Donnerstag, 29.01.2026

Wieder im nächtlichen Arbeitsrhythmus!

  • Langsam, aber sicher komme ich wieder in den üblichen Trott.

Es ist dieser Rhythmus, der sich über Jahrzehnte eingeschlichen hat und der sich jetzt wieder meldet:

  • Ab Mitternacht fange ich an zu arbeiten.
  • Arbeiten bedeutet in meinem gesundheitlichen Zustand nicht körperliche Schwerstarbeit, sondern die Pflege von Webseiten, das Recherchieren von Beiträgen und selbstverständlich auch das Schreiben selbst.

In den letzten Tagen hatte ich darauf ehrlich gesagt überhaupt keinen Bock.

  • Das hatte nichts mit Faulheit zu tun, sondern ganz schlicht damit, dass auch meine Augen ihre Grenzen haben.

Die Brille, die ich derzeit trage, ist eigentlich nur zum Lesen und zum Schreiben gedacht und mittlerweile über sechs Jahre alt.

  • Irgendwann geht das einfach nicht mehr gut.
  • Eine neue Brille ist längst überfällig.

Aber wie so oft:

  • Die Nacht geht vorbei, und plötzlich zeigt die Uhr wieder 8 Uhr an.

“Morgenritual und der tägliche Blick ins Postfach”

  • Zum festen Ritual gehört, dass ich zuerst einmal Petra und der Enkelin einen guten Morgen wünsche, sofern die Kleine noch nicht aus dem Haus ist.
  • Danach arbeite ich mich durch die E-Mails.

Und wie jeden Tag sind auch diese verdammten Spam-Mails wieder dabei, die einem tierisch auf den Senkel gehen.

  • Spam-Mails sind unerwünschte Nachrichten, die massenhaft verschickt werden, oft mit Werbung, betrügerischen Inhalten oder schädlichen Links.
  • Sie kommen trotz guter Filterung durch, weil die Absender ihre Methoden ständig anpassen, neue Absenderadressen nutzen oder Inhalte so verändern, dass automatische Filter sie zunächst nicht erkennen.
  • Kein Filtersystem der Welt ist hundertprozentig perfekt, und genau deshalb landen diese Mails immer wieder im normalen Posteingang.

Bis etwa 9 Uhr lade ich dann meistens noch lustige Videos auf Facebook hoch.

  • Solange, bis das Frühstück kommt.

Und man hat mich auch heute wieder nicht vergessen.

“Frühstück zwischen Herzhaft und Süß”

  • Wie jeden Morgen gab es zuerst eine Tasse heißen, schwarzen Kaffee.

Dazu eine frische Schnitte Weißbrot mit Kerrygold-Butter.

  • Die linke Hälfte habe ich mit gut gekühlter Leberwurst bestrichen und mit Knoblauchcreme sowie einem Hauch Tabasco verfeinert.

Die rechte Hälfte war das genaue Gegenteil:

  • Kirschmarmelade, gut gekühlt, darauf eine ebenso gut gekühlte Scheibe holländischer Gouda.
  • Diese Mischung aus süß und herzhaft funktioniert für mich einfach perfekt.

“Gespräch mit Petra und das Betreuungsverfahren”

  • Nach dem Frühstück habe ich mich lange mit meiner langjährigen besten Freundin Petra unterhalten.

Wir sprachen über dieses, jenes und welches, aber das Hauptthema war natürlich wieder das Betreuungsverfahren.

  • Ich habe das ganz bewusst so gewählt, weil es mir viel Arbeit abnimmt.
  • Am Ende wird entscheidend sein, was die für mich zuständige Richterin am 19.02.2026 zu der ganzen Sache sagt.

Ihr werde ich reinen Wein einschenken, was das Alten- und Pflegeheim der Schuch GmbH betrifft.

  • Denn das, was hier teilweise los ist, schlägt einem fast den Boden aus.
  • Seit fast sechs Monaten liege ich mehr oder weniger dauerhaft im selben Spannbettlaken, weil das zweite – mein Eigentum – vom Personal verschlampt worden ist.

Genauso wie anderes persönliches Eigentum, darunter auch Musik-Equipment.

Ich habe mich einmal schlau gemacht, wer dafür eigentlich haftet.

  • Die Haftung bei verschwundenem Eigentum im Pflegeheim

Grundsätzlich gilt in Deutschland:

  • Ein Pflegeheim schließt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern einen Heimvertrag nach dem Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz.

Daraus ergeben sich Schutz- und Obhutspflichten.

  • Geht Eigentum verloren oder wird es entwendet, kommt eine Haftung des Heimbetreibers in Betracht, wenn eine Pflichtverletzung vorliegt.
  • Rechtsgrundlagen sind unter anderem § 241 Absatz 2 BGB in Verbindung mit § 280 BGB, wenn das Heim seine Obhutspflichten verletzt hat.
  • Bei schuldhaftem Verhalten kann auch § 823 BGB greifen, wenn Eigentum widerrechtlich verletzt wurde.

Zusätzlich regelt § 11 WBVG die Pflichten des Unternehmers zum Schutz der Interessen der Bewohner.

  • Kann das Heim nicht nachweisen, dass es ausreichende organisatorische Maßnahmen zum Schutz des Eigentums getroffen hat, haftet es grundsätzlich für den entstandenen Schaden.
  • Alles andere wäre in einem Rechtsstaat kaum vermittelbar, und ich gehe stark davon aus, dass die zuständige Richterin dem nicht widersprechen kann.

“Mittagessen und ein großes Lob an die Küche

  • Irgendwann ist auch der Vormittag vorbei, und das Mittagessen steht auf dem Tisch.

