Ein Morgen voller Erinnerungen und Aufzeichnungen!
- Der heutige Tag begann für mich wie so oft mit einem ausgedehnten Blick zurück in die vergangenen Stunden – genauer gesagt auf waipu.tv.
Für alle, die diesen Dienst nicht kennen:
- Waipu.TV ist ein moderner IPTV-Streamingdienst, mit dem man klassisches Fernsehen live schauen und gleichzeitig Sendungen aufnehmen kann – ganz ohne Kabelanschluss oder Satellitenschüssel.
Besonders praktisch ist der integrierte Aufnahmespeicher in der Cloud, der je nach Paket mehrere hundert Stunden fasst, sowie die Möglichkeit, ganze Serien automatisch aufzeichnen zu lassen.
- Das HD-Paket liegt monatlich bei rund 13 bis 15 Euro, je nach Aktion, und bietet gestochen scharfe Bildqualität sowie mehrere Streams gleichzeitig.
Ich selbst nutze Waipu.TV nun schon im 6. Jahr ununterbrochen und möchte es wirklich nicht mehr missen.
- Ob Einzelaufnahmen oder komplette Serien – alles läuft zuverlässig im Hintergrund.
- Für mich sind Formate wie Kitchen Impossible, Grill den Henssler, Europa grillt den Henssler und vor allem über lange Zeit hinweg Eisenbahnromantik echte Wohlfühlprogramme.
Gerade jetzt zur Karnevalszeit zahlt sich das Programmieren der Aufnahmen besonders aus.
- Altweiberdonnerstag aus Köln und Düsseldorf, die großen Züge aus Köln, Düsseldorf und Mainz, aber auch die kleineren, wie etwa Mönchengladbach mit dem legendären Boot – alles war fein säuberlich gespeichert.
- Dazu noch Sitzungen wie Mainz bleibt Mainz und viele weitere.
- Wenn man dann nachts auf die Uhr schaut, versteht jeder schnell, warum die Serienliste immer kürzer wird und der Schlaf manchmal warten muss.
“Ein vertrauter Morgen mit Kaffee, Schreibkram und Frühstücksritual”
- Irgendwann war dann aber auch diese Nacht vorbei und wir hatten 8 Uhr.
- Wie jeden Morgen habe ich zuerst meine langjährige Freundin Petra begrüßt – und wenn ihre Enkelin noch zu Hause war natürlich auch sie.
- Dieses kleine Ritual gehört einfach dazu.
Zwischen 8 und 9 Uhr stand wie immer der Schreibkram an:
- E-Mails beantworten, Nachrichten sortieren und zwischendurch einen kurzen Abstecher zu Facebook, um meine Freundinnen und Freunde zu begrüßen.
Und auch heute wurde ich kulinarisch nicht vergessen.

- Nach der langen TV-Session tat die Tasse heißer schwarzer Kaffee besonders gut.
Dazu ließ ich mir eine Scheibe Weißbrot geben, bestrich sie großzügig mit Kerrygold-Butter und belegte die rechte Hälfte mit einer gut gekühlten Scheibe Schinkenwurst und einer ebenso kalten Scheibe Salami, verfeinert mit Löwensenf und einem Hauch Tabasco.
- Die linke Hälfte bekam Erdbeermarmelade und obendrauf eine gut gekühlte Scheibe holländischen Käse – süß und herzhaft in perfekter Harmonie.

