Die Nacht, die keine Nacht ist!
- Irgendwie bewundere ich die Menschen, die nachts wirklich tief und fest schlafen können.
- Für jemanden wie mich, der es geliebt hat und Jahrzehntelang im internationalen Fernverkehr jede Nacht von Deutschland nach Spanien und wieder zurückgefahren ist, ist die innere Uhr so kaputt, dass man es kaum noch normal nennen kann.
Dazu kommt, dass mir zurzeit ohnehin sehr viel durch den Kopf geht, vieles aus der Vergangenheit, aber auch alles, was die Zukunft betrifft.
- Ich habe zwar einen Plan, und ich versuche ihn einzuhalten, doch was die Partnerschaft angeht, bin ich mir weiterhin unschlüssig.
- Die beste Freundin meiner verstorbenen Tochter Samantha ist endgültig kein Thema mehr.
- Dann war da noch die Pflegerin der Firma Schuch GmbH, die mich monatelang hingehalten und verarscht hat.
- Und wenn Victoria glaubt, ich hätte ein schlechtes Gedächtnis, dann hat sie sich geschnitten.
Vor einigen Tagen habe ich allerdings eine junge, hübsche Pflegefachkraft kennengelernt.
- Ich könnte mir, sobald ich wieder fit bin und eine eigene Wohnung habe, sogar vorstellen, mit ihr eine Beziehung einzugehen, vielleicht sogar zu heiraten und Kinder zu bekommen.
Viele sagen jetzt sicher:
- Doch nicht mehr mit 63.
- Aber warum denn nicht?
- Ich bin zwar kein Millionär mehr wie früher mit meinen 120 Kühlfahrzeugen, aber mit einer guten Rente kommt man klar.
- Und wenn ich sehe, was ich noch alles vorhabe, dann erst recht.
“Gedanken an Familie, Musik und den Morgen”
- Da ich mit meinen Geschwistern nichts mehr zu tun habe, kam mir heute ein Song auf Facebook über Heuchler wieder in den Kopf.
Wer möchte, kann ihn sich selbst anhören.
- Nach diesen endlosen Gedanken war es irgendwann 8 Uhr und ich habe wie jeden Tag mit Petra geplaudert.
- Zwischendurch habe ich zwei E-Mails beantwortet und einige Spam-Mails gelöscht.
- Und wieder hat man mich “nicht” vergessen.
Um 9 Uhr gab es Frühstück:

- Eine heiße, schwarze Tasse Kaffee, so heiß, dass ich mir die Pfoten verbrannt habe.

- Aber lieber eine heiße Tasse Kaffee als eine beschädigte, an der man sich schneidet.

- Dazu eine Scheibe Weißbrot mit Kerrygold Butter, gut gekühltem Schinken, Knoblauchcreme und Tomatenketchup.
“Arbeit an meinen Webseiten”
- Unmittelbar nach dem Frühstück habe ich einige Einstellungen im Administrationsmenü vorgenommen.
- Ich habe mehrere Webseiten zu meinem beruflichen Thema registrieren lassen und sie auf eine zentrale Seite gerootet.
- Diese Seite heißt „ihre Ausbildung“ und soll künftig Menschen aller Altersgruppen mein Fachwissen vermitteln.
- Zwischendurch habe ich weitere E-Mails beantwortet, und es wurde lästig.
Petra muss sich gerade wirklich wie ein Stiefkind fühlen, denn ich habe viel zu tun.
- Sie musste sogar lachen, als ich erzählte, dass ich schon wieder mehr Webseiten registriert habe als geplant.
Insgesamt sind es zwölf, von denen fünf als Hauptseiten fungieren.
- Da wäre die Beratung, denn in den letzten über fünf Jahren habe ich während meiner Krankheit enorm viel gelernt – ob mit Ämtern, Krankenkassen oder Behörden.
- Dann die Seite über Ausbildungen.
- Selbstverständlich bleibt auch mein Tagebuch bestehen, sehr wahrscheinlich bis zum letzten Atemzug.
- Dazu kommt meine private Webseite über Beruf und Leben.
Und schließlich die Kulinarik-Webseite über nationale und internationale Küche.
- Diese spricht eigentlich für sich selbst, denn sie basiert auf meinen Erfahrungen als Berufskraftfahrer und Kraftverkehrsmeister in ganz Europa.
Ich bereue nur, dass ich mich nie getraut habe, außerhalb Europas zu fahren.
Die Route 66 wäre ein Traum gewesen, doch nach zwei schweren Herzinfarkten und dem Flugverbot des Chefarztes der Uniklinik Aachen wird das nichts mehr.
- Eine Schiffsreise wäre zu teuer.
“Mittagessen und ein langer Mittagsschlaf”
- Der Vormittag ging schneller vorbei als gedacht.
Die Küche kann man kritisieren, wie man will, aber was sie serviert, ist oft hervorragend.

