Heute, wie jede Nacht in den letzten fünfeinhalb Jahren, geht mir wieder unendlich viel durch den Kopf.
- Ich liege da, in meinem Pflegebett, und frage mich, was ist eigentlich alles schief gelaufen in dieser langen Zeit.
Fünfeinhalb Jahre Bettlägerigkeit – das bedeutet, dass ich diese Jahre ausschließlich im Bett verbracht habe, ohne selbstständig aufstehen zu können, abhängig von Pflege und Hilfe anderer Menschen, was körperlich wie seelisch enorm belastend ist und mich an meine Grenzen gebracht hat.
- Ich bin wirklich der Meinung, dass ich jetzt die Nase voll habe von dieser Situation und ich kämpfen werde, damit ich so schnell wie möglich in ein anderes Alten- und Pflegeheim verlegt werde.
Die einzige Problematik dabei sehe ich darin, dass viele Heime auf eine bestimmte Betreuerin oder einen Betreuer bestehen.
- Das werde ich zu verhindern wissen, denn ich habe absolut keine Lust mehr, mich wieder belügen und betrügen zu lassen, so wie es damals bei meinem letzten Betreuer Axel Lüdtke der Fall war.
“Servereinstellungen und Plugins”
- Ich habe meine Servereinstellungen weiter verfeinert und zusätzliche Plugins hinzugefügt.

Plugins für WordPress sind kleine Erweiterungen, die zusätzliche Funktionen in eine WordPress-Seite einbauen können, wie neue Design-Elemente, Sicherheitsfeatures oder Tools zur besseren Verwaltung und Darstellung von Inhalten.
- Diese Plugins helfen dabei, meine Website technisch stabiler und inhaltlich flexibler zu machen, ohne dass ich selbst programmieren muss.
“Neuer Artikel auf Familienhilfe”
Auf meiner neuen Projektseite Familienhilfe habe ich einen neuen Artikel veröffentlicht zum Thema:
- Fünf Eigenschaften älterer Männer, die jüngere Frauen unwiderstehlich finden.
- Das Schreiben dieses Artikels hat mir viel Freude bereitet und ich hoffe, dass viele Leserinnen und Leser davon profitieren können.
“Der Morgen mit Petra”
- Um 8 Uhr habe ich mit meiner langjährigen und besten Freundin Petra auf WhatsApp geplaudert.
- Wie jeden Morgen ging es um dies und das und jenes, und dieses Mal hat man mich auch wieder nicht vergessen, denn pünktlich um 9 Uhr gab es das Frühstück.

- Zu meinem Frühstück gehörte eine Tasse heißer, schwarzer Kaffee.

- Eine gut gekühlte Scheibe Weißbrot, die ich mit gut gekühlter Margarine bestrichen habe.
- Auf der einen Hälfte war gut gekühlte Leberwurst als Belag – Leberwurst lässt sich sehr schlecht schmieren, wenn sie gut gekühlt ist, weil sie dann hart und fest wird, sich nicht leicht verteilen lässt und dabei leicht das Brot zerreißt, statt geschmeidig zu verlaufen.
- Zur Verfeinerung habe ich Düsseldorfer Mostert hinzugefügt.
- Die andere halbe Scheibe Weißbrot habe ich mit einer Scheibe gut gekühltem, gekochtem Schinken belegt und auch mit Düsseldorfer Mostert veredelt.
“Social Media und Schreiben”
- Unmittelbar nach dem Frühstück habe ich dann wieder meine Facebook-Freundinnen und -Freunde mit einem lustigen Video unterhalten.
- Drei E-Mails geschrieben, auch wenn das wirklich sehr lästig ist.
- Zwischendurch habe ich mich auch wieder mit Petra auf WhatsApp unterhalten, bevor ich auf meiner Seite Spanien entdecken leicht gemacht einen neuen Beitrag verfasst habe.
Er handelt von Cartagena in Spanien, einer Stadt an der Südostküste in der Region Murcia am Mittelmeer mit einem bedeutenden Handelshafen, einem Fischereihafen und einer großen Marinebasis der spanischen Marine.

- Da ich viele Jahrzehnte lang als Kraftverkehrsmeister in Spanien unterwegs gewesen bin, kann ich mich auch als Spezialist für Spanien bezeichnen.
Der Hafen ist historisch wichtig und heute noch ein aktives Zentrum sowohl für den Fischfang als auch für militärische Schiffe und Handelsschiffe gleichermaßen.
- Es gibt dort auch Sport- und Freizeithäfen, in denen Segelboote und Freizeitboote liegen können, und rund um den Hafen herrscht ein entspannter maritimer Charakter.
“Mittagessen und Küche”
- Der Vormittag verging wie im Fluge, und es gab ein wirklich fantastisches Mittagessen.

Zuerst eine heiße Suppe mit verschiedenen Gemüse- und Kräutersorten und feinen Rindfleischstreifen.
- Rindfleischstreifen werden besonders zart und saftig, wenn man sie kurz und bei mittlerer Hitze brät, damit das Fleisch nicht trocken wird:
- Ein paar Minuten in der Pfanne genügen, dann bleibt es weich und aromatisch.
- Wichtig sind frische Kräuter wie Thymian, Rosmarin und Petersilie, die gemeinsam mit etwas Salz und Pfeffer dem Fleisch und der Suppe Tiefe geben.

