Eine lange Nacht voller Gedanken!
“Die ganze Nacht über lag ich – wie so oft – in meinem Pflegebett und habe über viele Dinge nachgedacht”
- Wenn man viel Zeit hat, kommt man automatisch ins Grübeln über das Leben, über die Vergangenheit und natürlich auch über das, was noch kommen könnte.
- Nebenbei habe ich einige Briefe beantwortet, darunter auch einen Fragebogen zu einem wichtigen Hilfsmittel:
”Meinen Rollstuhl”
- Der Rollstuhl wird selbstverständlich von meiner Krankenkasse bezahlt, in meinem Fall von der KKH aus Hannover.
- Gesetzliche Krankenkassen übernehmen in Deutschland die Kosten für medizinisch notwendige Hilfsmittel, wenn ein Arzt diese verordnet.
- Dazu zählen beispielsweise Rollstühle, Pflegebetten, Gehhilfen oder spezielle Sitzsysteme.
“Der Zweck ist klar”
- Menschen mit körperlichen Einschränkungen sollen möglichst mobil bleiben und ein selbst bestimmtes Leben führen können.
- Das Pflegebett habe ich damals aus eigenen Mitteln finanziert.
- Zwischendurch kamen natürlich auch wieder die berühmten E-Mails, die mich darauf hingewiesen haben, dass ich einige Plugins meiner Webseiten aktualisieren muss.
”Viele Leserinnen und Leser wissen vielleicht gar nicht genau, was Plugins bei WordPress eigentlich sind”
- WordPress ist eines der weltweit meistgenutzten Systeme, um Webseiten und Blogs zu betreiben.

- Plugins sind Erweiterungen, also zusätzliche Programme, die man in eine WordPress-Seite integriert.

”Sie übernehmen ganz unterschiedliche Aufgaben”
- Einige Plugins kümmern sich um die Sicherheit der Webseite und schützen sie vor Hackerangriffen oder Schadsoftware.
- Andere sorgen dafür, dass die Ladegeschwindigkeit einer Website verbessert wird, was für Besucher und Suchmaschinen gleichermaßen wichtig ist.
- Wieder andere Plugins sind speziell für die Suchmaschinenoptimierung gedacht. Sie helfen dabei, Inhalte so zu strukturieren, dass Google sie besser verstehen und bewerten kann.
- Dazu gehören Funktionen wie Meta-Tags, strukturierte Daten, Sitemaps oder Analysefunktionen für Keywords.
- Ohne solche Erweiterungen wäre es heute kaum möglich, eine professionelle Webseite zu betreiben.
“Während ich all diese Dinge erledigt habe, lief im Hintergrund – wie eigentlich immer – Waipu.TV”
- Waipu.TV ist ein deutscher Streaming-Dienst für Fernsehen über das Internet.
- Anstatt klassisches Kabelfernsehen oder Satellit zu nutzen, werden die TV-Programme direkt über die Internetverbindung übertragen.
- Der Anbieter gehört zur Exaring AG und bietet über hundert Fernsehkanäle, darunter viele öffentlich-rechtliche und private Sender.
- Zusätzlich gibt es Funktionen wie Aufnahmen in der Cloud, zeitversetztes Fernsehen oder das Ansehen von Sendungen auf verschiedenen Geräten wie Smartphones, Tablets oder Smart-TVs.
- Gerade für Menschen, die wie ich viel Zeit im Bett oder zu Hause verbringen, ist so ein Dienst natürlich eine angenehme Möglichkeit, Unterhaltung im Hintergrund laufen zu lassen.
“Der Morgen beginnt
- Irgendwann ist natürlich auch die längste Nacht vorbei und plötzlich zeigt die Uhr acht Uhr morgens”
- Wie jeden Morgen begrüße ich zuerst meine langjährige beste Freundin Petra und ihre Enkelin.
- Das gehört einfach zu meinem festen Ritual.
- Unmittelbar danach begrüße ich meine Freundinnen und Freunde auf Facebook meist mit einem lustigen Video.
- Ein bisschen Humor am Morgen kann schließlich nicht schaden.
“Danach beginne ich damit, meine gesamten E-Mails abzuarbeiten”
- Das kann allerdings manchmal wirklich nerven.
“Besonders dann, wenn der Posteingang wieder einmal mit Spam-Mails überflutet ist”
- Spam-Mails sind unerwünschte elektronische Nachrichten, die massenhaft versendet werden.

