Ein ruhiger Start in die Nacht!
- Die Nacht auf den 28.12.2025 war erstaunlich ruhig, abgesehen davon, dass ich mich wieder mit verschiedenen Updates auf meinen Webseiten amüsiert habe.
- Es war eine dieser seltenen Nächte, in denen wirklich einmal nichts Besonderes passierte und ich in aller Ruhe auf Amazon Prime meine Staffeln anschauen konnte.
Und da ich ein absoluter Science-Fiction-Freund bin, habe ich mir natürlich wieder jede Menge Science-Fiction-Filme reingezogen.

- Science-Fiction ist ein Film- und Literatur Genre, das sich mit technologischen, wissenschaftlichen oder gesellschaftlichen Entwicklungen beschäftigt, die es oft noch gar nicht gibt.
- Es geht um ferne Welten, zukünftige Gesellschaften, künstliche Intelligenzen, Raumschiffe oder Zeitreisen und verbindet Fantasie mit wissenschaftlichen Möglichkeiten.
Genau deshalb liebe ich dieses Genre so sehr:
- Es eröffnet nicht nur neue Welten, sondern lässt mich vor allem den Alltag ein Stück weit vergessen.
“Der Morgen beginnt wie gewohnt”
- Wie jeden Morgen habe ich um 8 Uhr erst einmal meine langjährige Freundin Petra begrüßt.
- Nebenbei habe ich einige E-Mails beantwortet und geschrieben, und wenn ich sehe, was Alten- und Pflegeheime in Düsseldorf und Umgebung teilweise für Vorstellungen haben, wird mir wirklich warm ums Herz – und das meine ich nicht im positiven Sinn.
Da bekommt man vom Konzern eines Alten- und Pflegeheims eine E-Mail mit fünfzehn PDF-Dokumenten, die ich alle ausfüllen soll.
- Wie durchgeknallt ist das bitte?
- Wie soll ich das am Handy durchführen?
Ich möchte im alten Jahr die ältere Dame, die für mich immer meine Wege gemacht hat, nicht auch noch in der letzten Woche unnötig stressen.
- Sie müsste die Dokumente ausdrucken, zu mir bringen, wieder mitnehmen, einscannen und mir zurückschicken.
- Aber so ist die deutsche Bürokratie – ein Konstrukt, das ich nie im Leben verstanden habe.
“Ein Frühstück wie ein kleines Ritual”
- Auch heute hat mich die Küche nicht vergessen und es gab pünktlich Frühstück.

- Wie jeden Morgen stand eine Tasse heißer schwarzer Kaffee bereit.

- Dazu gab es ein Brötchen, das ich mit guter Butter bestrichen habe.
- Die linke Seite belegte ich mit gekühlter Erdbeermarmelade und legte eine Scheibe Käse darauf.
- Die rechte Seite bestrich ich zuerst mit Buko Frischkäse, belegte sie mit zwei Scheiben Schinkenwurst und verfeinerte alles mit Düsseldorfer Mostert.
- Danach habe ich wie jeden Tag zuerst meine Facebook-Freundinnen und Freunde mit einem lustigen Video bespaßt.
Außerdem habe ich weitere Aktualisierungen auf meinen Webseiten durchgeführt.
- Manuelle Updates sind generell besser als automatische, weil sie Fehlerquellen reduzieren.
- Automatische Updates können in seltenen Fällen Webseiten zerschießen, inkompatible Plugins aktivieren oder Sicherheitslücken öffnen, bevor man eingreifen kann.
- Bei manuellen Updates hat man Kontrolle, kann Fehler erkennen und weiß genau, was geändert wurde.
“Viel Arbeit am Vormittag – auch wenn es nicht jeder so sieht”
- Es ist wirklich erstaunlich, wie schnell ein Vormittag vergeht, wenn man viel zu tun hat.
- Einige Leserinnen und Leser werden vielleicht fragen, was ich denn groß zu tun habe.
- Mittlerweile betreibe ich aber wieder dreizehn private Webseiten, und da fällt selbstverständlich Arbeit an.
- Jede dieser Seiten möchte regelmäßig gepflegt und mit neuen Beiträgen versorgt werden.
Die wichtigste Webseite ist momentan „Spanien entdecken – leicht gemacht“, da ich dort demnächst zahlende Kunden suchen werde.

- Wenn da jeden Monat nur 100 Euro herumkommen, sind nicht nur die laufenden Kosten gedeckt, sondern es bleibt auch ein bisschen etwas für mich übrig.
“Mittagessen mit Erinnerungen und Hindernissen”
- Auch heute hat die Küche trotz allem Stress wieder einen tollen Job gemacht.

- Es gab eine heiße Erbsensuppe, die extra püriert wurde, weil man in der Küche weiß, dass ich nach meinem zweiten Herzinfarkt massive Zahnprobleme habe.
- Damals bin ich mit dem Mund gegen die Aluminiumleiste meines Pflegebetts geschlagen – fünf Tage hintereinander – und habe praktisch nur noch Zähne gespuckt.

