Irgendwie lustlos, aber doch voller Bilder!

  • Manche Tage fühlen sich an, als würde die Energie einfach auf Standby stehen.

Zurzeit habe ich zu kaum etwas Lust und lasse mich stattdessen von Netflix und Amazon Prime durch Stunden und Staffeln treiben.

Bei Netflix schaue ich aktuell eine Jugendserie namens Riverdale – eine scheinbar harmlose Kleinstadt-Serie, die sich schnell in ein düsteres Geflecht aus Mordfällen, Geheimnissen, Gangs und kaputten Familien verwandelt.

  • Basierend auf den Archie-Comics beginnt alles noch recht harmlos mit High-School-Alltag, doch schon bald geht es um Verbrechen, Korruption, verschwundene Jugendliche und dunkle Seiten der Erwachsenenwelt.
  • Genau dieser Kontrast macht die Serie so spannend – jugendlich bunt an der Oberfläche, aber tiefschwarz darunter.

Smallville hatte ich ja beendet – zum vierten Mal.

  • Und jedes Mal entdecke ich neue Details, neue Situationen, neue emotionale Momente.
  • Serien wie diese werden einfach nie langweilig, egal wie oft man sie sieht.
  • Trotzdem ist irgendwann jede Nacht vorbei und mein Tagesrhythmus ruft mich wieder zurück in die Realität.

“Guten Morgen mit Petra”

  • Wie jeden Tag begann der Morgen um Punkt 8 Uhr mit meinem Plausch mit meiner langjährigen Freundin Petra.
  • Wenn ihre Enkelin noch da ist, gehört ein fröhlicher „Wunderschönen guten Morgen“ natürlich immer dazu.
  • Diese kleinen Rituale geben dem Tag Struktur – und irgendwie auch Herz.

Zwischen 8 Uhr und 9 Uhr war wie immer Hochbetrieb angesagt.

  • E-Mails beantworten, Facebook durchgehen, Freundinnen und Freunde mit lustigen oder neuerdings auch romantischen Videos versorgen – und hoffen, dass man mich beim Frühstück nicht vergisst.
  • Und tatsächlich, das Wunder geschah.

“Frühstück und Déjà-vu”

  • Wie jeden Morgen stand eine Tasse heißer schwarzer Kaffee vor mir.

In Fachkreisen nennt man das dann wohl Déjà-vu – dieses merkwürdige Gefühl, eine Situation schon einmal exakt so erlebt zu haben.

  • Das Gehirn spielt einem dabei einen kleinen Trick:
  • Eindrücke werden fast gleichzeitig im Kurz- und Langzeitgedächtnis gespeichert, wodurch sich der Moment wie eine Erinnerung anfühlt, obwohl es gerade erst passiert.
  • Kein Zeitreisen also – nur ein faszinierender Denkfehler mit Stil.

Dazu gab es eine frische Scheibe Weißbrot mit Kerrygold Butter.

  • Die linke Hälfte bekam eine gut gekühlte Pfirsich Marmelade und eine ebenso kühle Scheibe Käse obendrauf.

  • Die rechte Hälfte wurde mit zwei Scheiben Wurst belegt, ordentlich Düsseldorfer Mostert dazu und ein paar feurige Tropfen Tabasco – süß links, scharf rechts, perfekte Balance.
  • Natürlich gingen die Fotos direkt wieder an Petra, denn ihre Enkelin möchte schließlich immer wissen, was bei mir auf dem Teller liegt.

“Technik, die nervt”

Nach dem Frühstück warteten wieder die Updates.

  • WordPress bietet zwar automatische Aktualisierungen an, aber manche Updates müssen trotzdem manuell durchgeführt werden.
  • Das liegt meistens daran, dass größere Versionssprünge tief ins System eingreifen, neue Datenbankstrukturen benötigen oder mit bestimmten Plugins kollidieren könnten.

Automatische Updates würden hier das Risiko erhöhen, dass eine Seite komplett abschmiert – also lieber einmal per Hand, mit Kontrolle, Backup und anschließendem Test.

  • Vor dem Einspielen der Updates muss zuvor eine Datensicherung angelegt werden.
  • Sicherer, aber definitiv nerviger.
  • Und schwupps – der Vormittag war auch schon wieder verschwunden.

“Mittagessen mit Geschichte”

  • Wenn man Glück hat und nicht vergessen wird, kommt irgendwann auch das Mittagessen.

  • Heute gab es zuerst eine Suppentasse mit pürierter Erbsensuppe.

Viele fragen sich immer, warum püriert – die Antwort ist leider simpel und schmerzhaft.

  • Nach meinen zwei schweren Herzinfarkten bin ich mit dem Mund auf die Aluminiumleisten des Pflegebettes geschlagen und habe seitdem massive Zahnprobleme.
  • Festes Essen ist oft kaum möglich, also wird vieles weich gemacht.
  • Auch einer der Gründe warum ich hier dringend weg möchte.

Danach kam der Star des Tages:

  • Eine selbstgemachte Lasagne vom Blech – saftig, würzig und mit genau richtig überbackenem Käse.

