“Ein Tag, der sich schon früh anders anfühlte:“
- Schon um 3 Uhr morgens hatte ich dieses merkwürdige Gefühl im Bauch, das mich immer dann begleitet, wenn ein Tag sich anders entwickelt als all die anderen.
- Jeder, der dieses Bauchgefühl kennt, wird wissen, wovon ich rede.
- Es war, als würde schon die Stille der Nacht verraten, dass irgendetwas Besonderes passieren wird, und so begann mein Dienstag mit einer seltsamen, aber vertrauten Erwartungshaltung.
“Frühe Gespräche und der Start in den Morgen”
- Gegen 8 Uhr habe ich dann erst einmal mit meiner langjährigen Freundin Petra geplaudert, ein vertrautes Ritual, das den Morgen belebt und Gedanken sortiert.
- Danach habe ich mich durch die Nachrichten gearbeitet, viel beantwortet und erledigt, Facebook-Freundinnen und Freunde mit einem lustigen Video bespaßt und an mehreren wichtigen Stellen der Webseiten gearbeitet.
Und man glaubt es kaum, aber man hat mich tatsächlich wieder „nicht“ vergessen, denn kurz vor 9 Uhr stand das Frühstück auf dem Tisch.

- Wie jeden Tag gab es eine Tasse heißen schwarzen Kaffees.

- Und natürlich lag wieder irgendwo ein Stückchen Plastik herum, was mich kaum noch wundert, denn Mikroplastik nehmen wir ja eh täglich zu uns, ob wir wollen oder nicht.
- Und da packt man hier und da schon mal das Frühstück mit ein.
“Ein einfaches Frühstück und die Ruhe danach”
- Zum Frühstück gab es eine Scheibe frisches Weißbrot, das ich mit Kerrygold-Butter bestrichen habe.
- Die linke Hälfte habe ich mit gut gekühlter Marmelade und einer kräftigen Scheibe Käse veredelt, die rechte Hälfte ganz schlicht mit gut gekühlter Teewurst.
- Ein Frühstück ohne Schnick und Schnack, einfach und ehrlich.
- Danach habe ich wieder mit Petra geplaudert und zusätzlich am Design der neuen Webseite weitergearbeitet.
Doch kaum hatte ich Ruhe, kam die Pflicht zurück:
- E-Mails, die beantwortet werden mussten, und die unangenehmsten von allen – die Spam-Mails, die man trotzdem kontrollieren muss, weil sich immer mal etwas Wichtiges darin verirren könnte.
- Zwischendurch habe ich immer mal wieder bei Facebook reingeschaut, und ehe ich mich versah, war der Vormittag schon wieder vorbei.
Und wie sollte es anders sein:
- Man hat mich erneut „nicht“ vergessen, denn das Mittagessen kam pünktlich.
“Das Mittagessen und das Schweinebäckchen!”

- Es gab eine fantastische Gemüsesuppe voller unterschiedlicher Gemüsesorten und frischer Zutaten.
Als Hauptmahlzeit wurden Schweinebäckchen serviert, begleitet von grünen Bohnen mit Speck und einfachen Kartoffeln.

