Ein besonderer Tag zwischen Helau, Alaaf und ganz viel Herz!
“Ein Gefühl von Anfang an”
- Irgendwie hatte ich heute Morgen direkt das Gefühl, dass dieser Dienstag etwas ganz Besonderes werden würde.
- Und Gott sei Dank ist er auch fast vollbracht – mit jeder Menge Karneval, guter Laune und vielen kleinen Momenten, die das Herz warm machen.
- Dank waipu.TV habe ich nämlich nur noch einige Videos offen, die ich mir rund um die Karnevalsumzüge anschauen muss.
Waipu.TV ist im Grunde wie ein modernes Fernsehen übers Internet.
- Man streamt live über 200 Sender oder schaut Sendungen später als Aufnahme oder Replay, ganz ohne Satellit oder Kabelanschluss.
- Man braucht nur Internet und eine App auf dem Fernseher, Tablet oder Smartphone.
- Besonders genial finde ich, dass man Sendungen pausieren, zurück spulen und speichern kann – perfekt für jemanden wie mich im Pflegebett.
- Insgesamt warten jetzt noch vier verschiedene Umzüge aus Köln und Düsseldorf auf mich, denn mal ehrlich:
- Es sieht ja auch ziemlich beschissen aus, wenn ich mit dem Pflegebett durch die Stadt rollen würde, um mir die Züge live anzuschauen.
“Der Morgen beginnt wie immer mit Herz”
- Wie jeden Morgen ging es gegen 8 Uhr los.
- Zuerst habe ich meine langjährige Freundin Petra und ihre Enkelin begrüßt, danach die ganzen eingegangenen E-Mails abgearbeitet und meine Facebook-Freundinnen und Freunde begrüßt.
Und wie so oft kam mir kurz der Gedanke:
- Hoffentlich hat man den kleinen Dicken im Pflegebett heute nicht wieder vergessen – denn in den Aufenthaltsraum kann ich ja nun mal nicht.

- Es sei denn, man baut mir irgendwann einen Elektromotor, ein Lenkrad und eine Bremse ein.
- (Spaß muss sein – sonst macht das Leben keinen Spaß.)
“Hurra, das Frühstück ist da”
Und tatsächlich:
- Hurra hurra, das Frühstück kam!

- Wie jeden Morgen gab es eine Tasse mit heißem schwarzen Kaffee.
Es gab eine Schnitte frisches Weißbrot, bestrichen mit herrlicher Butter von Kerrygold.
- Eine Seite habe ich mit gut gekühltem gekochtem Schinken belegt und mit Löwensenf sowie etwas Tabasco verfeinert.

- Die andere Seite bekam Marmelade und eine gut gekühlte Scheibe holländischen Käse.
- Dabei fragte ich mich mal wieder schmunzelnd, ob man heutzutage politisch schon Stress bekommt, wenn man einfach rechts und links sagt?
- Natürlich habe ich direkt Fotos vom Frühstück an Petra geschickt – wie wir das schon seit Ewigkeiten machen, weil die Enkelin so gerne sieht, was ich jeden Tag esse und trinke.
“Helau oder Alaaf – bloß nicht verwechseln”
Und dann ging’s los mit Karneval pur.
Ein kleines Karnevals-Wikipedia am Morgen sozusagen:
- Von Köln über Bonn, das Bergische Land bis Aachen ruft man „Alaaf“.
- In Düsseldorf, Neuss oder Kleve heißt es dagegen „Helau“.
- Das sollte man besser nicht verwechseln – ich habe schon echte Debakel erlebt, denn manche Kölner verstehen da wirklich keinen Spaß.
- (Und zack, da war der Reim wieder drin!)
“Mittagessen wie im Schlaraffenland”
- Zwischendurch meldete sich natürlich der Hunger – vorausgesetzt, man vergisst mich nicht wieder und ich muss klingeln.
Auch wenn ich gerne über unsere Küche lästere:
- Die machen wirklich einen tollen Job.

- Es gab eine fantastische heiße Suppe mit Kräutern, Gewürzen und Hähnchenfleisch.


- Dazu einen gemischten Salat für später.

- Ein traumhaft gut gekühltes Dessert aus verschiedenen Früchten mit Vanillesoße.
Die absolute Krönung war aber eine selbstgemachte Lasagne – saftig innen, aromatisch und mit ordentlich Käse überbacken.

- Für eine richtig gute Lasagne ist es wichtig, die Soße lange köcheln zu lassen, damit sie schön sämig wird, die Nudelplatten nicht trocken zu schichten und immer wieder genug Soße dazwischen geben.
- Oben gehört eine großzügige Portion Käse drauf, damit alles saftig bleibt und goldbraun überbacken wird.
- Kein Stress mit zu hoher Hitze – lieber langsam garen lassen, dann bleibt es innen wunderbar weich.

