“Eine Nacht voller Gedanken”

  • Die Nacht vom 06.12. auf den 07.12.2025 war wieder einmal eine dieser Nächte, die mich seit Jahrzehnten begleiten, wenn ich stundenlang wach liege und keinen Schlaf finde.
  • In meinem Kopf dreht sich dann alles durcheinander, besonders diese alte Geschichte aus Spanien nach einem schweren Arbeitsunfall, bei der ich mit einem Betreuer zu tun hatte, an den ich keine guten Erinnerungen habe.

In meinen Gedanken erscheint er als Selbstdarsteller, einer, der eher versucht, ältere Frauen zu beeindrucken.

  • Ich erinnere mich daran, wie er damals mit meinem Rollstuhl herum hantierte, dabei einen auf „Affen“ machte und sich schließlich unabsichtlich neben den Rollstuhl setzte.
  • Für eine damalige Hausbewohnerin in Heinsberg-Breberen war die Szene vielleicht lustig, aber solche Menschen gehören einfach nicht in mein Leben.

“Der frühe Morgen mit Petra”

  • Wie selbstverständlich begann der Morgen gegen 08.00 Uhr mit einem Gespräch mit Petra, meiner besten Freundin, seit vielen Jahrzehnten.
  • Nebenher habe ich meine Facebook-Freundinnen und -Freunde wieder mit lustigen Videos zum Lächeln gebracht.

Kurz vor 09.00 Uhr stand dann das Frühstück bereit.

  • Es gab eine Tasse heißen schwarzen Kaffee.

  • Zwei frische warme Brötchen, beide ordentlich mit guter Butter bestrichen.
  • Auf dem unteren Brötchen lag gut gekühlter Cheddar, auf dem oberen ein kleiner Stapel gut gekühlten Schinkens.
  • Dazu gab es knackige Mini-Tomaten.
  • Wie jeden Sonntag konnte man zwischen Rührei und gekochtem Ei wählen, und ich entschied mich heute für ein gekochtes Ei, das ich mit Salz, Pfeffer und einem Schuss Maggi verfeinert habe.
  • Wenn das nicht der Figur schaden würde, könnte ich dieses Frühstück jeden einzelnen Tag essen.

“Erinnerungen an alte Zeiten”

  • Unmittelbar nach dem Frühstück habe ich wieder mit Petra geplaudert.
  • Wir kennen uns seit rund vierzig Jahren, seit der Zeit, als ich noch in Heinsberg-Dremmen eine kleine Werkstatt bei den Eltern hatte und die gesamte Fahrzeugwartung für meine Eltern übernahm.

Damals hatten sie mehrere Fahrzeuge für die Antik- und Trödelmärkte:

  • Den Mercedes DB 208, den kleinen LKW, den ich zu einem Getränkestand umgebaut hatte, und den geliebten Oldtimer, den ich gehegt und gepflegt habe.

  • Mit der Zeit sprach sich das in der ganzen Umgebung herum, und so kamen irgendwann auch andere mit Aufträgen zu mir.
  • Es war eine irre geile Zeit, und ich finde es schade, dass die heutige Jugend solche Zeiten kaum noch erleben kann.

“Das Mittagessen und die Gemüsesuppe”

  • Doch irgendwann ist auch der schönste Vormittag vorbei, und das Mittagessen steht auf dem Tisch.
  • Auch wenn mich die Küche morgens mit ihrer Lautstärke nervt, muss ich dennoch sagen, dass sie einen richtig guten Job macht.

Heute gab es zunächst eine fantastische Gemüsesuppe.

  • Eine Gemüsesuppe kocht man klassisch so, dass man Fleischknochen – häufig Rinder- oder Markknochen – zunächst kräftig anröstet, bis sie Farbe bekommen und leichte Röstaromen entwickeln.
  • Danach gibt man grob gewürfeltes Suppengemüse wie Karotten, Sellerie, Lauch und Zwiebeln hinzu und brät alles gemeinsam an.
  • Anschließend wird das Ganze mit Wasser aufgefüllt, langsam aufgekocht und mehrere Stunden simmern gelassen, damit ein vollmundiger Fond entsteht.
  • Kurz vor dem Servieren wird die Brühe nochmals abgeschmeckt und mit frischen Gemüsewürfeln aufgekocht, damit die Suppe ihren intensiven Geschmack bekommt.

Als Hauptgericht gab es Rindergulasch mit einer wunderbaren Tomatencreme auf Basmati-Reis.

  • Der Unterschied zwischen normalem Reis und Basmati-Reis liegt vor allem im Aroma und der Struktur.
  • Basmati-Reis hat ein natürliches, leicht nussiges Aroma und längere, schlankere Körner, die beim Kochen locker und körnig bleiben.
  • Normaler Reis, besonders Rundkornreis, wird deutlich klebriger und besitzt kaum Eigengeschmack.
  • Heute verzichtete ich auf zusätzliche Beilagen, weil es sonst zu viel gewesen wäre, denn ich lasse ungern Lebensmittel zurückgehen.

