Dienstag, 23.12.2025

Ein Tag zwischen Schmerz, Wut und kleinen Lichtblicken!

  • Der Morgen voller Erinnerungen und der niemals endende Schmerz.
  • Manchmal frage ich mich wirklich, was ich in meinem Leben so verkehrt gemacht habe, dass ich all diesen Schmerz, all diesen Verlust, all diese Strafen ertragen muss.

Zuerst stirbt meine Sandy.

Im letzten Jahr auch noch meine geliebte Sammy.

  • Zwei Kinder, zwei Engel, zwei Herzen, die mein Leben geprägt haben.
  • Dann kam 2019 dieser schwere Arbeitsunfall in Barcelona bei BASF, der vieles ins Rollen brachte, was sich bis heute durchzieht.
  • Ende Februar 2020 dann zwei schwere Herzinfarkte, und im November 2024 auch noch die Diagnose einer Niereninsuffizienz, eines Niereninfarktes.

Und jetzt liege ich seit Februar 2020 in diesem verdammten Pflegebett und muss mich neben all dem Leid auch noch mit Behörden herumschlagen.

  • Doch das wird ab Januar ein Ende haben, denn ich werde mir nichts mehr gefallen lassen, schon gar nicht von einem Betreuungsgericht in Düren, das der Meinung ist, ich „müsse“ hier bleiben.
  • Ich bringe es ganz einfach auf den Punkt: Fickt euch in Düren.

“Ein bisschen Technik, ein bisschen Routine, ein bisschen Normalität”

  • Um wieder klare Gedanken zu bekommen, habe ich zunächst an meinen Webservern weitergearbeitet und letzte Feinheiten eingestellt.
  • So wie jeden Morgen habe ich pünktlich um 8 Uhr mit meiner langjährigen und besten Freundin Petra geplaudert und anschließend meine Facebook-Freundinnen und Freunde mit einem lustigen Video unterhalten.

Wie schnell eine Stunde zwischen 8 und 9 Uhr vergehen kann, merkt man immer erst dann, wenn man wieder einmal komplett in Gespräche vertieft gewesen ist.

  • Um 9 Uhr gab es dann Frühstück, denn man hat mich auch heute nicht vergessen.

“Das Frühstück und ein kleiner Malheur-Moment”

  • Es gab eine Tasse heißen schwarzen Kaffee, der sich allerdings entschlossen hatte, ausgerechnet über die Tasche zu schwappen – ich durfte also erst einmal Putzfrau spielen, was man auf dem Foto ja auch deutlich sieht.

  • Dazu gab es eine Scheibe frisches Weißbrot.

  • Die linke Seite habe ich mit gut gekühlter Margarine und einer dick belegten Scheibe gekochten Schinkens bestrichen, verfeinert mit Knoblauchcreme und etwas Tomatenketchup.
  • Die rechte Seite habe ich mit gut gekühlter Pfirsich Marmelade bestrichen und anschließend mit einer ebenso gut gekühlten Scheibe holländischen Käses belegt.

Danach habe ich wieder mit Petra über WhatsApp geplaudert und meine Facebook-Freundinnen und Freunde mit einem lustigen Video zum Thema „Sexleben“ bespaßt.

  • Viele lachen darüber herzlich, andere gehen dafür offenbar in den Keller.
  • Petra und ich haben wie immer über Gott und die Welt gesprochen und es ist faszinierend, dass diese besondere Freundschaft nun schon seit etwa 40 Jahren besteht.

“Der neue Spanien-Beitrag, beeindruckende Statistiken und die Bedeutung von Organic Social”

  • Vor dem Mittagessen habe ich einen neuen Beitrag auf meiner Webseite „Spanien entdecken leicht gemacht“ veröffentlicht, diesmal ein Reisetipp zur Costa Blanca.

Ich bin wirklich überrascht, wie viele Leserinnen und Leser seit dem 07.12.2025 auf dieser neuen Webseite waren.

  • Alleine heute waren es über 1900 Besucherinnen und Besucher.
  • Das zeigt, welchen Stellenwert Spanien weltweit als Urlaubsziel besitzt.
  • Laut Statistik stammen 53,1 % der Zugriffe über sogenannte Organic Social Quellen.

Organic Social bedeutet ganz einfach:

  • Besucher kommen über natürliche, unbezahlte Reichweite in sozialen Netzwerken.
  • Kein Geld, keine Werbung, sondern echte Menschen, echte Klicks, echte Empfehlungen.
  • Ungefähr 43,9 % kommen über direkte Zugriffe, weil ich die Webseite in viele Suchmaschinen eingebunden habe.
  • Die restlichen Prozent verteilen sich auf kleinere Quellen.

Interessant ist, dass 46 % aller Besucherinnen und Besucher aus den USA stammen, 19 % aus Deutschland, 14,3 % aus Schweden, 12,7 % aus Irland und 7,9 % aus anderen Ländern.

  • Ebenso spannend ist, dass 54 % über Laptop oder Desktop zugreifen und 46 % über das Handy.