- Dazu gab es ein kleines Schälchen mit einem gut gekühlten, knackigen frischen Salat und einem cremigen Sahnedressing.
Doch das Highlight war die Hauptspeise:

- Zwei hart gekochte Eier mit aromatischer Senfsoße und Kartoffelstampf.
- Kartoffelstampf unterscheidet sich von Kartoffelpüree dadurch, dass er bewusst etwas gröber und weniger fein gerührt ist, oft mit kleinen Stücken und einer kräftigen Konsistenz.
- Man macht ihn, indem man gekochte Kartoffeln mit Butter und frischen Kräutern wie Petersilie oder Schnittlauch zerdrückt, sodass er schön cremig, aber nicht völlig glatt wird.

- Als Dessert rundete ein gut gekühlter Becher Waldfrucht-Joghurt das Mittagessen perfekt ab.
“Der Nachmittag”
- Unmittelbar nach dem Mittagessen habe ich dann erstmal drei Stunden tief und fest geschlafen.
Nach dem Mittagsschlaf schrieb ich einen weiteren Beitrag für meine Spanien-Seite:
- In nur 30 Minuten vom Flughafen ins Zentrum von Barcelona.
- Anschließend kontrollierte ich, wie erfolgreich meine lustigen Facebook-Videos gewesen sind, plauderte wieder mit Petra und ehe ich mich versah, war auch schon das Abendessen da – heute sehr früh.
- Zum Abendbrot gab es eine Scheibe frisches Weißbrot, gut gekühlt, mit zwei Scheiben gut gekühltem Lachsschinken, verfeinert mit Düsseldorfer Mostert.

- Auf der anderen Scheibe hatte ich gut gekühlte Erdbeermarmelade mit zwei Scheiben holländischem Gouda darüber.

- Dazu gab es wie jeden Abend einen gut gekühlten Becher Buttermilch mit Erdbeergeschmack.
Bis zum jetzigen Zeitpunkt hat “keine Pflege“ stattgefunden, denn man hatte mich schon wieder vergessen – und natürlich werde ich morgen erst einmal Terz machen.
- Petra wunderte sich auch darüber, dass das Abendessen heute so früh serviert wurde.
- Doch der Pfleger wollte wohl noch einige Sachen im Haus erledigen und dann schnell nach Hause verschwinden.
“TV und Gedanken zur Pflege”
- Nachdem ich Petra verabschiedet hatte, habe ich erst einmal weiter Streaming-TV geschaut.
Auch heute wieder meine Warnung an alle Kinder:
- Wenn ihr noch Vater oder Mutter habt, die nicht mehr können, wie sie eigentlich möchten, sucht euch bitte ein vernünftiges Alten- und Pflegeheim – aber bitte nicht die Firma Schuch GmbH in der Eifel!
Was der nächste Tag bringt, weiß ich noch nicht.
- Was ich jedoch weiß ist, dass ich diese Woche erst einmal alles laufen lasse – es wird sich sowieso nichts tun, denn ich muss bis Anfang kommenden Jahres warten, bis ich meinen eigenen Scanner habe.
Ein Scanner ist ein Gerät, mit dem man physische Dokumente wie Briefe oder Formulare elektronisch einlesen kann, sodass man sie digital speichern oder zum Beispiel per Handy verschicken kann – sehr praktisch, wenn man viel Papierkram hat und nicht jedes Dokument von Hand neu tippen will.
- Und mir ist es vollkommen egal, was das Betreuungsgericht in Düren zu der ganzen Sache sagt.
- Ich werde mich durchsetzen, und das Gericht kann sagen und tun, was es will, denn ich lasse mich nicht mehr bevormunden.
Nach über fünfeinhalb Jahren habe ich ganz einfach nur die Schnauze voll.
- Leider hat sich bis heute Team Wallraff nicht gemeldet und leider auch nicht Mariella Ahrens – für mich alles nur mehr Schein als Sein, Schall und Rauch, so wie viele Promis damit umgehen können.
Das Einzige, was ich Anfang kommenden Jahres mal versuchen werde, ist, Tim Mälzer anzusprechen, denn er hat sich ja damals mal um ein Altenheim gekümmert in der Doku-Serie Herbstresidenz, in der er mit Bewohnern eines Pflegeheims gearbeitet hat, um den Alltag dort zu verbessern und neue Impulse zu geben.

- Wenn ich dann irgendwann im Laufe des Jahres wieder so fit sein werde, werde ich ihn sowieso mal besuchen, denn er hat ein Restaurant in Hamburg mit dem Namen Bullerei, und ich bin seit Jahren großer Fan von ihm.

- Die Fahrt nach Hamburg kostet mich nichts, wenn ich mit der Bahn fahre, da ich einen Schwerbehindertenausweis mit 100 % habe und sogar eine Begleitperson kostenlos mitnehmen darf.
Und wenn ich schon einmal in Hamburg bin, werde ich mir dort irgendwo in einer günstigen Pension ein kleines Zimmer nehmen und das Miniatur Wunderland besuchen.