- Oft handelt es sich um Werbung, betrügerische Angebote oder sogar um sogenannte Phishing-Mails, mit denen Kriminelle versuchen, persönliche Daten zu stehlen.
”Weltweit werden täglich Milliarden solcher E-Mails verschickt”
- Moderne E-Mail-Programme besitzen zwar Filter, die einen großen Teil davon automatisch aussortieren, aber trotzdem landet immer wieder etwas im Posteingang.
“Wenn man mich nicht vergessen hat, kommt gegen neun Uhr dann auch endlich das Frühstück”
- Und heute hatte man mich tatsächlich nicht vergessen.

- Zuerst gab es eine Tasse heißen schwarzen Kaffee.
”Das Frühstück selbst bestand aus zwei kleinen, frischen Scheiben Eiweißbrot”

- Eiweißbrot ist eine spezielle Brotsorte mit einem deutlich höheren Proteingehalt und weniger Kohlenhydraten als normales Brot.
- Es wird häufig aus Zutaten wie Weizenprotein, Sojamehl, Leinsamen oder Sonnenblumenkernen hergestellt.
- Viele Menschen greifen darauf zurück, wenn sie Gewicht reduzieren möchten oder eine kohlenhydratarme Ernährung bevorzugen.
- Wie so oft hatte ich allerdings wieder Probleme, die mitgelieferte Margarine zu öffnen.
- Meine Fingernägel sind bewusst sehr kurz gehalten, weil ich sie pflege, und damit bekommt man diese kleinen Verpackungen oft einfach nicht auf.
“Zum Glück habe ich immer noch meine eigene Butter im Vorrat – und zwar Kerrygold-Butter”
- Kerrygold ist eine irische Marke, die weltweit für hochwertige Milchprodukte bekannt ist.

- Die Butter wird aus der Milch von Kühen hergestellt, die überwiegend auf irischen Weiden grasen.
- Das sorgt für den typisch cremigen Geschmack und die leicht gelbliche Farbe, weil das Gras reich an natürlichen Carotinoiden ist.
“Ein Frühstück mit ungewöhnlicher Kombination”
- Mit dieser Butter habe ich natürlich beide Eiweißbrotscheiben bestrichen.
- Auf der linken Seite kam zuerst eine gut gekühlte Marmelade drauf, die ich anschließend mit einer ebenso gut gekühlten Scheibe holländischem Gouda abgedeckt habe.
- Auf der rechten Seite bin ich etwas experimenteller vorgegangen.
- Dort habe ich das Eiweißbrot zunächst mit Knoblauch-Remoulade und Tomatenketchup bestrichen.
- Darauf kam eine gut gekühlte Scheibe Rindersalami und zum Abschluss noch ein wenig Löwensenf.
- So kann ein Vormittag natürlich durchaus beginnen.
”Gerade als ich damit beginnen wollte, etwas Neues für meine Webseite zu recherchieren, ist mir fast das Handy aus der Hand gefallen”
- Der Grund war ein bundesweiter Probealarm, der plötzlich mit einem extrem schrillen Ton auf dem Smartphone ausgelöst wurde.

