Mittwoch, 24.12.2025

Ein Tag, der sich nach mehr anfühlt und ein Morgen voller Vorahnungen!

Der 24.12.2025 fühlt sich hier bei der Firma Schuch GmbH nicht anders an als jeder andere Tag, denn ob wir Weihnachten haben oder nicht, hier ist jeder Tag wie ein eigener kleiner Feiertag – nur leider nicht im positiven Sinne.

  • In den letzten Tagen schleicht sich in mein Leben ein Gefühl ein, das so wirkt, als würde draußen ein graues, kaltes, feuchtes Wetter herrschen, selbst wenn die Sonne scheint.
  • Ich merke immer deutlicher, dass ich mein Leben komplett umkrempeln muss, denn das, was man hier Wohnen nennt, ist in Wahrheit nur ein Feststecken, ein Ausharren, das so nicht weitergehen kann.

Noch bevor ich weiter über alles nachdenken konnte, habe ich mich meinen Webseiten gewidmet, denn dort haben sich tausende Fotos angesammelt, die dringend optimiert werden müssen.

  • In WordPress gibt es dafür ein Plugin zur Massenoptimierung von Bildern

  • Es verkleinert beim Hochladen oder in der nachträglichen Überarbeitung automatisch die Auflösung und Dateigröße der Fotos, entfernt unnötige Daten, komprimiert die Dateien und sorgt dafür, dass die Webseiten deutlich schneller laden.

Die Originalgröße geht dabei zwar verloren, aber die Ladegeschwindigkeit verbessert sich enorm und das ist entscheidend.

  • Rund viereinhalbtausend Fotos liegen hier inzwischen in meinem Tagebuch, und natürlich gehören solche Wartungsarbeiten einfach dazu.

“Die ersten Gespräche und ein kreativer Start”

  • Wie jeden Morgen habe ich pünktlich um 8 Uhr mit meiner langjährigen und besten Freundin Petra geplaudert, und bevor ich irgendetwas anderes tat, habe ich eine eigene Grafik erstellt:

„Ich wünsche euch allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.”

  • Ich habe sie mit weihnachtlicher Musik unterlegt, denn ich brauche es nicht, irgendwo fremde Grafiken zu klauen.
  • Die Zeiten, in denen man im Internet sorglos Inhalte stibitzt, sind vorbei, und wer heute etwas Fremdes verwendet, riskiert Abmahnungen und Ärger – völlig unnötig, wenn man kreativ genug ist, selbst etwas zu gestalten.

“Frühstück mit bekannten Problemen”

  • Kurz vor acht kam ….. mit dem Frühstück und brachte mir wie jeden Morgen eine große Tasse heißen schwarzen Kaffee.

  • Das Frühstück selbst war – wenig überraschend – erneut in Plastikfolie eingepackt.

  • In der Küche hat offenbar noch niemand etwas vom Begriff Mikroplastik gehört.
  • Auch an die Umwelt oder gar an die Kinder denkt niemand ernsthaft nach.

Doch trotz allem war das Frühstück lecker:

  • Zwei frische, warme halbe Brötchen, die ich mit guter Butter bestrichen habe.
  • Das linke Brötchen habe ich mit gut gekühlter Erdbeermarmelade und einer Scheibe Käse verfeinert.

  • Das rechte mit Butter, einer aromatischen Scheibe Rostbraten, die ich mit Düsseldorfer Mostert und ein paar Tropfen Tabasco verfeinert habe.

Für mein Tagebuch fotografiere ich natürlich alles, was ich esse und trinke, aber ich schicke die Fotos auch Petra – und besonders ihrer Enkelin, die jedes Mal jammert, weil sie das Essen auch haben möchte, obwohl sie bei Petra alles bekommt, was ein Kind braucht.

  • Kinder bleiben eben Kinder.

“Ein Video, das zeigt, was Weihnachten bedeutet”

  • Unmittelbar nach dem Frühstück habe ich wieder auf Facebook für Unterhaltung gesorgt und ein Video hochgeladen.
  • Es zeigt einen kleinen Jungen, der durch eine gefrorene Scheibe nach draußen schaut und ein Mädchen in der Kälte beim Spielen sieht.
  • Er holt sie ins Warme und zeigt ihr, was Weihnachten wirklich bedeutet.
  • Dieses Video habe ich direkt auf meinen Server geladen – denn genau so sieht die wahre Weihnacht aus.

Kurz darauf kam das Pflegepersonal und auch dort hatten wir unseren Spaß.

  • Ich kann nur immer wieder betonen:
  • Bis auf eine einzige Pflegerin macht das gesamte Team hier einen wirklich hervorragenden Job.

“Ein Mittagessen, das für Gesprächsstoff sorgt”

  • Der Vormittag verging erstaunlich schnell, und schon stand das Mittagessen vor mir.
  • Zu Weihnachten gab es eine einfache Gulaschsuppe vom Rind und eine Scheibe Graubrot.

  • Petra hat sich darüber aufgeregt – und ich natürlich auch.

  • Immerhin gab es einen gut gekühlten Becher Waldfrucht-Joghurt, der wenigstens vernünftig war.

Nach dem Essen habe ich mir ein dreistündiges Mittagsschläfchen gegönnt, wurde jedoch plötzlich vom ehemaligen Skype geweckt.

  • Es war John, der frühere Lebensgefährte meiner im letzten Jahr verstorbenen Tochter Samantha.
  • Das Gespräch hat mich sehr gefreut, und da mich jemand vom Pflegepersonal reden hörte, brachte man mir gleich eine frische Tasse heißen schwarzen Kaffee ans Bett.
  • John grinst jedes Mal, wenn ich auf Englisch antwortete, als hätte ich eine heiße Kartoffel im Mund.

