Eine Nacht ohne Schlaf, aber voller Arbeit!
- Wie sonst liege ich auch in dieser Nacht wach, Stunde um Stunde, doch dieses Mal ist es etwas anders, denn mein Kopf ist voll mit Aufgaben.
Meine Webseiten lassen mir keine Ruhe, denn ich habe wieder neue registriert und wie bei allen anderen beginnt nun die eigentliche Arbeit.
- Design anpassen, Strukturen aufbauen, Funktionen testen und vor allem neue Plugins installieren, denn ohne diese kleinen Erweiterungen läuft bei WordPress kaum etwas rund.
Plugins sind zusätzliche Programme, die direkt in WordPress eingebunden werden und dort Aufgaben übernehmen, für die das Grundsystem nicht ausgelegt ist.
- Sie sorgen für mehr Stabilität, schützen vor Angriffen, optimieren die Ladegeschwindigkeit und verbessern die Leistung der gesamten Webseite, sodass Besucher nicht lange warten müssen und alles sauber und flüssig funktioniert.
- Langeweile habe ich also auch in dieser Nacht garantiert nicht, während über Waipu.TV leise Musik im Hintergrund läuft und mich durch die Stunden begleitet.
“Der Morgen beginnt um 8 Uhr und mit einem festen Ritual”
- Irgendwann ist selbst die längste Nacht vorbei und es ist 8 Uhr.
- Wie jeden Morgen unterhalte ich mich zuerst mit meiner langjährigen besten Freundin Petra über dieses, jenes und welches, denn das gehört einfach dazu.
- Parallel schreibe ich nervige E-Mails, beantworte sie widerwillig, während ich zwischendurch Facebook-Freundinnen und Freunde mit lustigen Videos versorge.
Wenn ich heute nicht selbst geklingelt hätte, hätte man mich garantiert schon wieder vergessen.
- Auch wenn ich mich regelmäßig über die Küche aufrege, weil sie morgens extrem laut ist, macht sie trotzdem immer wieder einen richtig geilen Job.
“Frühstück mit Kaffee, Brötchen und einer Scheibe Kräuterkäse”
Wie jeden Morgen gab es zuerst eine große Tasse heißen schwarzen Kaffee.

- Dazu zwei halbe, warme, frisch gebackene Brötchen, die ich großzügig mit guter Butter bestrichen habe.

- Das linke halbe Brötchen belegte ich mit einer gut gekühlten und schmackhaften Scheibe Kräuterkäse.
- Kräuterkäse entsteht dadurch, dass ein milder Schnittkäse während der Herstellung mit fein gehackten Kräutern wie Schnittlauch, Petersilie, Dill und manchmal Knoblauch oder Pfeffer verfeinert wird, sodass die Kräuter gleichmäßig im Käseteig verteilt sind und sich der Käse später problemlos in saubere Scheiben schneiden lässt.
- Die andere Hälfte belegte ich mit einer gut gekühlten Scheibe Wurst und verfeinerte sie standesgemäß mit Düsseldorfer Mostert.
“Verweigerte Pflege und ein verschwundenes Spannbettlaken”
- Nach dem Frühstück hätte eigentlich die Pflege stattfinden sollen, doch ich habe sie verweigert.
Seit über drei Monaten liege ich in ein und demselben Spannbettlaken, weil man meines wieder einmal verschlampt hat.

- Das ist nicht das erste Mal, und zusätzlich habe ich seit Ende 2024 immer noch 59,90 Euro zu bekommen, denen ich bis heute hinterherlaufe.