- Ein bundesweiter Probealarm ist Teil des deutschen Warnsystems für Katastrophenschutz.
- Mehrmals im Jahr wird getestet, ob Warnmeldungen über verschiedene Kanäle funktionieren.
- Dazu gehören Sirenen, Radio, Fernsehen, Warn-Apps und auch sogenannte Cell-Broadcast-Nachrichten, die direkt auf Mobiltelefone gesendet werden.
”Ziel dieser Tests ist es, die Bevölkerung im Ernstfall – etwa bei Naturkatastrophen oder großen Gefahrenlagen – schnell informieren zu können”
- Allerdings ist der Alarmton so laut und schrill, dass man sich wirklich erschrecken kann.
- Ich habe mich natürlich gefragt, wer eigentlich die Reparatur bezahlt, wenn bei so einem Lärm der Lautsprecher im Handy den Geist aufgibt.
- Mein Pfleger, der gerade zur Pflege da war, hat sich zunächst darüber amüsiert, weil bei ihm nichts passiert ist.
- Ich war schon der Meinung, sein Handy sei defekt.
- Drei Minuten später ging allerdings auch bei ihm der Alarm los – und plötzlich war er genauso genervt wie ich.
“Erinnerungen an die Transportbranche”
- Nach diesem kleinen Schreckmoment habe ich mich wieder meiner Recherche gewidmet.
- Dieses Mal ging es um meinen früheren Beruf als Berufskraftfahrer und Kraftverkehrsmeister.
- Die Transportbranche steht heute vor enormen Herausforderungen.

- Es gibt einen massiven Fahrermangel, steigende Kosten für Energie und Maut sowie immer strengere gesetzliche Vorschriften.
- Gleichzeitig wächst der Bedarf an Transportleistungen, weil der Onlinehandel und die internationale Logistik immer weiter zunehmen.
- Viele Unternehmen kämpfen deshalb ums Überleben, während die Belastung für die Fahrer selbst weiterhin sehr hoch ist.
- Während ich mich damit beschäftigt habe, ist der Vormittag erstaunlich schnell vergangen.
- Und diesmal wurde auch das Mittagessen pünktlich serviert.
“Ein überraschend gutes Mittagessen”
- Es gab zunächst eine Schale mit einer wirklich hervorragenden Spinatsuppe.

- Wenn ich sage, sie war gut, dann meine ich das auch so – sie war wunderbar cremig und richtig aromatisch.

- Dazu kam ein frischer, bunter Salat mit verschiedenen Zutaten und einem leckeren Dressing.
”Der Star auf dem Mittagstisch war allerdings ein absolut hervorragendes Schweineschnitzel”

- Als Beilage gab es Kartoffeln und drei kleine Stücke Blumenkohl mit einer sehr leckeren Soße.
”Was man hier allerdings offenbar nicht lernt, ist eine einfache kulinarische Regel”
- Eine gute Soße gehört neben ein Schnitzel und nicht direkt darüber.
- Über Kartoffeln oder Gemüse wäre das vollkommen in Ordnung gewesen.
“Das Schnitzel selbst war übrigens nicht mit normalem Mehl paniert, sondern mit Pankomehl”
- Pankomehl stammt ursprünglich aus der japanischen Küche.
- Es wird aus speziellem Weißbrot hergestellt und hat deutlich gröbere, flockigere Krümel als herkömmliches Paniermehl.
- Dadurch entsteht beim Ausbacken eine besonders knusprige und luftige Kruste, die weniger Fett aufnimmt.
“Viele Köche bevorzugen Panko genau aus diesem Grund”

- Da ich inzwischen sehr darauf achten muss, mein Gewicht zu reduzieren, habe ich allerdings nicht alles aufgegessen und einen Teil zurückgehen lassen.

- Als Dessert gab es noch eine gut gekühlte Schale Vanillepudding.
“Ein ruhiger Nachmittag und ein humorvoller Abend”
- Nach dem Mittagessen habe ich mich für fast drei Stunden hingelegt und tief geschlafen.
- Danach habe ich die beiden recherchierten Beiträge veröffentlicht – einen über den bundesweiten Probealarm und einen über die Situation der Transportbranche.
“Diese Arbeit hat so lange gedauert, dass plötzlich schon wieder das Abendessen vor mir stand”
- Es gab zwei frische Scheiben Weißbrot, obwohl eigentlich Eiweißbrot vereinbart war.
- Die Kommunikation im Haus der Firma Schuch GmbH lässt leider seit Jahren zu wünschen übrig.
- Die Brotscheiben habe ich wieder mit Kerrygold-Butter bestrichen.
- Auf der linken Seite kam Marmelade und eine Scheibe Käse darauf.

