Zwischen Technik, Erinnerungen und kleinen Alltagsfreuden!
“Nächtliche Ordnung im digitalen Chaos”
- Auch diese Nacht war wieder eine dieser endlosen Nächte, in denen ich Fotos und Videos sortiert, verschoben und gnadenlos gelöscht habe, als hätte man als Rentner ja sonst nichts zu tun.
- Ordner um Ordner bin ich durchgegangen, Erinnerungen sortiert, Speicher aufgeräumt und mich gefragt, wie sich über die Jahre so viel ansammeln konnte.
- Zwischendurch war ich aber erneut gezwungen, auf meinen Webseiten neue Updates einzuspielen, denn nach der Design-Umstellung funktioniert vieles nur dann sauber, wenn alles auf dem aktuellen Stand bleibt.
“Warum Plugins fürs Design besser manuell gepflegt werden”
- Nach der neuen Optik meiner Seiten blieb mir leider nichts anderes übrig, als die Design relevanten WordPress-Plugins manuell einzupflegen.
Das hat einen ganz einfachen Grund:
- Automatische Installationen laden oft unnötigen Ballast mit, verändern Einstellungen unbemerkt oder bringen Abhängigkeiten mit, die später Probleme verursachen.
- Wenn man Plugins manuell auswählt, hochlädt und einrichtet, behält man die volle Kontrolle darüber, was wirklich gebraucht wird, vermeidet Sicherheitslücken durch dubiose Quellen und kann Versionen gezielt testen, bevor sie live gehen.
- Es ist zwar nervig und zeitaufwendig, aber am Ende deutlich stabiler und sicherer für die gesamte Webseite.
“Sicherheit geht vor – warum Backups Gold wert sind”

- So sehr es mir auch auf den Senkel geht, vor jeder größeren Änderung erstelle ich grundsätzlich ein tagesaktuelles Backup.
Und das aus gutem Grund.
- Ein falscher Klick, ein fehlerhaftes Plugin oder ein inkompatibles Update können im schlimmsten Fall die komplette Seite zerschießen.
- Mit einem aktuellen Backup lässt sich alles innerhalb weniger Minuten wiederherstellen – Inhalte, Design, Datenbank und Einstellungen.
- Da ich genug Speicherplatz auf dem Server habe, ist das absolut kein Problem, aber es spart im Ernstfall Stunden, manchmal sogar Tage an Arbeit und Nerven.
“Morgengrüße und Erinnerungen an alte Zeiten”
- Irgendwann war dann auch diese Nacht vorbei und wir hatten 8 Uhr.
Wie jeden Morgen ging mein erster Gruß an meine langjährige Freundin Petra und selbstverständlich – falls sie noch nicht in der Schule war – auch an ihre Enkelin.
- Viele denken wahrscheinlich, wir hätten etwas miteinander, aber wir sind seit über 40 Jahren einfach nur gute Freunde.
- Auch wenn wir uns zwischendurch aus privaten Gründen aus den Augen verloren haben, ist diese Verbindung nie ganz verschwunden.
- Ich war dreimal verheiratet in meinem Leben, ich habe viele Jahrzehnte habe ich in Spanien gelebt und gearbeitet und mir dabei mehr als einmal einen ordentlichen Sonnenbrand am Hintern geholt.
“Hans, die gelbe Banane und ein treuer Schäferhund”

