Ein ruhiger Serien-Sonntag!
- Heute habe ich mir vorgenommen, einen ganz entspannten Sonntag zu genießen, nachdem ich in den letzten Nächten so viel angeschaut und sortiert habe, dass mir der Kopf fast rauchte.
- Es war Zeit, einfach mal die Beine lang zu machen und nichts weiter zu tun, als gemütlich vor dem Fernseher zu liegen.
Auf Netflix habe ich Vampire Diaries angefangen — und ich bin wirklich überrascht, wie toll diese Serie ist.
- Vampire Diaries ist eine Fantasy-Horror-Drama-Serie über das Leben der Teenagerin Elena Gilbert, deren Leben sich komplett ändert, als sie auf den geheimnisvollen Stefan Salvatore trifft, der sich bald als Vampir entpuppt.
- Zwischen Liebe, Gefahr, übernatürlichen Wesen und großen Emotionen entfaltet sich eine Geschichte, die in acht Staffeln mit insgesamt 171 Folgen erzählt wird — perfekt, um sich an einem Sonntag den ganzen Tag berieseln zu lassen.
“Morgendliches Ritual mit Petra und ihrer Enkelin”
- Wie jeden Morgen begrüße ich zuerst meine langjährige Freundin Petra und ihre Enkelin.
Dieses kleine Ritual um 8 Uhr möchte ich wirklich nicht mehr missen.
- Petra und ich kennen uns seit über 40 Jahren, auch wenn wir uns zwischendurch aus den Augen verloren hatten — dank Facebook haben wir wieder zueinander gefunden.
Und mal ehrlich:
- Das ist für mich der einzige Grund, warum ich überhaupt noch bei Facebook bin, weil ich dort viele alte Schulfreundinnen und -freunde in meiner Liste habe.
- Für alles andere brauche ich wirklich kein Stayfriends, wo ich für jeden noch so kleinen Mist bezahlen müsste.

Stayfriends ist nämlich eine Plattform, über die man alte Schulfreunde wiederfinden kann, Klassenfotos ansehen und sogar Klassentreffen planen kann.
- Viele Funktionen wie Nachrichtenversand, vollständige Profilansicht oder Fotos ohne Verpixelung sind aber nur kostenpflichtig im Rahmen von bezahlten Mitgliedschaften verfügbar — und da zahlt man zum Beispiel mehrere Euro im Monat, je nachdem welche Optionen man freischalten möchte.
“Kaffee und Erinnerungen an früher”
- Zwischen 8 und 9 Uhr arbeite ich dann meine gesamten E-Mails ab und schaue auch bei Facebook rein, wie es meinen Freundinnen und Freunden so geht — das gehört mittlerweile zur Pflichtlektüre.
Und während ich so daliege und darauf warte, dass das Frühstück auf dem Tisch steht, erinnere ich mich an früher:
- An die ältere Dame, die mir morgens das Frühstück gebracht hat und die oft mehr Kaffee neben der Tasse liegen hatte als in der Tasse.
- Ich habe sie dann immer angegrinst und gesagt, sie solle den Kaffee nochmal in die Tasse bringen, denn das konnte ja so nicht bleiben!

- Heute war meine Tasse Kaffee nur dreiviertel voll, was wohl daran lag, dass entweder kein frischer Kaffee mehr da war oder der Kaffee beim Transport etwas verschüttet wurde — so ist das eben manchmal.
“Ein Frühstück, das überrascht”
- Das heutige Frühstück war der absolute Knaller — so etwas habe ich hier wirklich noch nie erlebt.

- Es gab zwei frische, warme halbe Brötchen mit Kerrygold Butter, einmal belegt mit gut gekühltem Fleisch, etwas Löwensenf und Tabasco, das andere mit Erdbeermarmelade und Gouda.
- Zusätzlich bekam ich eine Scheibe Eiweißbrot, die mit Butter, Leberwurst, Löwensenf und ebenfalls einem Hauch Tabasco bestrichen war.
- Dazu eine gut gekühlte Mandarine, die ich mir für später aufhob.