- Natürlich gingen danach sofort die Frühstücksfotos per WhatsApp an Petra.
- Nicht als Rezeptvorlage – sondern weil ihre Enkelin es mittlerweile liebt zu sehen, was bei mir so auf dem Teller landet.
“WordPress, Plugins und warum Sicherheit an erster Stelle steht”
- Nach dem Frühstück habe ich mich wie jeden Tag meinen Webseiten gewidmet.
- Kaum eingeloggt, warteten wieder zahlreiche Plug-in-Updates auf mich.
Für alle, die WordPress nicht so gut kennen:
- Plugins sind kleine Erweiterungen, die einer Webseite zusätzliche Funktionen geben – von Sicherheitssystemen über SEO-Optimierung bis hin zu Backups, Formularen oder Verbesserungen der Ladezeiten.
- Ohne Plugins wäre WordPress zwar nutzbar, aber längst nicht so leistungsfähig.
- Viele dieser Erweiterungen werden regelmäßig aktualisiert, um Sicherheitslücken zu schließen, neue Funktionen einzubauen oder die Kompatibilität mit neuen WordPress-Versionen zu sichern.
- Gerade weil Plug-ins tief ins System eingreifen, ist es wichtig, Updates bewusst und kontrolliert durchzuführen – und nicht einfach blind alles auf einmal durchzuklicken.
Aus Erfahrung weiß ich nur zu gut:
- Bevor auch nur ein einziges Update gestartet wird, wird grundsätzlich ein vollständiges Backup erstellt.

Ein Backup ist die Lebensversicherung jeder Webseite.
- Sollte nach einem Update etwas schief laufen – sei es ein Fehler, ein Plug-in-Konflikt oder im schlimmsten Fall ein kompletter Absturz – kann man mit einem Backup die Seite innerhalb weniger Minuten wiederherstellen.
- Ohne Sicherung kann aus einem harmlosen Update schnell ein Totalausfall werden.
- So verging der Vormittag schneller als gedacht – und schon stand das Mittagessen bereit.
“Mittagessen mit Röstaromen, Herz und Seele aus der Küche”
- Man kann über unsere Küche sagen, was man will – und ja, sie gehen mir morgens regelmäßig auf die Nerven, weil sie so früh loslegen – aber inzwischen weiß ich:
- Die Jungs und Mädels machen das nicht ohne Grund.
“Zudem habe ich inzwischen einen guten Draht zum Küchenchef.”
- Schließlich müssen sie täglich für über 120 Bewohnerinnen und Bewohner kochen.
Und was soll ich sagen:
- Sie machen ihren Job wirklich verdammt gut.

- Heute begann alles mit einer Suppenterrine voller cremiger Kartoffelsuppe, fein abgestimmt und mit kleinen Gemüsestückchen verfeinert.
Doch der Star des Tellers war eindeutig der Kassler-Lachsbraten mit grünen Bohnen, Speck und klassischen Salzkartoffeln.

- Außen schön angebraten mit leichten Röstaromen, innen wunderbar saftig – genauso muss Kassler sein.
Damit das gelingt, wird der Lachsbraten zunächst sanft bei mittlerer Hitze rundum angebraten, bis sich eine goldbraune Kruste bildet.
- Diese Röstaromen sorgen für Geschmack.
- Anschließend gart man ihn bei niedrigerer Temperatur – entweder im Ofen oder in der Pfanne mit etwas Flüssigkeit – langsam fertig.
- So bleibt das Fleisch innen saftig und trocknet nicht aus, während außen die aromatische Kruste erhalten bleibt.

- Als Dessert wartete eine gut gekühlte Schale Mascarponecreme mit fruchtigem Pfirsichüberzug – herrlich frisch und genau richtig nach dem deftigen Hauptgang.
- Auch hiervon gingen die Fotos direkt wieder an Petra, sehr zur Freude der Enkelin, die schon wieder ankündigte, dass sie unbedingt mal bei mir mitessen möchte.
“Pflege, Frust und der Blick auf das Betreuungsgericht”
- Direkt nach dem Mittagessen kam dann wieder die Pflege – und leider auch der Frust.
Denn ganz ehrlich:
- Was nützt die beste Pflege, wenn man seit fast sechs Monaten im gleichen Spannbettlaken liegt?
- Ich habe mich mehrfach beschwert, doch weder von der Heimleitung des Kreises Düren noch von der Firma Schuch GmbH kam bisher irgendeine Reaktion.
- Genau das – und noch weitere Vorfälle – werden am 19. dieses Monats beim Termin mit der zuständigen Richterin oder dem Richter vom Betreuungsgericht in Düren auf den Tisch kommen.
- Es muss endlich klar werden, dass hier einiges schief läuft und dass ich so schnell wie möglich aus diesem Irrenhaus raus muss.
“Schlaf, Leben als Berufskraftfahrer und ein Körper im Nachtmodus”
- Nach der Pflege habe ich mir dann vier Stunden Schlaf gegönnt.
- Viele werden jetzt denken, so bekommt man den Tag natürlich auch rum – doch meine Vergangenheit spielt dabei eine große Rolle.
- Jahrzehntelang war ich als Berufskraftfahrer im internationalen Verkehr unterwegs, fast ausschließlich nachts.
Ich stand zum Beispiel tagsüber in Valencia, lud Obst oder Gemüse, machte kurz die Augen zu und fuhr dann nachts Richtung deutsche Großmärkte.