- Damals hatte ich auch einen super Nachbarn, der meinen ganzen Fuhrpark verwaltet hat.
- Heute nennt man ihn nur noch die gelbe Banane, obwohl er einfach Hans heißt.
- Diese Pfeife ist inzwischen schon eine halbe Ewigkeit mit seiner Frau verheiratet, die aus Thailand stammt, und gemeinsam haben sie wundervolle Kinder.
Und als wäre das nicht genug, lebt bei ihnen auch noch immer ein Schäferhund aus meiner letzten Zucht.
- Die Chefin ist komplett HD-frei, was bedeutet, dass sie keine Hüftdysplasie hat – eine bei Schäferhunden leider häufige Gelenkerkrankung, bei der das Hüftgelenk falsch geformt ist und mit der Zeit Schmerzen sowie Bewegungseinschränkungen verursacht.
- HD-frei heißt, dass die Hüften perfekt ausgebildet sind, der Hund schmerzfrei bleibt und ein gesundes, aktives Leben führen kann.
“Post, Facebook und ein Frühstück wie aus dem Bilderbuch”
- Zwischendurch habe ich E-Mails bearbeitet, meine Facebook-Freundinnen und Freunde besucht und mich riesig gefreut, denn man hatte mich wieder nicht vergessen.

- Wie jeden Morgen stand eine Tasse heißer schwarzer Kaffee bereit.
Dazu gab es zwei halbe frische Brötchen mit Kerrygold-Butter.
- Links kam gut gekühlte Wurst drauf, verfeinert mit Düsseldorfer Mostert und einem ordentlichen Spritzer Tabasco.

- Rechts wurde Kirschmarmelade gestrichen und mit einer kühlen Scheibe holländischem Käse belegt.
- Eine Kombination, die einfach glücklich macht.
“Streaming, Bauchgefühle und Vorfreude”
- Nach dem Frühstück habe ich überlegt, was ich mir im Streaming-Bereich anschaue, bin aber doch wieder bei Riverdale hängen geblieben, das ich inzwischen schon zum zweiten Mal angefangen habe.

- Zwischendurch schrieb ich mit Petra über WhatsApp, und auch sie meinte, sie habe so ein komisches Bauchgefühl, dass heute noch irgendetwas Wichtiges passieren würde.
“Mittagessen mit Herz und Seele”
- Und ja, der Vormittag ging vorbei und natürlich stand das Mittagessen schon bereit.
- Es gab eine fantastische klare Suppe mit verschiedenem Gemüse.

- Eine gute klare Suppe beginnt mit Suppengrün wie Möhren, Sellerie, Lauch und Zwiebeln, dazu kommen Wasser oder Brühe, etwas Salz, Pfeffer, Lorbeerblatt und ein paar Pfefferkörner.
- Besonders wichtig sind frische Kräuter wie Petersilie, Liebstöckel und Thymian, die am Ende ihr Aroma entfalten.
- Alles wird langsam etwa 60 bis 90 Minuten sanft geköchelt, nicht sprudelnd, damit die Brühe klar bleibt.
- Danach wird sie abgeseiht oder das Gemüse fein darin belassen – je nach Geschmack.

- Als Hauptmahlzeit gab es endlich das, worauf ich mich schon seit Tagen gefreut hatte:
- Eine schöne Portion Milchreis mit eingemachten Schattenmorellen im eigenen Saft.