Auch heute wieder mein Standardsatz:

  • So sehr mir der morgendliche Krach und die Randale aus der Küche manchmal auf den Sack gehen mag, die Küche macht trotzdem einen richtig geilen Job.

  • Es gab zuerst eine heiße Erbsensuppe, inhaltlich fantastisch, aber püriert.

Man weiß hier ganz genau, dass ich seit Februar 2020 massive Zahnprobleme habe, nachdem ich beim zweiten Herzinfarkt mit dem Mund auf die Aluminiumleisten meines Pflegebettes geschlagen bin.

  • Auch wenn ich eine Memme bin, was Zahnärzte angeht, werde ich mir in Düsseldorf, sobald ich fitter bin, eine Zahnärztin oder einen Zahnarzt suchen und den alten Schrott im Mund durch eine Prothese ersetzen lassen.

“Kassler, Beilagen und Dessert für die Götter”

  • Als Hauptmahlzeit gab es eine gut gegarte Scheibe Kassler.

  • Kassler ist gepökeltes und leicht geräuchertes Schweinefleisch, meist aus dem Rücken oder Nacken eines jungen Schweins.
  • Es wird durch das Pökeln haltbar gemacht und erhält dadurch seinen typischen Geschmack.
  • Für eine knusprige Haut und saftiges Inneres wird Kassler häufig zunächst schonend gegart und anschließend bei höherer Hitze oder im Ofen kurz angebraten.
  • Klassische Gewürze sind Salz, Pfeffer, Lorbeer, Wacholder und manchmal ein Hauch Knoblauch.

Dazu gab es Bohnen mit Kartoffeln untereinander, von denen ich allerdings nur probiert habe.

  • Entgegen der Aussage der Firma Schuch GmbH teile ich mir das Essen ein.
  • Leider ist es so, dass zu viel vom Essen zurück gehen muss.

Das war jetzt auf die Aussage in Bezug auf die Anfrage des vom Betreuungsgericht Düren beauftragen Psychologen bezogen.

  • Aber hier ist man leider nicht an der ersten Lüge gestorben.
  • Die fantastische Soße habe ich dafür umso lieber gegessen.

  • Als Dessert folgte eine gut gekühlte Mascarpone-Creme mit Apfel-, Birnen- und Mandarinenstückchen.
  • Die Götter hätten ihren Spaß daran gehabt.
  • Das Dessert habe ich mir für später aufgehoben.

“Nachmittag, Pflege und Facebook”

  • Nach dem Essen fand die Pflege statt, begleitet von weiterem Geplauder mit Petra.
  • Nebenbei musste ich meine Facebook-Freundinnen und -Freunde etwas bremsen, weil die Likes, Kommentare und Reaktionen auf meine Videos wieder explodiert sind.

Heute hat mir allerdings auch Facebook selbst mal wieder gereicht.

  • Ein Reel wurde beanstandet, weil Musik enthalten war, an der Urheberrechte bestehen.
  • Facebook reagiert in solchen Fällen meist mit einer Einschränkung der Reichweite, einer Stummschaltung der Tonspur oder im Wiederholungsfall auch mit Verwarnungen.
  • Besonders absurd war, dass es ausgerechnet ein Video aus Juli 2024 getroffen hat.

“Gedanken zu Serien, Musik und dem Abend”

  • In dem beanstandeten Video ging es um Shannon Doherty, die mit 53 Jahren viel zu früh verstorben ist.

  • Für mich bleibt sie eine der drei besten Schauspielerinnen aus „Charmed – Zauberhafte Hexen“.

  • Als Science-Fiction-Fan habe ich mir diese Serie damals komplett angeschaut, auch wenn mir die neue dritte Hexe nie gefallen hat.

Am Abend gab es dann wieder Essen:

  • Vorher ein Cappuccino aus dem eigenen Bestand.

  • Danach Weißbrot mit Kerrygold-Butter, Knoblauchcreme und gut gekühltem Holländer Käse.

  • Dazu eine Banane.

  • Ein gut gekühlter Becher Buttermilch mit Erdbeergeschmack.

Anschließend noch ein Video zu Star Wars!

Noch ein Video zum Thema Ghostbusters.

  • Zu sehen, wie sich Schauspielerinnen und Schauspieler über Jahrzehnte verändern, ist jedes Mal wieder der Hammer.

“Tagesabschluss, Musik und ein klarer Appell”

  • Nachdem ich Petra und der Enkelin eine gute Nacht gewünscht hatte, habe ich eine neue Serie begonnen.

Smallville ist ja längst durch, mittlerweile zum vierten Mal.

  • Während ich dieses Tagebuch schreibe, läuft waipu.TV.

  • Gerade erklingt Juliane Werding mit „Conny Kramer“.

Viele dieser Musikerinnen und Musiker kenne ich noch aus meiner Zeit als Berufsmusiker persönlich.

  • Howard Carpendale.

  • Drafi Deutscher.

  • Peter Maffay sogar vom Studio her (auch heute noch immer befreundet) – da bekommt man als Gitarrist Gänsehaut.

Was der morgige Tag bringt, weiß ich nicht.

Was ich weiß:

  • Ab 6:45 Uhr wird mir die Küche mit ihrem Krach wieder auf den Senkel gehen.

Meine Warnung geht erneut an alle Töchter und Söhne:

Wer Hilfe braucht, kann mich jederzeit über das Kontaktformular erreichen:

    Oder per E-Mail: Redaktion.Diener@gmx.de

    • In sechs Jahren schwerer Krankheit, seit 07.2023 hier in der Eifel, lernt man mehr, als man je wollte – und dieses Wissen gebe ich weiter.
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