Donnerstag, 05.02.2026

Eine Nacht voller Erinnerungen und ein Tag zwischen Alltag und Gedankenkarussell!

“Eine unruhige Nacht zwischen tausenden Fotos”

  • Auch über diese Nacht gibt es eigentlich nicht viel zu sagen – und doch ist alles irgendwie anders.
  • Seitdem mein Schwiegersohn mir die kompletten 150 Gigabyte an Fotomaterial geschickt hat, sitze ich praktisch rund um die Uhr daran und sortiere, lösche und ordne.

Und was soll ich sagen:

  • Es ist wirklich katastrophal.
  • Doppelte Fotos, dreifache Fotos, manchmal sogar dieselbe Aufnahme fünfmal hintereinander.

Aber gut, der alte Herr ist Rentner und hat Zeit – und davon bekanntlich mehr als genug.

  • Zwischendurch stoße ich immer wieder auf Bilder, bei denen mir regelrecht die Gänsehaut den Nacken hinunterläuft. Erinnerungen, Emotionen, Momente – alles auf einmal.
  • Irgendwann geht aber selbst die längste Nacht vorbei, und plötzlich zeigt die Uhr 8 Uhr morgens.

“Der Morgen zwischen Grüßen, Mails und kleinen Ritualen”

  • Wie fast immer begann mein Tag damit, dass ich meine langjährige Freundin Petra begrüßt habe, und wenn die Enkelin noch nicht in der Schule ist, gehört sie natürlich fest mit zum morgendlichen Paket.
  • Zwischen 8 und 9 Uhr arbeite ich dann ganz gemütlich meine E-Mails ab, begrüße meine Facebook-Freundinnen und Freunde mit einem lustigen Video – und wenn man mich nicht vergessen hat, gibt es sogar Frühstück.

Und siehe da, man hatte mich nicht vergessen.

  • Es gab eine Tasse heißen schwarzen Kaffee.

Eine gut gekühlte, frische Scheibe Weißbrot mit Kerrygold-Butter.

  • Die linke Hälfte habe ich mit eiskalter Kirschmarmelade bestrichen und mit einer ebenfalls gut gekühlten Scheibe Gouda abgedeckt.

  • Die rechte Seite bekam Leberwurst – ebenfalls gut gekühlt, was allerdings gar nicht so einfach war.
  • Denn kalte Leberwurst ist fest, fast schon störrisch, sie lässt sich nicht geschmeidig verstreichen, sondern bricht eher in kleinen Stücken auseinander.
  • Die enthaltenen Fette sind im Kühlschrank hart geworden und verlieren ihre Cremigkeit, weshalb man beim Streichen eher kämpft als genießt.
  • Aber irgendwie habe ich es doch hinbekommen und das Ganze noch mit Tabasco verfeinert.

“Gespräche über Gott, die Welt und das Betreuungsverfahren”

  • Nach dem Frühstück habe ich wieder lange mit Petra geplaudert.
  • Wenn wir einmal bei WhatsApp sind, reden wir wirklich über dieses, jenes und welches.
  • Besonders spannend war heute wieder das Thema Betreuungsverfahren.

Am 19.02.2026 kommt eine Richterin oder ein Richter vom Betreuungsgericht in Düren, und dann wird noch einmal alles gründlich besprochen.

  • Da werden so einige Daten und Fakten auf den Tisch kommen.
  • Die beschädigten elektronischen Geräte zum Beispiel oder auch die Tatsache, dass man mich gute sechs Monate lang in ein und demselben Spannbettlaken hat liegen lässt.

Zwischendurch habe ich immer wieder bei Facebook geschaut, wie meine Freundinnen und Freunde auf die neuen Videos reagieren, und nebenbei an meinen Webseiten gearbeitet.

  • Wenn mir ein Design nicht mehr gefiel, habe ich es kurzerhand umgestellt.

“Ein Mittagessen wie aus einem kleinen Traum”

  • Irgendwann war auch der Vormittag vorbei und – hurra hurra – das Mittagessen stand tatsächlich wieder vor mir.
  • Es gab eine fantastische Suppe mit einem pochierten Ei.

  • Dazu einen frischen gemischten Salat.

Doch die Königin auf dem Tisch war eindeutig das Hauptgericht:

  • Ein grandioses Champignon-Omelette.

