Ein früher Start und ein Tag mit besonderem Gefühl!
- Auch heute, an diesem Freitag, dem 23.01.2026, habe ich wieder relativ früh mit meinem Tagebuch begonnen.
- Das hatte einen ganz einfachen Grund, denn dieser Tag war ein besonderer Tag – und zwar ein positiver.
- Ich habe den Eintrag zunächst vollständig geschrieben, noch bevor die Nacht richtig Fahrt aufgenommen hat.

- Erst nachdem ich meine Gedanken für diesen Tag festgehalten hatte, habe ich mir schnell eine leckere Tasse Cappuccino gemacht.
- Mit der warmen Tasse in der Hand wurde mir endgültig klar, dass sich dieser Freitag anders anfühlt als viele Tage zuvor.
Meine Leserinnen und Leser werden sich jetzt vielleicht fragen, warum ich diesen Tag so eindeutig positiv bewerte.
- Die Erklärung dafür ist relativ einfach und hängt mit einem Besuch zusammen, der mir unerwartet gut getan hat.
“Ein Berufsbetreuer, der Hoffnung macht”
- Ich hatte Besuch von einem Berufsbetreuer vom Amtsgericht Düren, und dieser Mensch war mir vom ersten Moment an dermaßen sympathisch, dass ich selbst überrascht war.
- Man konnte mit ihm über grundsätzlich alles reden, ganz offen und ohne Druck, selbst dann, wenn es nur ein kurzer Besuch gewesen ist.
Leider war es in der Vergangenheit so, dass ich mit meinen früheren Betreuern Dieter Clermont und Axel Lüdtke massive Probleme hatte.
- Umso mehr hoffe ich, dass es ab Mitte des kommenden Monats genauso bleibt, wie es sich heute angefühlt hat.
Ein Berufsbetreuer unterstützt Menschen, die bestimmte Angelegenheiten ihres Lebens nicht mehr vollständig selbst regeln können.
- Dazu gehören unter anderem der Kontakt zu Behörden und Gerichten, finanzielle Regelungen, Wohn- und Vermögensfragen sowie die Organisation von medizinischer und pflegerischer Versorgung.
- Im besten Fall ist ein Berufsbetreuer kein Verwalter, sondern ein Ansprechpartner, der zuhört, erklärt, vermittelt und die Interessen der betreuten Person vertritt.
- Genau dieses Gefühl hatte ich heute, und genau das hat diesen Tag für mich so positiv gemacht.
Das soll jedoch nicht heißen, dass ich nicht alles selbst regeln könnte.
- Nur mit einer Betreuung ist vieles einfacher.
“Erleichterung, Gespräche und Post vom Amtsgericht”
- Nachdem der Betreuer gegangen war, war ich richtig glücklich.
Dieses Gefühl habe ich sofort mit meiner langjährigen Freundin Petra geteilt, und sie meinte, dass sich das alles wirklich fantastisch anhören würde.
- Kaum war der Betreuer ganz zur Tür hinaus, bekam ich auch schon Post vom Amtsgericht Düren, in dem mir der heutige Termin angekündigt wurde.
- Die Post kam zwar etwas spät, aber das sind wir hier ja inzwischen gewohnt.
“Der Morgen beginnt wie immer um acht”
- Wenn ich noch einmal von vorne anfange, dann gehört dazu der Morgen um acht Uhr.
- Wie jeden Morgen habe ich zuerst mit Petra geplaudert.
Meine Facebook-Freundinnen und -Freunde mit einem lustigen Video bespaßt und noch vor dem Frühstück mehrere E-Mails beantwortet.
Auch heute hat man mich nicht vergessen, denn pünktlich um neun Uhr gab es Frühstück.

- Eine Tasse mit heißem schwarzen Kaffee.
“Frühstück mit kleinen Besonderheiten”
- Es gab zwei halbe Brötchen, die weder in Plastikfolie noch in Alufolie eingepackt waren, obwohl sie noch schön warm gewesen sind.
Beide Brötchen habe ich mit Kerrygold-Butter bestrichen.
- Auf dem linken Brötchen lagen zwei Scheiben gut gekühlte Wurst, verfeinert mit Knoblauchcreme.

