Samstag, 24.01.2026

Der frühe Vogel und ein klarer Kopf!

  • Ich gewöhne es mir zur Zeit wirklich an, mein Tagebuch sehr früh fertigzustellen, denn wie sagt man so schön: Der frühe Vogel fängt den Wurm.
  • Genau so fühlt sich dieser Samstag an.

Wie jeden Morgen um 8 Uhr begrüße ich zuerst einmal meine langjährige Freundin Petra und ihre knuffige Enkelin, sofern sie noch zu Hause ist.

  • Das gehört für mich einfach dazu und gibt dem Tag direkt eine warme, vertraute Note.
  • Danach beantworte ich grundsätzlich zuerst meine offenen E-Mails.

Dabei lösche ich auch jede Menge Spam-Mails, sofern sie nicht bereits automatisch vom Spamfilter aussortiert wurden.

  • Spam-Mails sind unerwünschte Nachrichten, die meist massenhaft verschickt werden, oft mit dubiosen Angeboten, angeblichen Gewinnen, falschen Rechnungen oder gefährlichen Anhängen.
  • Sie dienen häufig dazu, Daten abzugreifen, Schadsoftware zu verbreiten oder Menschen zu betrügen.
  • Gerade deshalb ist es wichtig, sie konsequent zu löschen und niemals auf Inhalte oder Links darin zu reagieren.

“Frühstück um Punkt Neun – Kleine Dinge, große Freude”

  • Und schon wieder hat man mich nicht vergessen, denn pünktlich um 9 Uhr stand das Frühstück auf dem Tisch.

Wie jeden Tag gab es eine Tasse heißen schwarzen Kaffee, allerdings diesmal in einer neuen Tassenfarbe.

  • Normalerweise bekomme ich immer dieses unsägliche Kack grün serviert, und heute war es endlich ein freundliches Blau.

Blau ist meine Lieblingsfarbe, und allein das hat mir schon ein Grinsen ins Gesicht gezaubert.

  • Jeder meiner 7er BMWs hatte die Farbe Marine Blau mit Metallic.

  • Dazu gab es eine Schnitte frisches, gut gekühltes Weißbrot mit Kerrygold Butter.

 

  • Auf der linken Hälfte lagen zwei Scheiben gut gekühlte Wurst, verfeinert mit Knoblauchcreme.

  • Auf der rechten Seite habe ich grobe Leberwurst aus dem eigenen Bestand verteilt, veredelt mit Löwensenf und zusätzlich mit ein paar Tropfen Tabasco.

Ich muss jedes Mal schmunzeln, wenn Petras Enkelin sagt, dass sie unbedingt mal zu mir kommen möchte, weil ich immer so leckere Sachen habe.

  • Das soll natürlich nicht heißen, dass Petra nichts Leckeres zu Hause hat, dafür kenne ich sie viel zu lange und viel zu gut.

“Vormittag zwischen Pflege, Internet und Vorfreude”

  • Unmittelbar nach dem Frühstück kam jemand vom Pflegeteam herein und teilte mir mit, dass die Pflege erst nach dem Mittagessen stattfinden würde.
  • Damit hatte ich überhaupt kein Problem, denn so blieb mir reichlich Zeit für andere Dinge.
  • Ich habe meine Facebook-Freundinnen und Freunde mit einem lustigen Video bespaßt, an meinen Webseiten gearbeitet und zwischendurch mit Petra über WhatsApp geplaudert.

Besonders gefreut habe ich mich über die vielen schicken Fotos meiner Lebensgefährtin aus Paris, die mittlerweile wieder zu Hause ist und am Sonntag zu mir kommt.

Was wir dann machen, bleibt selbstverständlich unter uns und streng geheim.

  • 😍😍😇😇😇😍😍

Zumindest kann man sie nicht entlassen wie Victoria damals.

  • 😂😂✌️✌️✌️😂😂

“Mittagessen – Ärger mit Beigeschmack”

  • Irgendwann war der Vormittag dann vorbei und theoretisch sollte es ein leckeres Mittagessen geben.

Was da jedoch präsentiert wurde, war unter aller Sau.

  • Die Suppe an sich war lecker, aber wenn man erst einmal den Rand und die Unterseite des Tellers säubern muss, bevor man überhaupt essen kann, dann schlägt einem das ganze fast den Boden aus.
  • Als ob diese Idioten in der Küche keine vernünftigen Suppenterrinen hätten.

  • Da frage ich mich wirklich, wofür man hier so viel Knete bezahlt.

Mit weit über 400 Euro sollte man eigentlich bessere Liefermöglichkeiten finden können.

  • Fakt ist, das nächste Mal geht der ganze Scheiß zurück, denn ich bin hier keine Putzfrau, sondern Bewohner und Patient.

  • Wenigstens das Dessert hat mir gefallen, denn es gab eine gut gekühlte Dose Vanille-Sahne-Pudding.
  • Selbstverständlich habe ich auch hiervon Fotos an Petra geschickt, wie wir das immer machen, und sie war genauso stinksauer wie ich.