- Leider war das Essen nicht wirklich warm, und so habe ich mich letztendlich darauf beschränkt, nur das Fleisch zu essen.
Erklärung Schweinebäckchen:
- Das Schweinebäckchen sitzt beidseitig am Kopf eines jungen Schweins, direkt im Bereich der Kaumuskulatur unterhalb der Augen.
- Es ist ein besonders zartes und aromatisches Stück Fleisch, das viel Bindegewebe enthält.
- Dadurch eignet es sich hervorragend zum langsamen Schmoren.
- Traditionell wird es mehrere Stunden bei niedriger Temperatur gegart – entweder im Backofen oder im Schmortopf –, bis das Bindegewebe vollständig zerfällt und das Fleisch butterzart wird.
- Mit ( alkoholfreien ) Wein, Brühe oder Wurzelgemüse entsteht ein tiefes, kräftiges Aroma, das dieses Stück so beliebt macht.
Kurz nach dem Mittagessen spürte ich dann das Brummen meines Handys, weil ich den Lautsprecher abgeschaltet hatte, um endlich mal schlafen zu können.
- Ein ehemaliger Fahrer hat mir ein schönes Video aus Spanien geschickt, „Feliz Navidad“, und das hat mich wirklich gefreut.
- So schlecht kann ich als Unternehmer wohl nicht gewesen sein, wenn heute noch so viele in meiner WhatsApp-Liste positiv über mich reden.
“Störungen, Ärgernisse und die Müdigkeit danach”
- Natürlich, wenn man gerade schlafen möchte, kommt wieder jemand rein – diesmal wegen der Pflege.
- Und ich habe dankend abgelehnt.
- Verarschen lasse ich mich nicht mehr!
- Diese Zeiten sind vorbei.
Erst die Vorwürfe eines sexuellen Übergriffs, die frei erfunden sind, nur um von eigenem Fehlverhalten abzulenken, und dann immer dieses Gehabe, als wäre ich psychisch oder gerontopsychiatrisch krank.
- Man muss irgendwann verstehen, dass man mit mir nicht so umgehen kann wie mit allen anderen hier.
- Das Thema wird später noch wichtig werden.
Ich habe dem Pfleger selbstverständlich gesagt, dass er das auch genau so ins Übergabebuch eintragen soll.
- So habe ich weitergeschlafen und in Gedanken erneut geflucht über die Schuch GmbH hier in der Eifel.
- Ich freue mich wirklich auf den Tag, an dem ich diesen Puff von hinten sehen kann.
“Ein Nachmittag, der schneller verschwand als gedacht”
- Nach meinem Schlaf habe ich wieder einige Dinge erledigt, Freundinnen und Freunde auf Facebook bespaßt und schnell zwei E-Mails geschrieben.
- Dass der Nachmittag diesmal so schnell vergangen ist, hätte ich nicht erwartet.
Vielleicht kennt ihr ja noch das Lied aus der Jugend:
„Wer hat an der Uhr gedreht?“
- An mir lag es jedenfalls nicht.
- Und dann – wie sollte es anders sein – man hat mich auch heute wieder nicht vergessen, denn das Abendessen kam pünktlich.
“Das Abendessen und die Silberzwiebeln”

- Es gab eine gut gekühlte Dose Muttermilch mit Erdbeergeschmack.
- Dazu eine Scheibe Weißbrot, die ich wie gewohnt mit Kerrygold-Butter bestrichen habe.

- Die eine Hälfte habe ich mit gut gekühlter Marmelade und Käse belegt, die andere mit zwei Scheiben gut gekühltem Schinken und etwas Knoblauchcreme sowie Tomatenketchup verfeinert.
- Dazu habe ich mir Silberzwiebeln auf den Teller gelegt.
Erklärung Silberzwiebeln:
- Eingelegte Silberzwiebeln bestehen aus kleinen, weißen Perlzwiebeln, die zunächst geschält und dann in einem Sud aus Essig, Wasser, Zucker und Salz eingelegt werden.
- Häufig kommen Gewürze wie Lorbeerblätter, Senfkörner, Pfefferkörner und manchmal auch ein Hauch Nelke hinzu.
- Der Sud wird aufgekocht, die Zwiebeln hineingegeben und anschließend in Gläser gefüllt.
- Nach einigen Tagen entwickeln sie ihren typischen süß-sauer-würzigen Geschmack und sind perfekt als Beilage zu herzhaften Gerichten.
“Ein ruhiger Abend, Gedanken an morgen und ein ernster Hinweis”
- Heute Abend bin ich etwas früher in den Rückzug gegangen, weil ich noch einiges an den Webseiten erledigen wollte.
- Natürlich habe ich wie immer Petra und der Enkelin rechtzeitig eine gute Nacht gewünscht.
Was morgen Mittag bringt, weiß ich nicht, aber eines muss ich klar sagen:
Wenn eure Eltern nicht mehr können und dringend Hilfe brauchen, dann sucht euch bitte etwas Vernünftiges – aber nicht das Alten- und Pflegeheim der Schuch GmbH in der Eifel.
- Da ich es gestern vergessen hatte, werde ich heute noch einmal das Betreuungsgericht in Düren ins Auge fassen und natürlich mit einem Strafantrag drohen, damit man endlich begreift, dass man mit mir nicht so umgehen kann.
Rechtsgrundlagen:
- Unterlassene Hilfeleistung: § 323c StGB
- Körperverletzung: § 223 StGB (Grundtatbestand)
Und ich werde mich dringend weiter nach einem vernünftigen Anwalt umsehen müssen, damit dieser ganze Zirkus hier endlich ein Ende findet.

Viel Glück bei weiter suchen.
Ich würde mich auch nicht mehr pflegen lassen, wenn ich diese Vorwürfe bekommen hätte.
Dann nur von einem männlichen Pfleger.
Die Pflegerinnen und Pfleger wissen, das Jaky nachts nicht schläft, das er dann Nachmittags schlafen möchte und seine Ruhe haben will.