“Haftung eines Alten- und Pflegeheims für persönliches Eigentum”
- Ein Alten- oder Pflegeheim ist im Rahmen des Heimvertrags verpflichtet, das Eigentum der Bewohner im Rahmen des Zumutbaren zu schützen.
- Diese sogenannte Obhutspflicht ergibt sich aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch, insbesondere aus § 280 Absatz 1 BGB, wenn vertragliche Pflichten verletzt werden.
Geht Eigentum verloren oder wird beschädigt, kann ein Schadensersatzanspruch entstehen, wenn dem Heim ein Verschulden nachzuweisen ist.
- Haftungsausschlüsse sind nur eingeschränkt zulässig und dürfen grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz nicht ausschließen, was sich aus § 309 Nummer 7 BGB ergibt. Persönliche Gegenstände wie Spannbettlaken, Musikgeräte, Instrumente oder andere Wertgegenstände fallen grundsätzlich unter diesen Schutz, sofern sie dem normalen Gebrauch dienen und dem Heim bekannt sind.
“Wut, E-Mail-Verkehr und Rückhalt durch Petra”
- Nachdem dieser Zirkus klar war, habe ich vor lauter Wut die passende E-Mail formuliert, die ich heute selbstverständlich mit anhänge, auch wenn ich den Namen des Sachbearbeiters der Heimleitung des Kreises Düren ausblende.
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Ich habe die Fresse endgültig voll – erneut verschwundenes Eigentum!
- Sehr geehrter K……
- Sehr geehrter Herr Christoph Schuch.
Ich schreibe Ihnen erneut, weil ich inzwischen die Fresse endgültig gestrichen voll habe.
- Ich habe es satt, immer wieder wegen derselben Probleme aktiv werden zu müssen – diesmal geht es erneut um verschwundenes Eigentum, und das Maß ist voll!
- Bereits Ende 2024 habe ich zwei neue Spannbettlaken für fast 60 € gekauft, und bis heute wurde mir dafür kein Ersatz geleistet.
Jetzt stelle ich fest, dass schon wieder ein Spannbettlaken verschwunden ist.
- Das ist kein Zufall, das ist kein Versehen und das passiert nicht „einfach so“.
- Es ist ein eindeutiges Zeichen dafür, dass hier in diesem Heim die Obhutspflicht gegenüber dem Eigentum der Bewohner nicht eingehalten wird.
Das letzte Mal wurde mein Bettlaken vor Monaten gewechselt – damals war Jens noch hier tätig, und wenn ich mich richtig erinnere, reden wir da über fast drei Monate!
- Ich habe mehrfach Bescheid gesagt – unter anderem bei Erhan und heute auch bei Janina – aber nichts passiert.
Und ehrlich gesagt:
- Ich bin das leid!
- Ich verweigere die Pflege, bis ich endlich vernünftige Bettlaken habe.
“Meins!”
- Ich werde garantiert nicht schon wieder auf irgendwelchen Bettbezügen liegen, denn davon bekomme ich Dekubitus, und was das bedeutet, muss ich Ihnen sicherlich nicht erklären.
Damit Sie verstehen, dass ich nicht einfach nur wütend, sondern auch juristisch völlig im Recht bin, füge ich hier die relevanten Rechtsgrundlagen ein:
“Rechtliche Grundlagen der Haftung”
1. Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG).
- Als Bewohner habe ich einen Wohn- und Betreuungsvertrag nach WBVG abgeschlossen.
- Dabei verpflichtet sich das Pflegeheim, die vereinbarten Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen, wozu auch die Obhut des eingebrachten Eigentums gehört.
- Sie sind also vertraglich verpflichtet, sicherzustellen, dass meine persönlichen Sachen nicht verschwinden.
2. § 280 BGB – Schadensersatz wegen Pflichtverletzung.
- Wenn ein Schuldverhältnis besteht (z. B. Heimvertrag) und Pflichten verletzt werden, entsteht automatisch ein Schadensersatzanspruch.
- Das Heim hat die Pflicht, die eingebrachten Gegenstände des Bewohners zu schützen.
- Verschwindet ein Spannbettlaken, liegt hier eine klare Pflichtverletzung vor.
3. § 823 BGB – Haftung bei Eigentumsverletzung.
- Nach § 823 BGB ist derjenige schadensersatzpflichtig, der fahrlässig oder vorsätzlich das Eigentum eines anderen beschädigt oder zerstört.
- Wenn mein Eigentum verschwindet, weil das Heim oder das Personal nicht für die nötige Sicherheit sorgt, handelt es sich um eine widerrechtliche Eigentumsverletzung.
4. § 831 BGB – Haftung für Verrichtungsgehilfen.
- Als Betreiber haften Sie auch für Ihr Personal.
- Wenn Bedienstete fahrlässig handeln oder meine Sachen verlieren, haften Sie als Einrichtung dafür.
5. § 309 Nr. 7b BGB – Unwirksamkeit von Haftungsausschlüssen.
- Ein pauschaler Haftungsausschluss in Heimverträgen ist rechtswidrig, wenn
- – grobe Fahrlässigkeit vorliegt oder
- – die Sorgfaltspflicht vollständig ignoriert wurde.
Das bedeutet:
- Sie können sich nicht einfach aus der Verantwortung stehlen.
- Das gilt auch für mein Eigentum im sogenannten Lager.
Was ich erwarte
- Rückzahlung der fast 60 € für die 2024 verlorenen Spannbettlaken,
- Ersatz oder Geld für das aktuell wieder verschwundene (1.40 x 2.00 mtr.) Laken,
- Schriftliche Erklärung, wie künftig sichergestellt wird, dass mein Eigentum nicht mehr verloren geht.
Ich möchte klarstellen:
- Das ist keine freundliche Anfrage.
- Das ist eine klare Forderung, und ich bin bereit, weitere Schritte zu gehen.
- Nicht mit freundlichen Grüßen – ich bin stinksauer.
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- Darüber habe ich natürlich auch mit Petra gesprochen, und sie ist genauso sauer und entsetzt wie ich.
- Zwischendurch schaue ich immer wieder bei Facebook rein, denn ich hatte zwei lustige Videos hochgeladen, und wenn man das nicht im Blick behält, explodieren die Reaktionen schneller, als einem lieb ist.
“Mittagessen, Schlaf und ein angekündigtes Paket”
- Wie das Leben so spielt, ist der Vormittag schnell vorbei, wenn man beschäftigt ist.
Wenigstens hat man mich beim Mittagessen nicht vergessen, und heute kam es sogar relativ früh.

