzt wird.
“Später folgte ein weiterer Austausch mit Petra über WhatsApp”

- Dieser Messenger-Dienst gehört zu den weltweit meistgenutzten Kommunikationsplattformen und ermöglicht das Versenden von Textnachrichten, Bildern, Videos sowie Sprach- und Videoanrufen über das Internet.
- Entwickelt wurde WhatsApp ursprünglich 2009 und gehört heute zum Meta-Konzern.
- Besonders praktisch ist die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die dafür sorgt, dass Inhalte nur von den Kommunikationspartnern gelesen werden können.
“Der Abend – kleine Genüsse und große Gedanken”
- Um 18 Uhr stand das Abendessen bereit.
”Zwei Scheiben Eiweißbrot mit Kerrygold-Butter”

- Eiweißbrot zeichnet sich durch einen erhöhten Proteingehalt und einen reduzierten Anteil an Kohlenhydraten aus.
- Es wird häufig von Menschen gewählt, die auf ihre Ernährung achten oder bestimmte Diäten verfolgen.
- Die Kombination aus tierischen und pflanzlichen Eiweißquellen sorgt für eine langanhaltende Sättigung.
- “Belegt wurde das Brot auf der einen Seite mit Schweinefleisch in Aspik”
- Eine traditionelle Spezialität, bei der gegartes Fleisch in einer klaren Gelatine aus Brühe eingebettet wird, was nicht nur der Haltbarkeit dient, sondern auch geschmacklich eine besondere Note verleiht.
- Die andere Hälfte war süß belegt mit Konfitüre und einer Scheibe holländischem Gouda.
- Eine kleine Enttäuschung gab es dennoch:
“Das geliebte Getränk Buttermilch war nicht verfügbar, sodass ich stattdessen zu Malzbier griff”

- Malzbier ist eine süßliche, alkoholfreie Alternative, die aus Malz gewonnen wird und besonders in Deutschland eine lange Tradition hat.
- Wie gewohnt dokumentierte ich meine Mahlzeiten fotografisch und teilte diese mit Petra und ihrer Enkelin über WhatsApp – eine kleine tägliche Routine, die verbindet.
“Zwischen Gegenwart und Zukunft – Gedanken, die bleiben”
- Nach einem kurzen Blick auf Facebook und dem Austausch von Gute-Nacht-Wünschen begann der nachdenklichste Teil des Tages.
“Meine Empfehlung an alle, die Verantwortung für ihre Eltern tragen”
- Kümmert euch frühzeitig um ein geeignetes Pflege- oder Altenheim.
- Führt Gespräche mit Bewohnerinnen und Bewohnern, verschafft euch einen echten Eindruck vor Ort und achtet darauf, dass Transparenz herrscht.
- Einrichtungen, die nichts zu verbergen haben, werden offen kommunizieren und euch unterstützen.
”Besonders positiv war heute die Begegnung mit einer neuen Fachpflegekraft – ein sympathischer junger Mann, der künftig eine bisherige Pflegedienstleitung ( Möchte gerne Chefin ) ersetzt, mit der ich persönlich nie richtig zurechtgekommen bin”
- Solche Veränderungen geben Hoffnung und zeigen, dass auch im Alltag immer wieder neue, bessere Wege entstehen können.
”Gleichzeitig wächst in mir der Wunsch nach mehr Eigenständigkeit”
- Eine eigene Wohnung im Großraum Düsseldorf ist ein klares Ziel, verbunden mit der Suche nach einer geeigneten Pflegekraft, die mich rund um die Uhr unterstützt.
- Dabei sind mir nicht unbedingt fachliche Qualifikationen vonnöten, sondern ein respektvolles Miteinander und klare Rahmenbedingungen.
”Kontakt”
”Was der nächste Tag bringt, bleibt offen”
- Doch eines ist sicher:
- Jeder Tag schreibt seine eigene Geschichte – und selbst die ruhigsten Nächte tragen oft die tiefsten Gedanken in sich.
