Mittwoch, 04.02.2026

Ein Tag zwischen Chaos, Küche und kleinen Lichtblicken!

“Wenn sich die Ereignisse überschlagen”

  • In den letzten Monaten ist hier wirklich viel passiert, und manches davon überschlägt sich regelrecht.
  • Verschwundene und beschädigte Gegenstände aus und in dem sogenannten Lager der Firma Schuch GmbH gehören inzwischen fast schon zum Alltag.
  • Dazu kommt dieser andauernde Personalwechsel, bei dem man manchmal das Gefühl hat, man lebt nicht in einem Pflegeheim, sondern in einem Irrenhaus.

Seit fast sechs Monaten liegt man im selben Spannbettlaken, und solche Zustände bin ich einfach nicht gewohnt.

  • Natürlich darf ich mich nicht aufregen, zwei Herzinfarkte und eine Niereninsuffizienz hatte ich schließlich schon, aber irgendwann wird die Abrechnung kommen.
  • Für all das, was hier passiert, ist die Firma Schuch GmbH haftbar zu machen, und ich bin mir sicher, dass da in naher Zukunft noch einiges auf sie zukommt.

“Nachtschichten für die Webseiten”

  • Auch in dieser Nacht wurde natürlich wieder an den Webseiten gearbeitet, denn wie immer gibt es viel zu tun.

Plugins müssen regelmäßig aktualisiert werden, und ein Update bei WordPress bedeutet nichts anderes, als dass Erweiterungen, Themes oder auch das System selbst auf den neuesten Stand gebracht werden.

  • Dabei werden Sicherheitslücken geschlossen, neue Funktionen ergänzt und Fehler behoben.
  • Kurz gesagt sorgt ein Update dafür, dass die Webseite stabil, sicher und leistungsfähig bleibt und nicht irgendwann plötzlich Probleme macht oder gehackt wird.
  • Ein Update hat mit einem romantischen Date das Ganze also herzlich wenig zu tun, auch wenn das Wort ähnlich klingt.

“Der Morgen mit Grüßen und kleinen Ritualen”

  • Irgendwann ist dann auch die längste Nacht vorbei, und es ist 8 Uhr.
  • Wie jeden Morgen wünsche ich zuerst meiner langjährigen Freundin Petra einen wunderschönen guten Morgen und natürlich auch der Enkelin, falls sie gerade da ist.
  • Danach begrüße ich meine Facebook-Freundinnen und -Freunde mit einem lustigen Video, und heute war es ein kleines süßes Äffchen, das für ein Lächeln gesorgt hat.
  • Anschließend werden erst einmal einige E-Mails beantwortet, bevor man hofft, dass das Frühstück nicht vergessen wird.

Und heute war so ein Glückstag.

  • Es gab eine Tasse heißen schwarzen Kaffee.
  • Zwei halbe frische Brötchen mit Kerrygold Butter, links mit gut gekühlter Leberwurst und einem Hauch Tabasco verfeinert.

  • Rechts mit Pfirsichmarmelade und einer Schicht Magerquark darüber.

“Schnacken und Bilderberge”

  • Nach dem Frühstück habe ich mir erst einmal ein kleines Päuschen gegönnt und mit Petra geschnackt, wie der Hamburger sagen würde, und nein, nicht der von McDonald’s, sondern der echte Norddeutsche.
  • Danach habe ich bis zum Mittagessen durch die unzähligen Fotos gearbeitet, die mir der Lebensgefährte und Verlobte meiner verstorbenen Tochter geschickt hat.

Jetzt wird mir auch klar, warum das Ganze 150 Gigabyte umfasst, denn viele Bilder sind doppelt und dreifach vorhanden und müssen mühsam aussortiert werden.

  • Das ist wirklich eine Beschäftigungstherapie für jemanden, der Vater und Mutter erschlagen hat, wie man bei uns in der Region so schön sagt, auch wenn ich das natürlich nicht habe.
  • Aber der Spruch passt, denn diese Arbeit dauert bis weit über den Mittag hinaus.

“Eine fantastische Spinatsuppe”

 

  • Zum Glück wurde auch das Mittagessen nicht vergessen, und es begann mit einer wunderbaren Spinatsuppe.

Eine Spinatsuppe ist eine cremige, meist fein pürierte Suppe aus frischem oder blanchiertem Blattspinat, der mit Zwiebeln und Knoblauch in etwas Butter oder Öl angeschwitzt wird.