- Es gab eine fantastische warme Frühlingssuppe mit reichhaltigem Inhalt.

- Eine knackige Bockwurst und ein gut gekühlter Kartoffelsalat.

- Als Dessert gab es einen fruchtigen Vanillepudding mit einem süßen Gesicht wie ein kleiner Schneemann aus Marzipan.
Direkt danach konnte ich etwas schlafen, bis Petra mich darauf hinwies, dass ich doch bitte in der Verwaltung anrufen solle, denn dort müsste ein Paket angekommen sein.
“Ein Paket, das Freude macht”
- Gegen 16 Uhr war es dann da, und ich war wie immer tief beeindruckt.
- Ich habe zuerst kontrolliert, ob Gläser zu Bruch gegangen waren, aber zum Glück war alles heil geblieben.
Danach ging es weiter mit der Arbeit an den neuen Webseiten, begleitet von Gesprächen mit Petra über dieses, jenes und welches, denn das ist mittlerweile ein festes Ritual.
- Zwischendurch immer wieder Facebook, aber ohne Ton, denn sonst wird man wahnsinnig.
“Abendessen mit Schwarzbrot, Mostert und Buttermilch”
- Irgendwann ist auch der Nachmittag vorbei und das Abendessen steht auf dem Tisch.
Man hatte mich nicht vergessen.
- Durch einen privaten Einkauf hatte ich Pumpernickel, Schwarzbrot vorrätig, und Kerrygold-Butter durfte selbstverständlich nicht fehlen.