  • Für eine gute Lasagne vom Blech braucht man Hackfleisch oder Gemüse für die Sauce, Zwiebeln, Knoblauch, passierte Tomaten, italienische Kräuter, Lasagneplatten, eine cremige Béchamelsauce und ordentlich geriebenen Käse wie Mozzarella und Gouda.
  • Die Sauce wird schön lange gekocht, damit sie kräftig schmeckt, dann schichtet man abwechselnd Sauce, Platten und Béchamel in ein tiefes Blech.
  • Oben kommt eine dicke Schicht Käse drauf.
  • Im vorgeheizten Backofen bei etwa 180 Grad braucht sie rund 35 bis 45 Minuten – der Käse soll goldbraun und leicht knusprig sein, aber nicht dunkel, während es innen noch richtig saftig blubbert.
  • Als Beilage stand eine gut gekühlte Terrine mit gemischtem Salat und Dressing bereit – frisch, knackig und genau richtig dazu.

“Schlaf und Erinnerung Fluten“

  • Nach der Pflege gönnte ich mir fast vier Stunden Schlaf.
  • Doch selbst im Schlaf kreisen die Gedanken.

Vor allem um die riesigen Datenpakete meines Ex-Schwiegersohns in spe – zehn ZIP-Dateien mit rund 150 Gigabyte voller Fotos und Videos aus der Familie.

  • ZIP-Dateien nutzt man, um viele große Dateien zu komprimieren und zusammenzufassen.
  • Sie sparen Speicherplatz, lassen sich leichter verschicken und halten alles sauber in einem Paket, statt hunderte einzelne Dateien zu übertragen.
  • Gerade bei riesigen Video-Archiven ist das fast unverzichtbar.
  • Einige der Bilder haben mich emotional komplett erwischt – Erinnerungen, an die ich jahrzehntelang nicht gedacht hatte.

Natürlich gingen auch hiervon ein paar Fotos an Petra.

“Abendbrot und kleine Rituale”

  • Irgendwann war auch der Nachmittag vorbei und das Abendessen stand bereit – und nein, man hatte mich wieder nicht vergessen.
  • Eine frische Scheibe Weißbrot mit Kerrygold-Butter bestrichen.

  • Links Pfirsichmarmelade mit holländischem Gouda, rechts Schinkenwurst mit Knoblauchcreme und Tabasco.

  • Dazu ein gut gekühlter Becher Pfirsich-Buttermilch.

  • Eine Tasse Cappuccino aus dem eigenen Vorrat.
  • Fotos gingen wieder an Petra – diesmal allerdings ohne Enkelin, die schon im Bett war.

“Facebook-Pflichtprogramm”

  • Ein kurzer Abstecher zu Facebook musste noch sein.
  • Bei fast 5.500 Freundinnen und Freunden kommt man sonst mit Kommentaren und Likes überhaupt nicht mehr hinterher.
  • Das ist fast schon ein kleiner Nebenjob – aber einer, der irgendwie auch verbindet.

“Eine ernste Warnung”

  • Auch wenn der Tag insgesamt gut war, muss ich wieder eine klare Warnung an Töchter und Söhne aussprechen.
  • Wenn ihr noch eine Mutter oder einen Vater habt, der nicht mehr alleine kann, sucht euch bitte ein gutes Alten- und Pflegeheim – aber nicht die Seniorenheime Schuch GmbH aus der Eifel.

Ich kann es kaum erwarten, dass am 19.02.2026 eine Richterin oder ein Richter vom Betreuungsgericht Düren kommt, um die Verlegung nach Düsseldorf zu besprechen.

  • Wenn selbst der Betreuer, der vor wenigen Tagen hier war, mir zugestimmt hat, dass ich dringend hier weg muss, sagt das eigentlich alles.
  • Hier ist man nur eine Nummer im System.

Eigentum wird beschädigt oder verschwindet komplett.

  • Und in meinem Fall liegt man seit über sechs Monaten im selben Spannbettlaken – das hat mit Hygiene absolut nichts mehr zu tun.

Manchmal fühlt sich ein Tag ruhig an.

  • Und manchmal merkt man genau an solchen Tagen, wie dringend Veränderung nötig ist.

Was der nächste Tag bringt weiß ich noch nicht.

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One thought on “Dienstag, 03.02.2026”

  1. Auch wenn einige neugierig sind, ihr werdet nicht erfahren, was Jaky und ich jeden Tag zu reden haben.
    Dass ist, das Geheimnis unserer Jahrzehnte lange Freundschaft.
    Und das wir uns vertrauen können. Wer jetzt denkt, die waren oder sind ein Paar.
    Nein, wir waren und sind jetzt kein Paar. Werden wir auch nicht !
    Ja, da bin ich auch gespannt.
    Vorhallen Dingen, was aus seinen Musikutensilien und Instrumente geworden ist. Was ist mit dem Spannbettlaken?
    Das alles wiegt kein gutes Essen auf.

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