- Auf der rechten Seite habe ich zusätzlich Knoblauchcreme und Tomatenketchup verwendet und das Ganze mit einer Scheibe Wurst abgedeckt.

- Dazu gab es einen Becher gut gekühlte Buttermilch mit Erdbeergeschmack.

- Außerdem hatte ich mir den Vanillepudding vom Mittag aufgehoben, der perfekt dazu gepasst hat.
”Am Tag zuvor habe ich mich auch noch mit meinem neuen Betreuer unterhalten”
- Wir sind uns einig, dass ich zunächst noch sechs bis acht Monate brauche, um wieder genug Kraft zu sammeln.
”Mein Ziel ist es, irgendwann wieder selbstständig vom Pflegebett in meinen sogenannten „AOK-Chopper“ umzusteigen – so nenne ich meinen Rollstuhl mit einem Augenzwinkern”
- Als ich spaßeshalber meinte, ich würde sogar eine Wohnung im zehnten Stock akzeptieren, fragte mein Betreuer natürlich sofort:
„Und was machen Sie, wenn der Fahrstuhl kaputt ist?“
- Meine Antwort war typisch für meinen Humor.
”Ich sagte, ich hätte noch gute Kontakte zur Bundeswehr und würde mir einfach ein paar Fallschirme besorgen, um im Notfall aus dem zehnten Stock ins Erdgeschoss zu springen”

“Kommunikation mit Freunden und ein wichtiger Rat”
- Nachdem ich Fotos von Frühstück, Mittagessen und Abendessen über WhatsApp an meine Freundin Petra geschickt habe, habe ich mich von ihr und ihrer Enkelin verabschiedet.
”WhatsApp ist einer der weltweit meistgenutzten Messenger-Dienste”
- Die App gehört zum Unternehmen Meta und ermöglicht das Versenden von Textnachrichten, Fotos, Videos, Sprachnachrichten und Dokumenten über das Internet.

- Außerdem können Nutzer Sprach- und Videoanrufe führen sowie Gruppenunterhaltungen erstellen.
- Gerade im Alltag ist WhatsApp für viele Menschen ein zentraler Kommunikationskanal geworden.
- Zum Abschluss habe ich noch kurz bei Facebook vorbeigeschaut.
”Und wie so oft möchte ich an dieser Stelle auch eine kleine Warnung beziehungsweise einen Rat aussprechen”
- Wenn jemand meine Tagebücher liest und noch Eltern hat, sollte man frühzeitig planen, wenn irgendwann einmal ein Pflegeheim notwendig wird.
- Es ist wichtig, sich verschiedene Einrichtungen anzusehen und vor allem auch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern zu sprechen.
- Nur so bekommt man ein realistisches Bild vom Alltag in einem Heim.
- Ein gutes Pflegeheim hat nichts zu verbergen und wird bereit sein, Informationen und Unterlagen offen zur Verfügung zu stellen.
- Wichtig sind unter anderem die Größe der Zimmer, die Ausstattung, Internet- und Fernsehanschlüsse oder auch ein Festnetztelefon.
- All diese Dinge tragen entscheidend zur Lebensqualität der Bewohner bei.
”Eine hilfreiche Unterstützung in Nordrhein-Westfalen ist außerdem die Smartphone-App Heimfinder NRW”

- Diese kostenlose Anwendung zeigt tagesaktuell freie Pflegeplätze in Alten- und Pflegeheimen im gesamten Bundesland an.
- Angehörige können dort nach Einrichtungen in ihrer Region suchen und sehen sofort, ob aktuell Kapazitäten vorhanden sind.
- Das erleichtert die oft sehr schwierige Suche nach einem geeigneten Pflegeplatz erheblich.
”Ich persönlich freue mich auf jeden Fall auf die Zusammenarbeit mit meinem neuen Betreuer – und hoffe, dass die nächsten Monate wieder ein Stück mehr Fortschritt bringen”

Es fehlt die Struktur und die Kommunikation in diesem Pflegeheim.
Mehr sage nicht mehr dazu, sonst kocht mir wieder das Blut.