  • Danach wird alles mit Gemüsebrühe aufgegossen und weich gekocht, bevor man es püriert und mit Sahne oder Milch verfeinert.
  • Typische Kräuter dafür sind Muskatnuss, Petersilie, Schnittlauch und manchmal ein Hauch Thymian, die der Suppe Tiefe und Frische verleihen.
  • Vorsicht bei Muskatnuss und Menschen mit einer Allergie.
  • Sie ist leicht, nahrhaft und gleichzeitig unglaublich aromatisch.

“Saftiges Rindfleisch mit dunkler Soße”

  • Als Hauptmahlzeit gab es ein fantastisches Stück Rindfleisch, außen noch mit leichtem Biss und innen wunderbar saftig.

  • Wegen der Zahnprobleme musste ich es zwar in sehr kleine Stücke schneiden, aber der Geschmack war trotzdem großartig.

Dazu gab es eine dunkle, kräftige Soße, wie man sie klassisch aus angebratenen Knochen und Wurzelgemüse herstellt.

  • Dafür röstet man Rinderknochen zusammen mit Zwiebeln, Karotten, Sellerie und Lauch im Ofen oder im Topf kräftig an, bis alles schön braun ist.
  • Anschließend wird mit Wasser oder Brühe abgelöscht und mehrere Stunden langsam geköchelt, sodass sich Geschmack und Farbe lösen.
  • Normalerweise nimmt man dafür gern Rotwein, doch hier wird darauf verzichtet, da viele ältere Menschen keinen Alkohol zu sich nehmen dürfen.
  • Das Ergebnis ist trotzdem eine tiefdunkle, intensive Soße voller Röstaromen.
  • Dazu gab es gemischtes Gemüse und ein paar einfache Kartoffeln, wobei ich mich vor allem auf Fleisch, Soße und Gemüse konzentriert habe.

„Eingemachte Pfirsiche und Vanilleeis”

  • Als Dessert wurden eingemachte Pfirsiche im eigenen Saft serviert, und das ist eine herrliche Art, Früchte haltbar zu machen.

  • Dafür werden reife Pfirsiche geschält, entsteint und in Spalten geschnitten.
  • Man kocht sie kurz in einem Sud aus Wasser, etwas Zucker und einem Spritzer Zitronensaft auf und füllt sie anschließend heiß in sterile Gläser.
  • Gut verschlossen halten sie sich monatelang und schmecken wunderbar fruchtig.
  • Oben drauf war eine fantastische Haube aus cremigem Vanilleeis, die das Ganze perfekt abgerundet hat.

“Schlaf, Abendessen und lauwarme Buttermilch”

  • Nach dem Mittagessen habe ich noch einmal kurz mit Petra geplaudert, dann fand die Pflege statt, und anschließend konnte ich gut viereinhalb Stunden schlafen.
  • Schlaf muss sein, auch wenn man mich diesmal einfach nicht geweckt hat und das Abendessen nur hingestellt wurde.
  • Ein feiner Schachzug, allerdings war die Buttermilch dadurch leider nicht mehr schön kalt, sondern lauwarm.

Dazu gab es eine frische Scheibe Weißbrot mit Kerrygold Butter.

  • Links belegte ich sie mit zwei gut gekühlten Wurstscheiben und deckte alles mit Pumpernickel ab.

  • Rechts kamen zwei gut gekühlte Scheiben Holländer darauf, ebenfalls mit Pumpernickel abgeschlossen.

  • Die Erdbeer-Buttermilch war zwar noch lecker, hätte aber deutlich kühler sein dürfen.

“Mein Fazit eines langen Tages”

  • Natürlich habe ich darüber auch mit Petra gesprochen, denn anhand meiner Fotos sah sie sofort die Uhrzeit und war genauso wenig begeistert wie ich.
  • Normalerweise machen wir um 19 Uhr schon Feierabend.

Auch wenn der Tag insgesamt relativ gut verlaufen ist, kann ich die Firma Schuch GmbH definitiv nicht weiterempfehlen.

Ich kann immer nur warnen:

  • Wenn Kinder meine Beiträge lesen und noch Vater und Mutter haben, sucht euch bitte ein vernünftiges Alten- und Pflegeheim aus, aber nicht diese Kaschemme.
  • Ich weiß, ich bin auch heute wieder sehr spät mit dem Tagebuch dran und werde mal versuchen, mich in Zukunft zu verbessern, auch wenn das natürlich ein kleiner Witz war, der sich von selbst versteht.
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