- Ich machte mir zwei Scheiben Schwarzbrot, bestrich sie mit Butter, belegte die linke Hälfte mit gut gekühlter Schinkenwurst, die ich mit Düsseldorfer Mostert verfeinert habe, die andere Hälfte ebenfalls mit Wurst und Mostert.

- Dazu gab es einen gut gekühlten Becher Buttermilch mit Erdbeergeschmack, der das Ganze perfekt abgerundet hat.
“Musik, müde Augen und ein Karton voller Überraschungen”
- Nach dem Abendessen habe ich noch mit Petra geplaudert und ihr sowie der Enkelin eine gute Nacht gewünscht.
Der Tag war insgesamt gut, aber meine Augen schmerzten zunehmend, weshalb ich bis Mitternacht die Brille abgezogen habe.
- Im Hintergrund lief Musik über waipu.TV, mit Oldies, deutschem Schlager, Rock und Pop.

- Danach habe ich mich an das Auspacken des Kartons gemacht, den Petra mir geschickt hatte, und er war randvoll mit nützlichen und liebevollen Dingen.
“Geschenke, Humor und ganz viel Herz”
- Im Karton befanden sich Druckerpapier für Tintenstrahl und Scanner.

- Küchentücher.

- Feuchttücher.


- Brillenputztücher.

- Nachfüllpacks für Cremeseife in Milch und Honig, Sensitive sowie Ginger und Limone.

- Hoffentlich war im letzten keine Spur von Gin, sonst hätte ich nach der Pflege besoffen im Bett gelegen, und meine verstorbene Tochter Sammy hätte mir für diesen Humor sofort die Ohren langgezogen.
Besonders gerührt haben mich die selbstgebastelten Geschenke der Enkelin, ein Tonherz.

- Ein großer Karton mit einem bunten Bild:

“Senf, Süßigkeiten und Cappuccino-Liebe”
Zusätzlich lagen Tesafilm.

- Brausetabletten.
- Löwensenf, Dijon-Senf.

- Mehrere Tüten Haribo.


- Lakritz Schnecken.

- Cappuccino.

Petra weiß ganz genau, wie sehr ich Cappuccino liebe, und hat mir Caramel Krokant.
- Sie hat Cappuccino Weiß Vanille eingepackt, die ich meistens kombiniere, was einfach fantastisch schmeckt.
- Nachdem alles ausgepackt war, musste ich erst einmal Ordnung schaffen, damit alles seinen Platz findet.
“Eine Warnung und ein klarer Entschluss”
- Zum Schluss darf die Warnung nicht fehlen:
- Wenn Kinder meine Tagebücher lesen und Vater oder Mutter nicht mehr so können, wie sie eigentlich wollten, dann sucht euch ein gutes Alten- und Pflegeheim, in dem man nicht nur eine Nummer im System ist.
Auch wenn ich dieses Tagebuch erst am 08.01.2026 schreibe, werde ich am Ball bleiben und mir ein vernünftiges Alten- und Pflegeheim im Großraum Düsseldorf suchen.
- Was die Heimleitung vom Kreis Düren davon hält, ist mir egal, denn ich lasse mir mein Leben nicht versauen.


Ja, das ist eine Schande, das ein bettlägeriger Mensch, der keine Angehörige hat, die sich mal kümmern, und mal gewisse Kosmetika besorgen könnten, mache ich das halt.
Auch weil es der Fa. Schuch egal ist, ob die Pflege mit oder ohne Seife stattfindet.
Was sowieso unregelmässig stattfindet.
Weil nicht immer eine männliche Pflegekraft da ist, nachdem Vorfall vom 04.09.2025.
Und wie kann ein Spannbettlaken, was mit Namensschild gekenntzeichned ist, über Monate verschwinden.
Und wie kann es sein, das eine Rechnung über Monate nicht bezahlt wird. Die Fa. Schuch hätte dann schon längst einen Mahnbescheid geschrieben, wenn Herr Diener seine Miete nicht bezahlt hätte.
Also Fa. Schuch wo bleibt das Geld für die Spannbettlaken ???