- Auf dem rechten Brötchen habe ich gut gekühlte Erdbeermarmelade gestrichen und das Ganze mit einer Scheibe ebenfalls gut gekühlten Holländer Käse abgedeckt.
“Gespräche, Enkelkind und kleine Dramen”
- Unmittelbar nach dem Frühstück habe ich mich natürlich wieder mit Petra unterhalten.
- Die Enkelin war auch zu Hause und hat mir ihr Leid geklagt.

- Sie war todkrank, schon fast am Sterben (😂😂✌️✌️✌️😂😂) – zumindest in ihrer eigenen Wahrnehmung – denn sie hatte einen leichten Schnupfen und eine Erkältung.
- Den Schnupfen hörte man eindeutig.
- Sie ist wirklich etwas ganz Besonderes und unglaublich süß, kann aber manchmal auch nerven, weil sie Petra ständig ins Wort fällt.
“E-Mails, Überweisungen und soziale Netzwerke”
- Danach habe ich noch einige E-Mails beantwortet und leider wieder Geld überweisen müssen, was mir jedes Mal tierisch weh tut.
- Anschließend habe ich mich noch einmal um meine Facebook-Freundinnen und -Freunde gekümmert.
Und man soll es kaum glauben:
- Auch zum Mittagessen hat man mich nicht vergessen.
“Mittagessen und ein Blick in die Zukunft”
- Vor dem Mittagessen war der Berufsbetreuer da!
Besonders positiv fand ich, dass er der ganzen Sache offen gegenübersteht und ebenfalls der Meinung ist, dass ich hier weg muss, damit ich nach fast sechs Jahren gesundheitlich endlich wieder auf die Beine komme.
- Ebenso positiv war seine klare Aussage, dass mir Düsseldorf definitiv gut tun würde, schließlich bin ich in Düsseldorf-Lierenfeld geboren.
- Zudem hat sich meine kleine Maus gemeldet, die aus dem Urlaub in Paris zurück ist.
“Gulaschsuppe, wie sie sein soll”
- Zum Essen gab es eine fantastische Gulaschsuppe.

Eine gute Gulaschsuppe beginnt mit Zwiebeln, die langsam angeschwitzt werden.
- Dazu kommt hochwertiges Rindfleisch, Paprikapulver, etwas Tomatenmark, Knoblauch, Gewürze und Brühe.
- Wichtig ist, dass die Suppe lange und bei niedriger Hitze kocht, meist ein bis zwei Stunden, damit das Fleisch zart bleibt und dennoch saftig ist.
- Auf meiner Suppe befand sich noch ein kleiner Klecks Sour Cream.
“Hauptgericht und süßer Abschluss”
- Als Hauptmahlzeit gab es eine Portion Rührei mit Rahmspinat und Kartoffeln.

- Zum Dessert wurde eine gut gekühlte Schale Schokoladenpudding serviert, obendrauf ein kleines Schokoladenblatt mit drei kleinen runden Bällchen, deren genaue Bezeichnung ich bis heute nicht entziffern kann.

“Schlaf, Pflege und fehlende Selbstverständlichkeiten“
- Nach dem Mittagessen wollte ich eigentlich schlafen, was dann leider durch die Pflege unterbrochen wurde.
Erwähnenswert ist auch, dass ich immer noch kein anderes Spannbettlaken habe, was mich hier inzwischen nicht mehr wundert.
- Nachdem die Pflege fertig war, habe ich noch kurz mit Petra gesprochen und dann gute drei Stunden geschlafen.
- Wer nachts arbeitet, sollte schließlich tagsüber schlafen dürfen.
“Nachmittag zwischen Technik und Gesprächen”
- Nach dem Aufwachen habe ich noch einmal bei Facebook reingeschaut, mit Petra geplaudert und an meinen Webseiten gearbeitet, weil mir hier und da Kleinigkeiten nicht gefallen haben.
- Besonders freue ich mich aktuell darüber, dass wir über WhatsApp wieder vernünftig miteinander sprechen können, was hier stark vom Wetter und dem Provider abhängt.
“Abendessen mit Geschmacksexplosion”
- Zum Abendessen gab es eine frische Scheibe Weißbrot mit Kerrygold-Butter.

- Eine Hälfte war mit Erdbeermarmelade und holländischem Käse belegt, die andere mit Wurst und Düsseldorfer Mostert.
Dazu kamen drei gut gekühlte Kirschtomaten.
- Kirschtomaten sind kleiner, süßer und fester als normale Tomaten und schmecken intensiver.
Zusätzlich habe ich zwei Scheiben Pumpernickel mit Mayonnaise belegt und auf das Weißbrot gelegt.