“Das Mittagessen und die Kunst einer guten Ketchup-Soße”

  • Der Vormittag verging schneller als gedacht und das Mittagessen wurde serviert.
  • Es gab eine heiße, cremige und aromatische Suppe aus Kräutern und Gemüse.

  • Dazu eine gut gekühlte Schale eines fruchtigen Salates aus Mais, Tomaten und fein geschnittenen Gurkenscheiben, mariniert mit einem fantastischen Dressing.

  • Als Hauptgericht gab es eine sehr leckere Bratwurst vom Rind, denn viele Bewohnerinnen und Bewohner vertragen einfach kein Schweinefleisch.

  • Dazu wurde eine selbstgemachte Ketchup-Soße gereicht.

Eine gute Ketchup-Soße entsteht aus pürierten Tomaten, etwas Tomatenmark, Zucker, Salz, Pfeffer, Knoblauch, milden Zwiebeln, Paprikapulver, einem kleinen Schuss Apfelessig und Kräutern wie Oregano oder Basilikum.

  • Das Ganze wird etwa 40 bis 60 Minuten schonend eingekocht, bis es dick, rund und aromatisch ist.
  • Dazu gab es knusprige Pommes Frites, die ich mit Salz, Pfeffer, Knoblauchcreme und Tomatenketchup verfeinert habe.

 

  • Als Getränk wurde gut gekühlte Buttermilch mit Erdbeergeschmack gereicht.

“Schlaf, neue Energie und ein weiterer Spanien-Artikel”

  • Nach dem Mittagessen fand die Pflege statt, und danach habe ich mir erst einmal drei Stunden Schlaf gegönnt.
  • Später habe ich wieder mit Petra geplaudert und meine Facebook-Freundinnen und Freunde mit einem neuen Video unterhalten.

Auf meiner Spanien-Seite habe ich einen weiteren Artikel erstellt, diesmal zum Thema „Mein Leben in Spanien“.

  • Ich kenne Spanien nach so vielen Jahrzehnten natürlich wie kein anderer und fühle mich dort auch heute noch mehr zu Hause als irgendwo sonst.
  • Deutschland ist mein Geburtsland, aber mein Herz schlägt weiterhin in Spanien.

“Das Abendessen und der Humor des Pflegers”

  • Am Abend gab es wieder pünktlich das Abendessen.

  • Es wurden zwei Scheiben Weißbrot serviert – und ja, zwei Stück, denn der Pfleger meinte, heute wieder besonders humorvoll zu sein.

„Damit Sie mir nicht vom Fleisch fallen“, sagte er grinsend.

  • Die erste Scheibe habe ich mit Margarine bestrichen, mit Pfirsichmarmelade versehen und mit zwei Scheiben holländischem Käse belegt.
  • Die zweite Scheibe wurde mit zwei Scheiben hauchdünn geschnittenem Kassler belegt und mit Düsseldorfer Mostert verfeinert.

Der Düsseldorfer Mostert ist milder, etwas süßlicher, würziger und deutlich weniger scharf als der bekannte Düsseldorfer Löwensenf.

  • Löwensenf enthält weniger Kräuter, aber mehr Senfschärfe, eine feinere Körnung und ist insgesamt aggressiver im Geschmack.
  • Mostert hingegen hat eine rundere Würze, eine hellere Farbe und eine Kräuter-Note, die den Geschmack harmonischer macht.

 

  • Dazu gab es gut gekühlte Buttermilch mit Aprikosengeschmack, so kalt, dass meine Finger fast am Becher klebten.

  • Eine gut gekühlte Banane gab es als Beilage, die ich mir für später aufgehoben habe.

“Der Abend, der Schlafrhythmus und ein wichtiges Wort an alle Kinder”

  • Nach dem Essen habe ich Petra und ihrer Enkelin gute Nacht gesagt und dann von 19 Uhr an bis jetzt 24 Uhr etwas geschlafen.
  • Meine innere Uhr ist natürlich komplett zerstört, denn fast 40 Jahre internationaler Fernverkehr, meistens nachts, prägen einen Körper für immer.

Was der nächste Tag bringt, weiß ich nicht, aber eines kann ich heute wiederholen:

  • Wenn Kinder Vater und Mutter haben, die nicht mehr so können, wie sie wollen, dann sucht euren Eltern ein vernünftiges Alten- und Pflegeheim.
  • Aber bitte nicht die Firma Schuch GmbH in der Eifel.

Dort bist du nur eine Nummer im System – nicht mehr und nicht weniger.

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1 Gedanken zu “Dienstag, 23.12.2025”

  1. Ja, unsere fast 44 jährige Freundschaft, ist was besonderes.
    Wir hatten uns, zwar zwischenzeitlich aus den Augen verloren, aber Dank meines guten Gedächtnis, Facebook und ein paar witzige Frotzeleien, wieder gefunden.
    Diesen Tag, wo wir uns kennengelernt haben, werde ich nie vergessen.
    Und es ist auch für mich ein wichtiger Bestandteil am Morgen geworden, das wir miteinander plaudern.
    Und ich wette, das so manch einer, wissen möchte, über was wir so plaudern.
    Liebe Weihnachtsgrüsse nach Cambrils

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