“Ein selten ruhiger Mittagsschlaf”

  • Nach dem Essen habe ich tatsächlich zwei oder sogar drei Stunden geschlafen, ohne auf die Uhr zu schauen.
  • Natürlich wurde mein Mittagsschlaf irgendwann abrupt beendet, als der Pfleger ins Zimmer kam – die Bezeichnung „Nervensäge“ ist dabei liebevoll gemeint, denn es gibt in diesem Irrenhaus hier durchaus Pflegepersonal, mit dem ich sehr gerne zusammenarbeite.
  • Danach habe ich wieder ein paar Facebook-Freundinnen und -Freunde mit einem lustigen Video unterhalten und weiter am Design meiner neuen Webseite gearbeitet.
  • Wer mich kennt, weiß, wie pingelig ich bei solchen Dingen sein kann.

“Abendessen und Senfgurken”

  • Dann neigte sich der Nachmittag dem Ende zu und es gab Abendessen.

  • Ich bekam eine Scheibe frisches Weißbrot, dick mit Kerrygold-Butter bestrichen.
  • Dazu gab es zwei Scheiben Cheddar, verfeinert mit Tomatenketchup.

Aus meinem eigenen Bestand fügte ich einige Scheiben eingelegte Senfgurken hinzu.

  • Senfgurken sind geschälte, in Stücke geschnittene große Einlegegurken, die in einer würzigen Essig-Sud-Mischung mit Senfkörnern, Gelbwurz, etwas Zucker und oft auch Zwiebeln eingelegt werden.
  • Sie ziehen mehrere Tage durch, bis sie ihr typisch süß-würziges Aroma bekommen.

  • Dazu gab es eine gut gekühlte Banane, die ich aber für später zurückgelegt habe.
  • Und eine Dose kalte Buttermilch mit Erdbeergeschmack.

“Gespräche, Gedanken und Warnungen”

  • Nach dem Abendessen habe ich noch kurz mit Petra und ihrer Enkelin geplaudert und mich über den Tag hinweg mit der hübschen Pflegerin unterhalten.
  • Sie ist nicht nur äußerlich toll, sondern hat auch Verstand im Kopf – im Gegensatz zu manch anderen Frauen, die man im Leben so getroffen hat.

Und obwohl der Tag im Großen und Ganzen gut verlaufen ist, kann ich weiterhin nur davor warnen, Kinder oder hilfsbedürftige Angehörige in die Hände der Schuch GmbH zu geben.

  • Das ist meine persönliche Erfahrung, und ich stehe dazu.

Ich warte seit Tagen auf mein Eigentum, mit dem ich alte Festplatten auslesen kann.

  • Auf diesen Platten liegen wichtige Erinnerungen, Fotos und Videos der Kinder und aus früheren Beziehungen.
  • Und da eine dieser Festplatten nur noch wenige Wochen Garantie hat, weiß ich genau, warum ich das im Kopf behalte.

“Gedanken an Zukunft und Vergangenheit”

  • Wenn alles so läuft, wie ich es plane, werde ich Mitte kommenden Jahres Deutschland wieder verlassen und zurück nach Spanien gehen, dorthin, wo mein Herz immer noch zu Hause ist.
  • Was der nächste Tag bringt, weiß ich nicht, aber ich weiß, dass mir die Küche morgen früh wieder auf den Senkel geht und dass ich mich irgendwann noch mit dem Betreuungsgericht in Düren herumschlagen muss.

In diesem Jahr werde ich wohl nichts mehr hören – Beamtenmikado eben:

  • Wer sich zuerst bewegt, hat verloren.

Aber egal, was kommt, meinen Humor werde ich nicht verlieren.

  • Er hat mich privat wie auch früher als Chef und Unternehmer immer getragen und wird es auch weiterhin tun.
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Ein Gedanke dazu

  1. Zwei Dinge sind bei der Fa. Schuch in Ordnung, dass ist das Pflegepersonal, bis auf eine, und das 5. Sterne Essen.

    Wovon man nicht abnimmt.

    Alles andere ist nur auf Geld machen ausgelegt. …

    Ja, hin und wieder versuche ich Jaky dazu zubringen, seinen Kopf etwas Ruhe zugönnen.

    Es gelingt nicht immer, aber immer öfter. …

    Seine plötzlichen, guten Ideen kommen mir öfter dazwischen.

    Und dann ist die angezogene Handbremse wieder lose.

    Dann ist Jaky nicht mehr zubremsen. …

    Ja, seit Sommer 1982 kennen wir uns. …

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