- Das Ganze war eine echte Geschmacksexplosion, auch wenn Essen mit meinem aktuellen Zahnbestand schwierig ist.
“Warum Essen manchmal schwierig ist”
- Ende Februar 2020, als ich zwei schwere Herzinfarkte hatte, bin ich mit dem Mund auf die Aluminiumleiste meines Pflegebettes geschlagen.
- Fünf Tage lang hatte ich danach die ehrenvolle Aufgabe, mit meinen Zähnen zu spucken – ein Erlebnis, das bis heute Spuren hinterlassen hat.
“Gedanken zum Tagesende”
- Nach dem Abendessen habe ich mich noch kurz mit Petra und der Enkelin unterhalten und beiden eine gute Nacht gewünscht.
- Die Kleine ist immer wieder zauberhaft und sagt mir jedes Mal, dass sie mich unheimlich lieb hat.
Sie würde mich gerne einmal besuchen, zum Essen kommen oder übernachten, was derzeit leider nicht möglich ist.
- Vielleicht ergibt sich diese Möglichkeit irgendwann, wenn ich wieder eine eigene Wohnung habe, auch wenn die Entfernung zwischen Thüringen und Nordrhein-Westfalen, genauer gesagt Düsseldorf, enorm ist.
Ich schwebe nach dem heutigen Besuch zwar ein wenig auf Wolke sieben, bremse mich aber bewusst selbst.
- Nicht jeder Tag ist gleich positiv, und nur weil etwas gut war, heißt das nicht, dass alles gut wird.
- Der Tag war gut, nicht sehr gut – sehr gut wäre er gewesen, wenn ich mittlerweile auch ein vernünftiges Spannbettlaken hätte.
Genau das ist einer der Gründe, warum ich der Firma Schuch GmbH kein positives Feedback geben kann.
“Ein ernster Appell zum Schluss”
Was mich am meisten freut, ist die Aussicht, ab Mitte des nächsten Monats nicht nur in ein vernünftiges Alten- und Pflegeheim zu kommen, sondern auch mein gesamtes Eigentum nach fast dreieinhalb Jahren wiederzusehen.
- Gleichzeitig habe ich große Angst davor, denn hier geht man mit dem Eigentum fremder Menschen um, als wäre es nichts wert.
Zum Abschluss dieses Tages bleibt mir nur ein ernst gemeinter Appell:
- Wenn Kinder noch Vater und Mutter haben und diese irgendwann nicht mehr so können, wie sie möchten, sucht euch bitte ein vernünftiges Alten- und Pflegeheim – aber bitte nicht die Firma Schuch GmbH in Nideggen in der Eifel.
Wer Hilfe bei der Suche braucht, darf sich vertrauensvoll an mich wenden.
Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, die App Heimfinder zu nutzen.
https://heimfinder.nrw.de/
- Mal schauen, was der nächste Tag bringt.
- Ich wünsche euch einen angenehme Nacht.







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Ja, das ist nun endlich, nach 1,5 Jahren Kampf, ein Lichtblick. …
Aber die Schattenseiten sind noch groß.
Die werden auch so schnell nicht kleiner.
Warum? Weil es ist eine dreißtigkeit, das Eigentum auf seltsame Art verschwindet.
Und der Fa. Schuch am Hindern vorbei geht, was mit ihren zu Pflegenden passiert und Bedürfnisse mißachtet werden.
Ein halbes Jahr in ein und dem selben Bettlaken zuliegen ist dreist.
Da freuen sich die Ungeziefer und die tägliche Nahrung.
Nein, ich würde kein Elternteil in diese Obhut geben.
In diesem Pflegeheim ist das Personal zwar gut, aber es fehlt einfach die Struktur.
Besonderes bei der Hygiene.
Jaky lässt sich nach einem Vorfall nicht mehr vom weiblichen Personal pflegen und wenn kein männlicher Pfleger Dienst hat, wird Jaky nicht gepflegt.
Das berichtet er mir dann immer gleich.
Und ich werde sauer, das ich nicht in der Nähe bin.
Ja, und dann ist da noch die Sache, wo bleibt das Geld für die Spannbettlaken ???