Es war wieder eine dieser Nächte, in denen ich nicht gegrübelt habe, sondern einfach gearbeitet habe.
- Ich saß an meinen Webseiten und habe fast die komplette Nacht durchgezogen, konzentriert, ruhig und irgendwie zufrieden.
- Stunde um Stunde verging, bis draußen langsam das erste Licht erschien, die Sonne aufging und der Hahn krähte.
- Als ich auf die Uhr schaute, war es 08:00 Uhr, und damit begann der Tag ganz offiziell.
“Guten Morgen, Petra“
- Wie jeden Morgen um Punkt 08:00 Uhr habe ich mit Petra geplaudert und ihr einen guten Morgen gewünscht.
Dieses kleine Ritual ist mir unglaublich wichtig geworden, ein fester Anker im Alltag, auf den ich auf keinen Fall mehr verzichten möchte.
- Es ist kein großes Gespräch, eher ein vertrautes Plaudern, aber genau das macht es so wertvoll.
“E-Mails und der tägliche Kampf mit Spam”
- Zwischendurch habe ich einige E-Mails gelöscht und auch beantwortet.
Wenn ich vom Löschen spreche, meine ich natürlich Spam.
- Spam-Mails sind unerwünschte Nachrichten, die massenhaft verschickt werden, oft mit Werbung, betrügerischen Inhalten oder gefährlichen Anhängen.
- Sie haben meist das Ziel, Daten abzugreifen, Schadsoftware zu verbreiten oder Menschen zu irgendwelchen Zahlungen zu verleiten.
- Diese Mails haben mit echter Kommunikation nichts zu tun und gehören konsequent gelöscht.
“Vergessenes Frühstück und später Kaffee”
- Wie wir es nicht anders gewohnt sind, hat man mich natürlich mal wieder mit dem Frühstück vergessen.

- Erst um 09:30 Uhr gab es dann wenigstens eine Tasse heißen schwarzen Kaffee.

- Das eigentliche Frühstück bestand aus einer Schnitte frischem Weißbrot.
- Diese habe ich mit gut gekühlter Margarine bestrichen.
- Die untere Schnitte wurde mit einer gut gekühlten Scheibe Kochschinken belegt und mit etwas Tabasco verfeinert.
- Die obere Schnitte habe ich mit gut gekühlter Kirschmarmelade geschmiert und mit einer Scheibe ebenso gut gekühltem Gouda abgedeckt.
- Da war es wieder, dieses Spiel der Geschmäcker, das ich so liebe: süß, säuerlich und eine leichte Schärfe.
“Zurück an die Arbeit”
- Unmittelbar nach dem Frühstück ging es wieder an die Webseiten.
- Dazu kam das tägliche Leid mit dem Bezahlen von Rechnungen.
- Zuerst habe ich zwei kleinere Posten beglichen, denn erreichbar zu sein, gerade mit dem Handy, ist heute schlichtweg unverzichtbar.
Nebenbei habe ich noch Freundinnen und Freunde auf Facebook bespaßt, hier ein Kommentar, dort ein Lacher, und plötzlich war der Vormittag schon wieder vorbei.
“Küche, Lärm und trotzdem Respekt”
- Auch wenn ich morgens oft über die Geräuschkulisse aus der Küche meckere, muss ich es immer wieder sagen:
- Die Küche macht einen wirklich geilen Job.

- Es gab eine Tasse heiße Suppe mit verschiedenen Gewürzen, Kräutern, Gemüsesorten und Eierstich.
Eierstich ist eine klassische Suppeneinlage, die aus verquirlten Eiern, etwas Milch oder Sahne sowie Salz hergestellt wird.
- Diese Masse wird schonend im Wasserbad oder Dampf gegart, bis sie fest ist, und anschließend in kleine Würfel oder Streifen geschnitten.
“Dessert, Salat und Lasagne”

- Als Dessert gab es eine gut gekühlte Schüssel fein gemachter Pfirsiche im eigenen Saft.

- Dazu kam ein schlichter, aber ebenfalls gut gekühlter Salat mit einem Sahnedressing, das natürlich direkt auf die Hüften geht.