- Als Hauptmahlzeit gab es knusprig gebratene Cevapcici.
Cevapcici sind kleine, würzige Hackfleischröllchen, die ihren Ursprung auf dem Balkan haben.
- Sie bestehen meist aus Rindfleisch oder einer Mischung aus Rind, Lamm oder Schwein, dazu kommen Zwiebeln, Knoblauch, Petersilie, Salz, Pfeffer, Paprika und manchmal Kreuzkümmel.
- Die perfekte Garzeit liegt bei mittlerer Hitze bei etwa zehn bis fünfzehn Minuten, dabei sollten sie regelmäßig gewendet werden.
- Außen entsteht so eine schöne, knusprige Kruste, während sie innen saftig bleiben.
- Dazu gab es knusprige Pommes Frites.
Und da ich gestern zum ersten Mal (Dank Petra) eine Mayonnaise von Aldi entdeckt habe, die ich eigentlich für Knoblauchcreme gehalten habe, kam diese heute auf die Pommes – und ich muss wirklich sagen:
- Keine andere Marke kommt da ran, nicht einmal die Mayonnaise von Hela.
“Ohne Tzatziki geht es nicht”
- Selbstverständlich darf bei Cevapcici das Tzatziki nicht fehlen.
- Tzatziki ist ein klassischer griechischer Dip aus Joghurt, Gurken und Knoblauch.
- Die Gurke wird fein gerieben und ausgedrückt, damit das Wasser nicht den Dip verwässert.
- Dann wird alles mit Joghurt vermischt, mit Salz, Pfeffer, Dill und manchmal etwas Olivenöl abgeschmeckt.
- Durchschnittlich werden zwei bis vier Knoblauchzehen verwendet, je nachdem, wie intensiv man es mag.

- Als Dessert gab es Wackelpudding mit Himbeergeschmack.
“Der Kampf um den Mittagsschlaf”
- Eigentlich wollte ich nach dem Mittagessen wie gewohnt die Augen schließen, um meinen Mittagsschlaf nachzuholen, den ich nachts ja kaum bekomme.
- Doch kaum hatte ich die Augen zu, ging mir die Pflege schon wieder auf den Geist.
- Jeder müsste mittlerweile verstanden haben, dass ich nach dem Mittagessen immer direkt schlafe, aber selbst das bekommt man hier nicht hin.
Wenn ich dann noch höre „Wir haben vormittags keine Zeit“, wird es künftig nicht mehr mein Problem sein, denn dann bleibe ich lieber ohne Pflege liegen.
- Petra und ich sind uns einig, dass dieses Verhalten mittlerweile Absicht ist.
- Immerhin konnte ich nach dem Theater dann drei Stunden in Ruhe schlafen.
“Das Abendessen und eine süße Katastrophe”
- Um 18 Uhr gab es das Abendessen.

- Es wurde eine Scheibe frisches Weißbrot serviert, die ich mit gut gekühlter Margarine bestrichen habe.
- Die untere Hälfte belegte ich mit einer Scheibe Käse und verfeinerte alles mit Tomatenketchup.
- Die andere Hälfte bestückte ich mit zwei Scheiben Schinkenwurst und rundete das Ganze mit der tollen Mayonnaise ab.
- Morgen früh möchte ich das Ganze etwas anders probieren – vielleicht statt Margarine mal die Mayonnaise.
Zum Abend gab es noch den restlichen Himbeer-Wackelpudding mittags.

Das Problem:
- Sobald der Wackelpudding warm wird, verflüssigt er sich.
- Der ganze Mund war plötzlich voller Zucker, so süß, dass ich erst einmal drei Gläser Sprudelwasser brauchte, um den Geschmack loszuwerden.
Da merkt man wirklich, wie viel Chemie heute in den Produkten steckt.
- Zum Glück hatte ich mir vorsorglich eine Tasse heißen Cappuccino bereitgestellt.

Viele werden sich fragen, warum das Foto davon unscharf war.
Ganz einfach:
- Wenn das Handy zu nah an eine heiße Tasse kommt, beschlägt die Linse – fertig.
“Gespräche, Erinnerungen und klare Worte”
- Später habe ich noch mit Petra geplaudert, unter anderem über das Thema Pflege.
- Wir sind uns absolut einig, dass vieles längst bewusst passiert.
Dann musste ich mich noch über eine SMS amüsieren, in der mir jemand erklären wollte, wie ich über die beste Freundin meiner verstorbenen Tochter sprechen würde.
- Angeblich hätte man ihr das zugetragen, was ich nicht glaube, denn ich sehe in WhatsApp das blaue Häkchen und weiß, dass sie meine Beiträge liest.
- Ich erwarte nicht, dass man mich mag oder liebt, aber man muss die Wahrheit ertragen können.
Ich war schon immer ein geradliniger Mensch.
- Ich erinnere mich an meinen Bruder Michael, der immer meinte, man müsse auch mal von seiner Linie abweichen.
Das war einer der Gründe, warum ich den Kontakt zur Familie abgebrochen habe.
- Ich gehe von A nach B grundsätzlich den kürzesten Weg.
- Ich habe nicht nur zehnmal die Hand gereicht, sondern gefühlt sechzig mal.
- Jetzt ist Schluss – ab sofort kümmere ich mich nur noch um mich selbst.
“Ein Appell an alle Töchter und Söhne”
Wenn eine Tochter oder ein Sohn noch Vater und Mutter hat, die sich nicht mehr selbst helfen können, sucht euch bitte ein vernünftiges Alten- und Pflegeheim aus – aber bitte nicht die Firma Schuch GmbH.
Was der nächste Tag bringt, weiß ich noch nicht, aber ich bleibe definitiv weiter am Ball und suche weiter nach einem geeigneten Alten- und Pflegeheim im Großraum Düsseldorf.