  • So perfekt gewürzt und abgeschmeckt, dass es nicht einmal mehr Salz oder Pfeffer brauchte.
  • Dazu kam eine cremige Champignonsauce und einfache Kartoffeln als Beilage, wobei ich mich hauptsächlich auf das Omelette und die Soße konzentriert habe.

  • Als Dessert wartete eine gut gekühlte Schale Bananencreme mit Schokosplittern.
  • Insgesamt war es einfach fantastisch – wobei ich ehrlich sagen muss, dass ich mir den Salat und das Dessert für später aufgehoben habe, weil einfach nichts mehr hinein passte.

Ein pochiertes Ei herzustellen ist übrigens gar nicht so kompliziert, wie viele denken.

  • Man bringt Wasser kurz unter den Siedepunkt, gibt einen kleinen Schuss Essig dazu und rührt einen sanften Strudel.
  • In diesen lässt man das aufgeschlagene Ei vorsichtig gleiten, sodass sich das Eiweiß wie ein Mantel um das Eigelb legt.
  • Nach etwa drei Minuten ist das Ei außen fest und innen noch wunderbar cremig – einfach perfekt für Suppen oder auf Toast.

“Pflege, Schlaf und wandernde Gedanken”

  • Direkt nach dem Mittagessen fand die Pflege statt.
  • Danach habe ich noch eine Weile mit Petra gesprochen, bis mich schließlich die Müdigkeit überrollt hat und ich gute vier Stunden geschlafen habe.
  • Selbst im Schlaf ließen mich die alten Fotos und Videos nicht los.
  • Immer wieder tauchten Bilder im Kopf auf,

“Erinnerungen, Stimmen, Situationen”

  • Nach dem Aufwachen ging es direkt weiter mit dem Sortieren – und wieder unzählige doppelte und dreifache Dateien.

“Ein Abendbrot voller Kontraste”

  • Am Abend stand dann wieder eine frische, gut gekühlte Scheibe Weißbrot auf dem Tisch, natürlich mit Kerrygold-Butter.
  • Die linke Seite belegte ich mit zwei Scheiben gut gekühlter Blutwurst, verfeinerte sie mit Tabasco und deckte alles mit Pumpernickel ab.

  • Auf der rechten Seite kamen zwei Scheiben gut gekühlter holländischer Gouda, ebenfalls mit Pumpernickel bedeckt.
  • Ich liebe dieses Spiel aus Süße, Säure und Schärfe einfach.

  • Dazu gab es eine gut gekühlte Dose Buttermilch mit Erdbeergeschmack – herrlich erfrischend.

“Musik, Facebook und ein nachdenklicher Tagesausklang”

  • Egal was ich den ganzen Tag mache, im Hintergrund läuft eigentlich immer Waipu.TV .

  • Diese alten Songs liebe ich einfach.

Zwischendurch habe ich noch einmal kurz bei Facebook reingeschaut, und das lustige Äffchen vom Morgen war tatsächlich immer noch Thema.

  • Danach habe ich Petra und ihre Enkelin verabschiedet und ihnen eine gute Nacht gewünscht.

Auch wenn der Tag insgesamt gut verlaufen ist, kann ich nur immer wieder warnen:

  • Wenn ihr Mutter oder Vater habt, die nicht mehr so können, wie sie wollen, sucht euch bitte ein vernünftiges Alten- und Pflegeheim – aber nicht die Firma Schuch GmbH in der Eifel.
  • Was der nächste Tag bringt, weiß ich nicht.

Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass auch morgen wieder ein besonderer Tag wird.

Click to rate this post!
[Total: 1 Average: 5]

1 Gedanken zu “Donnerstag, 05.02.2026”

  1. MIttlerweile sind es 7 Monate, das Jaky in ein und dem selben Bettlaken liegt.

    Ich möchte nicht wissen, wie sein Körper und die Wunden aussehen.

    Ja, wir sind wieder beim Thema Eltern.

    Ich würde meine Eltern nicht in diese Einrichtung geben, die sich als Menschenunwürdig entpumpt hat.

    Man kann nichts gutes schreiben, nur das es fantastische Mahlzeiten gibt.

    Und gutes Pflegepersonal.

    Bis auf eine Person.

    Aber solche Personen gibt es überall, die sich als Wasserträger entpumpen.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

The maximum upload file size: 512 MB. You can upload: image, audio, video, document, spreadsheet, interactive, text, archive, code, other. Links to YouTube, Facebook, Twitter and other services inserted in the comment text will be automatically embedded. Drop file here

Related Post