- Leider war es wieder so viel, dass ich die Lasagne nicht ganz geschafft habe.
“Fernsehen, das einfach Spaß macht”
Danach ging’s wieder zurück zu waipu.TV mit den Umzügen aus Düsseldorf und Köln.

Für mich steht fest:
- Auf diesen Dienst möchte ich nicht mehr verzichten.
Ich schaue dort nicht nur Karneval, sondern ich bin auch ein riesiger Fan von Kitchen Impossible.

- Einer Kochsendung, in der Spitzenköche völlig unbekannte Gerichte nachkochen müssen, ohne Rezept und oft irgendwo auf der Welt.
Ebenso regelmäßig läuft bei mir Grill den Henssler, wo Promis gegen Profikoch Steffen Henssler antreten und von einer Jury bewertet werden – lustig, spannend und richtig appetitanregend.

Früher mochte ich auch die Serie „Eisenbahn Romantik“ im WDR, doch seit Hagen von Ortloff nichts Neues mehr macht, lohnen sich die Wiederholungen kaum.

- Wenn ich Dauerschleifen sehen will, reicht mir das Pflegepersonal im Alltag völlig aus.
“Kaffee, Keks und kleine Freude”
- Am Nachmittag ging kurz die Tür auf, und jemand vom Pflegepersonal fragte, ob ich gerne eine Tasse Kaffee hätte – und ob ich einen Doppelkeks möchte.

- Natürlich habe ich beides dankend angenommen.
Ein Doppelkeks besteht aus zwei knusprigen Butterkeksen mit einer süßen Cremefüllung dazwischen – herrlich zum Kaffee.

- In meinem Fall von de Beukelaer, und zum Glück ohne Nüsse, was wegen meiner Allergie wichtig ist.

- Dazu habe ich mir auch noch schnell das Dessert vom Mittag vernascht und ein bisschen mit Petra über WhatsApp geplaudert.
Zwischendurch habe ich sogar kurz den Düsseldorfer Zug pausiert, um ein lustiges Schwiegermutter-Video auf Facebook hochzuladen – dank waipu.TV geht das ja ganz entspannt.
“Abendessen mit Reimen und guter Laune”
- Und hurra hurra – man hatte mich auch abends nicht vergessen.
- Es gab zwei Schnitten Eiweißbrot, wieder schön mit Kerrygold-Butter bestrichen.
- Eine Scheibe belegte ich mit Käse.

- Die andere mit gekühltem Schinken, Löwensenf und Tabasco.
- Eiweißbrot ist ein besonders proteinreiches Brot mit weniger Kohlenhydraten als normales Brot – sättigend, gut für den Körper und trotzdem lecker.

- Dazu kam noch eine gut gekühlte Buttermilch mit Erdbeergeschmack.
- Ich muss dabei immer höllisch aufpassen, nicht aus Versehen Muttermilch zu schreiben – das ist mir früher öfter passiert und hat für schallendes Gelächter bei Petra gesorgt.

- Natürlich kam jetzt auch der gemischte Salat dran, den ich mir extra aufgehoben hatte – und da reimte es sich schon wieder.
- Die Fotos gingen wie immer an Petra für die Enkelin.
“Abschiede, Witze und schneeweiße Laken”
- Am Abend habe ich mich noch von Petra und der Enkelin verabschiedet – mit meinem Standardspruch vom Schäfchenzählen, den ich diesmal sogar auf Petra ausgeweitet habe.

- Nach dem Mittagessen kam dann tatsächlich noch Christoph Schuch vorbei und brachte zwei neue schneeweiße Spannbettlaken.
- Wir haben beide gelacht, weil ich das auch mal ausdrücklich positiv erwähnen werde – und gegen 20:30 Uhr wurde direkt frisch bezogen.
“Meine tägliche Warnung aus dem Herzen”
- Und wie jeden Abend kommt meine ernste Botschaft an alle Töchter und Söhne, die mein Tagebuch lesen – und das sind mittlerweile über 4.600 im Monat:
Wenn eure Eltern Hilfe brauchen, sucht euch ein wirklich gutes Alten- und Pflegeheim.
- Schaut euch alles vor Ort an, redet mit den Bewohnerinnen und Bewohnern.
- Ein Heim, das nichts zu verbergen hat, hat damit überhaupt kein Problem.
“Zurück zu Helau und Alaaf”
- Und jetzt geht’s für mich wieder zurück zu den Karnevalsumzügen aus Köln und Düsseldorf.
- Ein Tag voller Lachen, leckerem Essen, Freundschaft, Fernsehen und kleinen Freuden – genau so, wie ich ihn mir gewünscht habe.
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