“Die schlaflose Nacht und das Gewicht der Vergangenheit!”

  • Auch in dieser Nacht liege ich wieder wach und spüre, wie die letzten Jahre, wie schwere Schatten über mir schweben.
  • Ich denke an den Arbeitsunfall in Spanien, der mir damals das Leben beinahe zerbrochen hätte, und an die zwei Herzinfarkte in der alten Wohnung im Kreis Heinsberg, die mich endgültig an die Grenzen gebracht haben.

Vor allem aber schmerzt der Verlust meiner Tochter Sammy im Jahr 2024, ein Schmerz, den keine Zeit der Welt heilen kann.

  • Dazu kommt der ganze Stress, den man sich mit den Mädels antut, das ewige Hin und Her, die Aufregung, die Wut, die Enttäuschungen.
  • Kein Wunder, dass Menschen krank werden, wenn sie all das erleben müssen.

“Der Morgen mit Petra und das kleine Stück Normalität!“

  • Um 8.00 Uhr habe ich wie jeden Morgen meiner langjährigen und besten Freundin Petra geschrieben, denn sie ist der Mensch, der mich seit Jahren begleitet und immer Verständnis für mich hat.
  • Ich habe meine Facebook-Freundinnen und Freunde bespaßt, zwei E-Mails beantwortet und durfte dann feststellen, dass man mich tatsächlich wieder nicht vergessen hatte, denn es gab Frühstück.

  • Wie jeden Morgen stand eine Tasse heißer schwarzer Kaffee auf dem Tisch.

 

  • Eine frische Scheibe Weißbrot, die ich mit Kerrygold Butter bestrichen habe.
  • Links gab es Schmierkäse und eine gut gekühlte Scheibe Wurst, rechts eine Schicht Pfirsichmarmelade und eine Scheibe Gouda.

  • Weil Nikolaus war, lag auch ein kleiner Schoko-Nikolaus dabei.
  • Für meine Zähne ist das natürlich nichts, aber ab und zu kommt jemand zu Besuch, der Kinder hat – und die freuen sich immer.

“Arbeit an den Webseiten und die Sorge der Freundin”

  • Im Anschluss habe ich mich um alle meine Webseiten gekümmert, was wie immer viel Zeit in Anspruch nimmt.
  • Petra schimpft zwar immer wieder, ich solle mich nicht überarbeiten, aber mein Verstand muss arbeiten.
  • Es kostet, was es wolle, denn ich möchte nicht so enden wie die Menschen hier bei der Firma Schucht GmbH, die als Mitbewohnerinnen oder Mitbewohner leben und oft nicht mehr viel vom Leben haben.

“Mittagessen und ein unverhoffter langer Schlaf”

  • Doch auch der Vormittag ging irgendwann vorbei, und pünktlich stand das Mittagessen auf dem Tisch.
  • “Hurra, man hatte mich wieder nicht vergessen!”

  • Es gab leckere, gefüllte Maultaschen nach österreichischer Art.

  • Begleitet von einer gut gekühlten Buttermilch mit Erdbeergeschmack.

Nach dem Essen habe ich tatsächlich fast drei Stunden geschlafen.

  • Solche Momente muss man nutzen, denn sonst kommt man nie dazu.

“Pflege, alte Gedanken und eine klare Grenze”

  • Direkt nach dem Mittagsschlaf fand die Pflege statt, und ich hätte es selbst nicht geglaubt, aber trotz allem, was damals war, habe ich das erste Mal wieder an meine ehemalige Pflegerin Victoria gedacht.
  • Doch sie hat seit Wochen nicht mehr in meinen Status geschaut.

Wahrscheinlich hat sie längst eine neue Handynummer – und ehrlich gesagt ist das besser so.

  • Ich brauche keine Menschen in meinem Leben, die mich verarschen.

“Nachmittag zwischen Arbeit, Gesprächen und digitalen Freunden”

  • Nach der Pflege habe ich wieder mit Petra geplaudert, meine Facebook-Freundinnen und Freunde mit einem lustigen Video unterhalten und eine neue registrierte Webseite bearbeitet.
  • Der Nachmittag ging viel zu schnell vorbei, und plötzlich war auch schon Abend.

“Abendessen und ein bisschen Humor”

Und bitte nicht lachen:

  • Man hat mich schon wieder nicht vergessen!
  • Ich meckere ja so gerne, aber heute musste ich es lassen.

  • Zum Abendessen gab es eine frische Scheibe Weißbrot mit Kerrygold Butter, drei gut gekühlte Scheiben holländischen Käse, verteilt über das Brot und verfeinert mit Knoblauch-Remoulade und etwas Tomatenketchup.

  • Dazu kam ein gut gekühlter Wackelpudding mit Waldmeistergeschmack, eine leckere Mandarine.

  • Und zum Schluss ein Becher Buttermilch mit Erdbeeraroma.
  • Die Mandarine und die Buttermilch habe ich mir für später aufgehoben.

“Ein letzter Plausch und ein stolzer Moment”

  • Noch einmal habe ich kurz mit Petra geplaudert.
  • Sie weiß, wie genau ich in Sachen Programmierung bin, und ich habe mich gleichzeitig von ihr und der Enkelin verabschiedet.

Über den ganzen Tag hinweg habe ich viel mit meiner neuen Freundin über Skype gesprochen.

  • Ich habe mich sehr gefreut, denn sie hat ihre Prüfung zur Fachpflegekraft bestanden.

Sobald alles geregelt ist und ich ab Mitte des kommenden Jahres meine eigene Wohnung habe, wird sie zu mir kommen – und auch bleiben.

  • Ich brauche Pflege aus gesundheitlichen Gründen, nicht aus den Gründen, die manche Leserinnen und Leser jetzt vielleicht vermuten.
  • Mittlerweile telefonieren wir übrigens über Teams.

Warum das so ist, weiß keiner, am Ende ist es dasselbe:

  • Man hört sich, man sieht sich, und ich muss einfach zugeben – die kleine Maus hat eine wirklich unglaublich tolle Figur.

“Gedanken an die Zukunft und ein Rat an alle Kinder”

  • Was der nächste Tag bringt, weiß ich nicht.

Aber wegen der letzten Wochen und Monate sage ich immer wieder dasselbe:

  • Wenn Kinder noch Mutter oder Vater haben, die sich nicht mehr selbst versorgen können, weder beim Einkaufen noch beim Saubermachen oder bei alltäglichen Dingen, dann sucht bitte ein vernünftiges Alten- und Pflegeheim für sie aus.
  • Aber nicht die Firma Schuch GmbH in der Eifel.

Dort wird man verraten und verkauft und bleibt am Ende nur eine berühmte Nummer im System.

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Ein Gedanke dazu

  1. Nein, eine Nummer im System möchte ich ( schon mal gar nicht bei der Fa. Schuch ) nicht sein.
    Und ich würde niemals meine Eltern in eine solche Einrichtung geben.

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