- Zum Dessert kam ein gut gekühlter Vanille-Sahnepudding – schlicht, aber einfach lecker.
“Pflege, Hoffnungen und dringend nötige Veränderungen”
- Nach dem Essen folgte die Pflege, danach noch ein paar Minuten Gespräch mit Petra über dies, das und natürlich wieder über das Betreuungsverfahren.
- Wir hoffen beide, dass am 19. endlich eine Richterin oder ein Richter kommt, damit dieses Verfahren in Gang gesetzt wird und ich diesen Wahnsinn hier verlassen kann.
Es geht nicht nur um verschwundene Musikgeräte oder das Spannbettlaken, auf dem ich seit sechs Monaten liege, sondern vor allem um eine vernünftige Gesundheitsfürsorge, Physiotherapie und ordentliches Diätessen.
- Sonst war die Magenverkleinerung Ende 2024 wirklich für den Arsch.
“Schlaf, Anrufe und ein kleiner Technikfehler“
- Danach habe ich erst einmal satte dreieinhalb Stunden Schlaf nachgeholt, bis mein Schwiegersohn per WhatsApp anrief und fragte, wie es mir geht.
- Später wollte ich bei Facebook reinschauen, doch plötzlich hatte ich keinen Zugriff mehr am PC.
Ich hatte ihn zu gründlich gesäubert und dabei die Cookies gelöscht.
- Cookies sind kleine Dateien (hat nichts mit Gepäck zu tun), die Webseiten auf dem Computer speichern, um Anmeldedaten, Einstellungen und Sitzungen zu merken.
- Sie sorgen dafür, dass man eingeloggt bleibt und nicht jedes Mal alles neu eingeben muss.
- Werden sie gelöscht, weiß die Seite nicht mehr, wer man ist – und man muss sich überall neu anmelden, egal ob Facebook, E-Mail oder andere Dienste.
“Abendessen, neue Gesichter und viel Gelächter”
- Auch der Nachmittag verging und das Abendessen stand bereit.
Heute wurde mir sogar der neue Koch vorgestellt, weil die alte Nervensäge-Koch endlich in Rente geht.
- Der alte Koch hatte den Neuen natürlich schon liebevoll vor mir gewarnt, dass ich eine lästige Nervensäge sein kann – wir haben alle herzlich gelacht.
Es gab frisches Weißbrot, das ich mit Kerrygold-Butter bestrichen habe.
- Die linke Hälfte mit Kirschmarmelade.

- Die rechte mit gut gekühltem Kochschinken, Löwensenf und Tabasco.
- Obendrauf kamen noch Tomatenscheiben mit Mortadella und etwas Grünzeug – Betonung auf Grünzeug, denn ich bin schließlich kein Kaninchen – natürlich auch wieder mit Tabasco verfeinert.
- Die Fotos davon gingen direkt an Petra, und ihr lief sofort das Wasser im Mund zusammen.
“Zollstock, Matratzen und ein kleines Fragezeichen?”
- Später schaute ich noch kurz bei Facebook rein, bekam zwei wichtige E-Mails und dann kam der Knaller des Tages.
- Während meiner Nachmittagspause stand plötzlich eine Pflegerin mit einem Zollstock im Zimmer und meinte, sie müsse kurz mein Bett ausmessen.
Ich fragte scherzhaft, ob man jetzt schon mein Grab ausheben wolle und mich gleich mitsamt Pflegebett verscharrt.
- Wir lachten beide, denn es ging nur um die Matratze.
- Natürlich habe ich geholfen, denn so unbeholfen mit einem Zollstock habe ich selten jemanden gesehen – ich kenne die Maße meines Pflegebetts schließlich aus dem Effeff.
In Auftrag gegeben hatte das Ganze Frau Schuch.
- Jetzt frage ich mich nur, ob es endlich eine neue Matratze gibt oder ob man lediglich das verschollene oder versiffte Spannbettlaken ersetzen will.
“Tagesausklang und ein ehrliches Fazit”
- Zum Schluss wünschte ich Petra und ihrer Enkelin gute Nacht, schaute noch einmal kurz bei Facebook vorbei, machte die Beine lang und ließ den Abend mit Streaming-TV ausklingen.
- Auch wenn der Tag insgesamt gut verlaufen ist, kann ich dieses Alten- und Pflegeheim der Firma Schuch GmbH aus eigener Erfahrung definitiv nicht empfehlen.
- Wer das hier liest und für Vater oder Mutter – oder vielleicht sogar für beide – ein Heim sucht, sollte sich wirklich nach einer besseren Alternative umsehen.
Was der morgige Samstag bringt, weiß ich natürlich nicht.
- Schließlich habe ich noch immer kein Geld für eine Glaskugel.


Ja, die Spannung wächst von Tag zu Tag, mit der Frage, was passiert am 19.02.2026.
Und wann kommt endlich die neue Matratze und das neue Spannbettlaken.
Oder wird das dreckige Spannbettlaken, dann auf die neue Matratze gelegt?
Fragen über Fragen?!