- Leere Autobahnen, Ruhe, Fokus – das war mein Rhythmus.
- Vier bis fünf Kannen heißer schwarzer Kaffee pro Nacht waren völlig normal, natürlich ohne Zucker oder Milch.
Jeder Fahrer hatte seine eigene Kaffeemaschine an Bord.
- Dieser Nachtmodus steckt bis heute in mir drin.
“Abendessen, Netflix und die tägliche Warnung”
- Am Abend ging es wieder gemütlich weiter.
- Zwei Scheiben Eiweißbrot mit Kerrygold-Butter bildeten die Basis.

- Die linke belegte ich mit gut gekühltem holländischen Käse.
- Die rechte mit einer Scheibe Braten, dazu Löwensenf und Tabasco.

- Als Beilage gab es eine gut gekühlte Schale Spargel-Eiersalat – und der war wirklich saugeil.

- Dazu wie jeden Tag eine Dose Buttermilch, heute mit Aprikosengeschmack.
- Auch diese Fotos gingen selbstverständlich wieder an Petra, sehr zur Freude der Enkelin, die erneut jammerte, dass sie unbedingt zu mir kommen möchte.
Wenn man Petra nicht seit fast 40 Jahren kennen würde, könnte man meinen, sie hätte keinen Kühlschrank – dabei weiß jeder Vater genau, wie das läuft:
- Was Kinder wollen, steht irgendwann auf dem Tisch … und wird dann oft doch nicht gegessen.
- Nach dem Gute-Nacht-Gruß an Petra und die Enkelin schaute ich noch kurz bei Facebook rein, schaltete anschließend Netflix ein und setzte Lucifer fort.
Und auch wenn der Tag bis auf das Spannbettlaken wirklich gut war, bleibt meine tägliche Warnung Pflicht:
- Wenn das hier eine Tochter oder ein Sohn liest, der noch Eltern hat, die Pflege brauchen – sucht euch bitte ein vernünftiges Alten- und Pflegeheim.
Aber bitte nicht die Firma Schuch GmbH in der Eifel.

- Ich spreche aus eigener Erfahrung.
- Hier ist man eine Nummer im System.
Wertgegenstände verschwinden, Dinge werden beschädigt, Beschwerden verlaufen im Nichts.
- All das wird in diesem Monat beim Besuch des Betreuungsgerichts in Düren offen angesprochen.
- Und ich hoffe sehr, dass daraus endlich Konsequenzen für die Heimleitung des Kreises Düren und für die Firma Schuch GmbH folgen.

Ich wünschte, ich hätte Flügel.
Dann dürfte sich die Fa. Schuch warn anziehen.
Und die freundliche Kreisdirektion dazu.
Nein, ich sage nicht, was ich sagen oder tun würde.
Dann wäre der Effekt der Überraschung weg.
Ich gratuliere die Fa. Schuch zu so einen erfahrenen Koch.
Leider geht er jetzt entgültig in Rente.
Was ich eigentlich sagen wollte, ist, dass das einzige gut jeden Tag.