Gedanken, Wege und Wahrheiten und wenn die Nacht lauter ist als der Tag!
- Wie so oft beginnt dieser Mittwoch nicht am Morgen, sondern mitten in der Nacht.
- Während andere schlafen, kreisen meine Gedanken.
Jahrzehnte ziehen vorbei wie Filmsequenzen, vor allem die Jahre, in denen ich als Fahrer quer durch Europa unterwegs war.
- Kilometer um Kilometer, Ländergrenzen, Raststätten, Nächte im Fahrerhaus.
Heute weiß ich mit einer Klarheit, die fast schmerzt:
- Dieser Beruf ist nichts für Menschen, die verheiratet sind – erst recht nicht, wenn man Fahrer aus Leidenschaft ist.
Aus dieser Zeit sind Kinder entstanden, zwei Ehen sind zerbrochen, und was bleibt am Ende?
- Man liegt allein im Pflegebett und dämmert vor sich hin.
Darum kann ich es nur immer wieder sagen:
- Fahren ja, international am besten, denn dort verdient man noch richtig Geld.
- Aber Finger weg von der Ehe, denn am Ende zerstört sie in diesem Leben oft mehr, als sie erhält.
“Der Morgen um Punkt acht”
- Irgendwann endet auch das Grübeln, die Nacht gibt auf und es ist 8 Uhr.
- Wie jeden Morgen begrüße ich zuerst meine langjährige Freundin Petra und, wenn sie da ist, natürlich auch die Enkelin.
Zwischen 8 und 9 Uhr widme ich mich dann der wichtigen Post, checke E-Mails, sortiere Eingänge.
- Ich begrüße meine Facebook-Freundinnen und -Freunde, lasse ein paar Worte da und warte auf das, was der Tag bringt.
- Auch heute hat man mich nicht vergessen, das Frühstück kam relativ früh.
“Ein Frühstück ohne Plastik und mit Genuss”

- Wie jeden Morgen gab es zuerst eine Tasse heißen, schwarzen Kaffee.
Hurra, es gab frische Brötchen, ganz ohne Plastik und ohne Aluminium.
- Beide halben Brötchen habe ich mit Kerrygold-Butter bestrichen.
- Das eine belegte ich mit Leberwurst aus der Küche hier, das andere mit Leberwurst aus meinem eigenen Bestand.

- Beide Hälften wurden mit Löwensenf verfeinert.
- Nach dem Frühstück habe ich mich mit Petra über dieses, jenes und welches unterhalten, nebenbei an meinen Webseiten gearbeitet und meine Facebook-Freundinnen und -Freunde ein wenig bespaßt.
“Enttäuschung zwischen den Zeilen”
- Trotz aller Beschäftigung blieb ein bitterer Beigeschmack.
In einer E-Mail wurde mir mitgeteilt, dass man in Meerbusch keinen festen Platz freihalten könne, was aus gesetzlichen Gründen so vorgesehen ist.
- Private Häuser wie die Firma Schuch GmbH können sich so etwas leisten, öffentliche Alten- und Pflegeheime unterstehen anderen Bedingungen.
- Sie müssen jede Anfrage kurzfristig bearbeiten und die Pflegeplätze zur Verfügung stellen.
- Verständnis habe ich dafür, Enttäuschung bleibt trotzdem.
“Ein Mittagessen, das Maßstäbe setzt”
- Heute stand das Mittagessen ungewöhnlich früh auf dem Tisch.

- Es begann mit einer fantastischen, heißen Suppe.
Danach folgte ein Cordon bleu, außen knackig, innen saftig.
- Ein Cordon bleu ist ein klassisches Gericht aus einem flach geklopften Stück Fleisch, meist Schweine- oder Kalbfleisch.

- Dieses wird mit gekochtem Schinken und Käse belegt, zusammengeklappt oder eingerollt und anschließend paniert.
Beim Braten oder Frittieren schmilzt der Käse im Inneren, während sich außen eine goldbraune Kruste bildet.
- Hier lag das Geheimnis eindeutig in der Panade, denn man hat das Fleisch mit Pankomehl paniert, was für besondere Knusprigkeit sorgt.
- Dazu gab es eine leckere Champignonsoße, feine Erbsen und Möhren in einer wunderbar abgestimmten Soße sowie Kartoffelkroketten.

- Als Getränk stand ein Becher gut gekühlte Buttermilch mit Erdbeergeschmack bereit.
“Pflege, Schlaf und Ideen im Halbschlaf”
- Nach dem Essen folgte die Pflege.
- Danach habe ich gut drei Stunden geschlafen – und wie so oft kam mir im Halbschlaf eine geniale Idee.
Ich habe diese dumme, aber auch nützliche Angewohnheit, dass mir gerade in diesem Zustand die besten Einfälle kommen.
- Also bin ich hingegangen und habe für all meine Webseiten neue, vernünftige Grafiken erstellt, mit den Inhalten:
Biografie:

Datenschutz:

Grundgesetz Artikel 5:

Impressum:

Kontakt:

Ich habe mit den Grafiken gespielt, Varianten ausprobiert und so lange optimiert, bis sie für mich perfekt waren.
- Zwischendurch habe ich Petra immer wieder gefragt, welche Version ihr am besten gefällt.
- Am Ende habe ich alle Grafiken auf meine Webseiten hochgeladen und den passenden Seiten zugeordnet.
“Abendbrot und ruhige Worte”
- Wenn man so beschäftigt ist, vergeht der Tag schnell.
- Schon stand wieder das Abendessen auf dem Tisch.

- Es gab eine Schnitte frisches Weißbrot.
- Auf die linke Hälfte legte ich eine gut gekühlte Scheibe Champignons-Schinkenwurst, auf die rechte schmierte ich grobe Leberwurst.

- Beides wurde mit Knoblauchcreme verfeinert und anschließend mit Pumpernickel abgedeckt.

- Dazu gab es erneut einen Becher gut gekühlte Buttermilch mit Erdbeergeschmack.
- Danach habe ich noch kurz mit Petra und der Enkelin geplaudert und ihnen eine gute Nacht gewünscht.
“Warnung zum Tagesende”
- Zum Abschluss habe ich alle meine Webseiten noch einmal mit den neuen Grafiken versehen und mir dann Netflix eingeschaltet, um Smallville weiterzuschauen.
Auch wenn der Tag insgesamt gut verlaufen ist, muss ich wieder warnen.
- Wenn ein Kind noch Vater und Mutter hat, diese aber nicht mehr so können, wie sie wollen, dann sucht euch bitte ein vernünftiges Alten- und Pflegeheim.
Aber bitte nicht die Firma Schuch GmbH aus Nideggen in der Eifel.
- Dort ist man nicht nur eine Nummer im System, sondern es verschwinden immer wieder private Dinge.
Ich liege seit Monaten im selben Spannbettlaken, obwohl ich eigene habe, die wieder einmal verschlampt worden sind.
- Der letzte Wechsel fand statt, da war Pfleger Jens noch hier.
- Auch dieses Mal fühle ich mich von der Heimleitung des Kreises Düren im Stich gelassen.
Blick nach vorn
- Das, was ich mir für heute vorgenommen hatte, werde ich morgen, am Donnerstag, den 22.01.2026, umsetzen.
- Ich werde meine Darstellung aus meiner Sicht als kompletten Beitrag auf meiner privaten Webseite veröffentlichen und wie immer kein Blatt vor den Mund nehmen.
Was der nächste Tag bringt, weiß ich nicht.
- Aber ich bleibe am Ball bei der Suche nach einem anderen Alten- und Pflegeheim.
- Ich verlasse mich nicht auf eine einzige Zusage.






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