Sonntag, 18.01.2026

Eine Nacht ohne Druck!

  • Die Nacht von Samstag auf Sonntag habe ich ganz bewusst schleifen lassen.

Nach den anstrengenden letzten Nächten habe ich mir erlaubt, einfach nichts zu tun, keinen Plan zu verfolgen und den Körper machen zu lassen.

  • Mit Netflix habe ich mir außer der Reihe einen neuen Streaming Anbieter gegönnt, denn Amazon Prime ist mittlerweile ziemlich ausgelutscht.
  • So verging die Nacht wie im Flug, Serien liefen, Gedanken kamen und gingen, und plötzlich zeigte die Uhr schon 8 Uhr morgens.

“Morgenritual zwischen Gesprächen und E-Mails”

  • Wie jeden Morgen habe ich ab 8 Uhr erst einmal mit meiner langjährigen Freundin Petra und der Enkelin geplaudert.
  • Diese Gespräche gehören für mich fest zum Tagesbeginn, sie erden mich.
  • Nebenbei habe ich kurz meine E-Mails gecheckt, eine davon direkt beantwortet, und parallel bei Facebook geschaut, was meine Freundinnen und Freunde so treiben.
  • Es ist schön zu sehen, dass man Teil von etwas bleibt, auch wenn man viel Zeit für sich verbringt.

“Frühstück um Punkt 9 Uhr – schlicht, ehrlich, gut”

  • Auch heute hat man mich nicht vergessen, pünktlich um 9 Uhr stand das Frühstück da.

  • Eine Tasse heißer schwarzer Kaffee, ganz klassisch.

Besonders positiv:

  • Keine Aluminium- oder Plastikfolie an den Brötchen.
  • Zwei halbe Brötchen, noch leicht warm, habe ich mit Kerrygold Butter bestrichen.
  • Auf der linken Hälfte lagen zwei Scheiben gut gekühlter Lachsschinken, verfeinert mit Knoblauchcreme.

  • Die rechte Hälfte habe ich mit Zuckerrübenkraut bestrichen, einer dickflüssigen, dunkelbraunen Spezialität aus dem Rheinland, die aus dem Saft von Zuckerrüben gewonnen wird.

Der Saft wird stundenlang eingekocht, bis er sirupartig wird, mild süßlich schmeckt und seit Generationen als Brotaufstrich verwendet wird.

  • Abgedeckt habe ich das Ganze mit einer gut gekühlten Scheibe Cheddar.
  • Wie jeden Sonntag konnte ich zwischen Rührei und gekochtem Ei wählen und habe mich erneut für das gekochte Ei entschieden, klassisch mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Maggi.

“Nach dem Frühstück – Worte, Technik und Erinnerungen”

  • Nach dem Frühstück habe ich wieder mit Petra geschrieben, wie immer über WhatsApp.
  • Wir haben uns über dieses, jenes und welches unterhalten, auch über ihre aktuellen Internet Probleme, die offenbar stark vom Wetter abhängen.

Im Anschluss kamen wir noch einmal auf das Video mit den Prominenten von früher und heute zu sprechen.

  • Es zeigt sehr deutlich, dass das Älterwerden niemanden verschont – und irgendwie tröstet genau das.

“Vormittag zwischen Webseiten und Zeitvergessenheit”

  • Zwischendurch habe ich an meinen Webseiten gearbeitet.
  • Wenn ich wirklich intensiv drin bin, verfliegt der Vormittag regelrecht.
  • Gedanken, Texte, Korrekturen – alles greift ineinander, und plötzlich ist wieder Zeit vergangen, ohne dass man es merkt.

“Mittagessen – kräftig, klassisch, bodenständig!”

  • Schon wieder hat man mich nicht vergessen, das Mittagessen stand bereit.
  • Auch wenn ich morgens oft über die Lautstärke der Küche meckere, muss man ehrlich sagen:

Sie machen einen guten Job.

  • Es begann mit einer heißen Suppe, reichlich mit feinem Gemüse Abschnitten, Streifen von Rindfleisch und Markklößchen gefüllt.
  • Markklößchen bestehen aus Rindermark, Semmelbröseln, Ei und Gewürzen.
  • Die Masse wird zu kleinen Klößchen geformt und in Brühe gegart, wodurch sie eine lockere, aromatische Konsistenz bekommen.

Als Hauptgericht gab es eine Scheibe gut gegartes Rindfleisch mit kräftiger dunkler Soße, dazu rheinischen Rotkohl und einen leckeren Knödel.