Nach dem Telefonat plauderte ich wieder mit Petra und versorgte meine Facebook-Freunde mit weiteren lustigen Videos.

  • Es ist erstaunlich, wie schnell ein Nachmittag vergeht, denn plötzlich stand schon das Abendessen vor mir.

“Ein weihnachtliches Abendessen der besonderen Art”

  • Zuerst gab es einen Becher eiskalte Buttermilch mit Aprikosengeschmack.

  • Der Becher war so kalt, dass ich beinahe daran festgefroren wäre.

Dann kam der absolute Knaller:

  • Ein Teller mit einem Wiener Würstchen, das ich mit Düsseldorfer Mostert und einigen Tropfen Tabasco verfeinert habe.
  • Auch Ketchup war dabei, was mir um einiges besser schmeckte als der einfache Senf.
  • Zusätzlich lagen drei leckere Mini-Frikadellen auf dem Teller, ebenfalls mit Mostert und Tabasco veredelt.

Dazu gab es eine kleine Portion selbstgemachten Kartoffelsalat österreichischer Art.

  • Dieser wird traditionell nicht mit Mayonnaise zubereitet, sondern mit einer warmen Marinade aus Fleischbrühe, Essig, Öl, Zwiebeln und etwas Senf.
  • Gewürzt wird meist mit Salz, Pfeffer, Schnittlauch und manchmal Petersilie.
  • Dadurch wird der Salat leicht, aromatisch und besonders fein.

Auf dem Salat lag eine kleine rote Kirschtomate.

  • Mini- und Kirschtomaten unterscheiden sich von normalen Tomaten vor allem durch Größe und Geschmack.
  • Sie sind kleiner, süßer, intensiver und haben eine dünnere Schale.
  • Normale Tomaten sind größer, wasserreicher und geschmacklich milder.
  • Der restliche Salat auf dem Teller war zwar frisch, aber davon halte ich nach wie vor wenig – ich bin schließlich kein Kaninchen.

Insgesamt war das Essen absolut genial und zeigte wieder einmal die Qualität der Küche hier.

  • Danach war ich so voll, dass ich, könnte ich aufstehen, keine zwei Meter weit gekommen wäre.

“Gespräche, Lachen und kleine Szenen am Abend”

  • Nach dem Abendessen habe ich mich noch mit Petra unterhalten.

Ihre Enkelin war schon den ganzen Tag unter Strom und freute sich, wieder zur Mutter zu dürfen.

  • Petra meinte, wenn ich das hätte filmen können, hätte ich meinen Spaß gehabt.

 

  • Die Kleine hätte garantiert Spurrillen im Parkett hinterlassen.

Bei LKWs bedeuten Spurrillen übrigens die tiefen Rillen, die entstehen, wenn der Asphalt durch schwere Lasten über lange Zeit zusammengedrückt wird.

  • Und genau solche Rillen hätte die kleine Wirbelwind-Zicke wohl auch hinterlassen.

  • Egal wie sie manchmal drauf ist – Kinder sind das höchste Gut.

“Freude, Enttäuschungen und die Pflegerin, die meinen Abend rettet”

  • Natürlich hätte ich mich sehr über einen Anruf von Doris und unseren Zwillingen gefreut, aber leider blieb das aus.

Ein kleiner Trost war jedoch die junge hübsche Pflegerin, die sich wie jeden Abend pünktlich gemeldet hat.

  • Auch wenn wir uns bisher nur über Teams kennen – Teams ist im Gegensatz zum früheren Skype ein komplettes Kommunikations- und Arbeitswerkzeug, das Chats, Videotelefonie, Dateiablagen und Zusammenarbeit verbindet –, bin ich stolz auf sie, denn sie hat die Prüfung zur Pflegefachkraft bestanden.

Und selbstverständlich scherzen wir abends auch darüber, dass sie damals nackt aus der Dusche kam und mich zu spät bemerkt hat.

  • Heute lacht sie selbst darüber, und ich hoffe sehr, dass wir uns irgendwann einmal treffen.
  • Einen roten Kopf wird sie dann garantiert bekommen.

“Ein ruhiger Abschluss und Gedanken an meine Töchter”

  • Auch wenn der Tag aus meiner Sicht wirklich schön war, möchte ich jedem Sohn und jeder Tochter ans Herz legen, einen guten Pflegeplatz für die eigenen Eltern zu suchen – aber bitte nicht die Firma Schuch GmbH in der Eifel.

Diese Woche wird nicht mehr viel passieren, und ab Montag beginne ich wieder mit der Suche nach einem vollstationären Pflegeplatz, sonst gibt es von der Kleinen wieder Schimpfe.

  • Heute habe ich das Tagebuch später als sonst begonnen, weil ich nicht ganz auf der Höhe bin.

Mir fehlen die Zwillinge und ganz besonders meine beiden verstorbenen Töchter

Sandy.

Sammy.

  • Doch gerade deshalb schreibe ich weiter, denn Erinnerungen bleiben nur lebendig, wenn man sie festhält.
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1 Gedanken zu “Mittwoch, 24.12.2025”

  1. Das machst Du richtig.
    Ich werde in den nächsten Tagen auch meine Erinnerungen nochmal, ich hatte Tagebuch schonmal geschrieben, aber dann entsorgt, aufschreiben.
    Ja, das war der Aufreger, neben der Folie, das es zum Fest eine Suppe am Mittag gab.
    Und dann noch mit Graubrot, wo doch das Küchenpersonal weiß, das Du kein Graubrot essen darfst.
    Gut, das Abendbrot war dann wieder super, aber zum Abendbrot, besonders zur Nacht, war es nicht optimal.
    Es fördert zur Gewichtszunahme.
    Ja, ich würde meine Eltern auch nicht in diese Einrichtung der Fa. Schuch schicken.

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