- Als Hauptmahlzeit wurde mir eine kleine Portion Lasagne serviert, genauso, wie ich es mir gewünscht hatte.
Lasagne wird aus mehreren Schichten Lasagneplatten hergestellt, die abwechselnd mit einer Hackfleischsauce, meist einer Bolognese aus Hackfleisch, Tomaten, Zwiebeln und Gewürzen, sowie einer cremigen Béchamelsauce geschichtet werden.
- Zum Schluss wird alles mit geriebenem Käse, häufig Gouda oder Mozzarella, bedeckt und im Ofen etwa 30 bis 45 Minuten gegart, bis die Lasagne durchgezogen ist und der Käse goldbraun überbacken ist.
“Pflege und Schlaf”
- Unmittelbar nach dem Mittagessen fand die Pflege statt.
- Danach habe ich mir erst einmal drei Stunden Schlaf gegönnt.
- Dieser Schlaf war nötig und hat mir spürbar gutgetan.
“Skype, Peinlichkeit und ein Wow-Moment”
- Wie auch in den letzten Tagen habe ich anschließend mit meiner neuen Freundschaft und kleinen Liebelei über Skype geplaudert, heute heißt das ganze Team von Microsoft mit zusätzlichen Features.
- Der Maus war es immer noch peinlich, dass sie vor einigen Tagen vergessen hatte, den PC auszumachen beziehungsweise die Kamera dunkel zu stellen.
Sie kam gerade aus der Dusche, und ich habe es zufällig gesehen.
Ich sage es immer wieder:
- WoW, was für eine geile Figur, auch wenn es ihr unglaublich peinlich war.
“Neues Projekt und politische Ernüchterung”
- Zwischendurch habe ich immer wieder an meinem neuesten Projekt gearbeitet.
Fast neun Jahre war ich für die AfD als Betreiber einer privaten Webseite tätig.
- Wenn man jedoch verarscht wird und auf hohen Kosten sitzen bleibt, hat man irgendwann die Nase voll.
Deshalb habe ich eine neue Webseite registriert, für kleines Geld, und das Schöne daran ist, dass es sich um eine Inklusiv Domain handelt.
- Eine Inklusiv Domain bedeutet, dass im Preis bereits Leistungen wie Domainregistrierung, oft E-Mail-Adressen und grundlegende technische Dienste enthalten sind, ohne dass für jede Kleinigkeit extra bezahlt werden muss.
So ist es leider bei nahezu allen politischen Parteien:
- Es wird viel versprochen und am Ende wenig gehalten.
Man sieht es aktuell wieder sehr deutlich an Friedrich Merz.
- Vor der Wahl ist eben nicht nach der Wahl, und die Bürgerinnen und Bürger müssen sich schlicht und einfach verarscht fühlen.
- Auch wenn Politik eigentlich nichts im Tagebuch zu suchen hat, sollte man das an dieser Stelle dennoch erwähnen.
“Plaudern mit Petra”
- Zwischendurch habe ich immer wieder mit Petra geredet, wobei es eigentlich mehr ein lockeres Plaudern ist.
- Wir haben dabei viel Spaß, und genau das ist es, was zählt.
- So ist das eben, wenn man rund 40 Jahre mit jemandem befreundet ist, selbst wenn man sich zwischendurch einmal aus den Augen verloren hat.
“Abendessen und stille Kritik”
- Irgendwann ging auch der Nachmittag vorbei, und das Abendessen stand auf dem Tisch.

- Es gab eine gut gekühlte Dose Buttermilch mit Erdbeergeschmack.

- Das eigentliche Abendessen bestand aus einer frischen Scheibe Weißbrot, die allerdings schon mit Margarine geschmiert war.
- Das sind genau die Dinge, die ich nicht mag, denn ich weiß nicht, ob dabei Handschuhe getragen wurden.
- Eigentlich hätte ich das zurückgehen lassen müssen, aber ich bin derzeit ohnehin ein Querkopf und möchte die Pflegerinnen und Pfleger nicht noch zusätzlich nerven.
- Sie können schließlich nichts dafür, wie die Geschäftsführung der Schuch GmbH tickt.
- Belegt war das Brot mit einer gut gekühlten Scheibe Schinken, die ich mit etwas Tabasco verfeinert habe.
- Auf der rechten Seite habe ich das Weißbrot mit gut gekühlter Erdbeermarmelade bestrichen und mit einer gut gekühlten Scheibe holländischem Gouda abgedeckt.
“Facebook, Abschiede und neue Beiträge”
- Am Abend habe ich noch etwas auf Facebook veranstaltet und wieder lustige Videos hochgeladen.
- Kurz danach habe ich mich von der Kurzen, der Enkelin, und von Petra verabschiedet.
- Anschließend habe ich erneut mit meiner neuen Freundin geplaudert und dann auf meiner neuen Webseite zum Thema Politikverdrossenheit in der EU einen neuen Beitrag veröffentlicht.
Darin geht es um die Frage, ob die Gefahr für die Demokratie in Europa steigt.
- Meiner Meinung nach ist das ein extrem heißes und brandaktuelles Thema.
“Klare Worte zum Schluss”
- Wie jeden Tag muss ich auch dringend daran erinnern, dass sich Kinder, deren Vater und Mutter nicht mehr können, ein vernünftiges Alten- und Pflegeheim suchen sollten, aber bitte nicht bei der Schuch GmbH.
- Auch wenn Christoph Schuch der Meinung ist, ich solle endlich mal etwas Liebes schreiben, frage ich mich ernsthaft, warum ich etwas Liebes schreiben soll, wenn es nichts Liebes zu schreiben gibt.
Was der nächste Tag bringt, weiß ich natürlich nicht, denn hier ist jeder Tag wie Weihnachten.
- Selbstverständlich bleibe ich weiter am Ball bei der Suche nach einem vernünftigen Alten- und Pflegeheim, in dem ich meine gesamten Wertgegenstände mit ins Zimmer nehmen kann.
Darauf lege ich sehr großen Wert. Ich hoffe inständig, dass an meinen Gitarrenverstärkern und Gitarren nichts dran ist, was noch so alles fehlt, denn es reicht schon, dass hier diverse Dinge verschwunden sind, die für mich nie wieder ersetzbar sein werden, nicht zuletzt wegen meiner viel zu geringen Rente.

Ja, ja hinterher kann man immer sagen, ich habe die Kamera vergessen.
Auch Du bist eine feste Konstante am frühen morgen.
Das ist auch für mich wichtig geworden.
Ich hoffe, das Du bald einen Anwalt / in und neues Seniorenheim findest.