“Nachmittag, Pflege und neue Perspektiven”

  • Nach dem Mittagessen habe ich erst einmal eine Stunde geschlafen, danach fand die Pflege statt.
  • Anschließend habe ich mich wieder um meine Facebook-Freundinnen und Freunde gekümmert und erneut mit Petra über WhatsApp geplaudert, über dieses, jenes und welches.
  • Petra und ich sind uns einig, dass der gestrige Besuch des Berufsbetreuers aus Düren endlich mal etwas Positives in mein Leben gebracht hat.

Ein Berufsbetreuer kümmert sich unter anderem um rechtliche, finanzielle und organisatorische Angelegenheiten, vertritt Interessen gegenüber Behörden und Einrichtungen und sorgt dafür, dass notwendige Entscheidungen im Sinne des Betreuten getroffen werden.

  • In meinem Fall gehört dazu auch, ein anderes Alten- und Pflegeheim in Düsseldorf zu suchen, Anträge zu stellen und endlich Dinge voranzubringen, die viel zu lange festgesteckt haben.
  • Um die Finanzen kümmere ich mich jedoch selbst.

Zwischendurch habe ich mir neue Videos für meine anderen Webprojekte heruntergeladen und einen neuen Beitrag auf meiner privaten Webseite veröffentlicht.

“Abendessen und ein klarer Standpunkt”

  • Irgendwann ging auch der Nachmittag vorbei und es gab Abendessen.
  • Ich habe mir eine Scheibe frisches Weißbrot mit Belag geben lassen, natürlich wieder mit Kerrygold Butter bestrichen.

  • Auf der linken Seite lag eine gut gekühlte Scheibe holländischer Käse, auf der rechten zwei Scheiben gut gekühlte Wurst.

  • Zusätzlich habe ich mir zwei Scheiben Pumpernickel mit Knoblauchcreme aus dem eigenen Bestand geschmiert.

Diese werden als Deckel auf die Weißbrotschnitten gelegt.

  • Diese Geschmacksexplosion ist einfach nur genial.

  • Dazu gab es zwei gut gekühlte Mandarinen.

  • Als Getränk wie jeden Abend einen gut gekühlten Becher Buttermilch, heute mit Aprikosengeschmack.

  • Selbstverständlich habe ich das Ganze wieder fotografiert.

Nach dem Abendessen haben wir noch kurz über WhatsApp geschrieben, dann habe ich beiden eine schöne gute Nacht gewünscht. Anschließend habe ich noch ein lustiges Video auf Facebook hochgeladen.

  • Heute mit dem Thema, dass der ganze Bundestag eine einzige Muppet-Show ist.

“Warnung und ein kleiner Lichtblick”

  • So positiv der Tag auch verlaufen ist, sehe ich mich dennoch gezwungen, vor dem Alten- und Pflegeheim der Firma Schuch GmbH zu warnen.
  • Hier ist man nicht nur eine Nummer im System, hier verschwinden auch regelmäßig private Sachen.

Ich liege seit fast sechs Monaten, seitdem mich Pfleger Jens das letzte Mal gepflegt hat, in ein und demselben Spannbettlaken.

  • Dazu werde ich nachher noch eine kurze und bündige E-Mail an die Firma Schuch GmbH und an die Heimaufsicht des Kreises Düren schreiben.
  • Es ist mir vollkommen egal, was danach passiert, denn von diesem Saustall aus dem Jahr 2024 habe ich noch 59,90 Euro für zwei andere Spannbettlaken zu bekommen.

Mit dem Eigentum der Bewohnerinnen und Bewohner darf man einfach nicht so umgehen.

  • Das einzig wirklich Gute ist die Aussicht auf morgen.
  • Ich freue mich jetzt schon auf das Frühstück, denn sonntags gibt es entweder ein gut gekochtes Ei oder Rührei, und ich hoffe auch dieses Mal wieder alles ohne Plastik und ohne Aluminiumfolie.
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1 Gedanken zu “Samstag, 24.01.2026”

  1. Wie schon gesagt, in der Fa. Schuch zählt nur das Geld und der Mensch ist dort nur eine Nummer.

    Die das Geld bringt.

    Ausser das gute Essen, was eine konsequente Diät, unmöglich macht.

    Was man Jaky ankreiden will.

    Er hat mir gleich erzählt, das er keine Schonkost erhält, weil es angeblich für eine einzelne Person nicht gekocht werden kann.

    Aus eigener Erfahrung weiß ich, das man aus guter Hausmannskost auch eine Schonkost herstellen kann.

    Mein Eindruck ist, das die Fa. Schuch gar nicht, daran gelegen ist, das Jaky sein Gewicht verliert.

    Sondern schön brav im Bett zubleiben hat, damit das Geld weiter fließt.

    Mit über 400 € alleine fürs Essen, kann man schon erwarten, das man Schonkost bekommt.

    Ja, und dann das Thema Spannbettlaken.

    Das ist Privateigentum.

    Ich bin sowas von wütent, das ich nicht vor Ort bin.

    Sonst würde ich der Fa. Schluch gerne mal den Marsch blasen.

    Das was da ab geht, ist schon mehr wie ein Saustall.

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