  • Zum Abschluss ein Vanille-Sahne-Pudding, schlicht, gut gekühlt und genau richtig, um das Essen rund zu machen.

“Pflege, Schlaf und eine innere Uhr außer Takt”

  • Nach dem Mittagessen folgte direkt die Pflege.
  • Danach habe ich das Handy auf stumm gestellt und dreieinhalb Stunden geschlafen.

Nach fast 40 Jahren im internationalen Fernverkehr, überwiegend in der Nachtschicht, ist meine innere Uhr komplett verschoben.

  • Wenn die innere Uhr aus dem Takt ist, bedeutet das, dass der natürliche Schlaf-Wach-Rhythmus nicht mehr mit Tag und Nacht übereinstimmt.
  • Der Körper schüttet nachts Wachhormone aus und tagsüber Müdigkeit, was dazu führt, dass man nachts hellwach ist und tagsüber Schlaf nachholen muss.
  • Bei mir hält dieser Zustand bis heute an.

“Nachmittag zwischen Facebook, Hundevideos und Arbeit”

  • Nach dem Aufwachen habe ich wieder bei Facebook reingeschaut.
  • Das Video mit der Schäferhündin, die auf ein Ping-Signal hin umfällt, bekommt noch immer viel Zuspruch.
  • Der Trick sitzt einfach perfekt.

Als es draußen wieder etwas lauter wurde, war an Weiterschlafen nicht mehr zu denken, also habe ich mich erneut meinen Webseiten gewidmet.

  • Zwischendurch habe ich mit Petra geschrieben, und ehe man sich versieht, war auch der Nachmittag vorbei.

“Abendessen – kalt, kreativ und überraschend rund”

  • Zum Abendessen habe ich mir eine Scheibe gut gekühltes frisches Weißbrot geben lassen und sie mit Kerrygold Butter bestrichen.

  • Auf der einen Hälfte lag eine gut gekühlte Scheibe Salami, belegt mit feinen Apfelstücken – eine Kombination, die überraschend gut funktioniert.
  • Auf der anderen Hälfte habe ich wieder versucht, gut gekühlte Teewurst zu streichen, was bekanntermaßen nicht einfach ist.
  • Darunter hatte ich eine Knoblauchcreme aufgetragen.
  • Die Mischung aus Süße und Säure durch den Apfel ist insgesamt einfach phänomenal.
  • Für morgen habe ich mir fest vorgenommen, wieder Pumpernickel, Kerrygold Butter und ein Paket Äpfel mitbringen zu lassen.

  • Dazu gab es einen Becher gut gekühlte Buttermilch mit Aprikosengeschmack.

“Abendunterhaltung und Abschied”

  • Später habe ich auf Facebook ein weiteres lustiges Reel gefunden, ein Video mit einem Labrador, Titel:

„Ich hab A D H S“.

  • Der Hund hatte wirklich nur Unfug im Kopf.
  • Danach habe ich mich von Petra verabschiedet, die Enkelin war da schon hundemüde im Bett.
  • Für mich ging es wieder an die Webseiten Arbeit.

“Ein persönliches Wort zum Schluss”

  • Auch heute kann ich nur jedes Kind warnen, das noch Vater und Mutter hat oder nur einen von beiden.
  • Wenn Vater oder Mutter nicht mehr können, sucht bitte ein vernünftiges Alten- und Pflegeheim.

Ich persönlich rate aus eigener Erfahrung ausdrücklich von der Firma Schuch GmbH in der Eifel ab.

  • Hier ist man nicht mehr als eine Nummer im System, Respekt vor dem Eigentum anderer existiert nicht.
  • Ich beziehe mich dabei auf den Montag, den 01.09.2025, an dem ich mein eigenes Eigentum erstmals nach Jahren nur durch Fotos eines Umzugsunternehmers wieder gesehen habe.

Empathie spielt dort keine Rolle, Hauptsache die monatlichen Gelder rollen. Für mich wird sich zum Glück in den kommenden Monaten einiges ändern, denn ich habe ein neues Alten- und Pflegeheim in der Nähe von Düsseldorf gefunden.

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1 Gedanken zu “Sonntag, 18.01.2026”

  1. Das frage ich mich auch ständig, wie man mit dem Eigentum von anderen so umgehen kann.
    Das ist kein gutes Ansehen der Fa. Schuch.
    Aber ich hoffe, das Kinder ihre Eltern nicht in diese Einrichtung geben.

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