- Wie immer gab es Rührei, das ich mit Salz, Pfeffer und Maggi verfeinerte.
- Es war ein Frühstück, das wirklich keine Wünsche offen ließ.
“Fotos, Facebook-Reaktionen und eine Redensart”
- Nach dem Frühstück schickte ich wie jeden Tag Fotos des Essens an Petra, weil ich es so knuffig finde, wie ihre Enkelin darauf reagiert.
- Dann schaute ich nochmal bei Facebook vorbei, wo ich regelmäßig lustige Videos hochlade.
Viele meiner Freunde haben ihren Spaß daran — schätze ich mal so ungefähr mit 95 %, und die restlichen 5 % gehen zum Lachen in den Keller, wie man so sagt.
- Diese Redewendung bedeutet nämlich, dass jemand humorlos oder sehr ernst ist und selten lacht, selbst wenn etwas Lustiges passiert.
“Mittagessen und Backerbsensuppe”
- Da heute Sonntag ist, machte ich erstmal gar nichts weiter und entspannte mich aufs Neue vor der Serie.
Und dann war es wieder so weit:
- Das Mittagessen stand schon wieder auf dem Tisch!

Es gab eine heiße Suppe, die mir zunächst unbekannt war, aber nach kurzer Recherche stellte sich heraus, dass es eine traditionelle Backerbsensuppe war.
- Eine einfache, herzhafte Suppe, die oft mit Backerbsen (einer Art Knabber-Erbsen) und Gemüse zubereitet wird und traditionell mit Brühe, Salz, Pfeffer und Kräutern serviert wird.
- Dazu wurde eine gut gegarte Putenbrust mit knuspriger Außenseite und saftiger Mitte serviert, mit einer fantastischen Bratensoße, Reis und Gemüse.
- Ich habe mich dennoch hauptsächlich an der Putenbrust erfreut, denn da war mein Hunger eindeutig am größten.
“Der Nachmittag: Serien und Pflege mit einem Lächeln”
- Nach dem Mittagessen fand noch kurz die Pflege statt, bei der wir wieder viel Spaß hatten, obwohl ich seit einiger Zeit lieber von vertrauten Pflegern betreut werde.
- Dann ließ ich mir Vampire Diaries weiter durch die Ohren und Augen gehen — einfach mal nichts tun und genießen, das habe ich mir wirklich verdient nach über 40 Jahren Arbeit.
“Abendessen und Eiweißbrot-Allergie”
- Zum Abendessen gab es zwei Scheiben Eiweißbrot, die ich mit Kerrygold Butter bestrichen habe.
Belag:

- Einmal mit Gouda, einmal mit Blutwurst und Lachsschinken belegt, mit Löwensenf verfeinert und zusätzlich mit Tabasco beträufelt.

- Eine gut gekühlte Dose Buttermilch mit Pfirsichgeschmack.
Kurz darauf merkte ich aber, dass irgendetwas mit mir nicht stimmte — offenbar reagiere ich allergisch auf Nuss- oder Nuss ähnliche Produkte.
- Beim Eiweißbrot kann das vorkommen, da viele Varianten neben Eiweiß aus Weizen oder Soja auch Ölsaaten wie Leinsamen, Sesam oder Sonnenblumenkerne enthalten, die nussähnliche Allergene mitbringen können.
Ich informierte sofort den Pflegedienst, damit man mich beobachtet, denn sobald ich solche Dinge esse, bekomme ich weniger Luft.
- Zum Glück wurde es später wieder besser, und ich trank einen Cappuccino ohne Foto und viel Flüssigkeit, um die Allergie in den Griff zu bekommen.
“Meine Warnung und Gedanken zum Betreuungsgericht”
- Auch wenn der Sonntag mal wieder klasse war, komme ich nicht darum herum, meine tägliche Warnung auszusprechen:
Sollte ein Sohn oder eine Tochter diesen Eintrag lesen und selbst eine Mutter oder einen Vater haben, die nicht so können wie sie wollten — sucht euch bitte ein anderes Alten- und Pflegeheim, aber bitte nicht die Firma Schuch GmbH in Eifel!
- Und ich bin schon nervös, wie es beim Termin mit dem Betreuungsgericht Düren weitergeht, denn der Berufsbetreuer sagt, dass so etwas wie meine Situation nicht passieren darf, vor allem wenn ich seit Monaten im gleichen Spannbettlaken liege, was natürlich medizinisch nicht gut ist.
- Was der nächste Tag bringt, weiß ich natürlich nicht — aber bei der Schuch GmbH ist jeder neue Tag wie Weihnachten, voller Überraschungen.