- Heute gab es heiße Erbsensuppe mit fein geschnittenen Bockwurst-Scheiben.

- Danach einen gut gekühlten Joghurt mit Waldfrüchten.
Nach dem Mittagessen habe ich drei Stunden geschlafen – eine perfekte Art, den Nachmittag um zu bekommen.
- Danach stand wieder die Pflege an, und natürlich musste ich an die süße kleine Pflegefachkraft denken.
- Wir schicken uns nicht nur über WhatsApp Sprach Nachrichten, wir telefonieren auch regelmäßig.
- Ihre Stimme ist warm, hübsch und süß.
“Ein ruhiger Nachmittag und der weitere Tagesverlauf”
- Ich habe später noch kurz mit Petra geplaudert, und sogar Facebook hat mich heute ausnahmsweise mal in Ruhe gelassen.
Und doch hat man mich schon wieder “nicht” vergessen.

- Es gab eine frische Scheibe Weißbrot mit Kerrygold Butter, drei Scheiben gut gekühlten holländischen Gouda – die dritte habe ich geteilt – und wieder Knoblauchcreme und Tomatenketchup verfeinert.

- Dazu eine gut gekühlte Birne, deutlich besser als die hohlen Birnen der Firma Schuch GmbH.
- Links neben der Birne stand ein leerer Becher, den ich für etwas anderes gebraucht habe.
“Rückblick auf schwere Wochen”
- Auch wenn dieser Tag gut vorbeiging, darf man die letzten Wochen nicht vergessen.
- Am 01.09.2025 habe ich das erste Mal bitterlich geweint, als ich mein Eigentum gesehen habe.
- Am 04.09.2025 hat man mir dann unterstellt, ich wäre einer jungen Pflegerin sexuell übergriffig geworden.
Jeder, der mich kennt, weiß, dass das gelogen ist.
- Aber die Firma Schuch GmbH ist in der Eifel noch nie an der ersten Lüge gestorben.
Ich kann jedem Kind nur empfehlen:
- Wenn Vater oder Mutter nicht mehr können, sucht euch ein vernünftiges Alten- und Pflegeheim.
- Aber bitte nicht die Firma Schuch GmbH in Nideggen.
- Denn dort bist du nur eine Nummer, und Empathie ist ein Wort, das sie dort vermutlich nicht einmal buchstabieren können.
“Vorfreude auf den nächsten Tag”
- Was der nächste Tag bringt, weiß ich natürlich nicht.
- Aber ich freue mich schon jetzt auf das Frühstück, denn sonntags gibt es frische Brötchen und eine Auswahl an Eiern.
- Auch wenn es sich lustig anhört:
- Entweder Rührei oder hart gekocht.


Lach. Ja, ohne eine Beschäftigung konntest Du noch nie sein.
Ich kenne Dich nicht anders.
Dazu hast Du zu viele Berufe parallel zu Deiner Berufskraftfahrertätigkeit gemacht. …
Aber die andere Seite ist, wenn Du diese Beschäftigung nicht hättest, würdest Du eingehen, wie eine Primel. …
Hoffentlich wirst Du nicht wieder in eine Falle gelockt, um weiterhin von dem Schaden Deiner persönlichen Sachen abzulenken.
Ich drücke Dir die Daumen das es diese Pflegerin ehrlich meint und Dich nicht verarscht, wie ihre Vorgängerin.